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Acoatl ist einer der sieben Unsterblichen und Herrscher im Reich der Zapote. Einer seiner Titel ist Herr der Himmel und all dessen, was unter ihnen liegt.[1][2] Er ist ein Verbündeter des Unsterblichen Keanu.[3] Sein Mentor ist der Devanthar Der Gefiederte, der gern in Gestalt eines Vogelmanns auftritt.

AussehenBearbeiten

Acoatl liebt es im Gewand eines Adlerritters aufzutreten, obwohl sein Name ihn mit einer Schlange im Wasser verbindet.[3] Es ist eine Anspielung auf die Gefiederte Schlange, die in den Tempelhöhlen des Weltenmunds im Opfersee lebt und über die er gebietet.[1]

Biographie Bearbeiten

SelinuntBearbeiten

Acoatl reist wie alle anderen Unsterblichen nach Selinunt zum großen Treffen mit den Devanthar. Noch am selben Abend vor dem Opferfest beruft Aaron eine Versammlung der Unsterblichen und anwesenden Devanthar ein und berichtet ihnen von der Sichtung zweier Elfen in Selinunt.[4] Er unterbreitet dem Rat den Vorschlag, dass die Unsterblichen im Zeltlager am Beginn des Passweges bleiben und durch einen Doppelgänger die Elfen und Drachen glauben sollen, dass die Unsterblichen in der Stadt sind. Acoatl stimmt wie Ansur dagegen, da er seit der Befreiung Volodis in der Tempelstadt der Zapote auf Aarons Verderben sinnt. Die ausschlaggebende Stimme für Aarons Plan gibt Volodi, der nach dem Tod Iwars vom großen Bär zum neuen Unsterblichen von Drusna ernannt wird.[5]

Die Himmelsschlangen führen tags darauf durch ihren vereinten Drachenodem die Zerstörung von Selinunt über einen Drachenpfad herbei. Die Drachenmagie verhindert auch ein Wiederbesiedeln der Stadt auf Jahrhunderte.[6] Die Devanthar und die Unsterblichen überleben dank der Warnung von Aaron. Dadurch wird ein Pakt unter den Unsterblichen möglich, um die Drachen vom Himmel zu holen.[7]

Großer Krieg um NangogBearbeiten

Musterung und ChimärenBearbeiten

Auf Wunsch der Devanthar soll in jedem Reich per Gesetz jeder junge Mann, der das siebzehnte Jahr überschritten hat, für zwei Jahre zu den Waffen gerufen werden, um den Albenkindern ein Heer entgegenzusetzen.[8] Sie jagen und töten viele der Chimären, die aus den Grünen Geistern hervorgingen. Dabei setzen sie auf ihre zahlenmäßige Überlegenheit, erleiden allerdings hohe Verluste.[9]

Schlacht um WanuBearbeiten

Nachdem die ersten Angriffe auf der Brücke am Kuni Unu verlustreich von den Albenkindern zurückgeschlagen werden, ersinnt Aaron einen neuen Angriffsplan.[10] Nach drei Tagen unablässigen Bombardement machen sich die Menschen zum Sturmangriff bereit. Koordiniert durch Stundengläser soll der Beschuss der Katapulte unter dem Valesier Vibius genau dann aufhören, wenn die Streitkräfte angreifen. Die Truppen werden, nach den Großreichen sortiert, gleichzeitig losstürmen. Acoatl soll mit dutzenden seiner Adlerritter von Plattformen aus über den Fluss schweben. Aufgrund des Überfalls Aarons auf die Tempelstadt der Zapote bei der Befreiung Volodis hegt Acoatl eine Feindschaft zu ihm. Daher empängt er Aaron bei der vorangegangen Inspektion nicht und schickt nur Necahual, den Anführer seiner Jaguarmänner.[11]

Nach dem Sieg an der Brücke und dem Einmarsch in Wanu entdeckt Aaron ein gewaltiges aufmarschierendes Heer aus Albenmark. Daraufhin müssen die Unsterblichen mit ihrem Heer die Flucht zum Albenstern am Kuni Unu antreten.[12]

Da der Albenstern am Kuni Unu vom Feind versiegelt wurde, lässt Acoatl nach Chullunku Walla rufen. Chullunku berichtet von einem etwa dreihundert Meilen entfernten Albenstern. Chullunku soll dabei als Führer dienen.[13]

Das Heer erleidet großen Verlusten durch Kälte und Erschöpfung. Acoatl übernimmt die Führung des Heeres nachdem Aaron in ein Fiber fällt. Nachdem es ihm besser geht, lässt sich Aaron von Acoatl dessen Plan erklären. Acoatl plant die nachrückenden Albenkinder durch eine von ihm und den Adlerrittern ausgelöste Lawine zu töten, während der Rest die Krieger an den Tank-Schlitten nahes des Albentors angreift.[14]

Als sie auf der Passhöhe alles präpariert haben, werden sie von den Elfen Solaiyn und Nodon auf Schwarzrückenadlern angegriffen. Acoatl entkommt mit einem weiteren Adlerritter.[15] Die Elfen entfesseln einen enormen Bergsturz mit Lawine, die die Nachzügler begräbt.[16]

Neue Pläne der UnsterblichenBearbeiten

Nach dem Auftauchen eines Himmelsrochen über der Goldenen Stadt und dem nachfolgenden versuchten Mordanschlag von Elfen unter Bidayn auf den drusnischen Unsterblichen Volodi, wird ein heimliches Treffen aller Unsterblichen im Palaste Volodis einberufen. In der Unterredung spricht Ansur überwiegend über neue Verteidigungsanlagen. Subai offenbart, dass er sich von Langarm Silberne Wölfe anfertigen lässt. Sie einigen sich auf den Vorschlag Aarons, dass sie alle bei Langarm vorsprechen und größere mechanische Geschöpfe fordern sollten. Dem Vorschlag Elonis die Treffen in die Wildnis zu verlegen wird zugestimmt.[17]

Subai lädt alle Unsterblichen zu einem besonderen Flugmanöver an dessen Palastzelt am Felsgrad des Weltenmundes ein. Ansur beobachtet dies von seinem eigenen Wolkensammler. Subais Krieger sollen dabei auf fliegenden Wölfen eine Zielscheibe treffen, die von ihren Töchtern gehalten werden. Dies soll beweisen, dass den Albenkindern nicht mehr nur allein die Lufthoheit gehört.[18]

Quetzallis BestattungBearbeiten

Quetzalli, ehemals Hohepriesterin und Schwester Necahuals, Anführer der Jaguarmänner, sowie Gemahl des Unsterblichen Volodi, wählt nach dessen Rückkehr aus der Schlacht um Asugar das Leben. Necahual bringt den Leichnam zur Ritualstätte im Weltenmund. Dort eröffnet Acoatl die Bestattungszeremonie in Anwesenheit der Jaguarmänner und Adlerritter. Außerdem opfern sie den Intrigant Yuri der Gefiederten Schlange.[19]

TodBearbeiten

Während des Großen Krieges um Nangog können die Menschen zunehmend ihre Übermacht ausspielen und die Albenkinder in Bedrängnis bringen. Die Himmelsschlangen senden Drachenelfen aus, um die Unsterblichen zu meucheln. Acoatl stirbt bei einem dieser Mordanschläge im Herbst des 6. Kriegsjahres. Sein Nachfolger wird Necahual.[20]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 814
  2. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 836
  3. 3,0 3,1 Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 388f.
  4. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 877
  5. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 879
  6. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 900
  7. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 901
  8. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 117
  9. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 154
  10. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 380f.
  11. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 389f.
  12. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 466
  13. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 509f.
  14. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 695f.
  15. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 710
  16. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 714
  17. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 200f.
  18. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 256f.
  19. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 602f.
  20. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 642
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