Elfen Wiki
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Der Angriff auf die Nachtzinne war ein im Jahr 55 ndB stattfindender Angriff der Elfen unter Elodrin und der Fjordländer unter Alfadas auf die Nachtzinne.

Vorgeschichte[]

Ausspähen der Nachtzinne[]

Zwei Jahre vor dem Angriff (ca. 53 ndB) wird Fingayn von Elodrin beauftragt die Nachtzinne auszuspähen, da Elodrin bereits dort einen Angriff auf die Nachtzinne erwog, um Orgrim zu töten. Er erstellt dabei sehr detailreiche Karten über die Fjorde und die Umgebung um die Nachtzinne.[1]

Ausgangslage[]

Nachdem Emerelle nach der Schlacht am Mordstein den Befehl erteilt Feylanviek und die nördlichen Fürstentümer aufzugeben und die Krieger zur Burg Elfenlicht ruft, verweigert Elodrin den Befehl. Fenryl berichtet ihnen, dass Orgrim nun der Feldheer des Trollheeres ist. Elodrin möchte Orgrim dort Treffen, wo er am Verwundbarsten ist. Er plant einen Angriff auf die Nachtzinne und übergibt das Kommando über die restlichen Truppen an Caileen, die den Trollen einen blutigen Zug durch das Windland abringen soll. Nardinel, Yilvina und auch Fenryl folgen Elodrin.[2]

Yilvina kommt mit Fingayn und einigen Maurawan in das Fjordland. Sie erläutert Alfadas Elodrins Plan die Nachtzinne anzugreifen. Die Menschen sollen dabei die Besatzung fortlocken damit die Flotte Elodrins zur Nachtzinne vordringen und besetzten kann.[3]

Streitkräfte[]

Die Elfen nehmen an, dass nur wenige Trolle in der Nachtzinne sind, da Orgrim in Albenmark weilt.

Angreifer[]

Verteidiger[]

Vorbereitungen[]

Elodrin segelt mit der Meerwanderer Flotte den Fjord zur Nachtzinne hinauf. Fürst Fenryl begleitet ihn und dient als Späher und stellt fest, dass fast tausend Trolle unter dem Rudelführer Gornbor auf das Menschenheer ausgerückt sind.[8]

Die Fjordländer werden durch einen Albenstern nahe zur Nachtzinne geführt, von dem aus sie nur einen Pass überqueren müssen bis sie das Tal nahe der Nachtzinne erreichen.[4] Dort erwarten sie mit ihren Langspeerträgern die Trolle. Begleitet werden sie außerdem von einigen Maurawan unter Fingayn.

Schlachtverlauf[]

Mit fünfzig handverlesenen Kriegern unter der Führung der Elfe Shalawyn schwimmt Elodrin zum Eingang der Koboldtunnel, um die Festung zu stürmen und nach zwei Stunden die Tore der Nachtzinne zu öffnen. Jedoch wurden die Tunnel mit Geröll verfüllt.[9] Die restlichen Elfentruppen bleiben unter Fenryl auf den Schiffen.

Die fjordländischen Truppen werden von dem überraschend starken Trollkontingent unter Gornbor aufgerieben. Die Langspeerträger kämpften aufopferungsvoll gegen die Trolle, doch die Verluste waren sehr hoch. Die Bogenschützen unter Fingayn seilten sich an einer Felswand ab, um so auch näher an das Schlachtfeld zu gelangen. Auch die Reiterattacke von Alfadas brachte nur eine kurze Entlastung.[6]

Vier Stunden lässt Fenryl verstreichen, bevor er entgegen Elodrins Befehl handelt. Er zieht mit den Elfen der Schiffe aus, um dem Menschenheer zu helfen. Sie vertreiben die Trolle in die Berge und retten die verbleibenden 500 Menschen. Dann öffnen sich die Tore der Nachtzinne und ein nackter, blutbedeckter Elodrin tritt aus dem Tor.[10] Er hat mit seinen fünfzig Kriegern mehr als 700 Trolle festgesetzt, da sie in den Tunneln der Feste nicht klar war wie wenig Angreifer eingedrungen waren.[11]

Ergebnis[]

Der Angriff auf die Nachtzinne ist zwar erfolgreich aber die Fjordländer müssen dafür einen hohen Blutzoll zahlen. Nur etwas über 500 Menschen überleben die Schlacht, davon sind 300 so schwer verletzt, dass sie auf die Meerwanderer geschafft werden. Sie sollen mit dem Schiff in ihrere Heimat gebracht werden.[12] Unter den Toten ist auch Björn und Kalf. Die unverletzten Fjordländer ziehen über den Gebirgspass zurück zum Albenstern.

Elodrin derweil bereitet die Ermordung der Frauen und Welpen der Trolle vor. Sie werden auf die Galeassen der Trolle geführt und von einigen Maurawan mit Brandpfeilen angezündet. Zuvor wählt er den Troll Helog als Bote für Orgrim aus. Er soll ihm überbringen, dass Elodrin, der Fürst Alvemers, an der Nachtzinne war und das er seine Tochter und seinen Enkel bei der Seeschlacht von Reilimee verloren hat.[13]

Er stellt sich Elodrin entgegen, als dieser die Gefangenen der Nachtzinne ermorden will. Auch Yilvina ist aufgebracht.[14] Elodrin erwartet Orgrim an der Nachtzinne, da er sowieso nicht mehr nach Albenmark zurückkehren kann. Er hatte auch eine Schamanin entkommen lassen, damit diese Orgrim erreicht. Die Trolle unter Orgrim erreichen rasch das Fjordland. Sie stellen eine Gefahr für die abziehenden Fjordländer dar. Alfadas versperrt mit wenigen Männern eine Klamm und verschafft so den Fliehenden etwas Zeit. Alfadas und alle anderen Verteidiger sterben jedoch im Kampf.[15]

Quellen[]

  1. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 732f.
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 685f.
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 790
  4. 4,0 4,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 734
  5. 5,0 5,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 767
  6. 6,0 6,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 770 Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „:3“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  7. 7,0 7,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 771 Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „:4“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  8. 8,0 8,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 766
  9. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 763f.
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 788f.
  11. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 816
  12. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 815
  13. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 818
  14. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 819
  15. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 828
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