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Almansur ist ein Lamassu und König von Schurabad nach dem Untergang von Nangog. Almansur ringt allerdings mit dem Wahnsinn, was im Volk der Lamassu keine Seltenheit ist.[1]

Aussehen Bearbeiten

Das Gesicht Almansurs ist von der Sonne gebräunt und von tiefen Falten durchzogen. Seine Augen sind von dunkelbrauner Farbe. Graue Schläfen und der graue Ansatz des schwarz gefärbten Bartes sind Anzeichen seines hohen Alters. Seine Augenbraun sind zu fein geschwungenen Linien gezupft. Seinen Ohren schmücken goldene Ohrringe und auf seinem Kopf trägt er eine hohe, mit stilisierten Stierhörnern verzierte Krone. Außerdem ist sein langer Bart geölt und in Locken gelegt.[2]

Biographie Bearbeiten

JugendBearbeiten

Als junger Fürst nimmt Almansur an den Feldzügen in Nangog teil.[3] Während dieser Zeit oder kurz danach fliegt er auch mit dem Goldenen, dem Zweitgeschlüpften unter den Himmelsschlangen. Dabei lernt er ihn besser kennen und erkennt, dass er eine Dunkelheit in sich trägt, die alles Leben erstickt. Er vermutet, dass der Goldene vom Lebenslicht anderer stiehlt.[4]

In Schurabad Bearbeiten

Frar Bearbeiten

Eines Tages erscheint der Zwerg Frar bei ihm. Von dessen Wissensdurst beeindruckt, lässt er den Zwerg in der Bibliothek helfen. Nach drei Jahren beginnt jedoch Almansurs Wahnsinn, er tötet in einer Nacht alle Pfauen bis er wieder zu Besinnung kommt.[5] Vor Gram betritt er seitdem die Bibliothek nicht mehr. Er widmet sich nun mehr seinen Gärten, die unter dem Kobold Rufko gedeihen.[6]

Meliander und Mailyn Bearbeiten

Vier Jahre später erscheinen dem Tode nahe die Elfen Meliander und Mailyn an seinem Hof.[5] Zusammen mit Frar und zwei Dschinnen bringen sie die Elfen in den Palast, wo sie sich erholen können. Der Elf bittet ihn schließlich Mailyn von ihrer Krankheit zu heilen. Der Lamassu kann ihr jedoch nur ein wenig ihrer Kraft zurückgeben, sie aber nicht heilen.[7] In der Krankheit erkennt er die Dunkelheit, die auch der Goldene in sich trägt.[4] Almansur öffnet Meliander auf der Suche nach einem Heilmittel die Bibliothek und stellt ihm Frar an seine Seite.

Wahnsinn Bearbeiten

Almansur ist von Mailyn so fasziniert, dass er an jedem Tag nachdem Meliander die Elfe verlassen hat, aufsucht.[8] In dieser Zeit häufen sich die Anfälle von Wahnsinn. Kurz bevor der Chamsin-Wind kommt, bittet die Todkranke Mailyn ihn ihre Kraft vollständig wiederherzustellen, obwohl das ihren Tod bedeuten wird.[9] Aus Mitgefühl bewirkt er dies und gestaltet ihre Kammer nach ihrem Wunsch um. Diese Zauber zu weben kosten ihn schließlich endgültig den Verstand. Er lässt seinen Hofstaat im Thronsaal fliegen und entkommt jedes Mal aufs neue den Dschinnen. Meliander und Frar können ihn dazu bringen, die Diener wieder auf den Boden zu bringen. Almansur gibt Meliander zu verstehen, dass er dessen Vater kennt und er für den Tod Mailyns verantwortlich sein wird. Außerdem verflucht er Meilander, indem er ihm prophezeit er möge in seinem eigenen Blut ersaufen.[10]

Die Dschinne machen sich bereit, den Herrscher in sein Grabmal einzumauern, als dessen Kobolde diese angreifen.[11][12] Es kommt zu einem Gemetzel, dass die Dschinne für sich entscheiden und mutmaßlich den Lamassu einmauern können.

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 570
  2. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 344
  3. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 341
  4. 4,0 4,1 Elfenmacht (Heyne 2017), S. 374
  5. 5,0 5,1 Elfenmacht (Heyne 2017), S. 355
  6. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 371
  7. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 350
  8. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 364ff.
  9. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 376f.
  10. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 382f.
  11. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 399
  12. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 495
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