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Assanael ist ein Elf aus der Fürstenfamilie von Langollion. Er ist ein begabter Meuchler und Fährtenleser, der zu seiner Tarnung große Opfer bringt.[1][2][3][4][5][6][7]

Aussehen[]

Assanael hat blondes Haar und trägt Züge von Alathaia in seinem Gesicht. Er hat ein schmales Gesicht und eine feminin wirkende Nase.[8] Assanael trägt eine geschwärzte Rüstung mit einem roten Umhang.[1][8] Während des Schattenkrieges trägt er sein Haar kurz und die Spitzen seiner Ohren hat er kappen lassen, wodurch Assanael mehr wie ein Damien aussieht.[9][10] Seine Augen sind von schwarzer Farbe.[11][12]

Fähigkeiten[]

Assanael ist der wohl tödlichste Fechter, den Langollion hervorgebracht hat, und übertrifft mutmaßlich sogar seine Mutter.[13]

Familie[]

Assanel entstammt dem Fürstengeschlecht von Langollion[14] und ist unter den zahlreichen Kindern von Alathaia und ihrem Gemahl Eldarian ihr ältester Sohn. Zu seinen Geschwistern zählen Xylon, Sanassa, Morwenna und Tiranu.[3][4][5]

Biographie[]

Kindheit und Jugend[]

Assanael kommt als ältestes Kind von Alathaia und Eldarian zur Welt. Seine Kindheit liegt noch einige Zeit vor dem dritten Trollkrieg.[15] Assanael wird im Laufe der Jahre zu einem tödlichen Fechter.[13] In seiner Kindheit duelliert sich Assanael unzählige Male mit seinem jüngeren Bruder Xylon, der stets besessen vom Wunsch war, so gut wie sein größerer Bruder zu werden.[16]

Wache im Rosenturm[]

Assanael verbleibt im Rosenturm auf Langollion, als Alathaia und seine Geschwister zu einem Ball von Emerelle auf Burg Elfenlicht reisen. Er durchsucht aufmerksam das Studierzimmer von Alathaia, da er vermutlich durch den umgebenden Zauber auf einen Eindringling aufmerksam wird. Sesha, eine Lutin jedoch trägt einen Tarnumhang, sodass er sie mit ihrem Kind Ganda nicht entdeckt.[8] Sie stiehlt die drei Karfunkelsteine. Allerdings löst sie beim Verlassen des Raumes über die Treppen einen magischen Alarm aus. Die Lutin seilt sich über das Fenster ab, während Assanael in das Studierzimmer zurückkehrt. Er durchtrennt ihr Seil. Sie kann sich jedoch auf das Dach retten und flieht mit Merkad. Assanael bleibt ihnen jedoch auf den Fersen. Merkad trennt sich von Sesha und wird von ihm gefangen genommen. Merkad wird schließlich hingerichtet.[17][18]

Verfolgung[]

Anschließend verfolgt Assanael Sesha immer wieder über die Albenpfade, aber sie kann durch kleinere Zeitsprünge immer wieder entkommen.[19][20][21][22][23] Schließlich spürt Assanael Sesha in einem Birkenhain im Windland auf und tötet sie. Die kleine Ganda hingegen lässt er am Leben.[1][18]

Ganda[]

Alathaia erhält von Shandral den Hinweis, dass sich Ganda unter den Lutin aufhält. Sie schickt erneut Assanael aus, der Kentaurensöldner anheuert, die die Lutin mit dem roten Kleid töten sollen.[24] Nachdem Mira, die das Kleid von Ganda nun trägt, dabei getötet wird, ziehen sich Assanael und die Kentauren, in der Annahme ihren Auftrag erfüllt zu haben, zurück.[25]

Kurz nach Beginn der Herrschaft der Trolle im Jahr 56 ndB macht sich Ganda auf den Weg zu Salma in den Mückenseen. Sie erfährt dort mehr über ihre Mutter und deren Flucht. Salma lädt dabei jedoch den magischen Fluch Alathaias auf sich. So erreicht, kurz nachdem Ganda Salma verlässt, Assanael die Mückenseen. Er versucht von Salma die Geheimnisse von Ganda zu erfahren. Zu seiner Verwunderung jedoch schneidet sie sich selbst zuvor die Kehle durch.[26]

Assanael nimmt weiter an der Verfolgung von Ganda teil und stellt sie schließlich mit anderen im Verbrannten Land. [27][28][29][18] Dadurch gelangt seine Mutter Alathaia an die Aufzeichnungen Gandas und kann somit die gestohlenen Karfunkelsteine aus Burg Elfenlicht bergen.[30]

Klan der Schlüsselträger[]

Assanael führt anschließend einen Angriff auf den Klan der Schlüsselträger an, dem Ganda vorstand. Er tötet dabei alle, die Ganda kannten. Nur Zafira kann entkommen, da Emerelle zuvor einen Boten entsandte der Zafira mitnimmt und einen bewussten Zeitsprung von fast fünf Jahrhunderten macht, als sie durch den Albenstern treten.[31]

Schattenkrieg[]

Verdeckte Operationen[]

Assanael ist selten auf Langollion und bei der Familie und reist meist in wichtigen und geheimen Angelegenheiten.[13] Er ist tief in den heimlichen Schattenkrieg gegen Emerelle verstrickt. Er benutzt dabei nie die Albenpfade, der er fürchtet Meuchler Emerelles könnten sonst auf ihn aufmerksam werden.[32][33][34]

Reitunfall Alathaias[]

Seine Schwester Sanassa kontaktiert Assanael, nachdem Alathaia mit ihrem Rappen von einer Klippe gestürzt ist und verschollen bleibt. Er macht sich daraufhin auf den Weg nach Langollion.[32]

Schuldsuche[]

Im Palast der tausend Blüten kommt Assanael mit seinen Schwestern Sanassa und Morwenna sowie seinem jüngeren Bruder Tiranu zusammen. Sie fassen schnell drei Hauptverdächtige zum Unfall ihrer Mutter ins Auge: Melvyn, Eldarian und Adelayne. Sanassa kann Melvyn nach einem Gespräch mit Matha Blouta ausschließen. Sie ist überzeugt von der Schuldhaftigkeit Adelaynes. Morwenna lässt diese Vermutung beinahe verzweifeln, denn sie war es, die Adelayne erst an den Fürstenhof gebracht hat.[33]

Tiranu widerspricht Sanassa aber. Er hat die Zeit ihrer Abwesenheit genutzt, um die Gemächer ihres Vaters zu durchsuchen. Dort hat er einen Brief von Emerelle gefunden, in dem sie ihm für seine vermeintliche Treue und Hilfe dankt. Daraufhin kommt es zum Streit. Assanael verweist Tiranu auf seinen Platz und ermahnt ihn, nicht allein zu handeln. Er möchte wissen, weshalb er die Gemächer Eldarians besucht hat. Tiranu stammelt, dass Matha Blouta ihn darauf gebracht hat. Die Geschwister halten fest, sich vor der Rose in Acht zu nehmen. Sanassa vermutet, die beseelte Pflanze möchte die Geschwister gegeneinander ausspielen.[9]

Somit wird auch der Brief nicht als belastendes Beweisstück gegen Eldarian in Betracht gezogen. Morwenna vermutet eine List Emerelles. Außerdem verweist sie darauf, dass ohne Alathaias Leiche deren Tod nicht eindeutig bewiesen werden kann. Dennoch versteifen sich die Geschwister auf eine Mitschuld Eldarians. Aufgrund der zahlreichen Affären ihres Vaters hat sich ihr Verhältnis zu ihm enorm verschlechtert. Sie glauben, er verrät Alathaias Andenken, indem er sich öffentlich mit Adelayne zeigt. Ihre schlimmste Vermutung ist, Adelayne könnte an Eldarians Seite die nächste Fürstin Langollions werden wollen. Assanael möchte seinen Vater beim nächsten Mondfest stellen - nötigenfalls mit Gewalt. Sanassa kann ihn allerdings davon überzeugen, die Sache stattdessen mit Kalkül anzugehen. Sie möchte dem nächsten Mondfest Adelaynes Namen geben.[11]

Eldarians Mondfest[]

Morwenna und Sanassa kommt wie bei jedem Mondfest die Aufgabe zu, aus den Scherben einen Namen zu ziehen. Dessen Besitzer soll ins Mondlicht gehen. Die Schwestern beobachten voller Zorn, wie ihr Vater mit Adelayne flirtet.[35] Erbost reißt Morwenna die Zeremonie an sich und nennt statt Adelayne Eldarian als den Auserwählten. Vor aller Augen schreitet Eldarian in das vermeintliche Mondlicht und fällt Matha Blouta zum Opfer.[36] Assanael, Sanassa und Tiranu unternehmen nichts, um ihre Schwester aufzuhalten oder ihren Vater vor dem grausamen Tod zu bewahren.

Treuebeweis[]

Die Geschwister rufen Nanduval zu sich, um ihn auf die Probe zu stellen. Ihnen ist nicht entgangen, dass er bei Eldarians Mondfest Adelayne geschützt hat. Tiranu unterstellt Nanduval im Gespräch, er würde ihn oder einer seiner Geschwister als Alathaias Attentäter in Betracht ziehen. Nanduval verneint dies vehement.[37] Nun verlangen sie von ihm, die Heilerin als Beweis seiner Treue zu Alathaias Kindern zu töten. Nanduval erklärt sich bereit, den Mord zu begehen.[38] Nachdem Nanduval und Adelayne spurlos verschwinden, ernennen Assanael und seine Geschwister Mandalyn zur neuen Befehlshaberin der Schattenkrieger.[39]

Emerelles Befehl[]

Assanael erfährt von Emerelles Wunsch, dass Sanassa, Tiranu und Morwenna nach Elfenlicht auf ein Winterturnier begeben sollen. Er versucht erst, ihnen diese Idee auszureden, als ihm allerdings klar wird, dass sie den Befehlen der Königin nachkommen werden, beschließt er, die Angelegenheit auf seine Art zu lösen.[40]

Um seine Geschwister vor möglichen Attentaten zu schützen, will er den Schattenkrieg ein für alle Mal beenden und die Königin auf ihrem Turnier ermorden.[41]

Missglücktes Attentat[]

Assanael plant, Emerelle auf ihrer Tribüne während des Lanzenstechens mit einem Armbrustbolzen zu erschießen. Um das zu bewerkstelligen, sucht er nach einem Zelt in der Nähe des Reitplatzes. Durch einen Schlitz in der Zeltplane will er sich freie Schusslinie auf die Königin verschaffen.[41]

Seine Auskundschaftungen dauern kürzer als erhofft, als Tiranu droht, im Wettstreit gegen Sakura von Caistella zu unterliegen. Nach der ersten Runde ist Tiranus Lanze so ungeschickt zerbrochen, dass einer der Splitter eine schwere Wunde in dessen Achsel hinterlassen hat. Statt aufzugeben fordert Tiranu eine weitere Runde, was für Assanael gleichbedeutend mit einem Todesurteil ist.[42] Assanaels Meinung nach war die Paarung kein Zufall, sondern Kalkül der Königin, um Tiranu zu schlachten.[43]

Um seinen Bruder zu retten, eilt er in das Zelt von Diruin in der Nähe des Reitplatzes und ersticht dort den Ritter. Dessen Magd Yuly schlägt er nieder.[43] Während er einen Schlitz in die Zeltplane schneidet und seine Armbrust aufzieht, erleidet Tiranu die zweite Rundenniederlage gegen Sakura. Die dritte wird er in Assanaels Augen nicht überleben. Als Tiranu aber ebenjene fordert, ist der ältere Bruder nicht nur entsetzt sondern auch überrascht von dessen Wagemut.[44]

Als Assanael die Armbrust auf Emerelle ansetzt, bemerkt er, wie ein Schatten über ihn kommt und die Schussbahn leicht verfälscht.[44] Er führt einen Dolchstoß gegen den Schatten, erwischt aber nur kalte Luft.

Nach dem missglückten Schuss flieht Assanael aus dem Zelt und geht in der Panik der Menge unter.[45]

Offener Krieg gegen Emerelle[]

Reise in die Heimat[]

Nach dem missglückten Attentat auf Emerelle wählt Assanael einen vertrackten Weg zurück auf das Inselreich seiner Mutter, um Fährtenleser abzuschütteln.[46] Ihm gelingt die Reise nach Rosan, vor dessen Toren er Zeuge einer Schneeballschlacht von Kindern wird. Unter ihnen sind der Troll Brick, sowie der Kobold Kukril und ein Faunenmädchen. Sie informieren ihn darüber, dass ihre Eltern von der Fürstenfamilie und deren Schattenkriegern an den Waffen ausgebildet werden.[47]

Assanael fordert die Kinder auf, während einer der Übungen im Dorf gegen ihre Eltern anzutreten.[48] Mit einigen Anweisungen von Assanael schaffen es die Kinder, allein mit Schneebällen bewaffnet, die Verteidigung ihrer Eltern zu durchbrechen.[49] Das sorgt für große Verunsicherung unter den Freiwilligen. Der Fürstensohn schafft es allerdings, den Mut unter den Dorfbewohnern zum Teil wiederherzustellen. Außerdem kommt ihm durch die Übung eine Idee zur Verteidigung der Insel.[50]

Zweiter Kriegsrat - der Krieg der Kaninchen[]

Zurück im Palast der tausend Blüten erfährt Assanael von Tiranu und Morwenna vom Tod ihrer Schwester Sanassa.[51]

Nachdem die beiden jüngsten Geschwister durch ihre regelmäßigen Besuche bei Matha Blouta vom Tode Pyrmyns in Tanthalia erfahren haben, vermutet zumindest Tiranu, dass Assanael etwas damit zu tun haben könnte. Immerhin war der Herzog Tanthalias, Pyrmyns Bruder, unter den ersten, welche Emerelle offen unterstützen. Durch die Trauerfeierlichkeiten verzögert sich die Bereitstellung der Krieger für Emerelles Heer um etwa eine Woche.[52]

Als Tiranu ihn mit scharfen Worten auf den Vorfall anspricht, entgeht Assanael nicht, dass sein kleiner Bruder die Zurückhaltung ihm gegenüber verloren hat. Vor einigen Monaten hätte der jüngste Sohn Alathaias eine solche Ansprache noch nicht gewagt. Assanael betrachtet diese Entwicklung positiv.[51]

Assanael bestreitet die Bluttat an Pyrmyn wahrheitsgemäß und verweist darauf, dass dieser Tod eher ein Nachteil für Langollion beim Werben um Waffenstärke in Albenmark sein wird.[51] Alle anderen Fürsten werden nun noch skeptischer ihnen gegenüber eingestellt sein und sich eher Emerelles Sache anschließen.

Tiranu erklärt Assanael seine Bemühungen, das Volk an den Waffen auszubilden. Er selbst übernimmt das Training einer berittenen Hundertschaft.[53] Außerdem sind die Wehrtürme an den Küsten verstärkt worden.

Assanael betrachtet die Bemühungen als unverantwortliches Schüren von Hoffnung im Volk - egal, wie kampfbereit die Bauern, Dorfbewohner und Seefahrer Langollions ihre Freiheit verteidigen, gegen Emerelles Ritter hätten sie mit einer solch kurzen Vorbereitungszeit keine Chance. Er macht seinem jüngeren Bruder Vorwürfe, das Volk gnadenlos in den sicheren Tod zu schicken.[54] Es entsteht ein kurzer Streit über die Befehlsführung der Truppen, den Morwenna beendet, indem sie Assanael nach Rat frägt.

Assanael berichtet von seinem Plan, im ganzen Reich Tunnelsysteme unter entlegenen Straßenzügen zu bauen. Diese sollen von Kobolden mit Armbrüsten dann zum Einsturz gebracht werden, wenn Emerelles Elfenritter auf ihnen reisen. Außerdem möchte er das Volk anhalten, die Eroberer nicht zu unterstützen oder zu ernähren, nachdem diese in Langollion einfallen werden. Durch diese passive Strategie soll das große Blutvergießen vermieden werden.[55]

Die wirkliche Schlacht soll in den Bergen südlich des Palasts der Tausend Blüten in unwegsamem Gelände geführt werden. Auf Bergpässen und in engen Tälern kann kein Heer seine volle Stärke entfalten.[51]

Morwenna schlägt vor, statt den Kobolde aus den Dörfern Langollions, welche keinerlei Kampferfahrung aufweisen, die Spinnenmänner am Krieg der Kaninchen zu beteiligen. Sie sollen die Elfenheere Emerelles durch die einstürzenden Tunnelsysteme schwächen.[56] Assanael hält diesen Vorschlag für brillant und bemerkt mit Anerkennung, dass sich nicht nur Tiranu, sondern auch seine jüngste Schwester durch die Bedingungen weiterentwickelt haben.[51]

Vertrag mit den Spinnenmännern[]

Assanael reist mit Morwenna in die Mondberge. Während seine Schwester sich auf einem Saumpfad den Kobolden nähert, bleibt Assanael verborgen und sichert seine Schwester ab. Morwenna macht Bekanntschaft mit Siegmut. Siegmut lehnt die Anheuerung zuerst ab, da sie mit Elfen über die Jahrhunderte schlechte Erfahrungen gemacht haben. Nachdem Siegmut Morwenna vor die Wahl stellt, wie sie nun sterben soll, durchtrennt Assanael mit einem Wurfmesser das Seil des Spinnenmanns und nur Morwenna bewahrt Siegmut vor dem Absturz. Morwenna gibt zu verstehen, dass Assanael jeden Spinnenmann töten würde, würde sie sterben. Siegmut ist beeindruckt, dass Assanael von seinen Leuten nicht entdeckt wurde. Morwenna verspicht Siegmut und den Spinnenmänner für getötete Feinde von Emerelle. Schließlich setzen sie einen Vertrag auf.[57]

Während Morwenna mit mindestens fünfzig Spinnenmänner über die Albenpfade zum Palast der tausend Blüten reist, nimmt Assanael die Reise abseits der Pfade zurück nach Langollion auf sich.[58]

Invasion Langollions[]

Assanael tritt kurz vor Beginn der Invasion von Emerelles Truppen durch den Albenstern von Rosan.[59] Assanael bemerkt schon kurz nach Verlassen der Stadt, dass die Invasionstruppen Emerelles die Kontrolle über die Insel erlangt haben müssen. Er wird Kukril und Brick aufmerksam, die die Erwachsenen des Dorfes zu einem nahen Hügel begleiten. Assanael hält die Bewohner auf den toten Reitertrupp zu plündern, die die Spinnenmänner getötet haben, da sie sonst von den Besatzertruppen dafür bestraft werden könnten. Assanael fordert sie auf passiven Widerstand gegen die Besatzer zu führen. Er selbst wird hingegen in den nahen Bergen mit seiner Armbrust über das Dorf wachen.[60]

Assanael lauert Emerelle in der Nähe des Palastes der tausend Blüten auf und zieht sich zurück, als Silwyna und ihre Jäger von ihrer Mission zurückkehren. Als er am Versteck in der Nähe von Ebersfurt ankommt, an dem sich auch die Spinnenmänner um Siegmut verbergen, trifft er auf eben diesen, der sich gerade aus dem Erdreich gräbt und ihm vom Angriff des Schattens erzählt. Assanael fragt Siegmut über den Schatten aus. Als Assanael von den Morden der Spinnenmänner im nahen Dorf erfährt, erkennt er die Richtigkeit von Siegmuts Plan an, kann aber die Dinge nicht ihren Lauf lassen, da er die Kinder um Kukril nicht ihrem Schicksal überlassen will.[61] Als Siegmut ihm die Flucht anbietet und ihn als Meuchler anheuern will, lehnt Assanael mit der Begründung ab nie für Gold, sondern stets aus Überzeugung getötet zu haben.[62]

Gerechtigkeit üben[]

Assanael wartet in der Nähe des Dorfes verborgen unter einer Decke aus weißem Rosshaar mit seiner Armbrust. Er hadert mit sich und entscheidet Heerführer Elomiriel nicht zu töten und die fünf Unschuldigen sterben zu lassen.[63] Erst als vier der Schlingen abgehängt werden und er erkennt, dass Kukril gehängt werden soll, entscheidet er sich doch einzugreifen und das Seil mit einem Armbrustbolzen zu zerschießen, obwohl es ein fast unmöglicher Schuss ist. Doch Silwyna erspäht ihn und warnt ihn, während sie ihren Bogen auf ihn angelegt hat. Er hadert mit sich, ob er Silwyna töten und das Schicksal seinen Lauf nehmen lassen soll. Besonders da die in der Nähe auf die Dorfbewohner lauernden Söldner dann auf ihn aufmerksam werden und Silwyna von einem weiteren Elfen begleitet wird. Assanael schätzt seine Chancen so ein, dass er Silwyna und ihren Begleiter töten könnte, er aber den Söldnern keinesfalls entkommen könnte. Obwohl seine Chancen auf einen erfolgreichen Schuss noch schlechter geworden waren, entscheidet er sich dafür Kukril zu retten.[64]

Tod[]

Obwohl Silwyna auf seine Augen gezielt hatte, um ihn zu blenden trifft sie sein Ohr, was ihn tötet.[65] Die Dorfbewohner nehmen seinen Leichnahm mit und verabschieden sich von dem Helden, der Kukril gerettet hat. Sie begraben ihn auf ihrem Totenacker.[66]

Quellen[]

  1. 1,0 1,1 1,2 Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 894
  2. Elfenlied (Heyne 2009), S. 117
  3. 3,0 3,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 771
  4. 4,0 4,1 Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 435
  5. 5,0 5,1 Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 434
  6. Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023), S. 401
  7. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 430
  8. 8,0 8,1 8,2 Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 909
  9. 9,0 9,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 390
  10. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 109
  11. 11,0 11,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 391
  12. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 130
  13. 13,0 13,1 13,2 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 59
  14. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 897f.
  15. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 402
  16. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 108
  17. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 903f.
  18. 18,0 18,1 18,2 Schattenelfen - Das Laybrinth der Nacht (Heyne 2023), S. 78
  19. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 905
  20. Elfenlied (Heyne 2009), S. 16
  21. Elfenlied (Heyne 2009), S. 135
  22. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 396f.
  23. Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 245
  24. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 386
  25. Elfenlied (Heyne 2009), S. 117
  26. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 909f.
  27. Elfenlied (Heyne 2009), S. 153f.
  28. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 402
  29. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 493
  30. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 191
  31. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 156f.
  32. 32,0 32,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 365
  33. 33,0 33,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 388
  34. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 303
  35. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 405f.
  36. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 409
  37. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 429
  38. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 430
  39. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 492
  40. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 113f.
  41. 41,0 41,1 Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 115
  42. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 121
  43. 43,0 43,1 Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 122
  44. 44,0 44,1 Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 123
  45. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 124
  46. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 303
  47. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 309
  48. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 311
  49. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 313
  50. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 316
  51. 51,0 51,1 51,2 51,3 51,4 Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 317
  52. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 137
  53. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 318
  54. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 320
  55. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 322
  56. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 321
  57. Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 186ff.
  58. Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 197f.
  59. Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 225f.
  60. Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 239ff.
  61. Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023), "Das falsche Dorf" S. 110ff
  62. Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023) "Das falsche Dorf" S. 115
  63. Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023) "Der Augenblick der Niederlage" S. 133
  64. Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023) "Der Augenblick der Niederlage" S. 135f
  65. Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023), "Du musst keine Angst mehr haben" S. 139f
  66. Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023), "23712" S. 176ff
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