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Alathaia ist eine mächtige Zauberin und die Elfenfürstin von Langollion, die eine neue Welt erschaffen möchte. Die meiste Zeit verbringt sie in ihrem Fürstensitz, dem Rosenturm.[1][2][3][4][5] Ihr Feldzeichen ist eine scharlachfarbene Rose auf schwarzem Grund.[6]

Aussehen[]

Alathaia ist blass, hat dunkelgrüne Augen und fein geschwungene tiefrote Lippen. Sie hat eine sehr sinnliche Ausstrahlung, welche den Personen in ihrer Umgebung die Erfüllung ihrer dunkelsten Sehnsüchte verspricht. Sie hat langes, rabenschwarzes Haar.[7][8]

Charakter[]

Alathaia ist eine gütige Fürstin. Sie hilft Albenkindern in Not - so schenkt sie der hungernden Koboldin Groona[9] ihre Silberkette und leistet wie alle anderen Albenkinder in ihrem Fürstentum auch Frondiensttage ab, so plant sie zum Beispiel am Baure eines Aquädukts im Süden Langollions mitzuwirken[10]. Aufgrund ihrer Nahbarkeit zum Volk ist sie sehr beliebt und zeigt sich gern auf den Mondfesten ihres Reichs, wo sie das Herz der Gesellschaft bildet.

Außenstehenden gegenüber (vor allem Treuen der Königin wie Alvias oder Melvyn) ist sie reserviert und kühl.

Ihre Vorstellung eines idealen Fürstentums kommt einer Utopie gleich. Sie möchte eine Gesellschaft der absoluten Gleichheit erschaffen, stellt aber schnell fest, dass dies (zumindest auf einer Insel mit begrenztem Nahrungsaufkommen) nicht möglich ist. So können nur Albenkinder, welche ausgelost wurden oder sich eingekauft haben, an ihrer Gesellschaft teilhaben. Elfen, welche zwar die Sonne tragen (Symbol der Gesellschaftszugehörigkeit), ihrer Meinung nach aber unmoralisch handeln, werden ohne Gnade ermordet. Dabei ähnelt ihr Handeln dem von Emerelle, welche ebenfalls alle Kinder Albenmarks als gleichwertig betrachtet, vor dem Mord ihrer Untertanen aber letztlich nicht zurückschreckt. Beide Herrscherinnen unterhalten ebenfalls Assassinen, die in ihrem Auftrag die "Feinde" ihres jeweiligen Reichs beseitigen. Obwohl Alathaia also gegen Emerelle rebelliert, ähnelt sie in Verhalten und Herrschaft ihrer Kontrahentin stark.

Diese Ambivalenz von Güte und Grausamkeit, Rebellion und Annäherung gegenüber Emerelle aber auch von Ideal und Utopie, machen sie zu einem tragischen Charakter.

Deutlich wird diese Tragik dann, wenn Alathaia ausgerechnet durch Emerelle zu den Aktionen "gezwungen" wird, welche die Elfenkönigin nach dem Blick in die Silberschale eigentlich verhindern möchte.

Alathaia liebt ihre Familie sehr und ist um deren Schutz bemüht. In einer von Jornowells Schriften zu den steinernen Verliesen der Lamassu, wird aber beschrieben, dass sie bereit war, ihre Kinder im Schattenkrieg zu opfern.

Familie[]

Alathaia hat in ihrem Leben mit ihrem Gemahl Eldarian fünf Kinder gezeugt[11], was für eine Elfe ziemlich ungewöhnlich ist.[12] Zu ihren Kindern zählen Sanassa, Assanael, Xylon sowie Tiranu und Morwenna.[13]

Die Fürstenkrone erbte sie von ihrem Vater.

Sie selbst vererbt die Krone nach ihrem Tod an ihren jüngsten Sohn Tiranu.

Fähigkeiten[]

Alathaia gehört zu den mächtigsten Zauberwebern Albenmarks. Ihr ist, solange sie im Rosenturm verweilt, möglich, sich Emerelles Blick durch die Silberschale zu entziehen.[14]

Biographie[]

Erster Karfunkelstein[]

Alathaia raubt ihren ersten Karfunkelstein aus dem Nachlass Melianders, des Bruders von Emerelle. Außerdem noch ein Buch, in dem Meliander über die Eigenarten und Möglichkeiten des Steins berichtete.[15]

Angriff auf den Drachentempel[]

Etwas mehr als dreihundert Jahren nach der ersten Thronbesteigung von Emerelle (als Alathaia noch Anwärterin auf den Fürstentitel von Langollion war), beauftragte die Königin sie zu der Jagd nach der Schlangenkönigin in den Mangroven.[16] Dies wurde nötig, da das Wesen in den Augen der Elfenkönigin Vahan Calyd und dessen Umland bedrohte. Dazu wählte Alathaia 108 erfahrene Kämpfer mit einem dunklen Ruf aus, die sie begleiten sollten.[17] Nur wenige waren freiwillig an ihrer Seite. Drei Jahre lange bereitet sie ihre Gefährten auf den Angriff vor.[18]

Im Umland von Vahan Calyd wussten nur der Holde Wanderan und dessen Söhne von der Mission, gegenüber anderen Albenkindern wurde sie geheim gehalten. Kurz vor Erreichen des Drachentempels verließ Wanderan die Gruppe und gesellte sich insgeheim zur Gruppe der Verteidiger und starb beim eigentlichen Beginn der Konfrontation durch einen Pfeil von Annella.[19]

Alathaia stellt die Schlangenkönigin in der Schädelkammer. Annella kommt Alathaia zu Hilfe, allerdings kann die Schlangenkönigin sie beißen und vergiften.[20] Ein Pfeil Annellas durchschlägt im Gefecht Alathaias Wange, trifft die Schlangenkönigin aber. Das reicht, um sich aus ihrer Umklammerung zu lösen und die Schlangenkönigin zu töten.[21] Mit der Hilfe zweier Karfunkelsteine, die Annella dem toten Körper abnimmt, und Heilzaubern wird Alathaia wieder geheilt.[22]

Nachdem Alathaia die Schlangenkönigin im Angriff auf den Drachentempel töten konnte, nahm sie deren zwei Karfunkelsteine an sich. Ihr wurde zu diesem Zeitpunkt klar, dass ihr dasselbe Schicksal wie der Schlangenkönigin von Seiten von Emerelle blühen könnte. Daher nahm sie sich vor, von nun an der Elfenkönigin nicht mehr zu vertrauen und sich auf deren, ihrer Meinung nach sicheren, Angriff vorzubereiten. Den Grundstein ihrer Vorbereitungen legte sie direkt nach dem Kampf, indem sie den überlebenden Kriegern Aufnahme in Langollion versprach und diese Schattenkrieger nannte. Außerdem behielt sie die beiden Karfunkelsteine für sich und erwähnte sie nicht in dem Bericht an Emerelle.[23]

Vorbereitungen auf den Angriff von Emerelle[]

Alathaias Vater trat den Fürstentitel an seine Tochter mutmaßlich wenige Jahre später ab.[24] Sie war nun die Fürstin von Langollion. Trotz ihrer aufkommenden Fehde mit Emerelle, dient sie der Königin lange Zeit als ihre Meistermeuchlerin für besonders brisante Aufträge.[25] Alathaia wird über die Jahrhunderte von dem beseelten Rubinrosenbuch Matha Blouta weit in den Künsten der Blutmagie unterrichtet.[26]

Trotz starker Bewachung konnten die Eltern von Ganda, Sesha und Merkad, die drei Karfunkelsteine Alathaias im Auftrag der Elfenkönigin stehlen. Obwohl beide von ihrem ältesten Sohn Assanael getötet wurden, konnten diese die Steine noch rechtzeitig verstecken.[27] Alathaia machte ab diesem Zeitpunkt Jagd auf Ganda, in deren Besitz sie die Steine vermutete.[28]

Der Elfenfürst Shandral wird von ihr als Schüler im Zauberweben angenommen.[29][30]

Beziehung zu Eldarian[]

Alathaia geht einst mit Eldarian eine Beziehung ein. Aus dieser Beziehung gehen die Kinder Assanael, Xylon, Tiranu, Sanassa und Morwenna hervor. Ihre körperliche Beziehung kühlt ab und Eldarian hat anschließend viele Liebhaberinnen, was Alathaia duldet.[31]

Dritter Trollkrieg[]

Fest der Lichter[]

Alathaia nimmt im Jahr 40 ndB im Rahmen des Festes der Lichter an der Krönungszeremonie Emerelles teil und schwört ihr die Treue.[32] Als der Angriff der Trolle auf die Stadt beginnt und ein Brandgeschoss die Mondschatten trifft, verlässt mutmaßlich Alathaia, wie viele andere Fürsten auch, fluchtartig das Schiff.[33]

Das Buch Melianders[]

Als die Trolle versuchen ins Herzland einzudringen und durch Emerelles Tat einige Yingiz in Albenmark frei waren, verließ Alathaia den Rosenturm auf Bitten von Emerelle.[34] Daraufhin reist sie zur Burg Elfenlicht und wird von der Königin empfangen.[7] Auf die Frage der Elfenkönigin, ob sie den kaputten Albenstein in Melianders Buch "Wege der Alben" wieder instand setzen könne, antwortete sie, dass es eventuell emöglich wäre. Dafür müssten aber 13 reine Elfenkinder aus den ältesten Sippen geopfert werden.[35]

Kampf gegen die Yingiz[]

Emerelle konnte sich jedoch nicht dazu überwinden, die Kinder zu Opfern. In dem Moment, als die Trolle die Burg Elfenlicht umstellt hatten und die Yingiz die magische Bindung Emerelles an die Burg zerstören konnten, gingen Alathaia, Emerelle und Skanga zu dem großen Albenstern in der Burg. Dort war es Alathaia möglich, Kadlin in einem todesähnlichen Zustand zu den Goldenen Hallen zu schicken, damit diese dort Hilfe holen konnte. Durch den Einsatz der Frauen konnten die Yingiz wieder ins Nichts vertrieben werden.[36]

Suche nach den gestohlenen Karfunkelsteinen[]

Skanga lädt Alathaia ein, nach Burg Elfenlicht zu kommen. Im Gegenzug das Skanga ihr den Zauber um die Erschaffung der Shi-Handan zeigt, soll ihr Alathaia drei Elfenseelen zur Verfügung stellen. Alathaia möchte im Gegenzug die von Ganda versteckten Karfunkelsteine wieder in ihren Besitz bringen. Kurz zuvor hatten ihre Häscher Ganda und deren Aufzeichnungen in einer Höhle im Verbrannten Land gefunden. Ganda überlebte dieses Aufeinandertreffen nicht.[37] Ganda stirbt durch Alathaia oder ihren Sohn Assanael.[38] Birga soll Alathaia auf dem Weg in die Kleiderkammer Emerelles begleiten.[39] Sie fand dort die gesuchten drei Karfunkelsteine. Mit deren Hilfe heilte sie temporär die Missgestaltung an Birgas Körper. Danach übergibt sie Birga die Steine, da Alathaia richtig annimmt, dass Skanga ihr diese nicht zugesteht, solange sie ihre Verpflichtung für treue Elfenseelen erfüllt.[40] Sie bringt Elovyn, Valderun und Alyselle mit und beobachtet neugierig und aufmerksam Skangas Ritual und die Verwandlung der drei Elfen in Shi-Handan. Danach bekommt sie von Birga die Karfunkelsteine überreicht.[41]

Leynelle die Bienenhexe[]

Einst war Leynelle eine enge Vertraute und Freundin von Alathaia. Sie schenkte ihr ein Haus in Rosan und eine Rose, ein Ableger von Matha Blouta. Die Rose manipuliert Leynelle und mit der von Matha Blouta praktizierten Blutmagie entzieht die Rose den Kindern über die magisch veränderten Bienen. Als die nächtlichen Morde ruchbar werden, opfert Alathaia ihre Freundin, um eine Schuldige zu präsentieren. So geht Leynelle in den Geschichten der Einwohner von Rosan als Lay le Fay oder Bienenhexe ein. Leynelle wird vor Gericht gestellt und zu lebenslanger Arbeit im Steinbruch verurteilt. Außerdem erhält sie als Strafe eine eiserne Maske, in der Blei enthalten ist. So wird sie am Zaubern gehindert und Magie hindert sie ihre Geschichte zu erzählen. Jahrzehnte lang schuftet Leynelle in einem Steinbruch. Bei einem Steinschlag wurde Leynelle später begraben und gilt als tot.[42][43][44]

Blaue Halle und die Suche nach weiteren Karfunkelsteinen[]

Alathaia erhofft sich bei ihrer Suche nach weiteren Karfunkelsteinen weitere Hinweise auf jene Orte zu finden, an denen sich die Himmelsschlangen gern aufgehalten haben. Sie schickt daher ihren Sohn Xylon aus, der sich sich mit Schatzsuchern aus dem Volk der Zwerge umgeben soll, um die Suche nach der Blauen Halle, die unterirdische Bibliothek, an der die Himmelsschlangen einst die Weisheit der Welt gesammelt hatten, aufzunehmen. Jeden dritten Neumond übermittelt Xylon seiner Mutter eine Nachricht.[45] Er findet die Bibliothek und beginnt Schriften und andere Schätze zu bergen.[46] Zwei Himmelsschlangenschädel kann Xylon durch seine Nachforschungen aufspüren. Somit fallen zwei weitere Karfunkelsteine an Alathaia. Nach diesen Funden jedoch sucht Xylon fünf weitere fruchtlose Jahre in der Blauen Halle weiter.[47] Der Zwerg Harr ist mit seinem Aal die einzige Verbindung von Xylon zu seiner Mutter.[48]

Schattenkrieg[]

Kalter Krieg[]

Alathaia lebte schon länger wegen der Karfunkelsteine in Fehde mit Emerelle. Der kalte Krieg der Meuchler zwischen den beiden Herrscherinnen beginnt schon bald nach dem Ende des Dritten Trollkrieges.[49]

Konfliktverschärfung[]

Dennoch ist sie immer wieder als Meuchlerin in den Diensten der Königin.[50] Emerelle erkennt in der Silberschale, dass der junge Troll Drau, Sohn des Orgrim, zur Gefahr für die Vorherrschaft der Elfen in Albenmark werden könnte. Sollte dieser erwachsen werden, dann würde Drau auch die Kinder Alathaias töten. Emerelle ruft Alathaia zu sich und zeigt ihr die Vision. Sie beauftragt ihre Rivalin den jungen Troll zu töten.[51] Alathaia tötet Drau auf der Jagd in der Snaiwamark durch einen verzauberten Keiler und lenkt unerkannt den Mord auf die zwei Maurawan-Jäger Laurelin und Morwallon.[52] Nach der Tat kehrt Alathaia nach Langollion zurück und fürchtet nun erneut, dass aufgrund ihres Wissens Emerelle Meuchler auf sie ansetzt. Alathaia beauftragt daher Nanduval, den Hauptmann ihrer Schattenkrieger, besonders aufmerksam zu sein.[53]

Alathaia führt außerdem mit ihren Kindern und ihrem Gemahl Eldarian regelmäßige Fechtduelle gegen die Schattenkrieger, ihre Leibwache, aus, um ihre Familie gegen Angriffe möglichst gut zu wappnen.[31]

Der Gesandte Melvyn[]

Kurz nach der Ankunft von Melvyn, dem Gesandten von Emerelle, im Palast der tausend Blüten sucht Nanduval Alathaia und Tiranu bei einer weiteren Fechteinheit auf. Er berichtet, dass sich der Wolfself mit Atossa und zwei weiteren Fechtern ein Duell eingehandelt hat. Alathaia bestätigt, dass sie sieben Fechter im Palast postiert hat, die den Elfen provozieren sollten. Tiranu fürchtet, dass Melvyn sich für einen Mordanschlag in die Gemächer seiner Mutter schleichen könnte, nachdem dieser nachts über den Dächern beim Einstieg in die Gemächer von Zantissa beobachtet wurde. Alathaia hofft, dass der Wolfself noch vor dem Mondfest tot oder abgereist ist.[54]

Alathaia ist als Zuschauerin anwesend beim Duell von Atossa und Melvyn im Rosenpavillion. Dabei soll das Duell erst Enden Atossa tritt vor Alathaia und weiteren Angehörigen des Hofs gegen Melvyn ihr Duell an, welches erst Enden soll, wenn einer der beiden am Boden liegt und tot ist. Nanduval empört sich darüber, schreitet allerdings nicht weiter ein. Zunächst hat Atossa die Oberhand im Duell, bis sie allerdings merkt, dass Melvyn durch das Gift nicht geschwächt ist und mit ihr spielt. Zuletzt ringt er sie nieder und zerfetzt mit seinen Krallen ihren Unterkiefer und nimmt ihr das Augenlicht. Alathaia verlässt das Geschehen, noch bevor Nanduval die neue Heilerin Adelayne zu sich ruft, die sich um Atossas Wunden kümmern soll.[55]

Rat der Rose[]

Kurz darauf sucht Alathaia Matha Blouta auf, um sie um Rat zu fragen. Von Matha Blouta wird sie in einen Bereich geführt, in dem Melvyn seine Wut an der Rosenhecke ausließ. Alathaia ist darüber erzürnt und möchte den Wolfselfen dafür büßen lassen. Nanduval aber auch Matha Blouta bremsen sie in ihrem Hass ein. Matha Blouta empfiehlt ihr die schwer gezeichnete Fechterin Atossa zu beseitigen. Um dies zu arrangieren, soll Atossa rote Blüten aus einem bestimmten Bereich des Rubinrosenstrauchs erhalten. Matha Blouta empfiehlt ihr außerdem den offiziellen Empfang von Melvyn nicht mehr herauszuzögern. Außerdem hält sie die Sammlung der Karfunkelsteine nicht für die richtige Strategie im Kampf gegen Emerelle. Alternativ verlangt Alathaia von Matha Blouta in die hohe Kunst der Blutmagie einzuweisen, damit sie so mächtig wird wie einst Ilak. Doch Matha Blouta verlangt dafür ein sehr persönliches Opfer von Alathaia (vermutlich Eldarian), wozu sie allerdings nicht bereit ist.[56]

Melyssanas Mondfest[]

Das Mondfest wird zu jedem Vollmond im Rosenpavillon von Matha Blouta von Alathaia und der Fürstenfamilie ausgerichtet. Dabei wird Matha Blouta jeweils immer ein Elf oder eine Elfe geopfert, die vorher von Alathaia und deren Töchtern Sanassa und Morwenna bestimmt wird. Matha Blouta webt dabei mächtige Blutmagie und nimmt die Lebenskraft der Auerwählten auf. Diese Lebenskraft lässt sie in das Land auf Langollion fließen, sodass nirgendwo anders auf Albenmark die Ernten von Getreide, Obst oder Fischen reichhaltiger ausfallen. Nur Alathaia und ihre Kinder wissen von der wahren Bedeutung des Mondfestes. Die Bewohner Langollions nehmen an, dass der betreffende Elf oder die Elfe ins Mondlicht übertritt. Matha Blouta bittet Alathaia stets um eine reine Elfenseele, aber die Fürstin wählt immer solche, die der neuen Gesellschaft auf Langollion nicht ausreichend ergeben sind, sondern eigene selbstsüchtigere Ziele verfolgen.[57] Auf dem Mondfest nach dem Duell zwischen Atossa und Melvyn wird Alathaia auf Laurelin aufmerksam. Alathaia fürchtet, dass dieser aufgrund ihrer Beteiligung am Tod von Drau auf Langollion erschienen ist. So entscheidet sie, dass dessen Begleiterin Melyssana für dieses Fest auserwählt werden soll und besiegelt so auch das Schicksal von Laurelin.[58]

Alathaia mischt sich unter die Gäste und schenkt zunächst der Koboldin Groona ihre silberne Halskette, da sie weiß, wie entbehrungsreich das Leben für ihre Sippe in diesem Jahr in den Bergen Langollions war. Melvyn erscheint auf dem Fest und wird zunächst von Mandalyn, einer Kriegerin aus den Schattenkriegern aufgehalten, bis Alathaia den Wolfselfen direkt anspricht. Sie bittet ihn ihr die Botschaft Emerelles mitzuteilen. Melvyn wiederholt die Worte der Königin, in der sie sich für Alathaias letzte Tat für Albenmark bedankt und man sich an sie erinnern wird. Alathaia fasst dies als Grabrede auf und verkündet daraufhin, dass ihr Fürstentum Langollion sich von der Krone löst und nun ein freies Fürstentum ist.[59]

Das Gespräch wird durch die einsetzende Zeremonie von Sanassa unterbrochen, die verkündet, dass Melyssana dem Fest ihren Namen geben wird. Im Schutze des silbernen Lichts, das aus der Rosenhecke strömt, entfernen sich Alathaia, Nanduval und Mandalyn von Melvyn.[60]

Alathaia schickt Mandalyn daraufhin zu Laurelin. Sie bringt den Maurawan zu ihr. Alathaia fragt ihn über seine Jagd in der Snaiwamark aus. Sie stellt fest, dass Laurelin nichts über ihre Beteiligung am Tod von Drau ahnt. Anschließend ordnet sie Mandalyn an, Laurelin zurück nach Rosan zu begleiten, da er keine Sonne für den freien Teil Langollions besitzt.[61]

Reitunfall[]

Alathaia trifft in den Stallungen auf Eldarian. Sie hält trotz des tobenden Unwetters an dem Ausritt mit Eldarian zum Rosenturm fest.[62] Bei dem leichtsinnigen Ausritt im Sturm wird Eldarian Zeuge, wie Alathaias Ross unerwartet durchgeht und über die nächtlichen Klippen ins Meer stürzt. Alathaia kann sich nicht rechtzeitig retten und fällt mit in die Tiefe.[63] Ihr Rappe schlägt auf ein unterhalb der Klippen lagerndes Boot auf, während Alathaia ins Wasser stürzt und bewusstlos wird.[64] Laurelin springt vom Boot und versucht die Fürstin zu retten. Durch die Brandung werden sie in den verborgen liegenden Eingang des Drachengrabs gespült. Er zieht Alathaia an Land und bettet sie am Rande des Skelettes einer Himmelsschlange.[65]

Die falsche Alathaia[]

Die Fürstenfamilie entscheidet sich dazu, Alathaias immer wahrscheinlicher werdenden Tod zu vertuschen, um Aufstände und Unruhen im Volk zu verhindern. Sanassa gibt sich als ihre Mutter aus und verabschiedet sich in einem aufwendig gestalteten Aufbruch im Hafen von Rosan von ihrer Familie auf eine lange Reise.[66]

Im Drachengrab[]

Nach einigen Tagen erwacht Alathaia verletzt aus ihrem Koma und sieht sich mit ihrer totgeglaubten Freundin Leynelle konfrontiert, die im Drachengrab schon lange lebt und nach dem Auftauchen dem Maurawan bei der Heilung von ihr unterstützt. Laurelin verhindert auch, dass Leynelle im Streit der Fürstin Schaden zufügt.[67] Anschließend wird Alathaia auf das Amulett aufmerksam, dass Laurelin trägt. Die Fürstin klärt ihn auf, dass es einst Ilak, der Blutkönigin gehörte. Sie bittet den Maurawan für ein paar Tage um das Amulett.[68] Alathaia hat durch das Amulett eine Vision vom Totenpalast der Blutkönigin auf Darna.[69] Sie hofft dort das Rote Buch von Ilak zu finden und ihren siebten Karfunkelstein. Im Drachengrab direkt greifbar in ihrer Nähe befindet sich schon Nummer sechs. Mit sieben Karfunkelsteinen wird es ihr möglich sein einen der Götterdrachen zurückzubringen.[70]

Wenige Tage später findet zunächst Adelayne und kurz darauf Nanduval den Weg ins Drachengrab. Alathaia erwacht aus ihrem Fieber und wünscht Nanduval alleine zu sprechen. Er berichtet ihr von der Ereignissen am Hof und von Eldarians Mondfest. Sie offenbart ihm, dass sie nicht in den Palast zurückkehren kann, da sie weitere Mordanschläge erwartet. Aus dem verborgenen will sie nun die Herrschaft Emerelles beenden.[71]

Alathaia schickt Laurelin und Adelayne nach Rosan, um Proviant, Kleidung und Ausrüstung für eine Reise zu besorgen.[72] Währenddessen birgt Nanduval für seine Fürstin den Karfunkelstein aus dem Schädel der Himmelsschlange. Nach der Rückkehr der beiden kümmert sich Adelayne um den Bruch von Alathaia.[73] Alathaia und Nanduval werden auf Broja aufmerksam, der unerkannt auf dem Boot mit Laurelin und Adelayne reiste. Die Fürstin offenbart ihm das Ziel der Reise und verspricht ihm für seine Hilfe Reichtum.[74]

Aufbruch nach Darna[]

Mit dem kleinen Boot segelt die Gemeinschaft südwärts bis zur Blutbucht, wo sie ihr Schiff versenken.[75] Alathaia sucht das Gespräch mit Adelayne und fragt sie konkret, ob sie den Mordanschlag vornahm. Adelayne gibt dies zu und Alathaia bietet ihr für ihren Mut einen Waffenstillstand an.[76]

Alathaia kontaktiert den Zwerg Harr, der die Fürstin mit ihren Gefährten Nanduval, Adelayne, Laurelin, Leynelle und den Kobold Broja in der Blutbucht an Board der Bolzenspucker nimmt. Harr gibt seiner Mannschaft die Anweisung, dass alle ihre Kojen von nun an mit den Elfen und dem Kobold teilen müssen.[77] Alathaia verlangt von Harr, dass er sie nach Darna bringt. Harr verhandelt hart und verlangt dafür für zehn Jahre ein Drittel der Einnahmen an den Diamantminen Langollions. Alathaia stimmt zu, allerdings soll die Übereinkunft mit Blut besiegelt werden.[78] Alathaia ahnt, dass Emerelle weitere Meuchler nach ihr schickt und versucht sie durch eine Botschaft in der Blutbucht diese nach Arkadien zu locken.[79]

Alathaia greift nicht ein, als Swid Laurelin dabei hilft die Schandmaske zu entfernen. Dies gelingt dem Zwerg unter anderem mit der Hilfe seiner Drachentöterpfeilspitze. Alathaia leistet während des Versuchs ihren Dienst an der Kurbelwelle des Aals.[80] Bei einem Stopp des Aals steigt auch Alathaia auf den eisernen Bootsrumpf. Plötzlich tauchen tote Fische um das Boot im Wasser auf. Alathaia versteht, dass Leynelle Lebenskraft gestohlen und ihren Zugang zur Magie wiedergefunden hat.[81] Harr bringt Alathaia und ihre Gemeinschaft schließlich nach Darna. Laut ihrem Kontrakt wird er mit seiner Besatzung einen Monat auf sie warten.[82]

Rückkehr der Himmelsschlangen[]

Alathaia versuchte während des Schattenkrieges Emerelle vom Thron zu stürzen und hoffte dies mithilfe der Karfunkelstein zu erreichen. Mit der geheimen Hilfe der Trollschamanin Skanga gelang es ihr die in den Steinen enthaltene Essenz der Himmelsschlangen für kurze Zeit nach Albenmark zurückzuholen.[83][84] In diesem Krieg wurde auf beiden Seiten mächtige Magie gewoben (als Konsequenz verbot Emerelle solche Magie während der Tjuredkriege).[85]

Tod[]

Alathaia stirbt am Ende des Krieges im Rosenturm unter der Beteiligung von Ollowain[86] und Silwyna.[87]

Quellen[]

  1. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 911
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 951
  3. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 911
  4. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 771
  5. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 623
  6. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 11
  7. 7,0 7,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 616
  8. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 34
  9. Schattenelfen - Die Blutkönigin (2021), S. 241.
  10. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 236.
  11. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 321
  12. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 898
  13. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 775/776
  14. Elfenlied (Heyne 2009), S. 137
  15. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 426
  16. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 910
  17. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 908
  18. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 913
  19. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 925
  20. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 941
  21. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 945
  22. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 946ff.
  23. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 950
  24. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 914
  25. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 64
  26. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 68
  27. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 492
  28. Elfenlied (Heyne 2009), S. 134
  29. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 345
  30. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 506
  31. 31,0 31,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 57f.
  32. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 36
  33. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 43
  34. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 513f.
  35. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 674f.
  36. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 897
  37. Elfenlied (Heyne 2009), S. 152f.
  38. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 493
  39. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 250f.
  40. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 263ff
  41. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 301f.
  42. Schattennelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 342f.
  43. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 358f.
  44. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 374f.
  45. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 191f.
  46. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 426
  47. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 448
  48. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 503
  49. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 402
  50. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 63
  51. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 237f.
  52. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 28
  53. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 33f.
  54. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 162f.
  55. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 177f.
  56. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 187f.
  57. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 237f.
  58. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 240
  59. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 241f.
  60. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 250
  61. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 252f.
  62. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 320f.
  63. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 330f.
  64. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 332f.
  65. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 337f.
  66. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 369f.
  67. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 372f.
  68. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 379f.
  69. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 420f.
  70. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 424f.
  71. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 440f.
  72. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 443
  73. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 447f.
  74. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 456f.
  75. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 464
  76. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 472f.
  77. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 496f.
  78. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 501f.
  79. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 588
  80. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 526f.
  81. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 559f.
  82. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 578f.
  83. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 232
  84. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 193f.
  85. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 648
  86. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 232
  87. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 229
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