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Alvias ist ein Elf und Vertrauter und Hofmeister der Elfenkönigin Emerelle und Vollstrecker ihres Willens.[1][2][3][4][5][6] Seine frühere Inkarnation war Talawain.

Aussehen[]

Alvias ist ein hochgewachsener Elf mit hellblauen Augen wie der Winterhimmel und weiß-silbernen Haar. Ein langes, blasses und edel geschnittenes Gesicht mit schmalen Lippen vervollständigen seine Erscheinung.[7][8] Irgendwann (wahrscheinlich während der Schattenkriege) muss er von einer magischen Waffe verletzt worden sein, denn eine Narbe zieht sich später über seine Stirn.[9]

Familie[]

Alvias hat einen Sohn Jornowell sowie eine schwangere Tochter.[10]

Beruf/Können[]

Seine Spezialität und Kunst liegt darin, die wunderbarsten Feste für Emerelle zu organisieren. Seine magische Begabungen sind jedoch nur schwach.

Alvias sammelt in seiner langen Tätigkeit als Hofmeister verbotene Schriften, die gegen die Herrschaft der Elfen gerichtet sind. Er erstellt daraus im Laufe der Zeit ein mehrbändiges Werk mit dem Titel: Sammlung verbotener Schriften.[11][12][5][6]

Biographie[]

Jugend und Hofmeister[]

Mit 13 Jahren wurde Alvias von Emerelle in den Bergen Carandamons gerettet, als er während der Jagd nach einem Schneehasen für Nailyn in eine Gletscherspalte stürzte und heftige Verletzungen zu sich zog. Sein Hengst Sternenauge ist auf der Stelle tot. Ein entscheidendes Ereignis für den jungen Elfen. Er wird von Emerelle, der Königin Albenmarks gerettet und geheilt. Während dem folgenden Fest der Lichter sieben Jahre später, wo er als Gast der Königin eingeladen war, beschloss er, künftig ein treuer Diener seiner Retterin zu werden. In den folgenden Jahren stieg er zu ihrem Hofmeister empor.[13] In seiner neuen Funktion warnt er die junge Alathaia bei ihrem geplanten Angriff auf den Drachentempel die Schlangenkönigin nicht zu unterschätzen.[14]

Erste Trollkrieg[]

Im ersten Trollkrieg ist Alvias ein treuer Begleiter seiner Herrin.[15] Als Hofmeister half er bei der Eroberung des Mordsteins und wurde als Gesandter in ferne Städte geschickt.

Alvias nimmt mutmaßlich an der Schlacht von Welruun statt, der Entscheidungsschlacht gegen die Trolle nahe der Shalyn Falah. Unter hohen Verlusten gewinnen sie die Schlacht. Er begleitet Emerelle und Ollowain zum Totenfeuer von Aileen.[16]

Zweiter Trollkrieg[]

Am Ende des zweiten Trollkrieges wurde Alvias zum Scharfrichter über die Trolle, nachdem Emerelle sie bei der Shalyn Falah in eine Falle lockte. Geknebelt und gefesselt werden der König und die Fürsten über die Shalyn Falah geführt, in der Annahme, dass man sie in einen Kerker stecken würde. Auf der Brücke befiehlt Emerelle Ollowain die Fürsten von der Brücke zu stoßen. Dieser verweigert den Befehl. Farodin bietet sich danach als Scharfrichter an. Dies lehnt Emerelle ab, worauf Alvias vortritt und den Befehl ausführt und den König und die Fürsten in die Tiefe stößt.[17] Er hält diese Tat in seinem Nachlass in einem Geständnis fest.[18]

Das Bündnis mit dem Fjordland[]

Als der Fjordländer Mandred durch das Tor des Aikhjarto nach Albenmark gelangt, wird er im Auftrag Emerelles von Ollowain zur Burg Elfenlicht gebracht. Alvias empfängt Ollowain und Mandred im Hof der Burg und führt diesen dann in den Thronsaal.[7] Als Emerelle gegenüber Mandred verneint, dass es keinen Manneber unter den Albenkindern gibt, bezichtigt Mandred sie der Lüge. Alvias ist darüber empört.[19] Emerelle ruft zur Elfenjagd aus und stellt Mandred neben Farodin und Nuramon weitere Elfen zur Seite. Alvias moderiert die Beratung der Emerelles mit den Anwesenden am Hofe über die bevorstehende Elfenjagd. Schließlich empfängt seine Königin die Teilnehmer und verabschiedet sie.[20]

Alvias empfängt den Krieger Dijelon und Noroelle am Thronsaal, nachdem diese ihr Kind entgegen des Befehls von Emerelle in die Welt der Menschen brachte. Er würdigt Noroelle keines Blickes und führt die beiden in den Thronsaal vor Emerelle.[21] Als Emerelle offenbart, dass dieses Kind von einem Devanthar gezeugt wurde, erkundigt sich Alvias woher dieser letzte Devanthar kommen mag. Emerelle erwiedert, dass er alle Schlachten aus dem Großer Krieg um Nangog überlebt haben muss.[22]

30 Jahre später empfängt Alvias Mandred, Nuramon und Farodin urück auf Burg Elfenlicht und führt sie vor Emerelle und den versammelten Hofstaat in den Thronsaal. Dort berichten die drei von ihrer Jagd auf den Devanthar und dessen vermeintlichen Tod.[23]

Ganda[]

Alvias reist im Auftrag Emerelles in das Windland, um die Lutin Ganda, die Tochter Seshas und Merkads zu finden und an den Hof von Burg Elfenlicht zu bringen. Er findet sie beim Klan der Frostkinder und dessen Anführer Boras. Er meidet sie auf dem Ritt zum nächsten Albenstern, da er meint sie hätte Flöhe. Er steckt sie sogar in einen Sack. Als Rache zaubert sie ihm den Geruch von Fischköpfen an.[8]

Ein paar Jahre später wird er erneut von Emerelle ausgeschickt, Ganda zu finden und zurück zur Burg Elfenlicht zu bringen.[24]

Dritter Trollkrieg[]

Kriegbeginn[]

Emerelle reist im Jahr 40 ndB nur mit einem kleinen Gefolge zum Fest der Lichter. Alvias bleibt auf Burg Elfenlicht zurück. Die Trolle kehren nach Albenmark zurück und lösen mit dem Untergang von Vahan Calyd den Dritten Trollkrieg aus.[25] Alvias dient auch in diesem Krieg unverbrüchlich Emerelle. Alvias regiert in Abwesenheit Emerelles auf Burg Elfenlicht. Er empfängt Sandowas, einen Gesandten des Fürsten Landoran. Alvias lehnt den Wunsch Truppen zur Verteidigung nach Phylangan zu schicken ab, der er nach der Seeschlacht von Reilimee einen Angriff der Trolle auf das Herzland befürchtet.[26]

Flucht nach Tanthalia[]

Emerelle versucht nach dem Fall von Phylangan und der Vergeltung am Fjordland in Albenmark eine Armee gegen die Trolle zu organisieren. Branbart versammelt sein Heer im Windland und Ollowain versucht mit einem Elfenheer die Trolle zu stellen. Allerdings werden sie durch ein Täuschungsmanöver vom eigentlichen Heer abgelenkt.[27] Emerelle ruft Alvias zu sich und befiehlt ihm, jeden Bewohner von Burg Elfenlicht zu nehmen und diese über den Albenstern bei Yaldemee nach Tanthalia in Sicherheit zu bringen.[28]

Schlacht am Mordstein[]

Nachdem Ollowain auf seiner Reise in die Bibliothek von Iskendria mit Ganda 15 Jahre verschollen war und zurückkehrt, wird Ollowain von Emerelle aufgrund des Stehlens als Feldherr nach Feylanviek geschickt, um die Trolle aufzuhalten. Ein paar Tage später trifft Reilif, einer der Hüter des Wissens, auf Burg Elfenlicht ein. Alvias führt ihn in den Thronsaal. Reilif fordert die Hinrichtung Ollowains. Emerelle stimmt dem zu, sobald Ollowain aus der Schlacht zurückkehrt. Danach beauftragt Emerelle Alvias nach Alathaia zu schicken. Er selber soll nach Feylanviek reisen und Ollowain eine Botschaft überbringen.[29]

Alvias trifft Melvyn auf dem Schlachtfeld der Schlacht am Mordstein, der ihn und seine Eskorte mit in die letzte Verteidigung führt, damit dem Heer ein möglichst langes Zeitfenster für die Flucht bleibt. Er wird dabei leicht verletzt und trifft auf Elodrin, der nun wieder das Kommando führt. Alvias verlangt Ollowain die Nachricht zu überreichen, allerdings wird ihm gesagt, dass Ollowain gefallen ist.[30]

Danach kehrt er zur Burg Elfenlicht zurück und berichtet Emerelle in Ausführlichkeit über die Schlacht. Emerelle zeigt besonders Interesse an Melvyn und Nestheus. Er teilt ihr außerdem mit, dass Ollowain gefallen ist, was sie ihm nicht glaubt. Sie fühlt noch, dass er lebt.[31]

Im Windland[]

Alvias reist im Auftrag der Königin zum Leichenschmaus des Orimedes. Er überbringt Caileen und den anderen Befehlshabern, dass sie sich zur Burg Elfenlicht zurückziehen und den Trollen nicht weiter Widerstand leisten sollen. Außerdem richtet Alvias aus, dass Emerelle Caileen die Rebellion gegen Shandral vergibt.[32]

Kadlin[]

Inmitten von Flüchtlingen erreichen die Fjordländer Kadlin und Gundaher Burg Elfenlicht. Fenryl organisiert für die beiden eine Audienz bei Emerelle, nachdem Kadlin einen Shi-Handan tötete. Alvias führt die beiden zur Königin. Emerelle berührt Gundaher und erkennt einen Fluch des Ebermannes auf ihm. Sie entfernt die Würmer in dessen Kopf, kann die Schäden aber nicht mehr beheben. Nach der Heilung soll Alvias außerdem dem Befehlshaber an der Shalyn Falah ausrichten, dass sie selbst die Truppen am nächsten Tag führen wird.

Attentatsplan[]

Alvias verbringt die 12 Jahre Trollherrschaft weit weg von Burg Elfenlicht. Als er von den Trollen zum nächsten Fest der Lichter als einer der Fürsten für die Königswahl berufen wird, fasst er den Plan Gilmarak mit einem Dolch zu töten.[33] In Vahan Calyd spielt ihm die verkleidete Silwyna eine Botschaft von Falrach zu, sich von Gilmarak fernzuhalten.[34] Alvias und die berufenen Kentauren Katander und Nestheus sind verwundert als Ollowain als Fürst der Maurawan der Wahl beiwohnen will. Das Fehlen von Anderan und Elija wirft die Pläne der Trolle durcheinander. Skanga beruft daraufhin als Ersatz Growak und Orgrim in den Wahlkreis. Beim anschließenden Abstimmen erscheint außerdem Emerelle. Katander stimmt gegen Gilmarak. Als sich Orgrim bei der letzten entscheidenden Stimme enthält, springt Gilmarak erbost auf und wird von der Steinkugel Madrogs, die für Skanga bestimmt war, getroffen.[35] Emerelle heilt mit der Zustimmung Skangas Gilmarak. [36]

Rückkehr als Hofmeister[]

Die anwesenden Fürsten Alvias, Katander, Orgrim und Nestheus stimmten im zweiten Wahlgang für Emerelle, die Herzöge von Mordstein Snaif, Wolfsgrube Derg und Blutberg Growak gegen sie. Emerelle wird mit 4:3 Stimmen zur Königin gekrönt. Die Fehde zwischen ihr und Skanga wird von beiden offiziell beendet, wobei Skanga betont, dass niemals engere Beziehungen zwischen beiden existieren würden. Sie ist Emerelle aber dankbar, dass diese Gilmarak vor dem Tod retten konnte. Alvias wird erneut der Hofmeister Emerelles.[37]

Dreikönigsschlacht[]

Im Jahr 549 ndB kehren Nuramon, Farodin nach Albenmark zurück. Auf Burg Elfenlicht begrüßt Alvias die beiden und die kleine Yulivee. Alvias lässt sie vor dem Thronsaal warten, während er Emerelle und dem versammelten Hofstaat die Boten Firnstayns ankündigt. Die Königin verkündet, dass Albenmark sein Versprechen halten wird und sie Vorbereitungen für die Unterstützung des Fjordlandes anweisen wird.[38]

Alvias rüstet sich als Krieger für die Dreikönigsschlacht und begleitet Emerelle auf deren Flagschiff, der Elfenglanz. Alvias bringt auf Wunsch Emerelles Nuramon zu ihr.[15]

Tod[]

Alvias stirbt während der Dreikönigsschlacht, als er Emerelle vor der tödlichen Kraft von Vater Marcus schützt.[39] Da es sein Schicksal war, seine Königin zu retten, geht er daraufhin ins Mondlicht.

Sein Nachfolger als Haushofmeister wird Xern.

Quellen[]

  1. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1010
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 911
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 951
  4. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 911
  5. 5,0 5,1 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 843
  6. 6,0 6,1 Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 922
  7. 7,0 7,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 49f.
  8. 8,0 8,1 Elfenlied (Heyne 2009), S. 20
  9. Die Elfen (Heyne 2014), S. 667
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 323
  11. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 56
  12. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 495
  13. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 9f.
  14. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 912
  15. 15,0 15,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 690
  16. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1007
  17. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 119f.
  18. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 121
  19. Die Elfen (Heyne 2014), S. 52
  20. Die Elfen (Heyne 2014), S. 88f.
  21. Die Elfen (Heyne 2014), S. 171f.
  22. Die Elfen (Heyne 2014), S. 174f.
  23. Die Elfen (Heyne 2014), S. 198f.
  24. Elfenlied (Heyne 2009), S. 131f.
  25. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 22
  26. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 486f.
  27. Die goldenen Pfade Kapitel 2, 3
  28. Die goldenen Pfade, Kapitel 4
  29. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 513f.
  30. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 575f.
  31. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 618f.
  32. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 805
  33. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 16
  34. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 828
  35. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 861
  36. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 862
  37. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 875
  38. Die Elfen (Heyne 2014), S. 667f.
  39. Die Elfen (Heyne 2014), S. 704
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