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Alathaia ist eine mächtige Zauberin und die Elfenfürstin von Langollion, die eine neue Welt erschaffen möchte. Die meiste Zeit verbringt sie in ihrem Fürstensitz, dem Rosenturm.[1][2][3][4][5] Ihr Feldzeichen ist eine scharlachfarbene Rose auf schwarzem Grund.[6]

Aussehen[]

Alathaia ist blass, hat dunkelgrüne Augen und fein geschwungene tiefrote Lippen. Sie hat eine sehr sinnliche Ausstrahlung, welche den Personen in ihrer Umgebung die Erfüllung ihrer dunkelsten Sehnsüchte verspricht. Sie hat langes, rabenschwarzes Haar.[7][8]

Charakter[]

Alathaia ist eine gütige Fürstin. Sie hilft Albenkindern in Not - so schenkt sie der hungernden Koboldin Groona[9] ihre Silberkette und leistet wie alle anderen Albenkinder in ihrem Fürstentum auch Frondiensttage ab, so plant sie zum Beispiel am Baure eines Aquädukts im Süden Langollions mitzuwirken[10]. Aufgrund ihrer Nahbarkeit zum Volk ist sie sehr beliebt und zeigt sich gern auf den Mondfesten ihres Reichs, wo sie das Herz der Gesellschaft bildet.

Außenstehenden gegenüber (vor allem Treuen der Königin wie Alvias oder Melvyn) ist sie reserviert und kühl.

Ihre Vorstellung eines idealen Fürstentums kommt einer Utopie gleich. Sie möchte eine Gesellschaft der absoluten Gleichheit erschaffen, stellt aber schnell fest, dass dies (zumindest auf einer Insel mit begrenztem Nahrungsaufkommen) nicht möglich ist. So können nur Albenkinder, welche ausgelost wurden oder sich eingekauft haben, an ihrer Gesellschaft teilhaben. Elfen, welche zwar die Sonne tragen (Symbol der Gesellschaftszugehörigkeit), ihrer Meinung nach aber unmoralisch handeln, werden ohne Gnade ermordet. Dabei ähnelt ihr Handeln dem von Emerelle, welche ebenfalls alle Kinder Albenmarks als gleichwertig betrachtet, vor dem Mord ihrer Untertanen aber letztlich nicht zurückschreckt. Beide Herrscherinnen unterhalten ebenfalls Assassinen, die in ihrem Auftrag die "Feinde" ihres jeweiligen Reichs beseitigen. Obwohl Alathaia also gegen Emerelle rebelliert, ähnelt sie in Verhalten und Herrschaft ihrer Kontrahentin stark.

Diese Ambivalenz von Güte und Grausamkeit, Rebellion und Annäherung gegenüber Emerelle aber auch von Ideal und Utopie, machen sie zu einem tragischen Charakter.

Deutlich wird diese Tragik dann, wenn Alathaia ausgerechnet durch Emerelle zu den Aktionen "gezwungen" wird, welche die Elfenkönigin nach dem Blick in die Silberschale eigentlich verhindern möchte.

Alathaia liebt ihre Familie sehr und ist um deren Schutz bemüht. In einer von Jornowells Schriften zu den steinernen Verliesen der Lamassu, wird aber beschrieben, dass sie bereit war, ihre Kinder im Schattenkrieg zu opfern.

Familie[]

Alathaia hat in ihrem Leben mit ihrem Gemahl Eldarian viele Kinder gezeugt, was für eine Elfe ziemlich ungewöhnlich ist.[11] Zu ihren Kindern zählen Sanassa, Assanael, Xylon sowie Tiranu und Morwenna.[12]

Die Fürstenkrone erbte sie von ihrem Vater.

Sie selbst vererbt die Krone an ihren jüngsten Sohn Tiranu.

Fähigkeiten[]

Alathaia gehört zu den mächtigsten Zauberwebern Albenmarks. Ihr ist, solange sie im Rosenturm verweilt, möglich, sich Emerelles Blick durch die Silberschale zu entziehen.[13]

Biographie[]

Erster Karfunkelstein[]

Alathaia raubt ihren ersten Karfunkelstein aus dem Nachlass Melianders, des Bruders von Emerelle. Außerdem noch ein Buch, in dem Meliander über die Eigenarten und Möglichkeiten des Steins berichtete.[14]

Angriff auf den Drachentempel[]

Etwas mehr als dreihundert Jahren nach der ersten Thronbesteigung von Emerelle (als Alathaia noch Anwärterin auf den Fürstentitel von Langollion war), beauftragte die Königin sie zu der Jagd nach der Schlangenkönigin in den Mangroven.[15] Dies wurde nötig, da das Wesen in den Augen der Elfenkönigin Vahan Calyd und dessen Umland bedrohte. Dazu wählte Alathaia 108 erfahrene Kämpfer mit einem dunklen Ruf aus, die sie begleiten sollten.[16] Nur wenige waren freiwillig an ihrer Seite. Drei Jahre lange bereitet sie ihre Gefährten auf den Angriff vor.[17]

Im Umland von Vahan Calyd wussten nur der Holde Wanderan und dessen Söhne von der Mission, gegenüber anderen Albenkindern wurde sie geheim gehalten. Kurz vor Erreichen des Drachentempels verließ Wanderan die Gruppe und gesellte sich insgeheim zur Gruppe der Verteidiger und starb beim eigentlichen Beginn der Konfrontation durch einen Pfeil von Annella.[18]

Alathaia stellt die Schlangenkönigin in der Schädelkammer. Annella kommt Alathaia zu Hilfe, allerdings kann die Schlangenkönigin sie beißen und vergiften.[19] Ein Pfeil Annellas durchschlägt im Gefecht Alathaias Wange, trifft die Schlangenkönigin aber. Das reicht, um sich aus ihrer Umklammerung zu lösen und die Schlangenkönigin zu töten.[20] Mit der Hilfe zweier Karfunkelsteine, die Annella dem toten Körper abnimmt, und Heilzaubern wird Alathaia wieder geheilt.[21]

Nachdem Alathaia die Schlangenkönigin im Angriff auf den Drachentempel töten konnte, nahm sie deren zwei Karfunkelsteine an sich. Ihr wurde zu diesem Zeitpunkt klar, dass ihr dasselbe Schicksal wie der Schlangenkönigin von Seiten von Emerelle blühen könnte. Daher nahm sie sich vor, von nun an der Elfenkönigin nicht mehr zu vertrauen und sich auf deren, ihrer Meinung nach sicheren, Angriff vorzubereiten. Den Grundstein ihrer Vorbereitungen legte sie direkt nach dem Kampf, indem sie den überlebenden Kriegern Aufnahme in Langollion versprach und diese Schattenkrieger nannte. Außerdem behielt sie die beiden Karfunkelsteine für sich und erwähnte sie nicht in dem Bericht an Emerelle.[22]

Vorbereitungen auf den Angriff von Emerelle[]

Alathaias Vater trat den Fürstentitel an seine Tochter mutmaßlich wenige Jahre später ab.[23] Sie war nun die Fürstin von Langollion. Trotz ihrer aufkommenden Fehde mit Emerelle, dient sie der Königin lange Zeit als ihre Meistermeuchlerin für besonders brisante Aufträge.[24] Alathaia wird über die Jahrhunderte von dem beseelten Rubinrosenbuch Matha Blouta weit in den Künsten der Blutmagie unterrichtet.[25]

Trotz starker Bewachung konnten die Eltern von Ganda, Sesha und Merkad, die drei Karfunkelsteine Alathaias im Auftrag der Elfenkönigin stehlen. Obwohl beide von ihrem ältesten Sohn Assanael getötet wurden, konnten diese die Steine noch rechtzeitig verstecken.[26] Alathaia machte ab diesem Zeitpunkt Jagd auf Ganda, in deren Besitz sie die Steine vermutete.[27]

Der Elfenfürst Shandral wird von ihr als Schüler im Zauberweben angenommen.[28][29]

Beziehung zu Eldarian[]

Alathaia geht einst mit Eldarian eine Beziehung ein. Aus dieser Beziehung gehen die Kinder Assanael, Xylon, Tiranu, Sanassa und Morwenna hervor. Ihre körperliche Beziehung kühlt ab und Eldarian hat anschließend viele Liebhaberinnen, was Alathaia duldet.[30]

Dritter Trollkrieg[]

Fest der Lichter[]

Alathaia nimmt im Jahr 40 ndB im Rahmen des Festes der Lichter an der Krönungszeremonie Emerelles teil und schwört ihr die Treue.[31] Als der Angriff der Trolle auf die Stadt beginnt und ein Brandgeschoss die Mondschatten trifft, verlässt mutmaßlich Alathaia, wie viele andere Fürsten auch, fluchtartig das Schiff.[32]

Das Buch Melianders[]

Als die Trolle versuchen ins Herzland einzudringen und durch Emerelles Tat einige Yingiz in Albenmark frei waren, verließ Alathaia den Rosenturm auf Bitten von Emerelle.[33] Daraufhin reist sie zur Burg Elfenlicht und wird von der Königin empfangen.[7] Auf die Frage der Elfenkönigin, ob sie den kaputten Albenstein in Melianders Buch "Wege der Alben" wieder instand setzen könne, antwortete sie, dass es eventuell emöglich wäre. Dafür müssten aber 13 reine Elfenkinder aus den ältesten Sippen geopfert werden.[34]

Kampf gegen die Yingiz[]

Emerelle konnte sich jedoch nicht dazu überwinden, die Kinder zu Opfern. In dem Moment, als die Trolle die Burg Elfenlicht umstellt hatten und die Yingiz die magische Bindung Emerelles an die Burg zerstören konnten, gingen Alathaia, Emerelle und Skanga zu dem großen Albenstern in der Burg. Dort war es Alathaia möglich, Kadlin in einem todesähnlichen Zustand zu den Goldenen Hallen zu schicken, damit diese dort Hilfe holen konnte. Durch den Einsatz der Frauen konnten die Yingiz wieder ins Nichts vertrieben werden.[35]

Suche nach den gestohlenen Karfunkelsteinen[]

Skanga lädt Alathaia ein, nach Burg Elfenlicht zu kommen. Im Gegenzug das Skanga ihr den Zauber um die Erschaffung der Shi-Handan zeigt, soll ihr Alathaia drei Elfenseelen zur Verfügung stellen. Alathaia möchte im Gegenzug die von Ganda versteckten Karfunkelsteine wieder in ihren Besitz bringen. Kurz zuvor hatten ihre Häscher Ganda und deren Aufzeichnungen in einer Höhle im Verbrannten Land gefunden. Ganda überlebte dieses Aufeinandertreffen nicht.[36] Ganda stirbt durch Alathaia oder ihren Sohn Assanael.[37] Birga soll Alathaia auf dem Weg in die Kleiderkammer Emerelles begleiten.[38] Sie fand dort die gesuchten drei Karfunkelsteine. Mit deren Hilfe heilte sie temporär die Missgestaltung an Birgas Körper. Danach übergibt sie Birga die Steine, da Alathaia richtig annimmt, dass Skanga ihr diese nicht zugesteht, solange sie ihre Verpflichtung für treue Elfenseelen erfüllt.[39] Sie bringt Elovyn, Valderun und Alyselle mit und beobachtet neugierig und aufmerksam Skangas Ritual und die Verwandlung der drei Elfen in Shi-Handan. Danach bekommt sie von Birga die Karfunkelsteine überreicht.[40]

Schattenkrieg[]

Der Auslöser[]

Alathaia lebte schon länger wegen der Karfunkelsteine in Fehde mit Emerelle. Dennoch ist sie immer wieder als Meuchlerin in den Diensten der Königin.[41] Emerelle erkennt in der Silberschale, dass der junge Troll Drau, Sohn des Orgrim, zur Gefahr für die Vorherrschaft der Elfen in Albenmark werden könnte. Sollte dieser erwachsen werden, dann würde Drau auch die Kinder Alathaias töten. Emerelle ruft Alathaia zu sich und zeigt ihr die Vision. Sie beauftragt ihre Rivalin den jungen Troll zu töten.[42] Alathaia tötet Drau auf der Jagd in der Snaiwamark durch einen verzauberten Keiler und lenkt unerkannt den Mord auf die zwei Maurawan-Jäger Laurelin und Morwallon.[43] Nach der Tat kehrt Alathaia nach Langollion zurück und fürchtet nun erneut, dass aufgrund ihres Wissens Emerelle Meuchler auf sie ansetzt. Alathaia beauftragt daher Nanduval, den Hauptmann ihrer Schattenkrieger, besonders aufmerksam zu sein.[44]

Alathaia führt außerdem mit ihren Kindern und ihrem Gemahl Eldarian regelmäßige Fechtduelle gegen die Schattenkrieger, ihre Leibwache, aus, um ihre Familie gegen Angriffe möglichst gut zu wappnen.[30]

Der Gesandte Melvyn[]

Kurz nach der Ankunft von Melvyn, dem Gesandten von Emerelle, im Palast der tausend Blüten sucht Nanduval Alathaia und Tiranu bei einer weiteren Fechteinheit auf. Er berichtet, dass sich der Wolfself mit Atossa und zwei weiteren Fechtern ein Duell eingehandelt hat. Alathaia bestätigt, dass sie sieben Fechter im Palast postiert hat, die den Elfen provozieren sollten. Tiranu fürchtet, dass Melvyn sich für einen Mordanschlag in die Gemächer seiner Mutter schleichen könnte, nachdem dieser nachts über den Dächern beim Einstieg in die Gemächer von Zantissa beobachtet wurde. Alathaia hofft, dass der Wolfself noch vor dem Mondfest tot oder abgereist ist.[45]

Alathaia ist als Zuschauerin anwesend beim Duell von Atossa und Melvyn im Rosenpavillion. Dabei soll das Duell erst Enden Atossa tritt vor Alathaia und weiteren Angehörigen des Hofs gegen Melvyn ihr Duell an, welches erst Enden soll, wenn einer der beiden am Boden liegt und tot ist. Nanduval empört sich darüber, schreitet allerdings nicht weiter ein. Zunächst hat Atossa die Oberhand im Duell, bis sie allerdings merkt, dass Melvyn durch das Gift nicht geschwächt ist und mit ihr spielt. Zuletzt ringt er sie nieder und zerfetzt mit seinen Krallen ihren Unterkiefer und nimmt ihr das Augenlicht. Alathaia verlässt das Geschehen, noch bevor Nanduval die neue Heilerin Adelayne zu sich ruft, die sich um Atossas Wunden kümmern soll.[46]

Rat der Rose[]

Kurz darauf sucht Alathaia Matha Blouta auf, um sie um Rat zu fragen. Von Matha Blouta wird sie in einen Bereich geführt, in dem Melvyn seine Wut an der Rosenhecke ausließ. Alathaia ist darüber erzürnt und möchte den Wolfselfen dafür büßen lassen. Nanduval aber auch Matha Blouta bremsen sie in ihrem Hass ein. Matha Blouta empfiehlt ihr die schwer gezeichnete Fechterin Atossa zu beseitigen. Um dies zu arrangieren, soll Atossa rote Blüten aus einem bestimmten Bereich des Rubinrosenstrauchs erhalten. Matha Blouta empfiehlt ihr außerdem den offiziellen Empfang von Melvyn nicht mehr herauszuzögern. Außerdem hält sie die Sammlung der Karfunkelsteine nicht für die richtige Strategie im Kampf gegen Emerelle. Alternativ verlangt Alathaia von Matha Blouta in die hohe Kunst der Blutmagie einzuweisen, damit sie so mächtig wird wie einst Ilak. Doch Matha Blouta verlangt dafür ein sehr persönliches Opfer von Alathaia (vermutlich Eldarian), wozu sie allerdings nicht bereit ist.[47]

Melyssanas Mondfest[]

Das Mondfest wird zu jedem Vollmond im Rosenpavillon von Matha Blouta von Alathaia und der Fürstenfamilie ausgerichtet. Dabei wird Matha Blouta jeweils immer ein Elf oder eine Elfe geopfert, die vorher von Alathaia und deren Töchtern Sanassa und Morwenna bestimmt wird. Matha Blouta webt dabei mächtige Blutmagie und nimmt die Lebenskraft der Auerwählten auf. Diese Lebenskraft lässt sie in das Land auf Langollion fließen, sodass nirgendwo anders auf Albenmark die Ernten von Getreide, Obst oder Fischen reichhaltiger ausfallen. Nur Alathaia und ihre Kinder wissen von der wahren Bedeutung des Mondfestes. Die Bewohner Langollions nehmen an, dass der betreffende Elf oder die Elfe ins Mondlicht übertritt. Matha Blouta bittet Alathaia stets um eine reine Elfenseele, aber die Fürstin wählt immer solche, die der neuen Gesellschaft auf Langollion nicht ausreichend ergeben sind, sondern eigene selbstsüchtigere Ziele verfolgen.[48] Auf dem Mondfest nach dem Duell zwischen Atossa und Melvyn wird Alathaia auf Laurelin aufmerksam. Alathaia fürchtet, dass dieser aufgrund ihrer Beteiligung am Tod von Drau auf Langollion erschienen ist. So entscheidet sie, dass dessen Begleiterin Melyssana für dieses Fest auserwählt werden soll und besiegelt so auch das Schicksal von Laurelin.[49]

Alathaia mischt sich unter die Gäste und schenkt zunächst der Koboldin Groona ihre silberne Halskette, da sie weiß, wie entbehrungsreich das Leben für ihre Sippe in diesem Jahr in den Bergen Langollions war. Melvyn erscheint auf dem Fest und wird zunächst von Mandalyn, einer Kriegerin aus den Schattenkriegern aufgehalten, bis Alathaia den Wolfselfen direkt anspricht. Sie bittet ihn ihr die Botschaft Emerelles mitzuteilen. Melvyn wiederholt die Worte der Königin, in der sie sich für Alathaias letzte Tat für Albenmark bedankt und man sich an sie erinnern wird. Alathaia fasst dies als Grabrede auf und verkündet daraufhin, dass ihr Fürstentum Langollion sich von der Krone löst und nun ein freies Fürstentum ist.[50]

Das Gespräch wird durch die einsetzende Zeremonie von Sanassa unterbrochen, die verkündet, dass Melyssana dem Fest ihren Namen geben wird. Im Schutze des silbernen Lichts, das aus der Rosenhecke strömt, entfernen sich Alathaia, Nanduval und Mandalyn von Melvyn.[51]

Alathaia schickt Mandalyn daraufhin zu Laurelin. Sie bringt den Maurawan zu ihr. Alathaia fragt ihn über seine Jagd in der Snaiwamark aus. Sie stellt fest, dass Laurelin nichts über ihre Beteiligung am Tod von Drau ahnt. Anschließend ordnet sie Mandalyn an, Laurelin zurück nach Rosan zu begleiten, da er keine Sonne für den freien Teil Langollions besitzt.[52]


Reitunfall[]

Bei einem leichtsinnigen Ausritt im Sturm wird Eldarian Zeuge, wie Alathaias Ross unerwartet durchgeht und über die nächtlichen Klippen ins Meer stürzt. Alathaia kann sich nicht rechtzeitig retten und fällt mit in die Tiefe. Nanduval und die restliche Leibgarde des Fürstenpaars eilen heran, sie kommen jedoch zu spät. Die Lage vor den Klippen ist zu unübersichtlich, um einen rettenden Sprung in die Tiefe zu wagen. Schweren Herzens entscheiden sich Nanduval und Eldarian, tiefer zu steigen und aus sicherer Höhe in die Bucht zu tauchen. Sie entdecken, dass Alathaias Pferd auf einem Fischerboot aufschlug und sich auf dessen Mast aufgespiest hat. Von Alathaia fehlt jede Spur.

Zunächst suchen Nanduval und Eldarian in der Meeresbucht vor den Schluchten nach Antworten auf die rätselhaften Umstände von Alathaias Unfall und deren Verbleib. Es können ein Schiffswrack, das verstorbene Pferd und eine elfische Leiche aus dem Meer geborgen werden.

Nanduval untersucht in einer Lagerhalle in Rosan, wie der Unfallhergang ausgesehen haben muss. Er ruft zunächst Sanassa und Eldarian zu sich, um seine Erkenntnisse zu präsentieren. Im Ohr des Hengstes wurde eine Wespe platziert, die das Pferd gestochen und damit zum Durchgehen gebracht hat.

Die Leiche gehört zu einem bekannten Schmuggler, sein Ruf lässt aber nicht auf eine direkte Verwicklung schließen. Dafür werden einige Juwelen mit Rosenschliff bei ihm gefunden, die aus der fürstlichen Schatzkammer stammen müssen.

Sanassa ergeht sich in Spekulationen zu den Tätern. Sie vermutet, Eldarians Geliebte Adelayne könnte die Wespe im Ohr des Pferds platziert haben. Die Rosenjuwelen sollen ihrer Vermutung nach von Assanael kommen, jedoch nichts mit dem Unfall direkt zu tun haben.

Sie informiert ihre Geschwister über die neusten Entwicklungen und hofft auf Assanaels baldige Rückkehr nach Langollion.

Die falsche Alathaia[]

Die Fürstenfamilie entscheidet sich dazu, Alathaias immer wahrscheinlicher werdenden Tod zu vertuschen, um Aufstände und Unruhen im Volk zu verhindern.

Sanassa gibt sich als ihre Mutter aus und verabschiedet sich in einem aufwendig gestalteten Aufbruch im Hafen von Rosan von ihrer Familie auf eine lange Reise.

Währenddessen verbleiben Tiranu, Morwenna und Eldarian in Langollion.

Rückkehr der Himmelsschlangen[]

Alathaia versuchte während des Schattenkrieges Emerelle vom Thron zu stürzen und hoffte dies mithilfe der Karfunkelstein zu erreichen. Mit der geheimen Hilfe der Trollschamanin Skanga gelang es ihr die in den Steinen enthaltene Essenz der Himmelsschlangen für kurze Zeit nach Albenmark zurückzuholen.[53][54] In diesem Krieg wurde auf beiden Seiten mächtige Magie gewoben (als Konsequenz verbot Emerelle solche Magie während der Tjuredkriege).[55]

Tod[]

Alathaia stirbt am Ende des Krieges im Rosenturm unter der Beteiligung von Ollowain[56] und Silwyna.[57]

Quellen[]

  1. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 911
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 951
  3. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 911
  4. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 771
  5. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 623
  6. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 11
  7. 7,0 7,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 616
  8. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 34
  9. Schattenelfen - Die Blutkönigin (2021), S. 241.
  10. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 236.
  11. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 898
  12. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 775/776
  13. Elfenlied (Heyne 2009), S. 137
  14. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 426
  15. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 910
  16. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 908
  17. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 913
  18. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 925
  19. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 941
  20. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 945
  21. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 946ff.
  22. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 950
  23. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 914
  24. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 64
  25. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 68
  26. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 492
  27. Elfenlied (Heyne 2009), S. 134
  28. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 345
  29. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 506
  30. 30,0 30,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 57f.
  31. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 36
  32. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 43
  33. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 513f.
  34. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 674f.
  35. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 897
  36. Elfenlied (Heyne 2009), S. 152f.
  37. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 493
  38. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 250f.
  39. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 263ff
  40. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 301f.
  41. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 63
  42. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 237f.
  43. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 28
  44. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 33f.
  45. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 162f.
  46. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 177f.
  47. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 187f.
  48. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 237f.
  49. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 240
  50. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 241f.
  51. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 250
  52. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 252f.
  53. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 232
  54. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 193f.
  55. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 648
  56. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 232
  57. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 229
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