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Assanael ist ein Elf aus der Fürstenfamilie von Langollion. Er ist ein begabter Meuchler und Fährtenleser, der zu seiner Tarnung große Opfer bringt.[1][2][3]

Aussehen[]

Assanael hat blondes Haar und trägt Züge von Alathaia in seinem Gesicht. Er hat ein schmales Gesicht und eine feminin wirkende Nase.[4] Er trägt eine geschwärzte Rüstung mit einem roten Umhang.[1][4] Während des Schattenkrieges trägt er sein Haar kurz und die Spitzen seiner Ohren hat er kappen lassen, wodurch Assanael mehr wie ein Damien aussieht.[5] Seine Augen sind von schwarzer Farbe.[6]

Fähigkeiten[]

Assanael ist der wohl tödlichste Fechter, den Langollion hervorgebracht hat, und übertrifft mutmaßlich sogar seine Mutter.[7]

Familie[]

Assanel entstammt dem Fürstengeschlecht von Langollion[8] und ist unter den zahlreichen Kindern von Alathaia und ihrem Gemahl Eldarian ihr ältester Sohn. Zu seinen Geschwistern zählen Xylon, Sanassa, Morwenna und Tiranu.[3]

Biographie[]

Kindheit und Jugend[]

Assanael kommt als ältestes Kind von Alathaia und Eldarian zur Welt. Seine Kindheit liegt noch einige Zeit vor dem dritten Trollkrieg.[9] Assanael wird im Laufe der Jahre zu einem tödlichen Fechter.[7]

Wache im Rosenturm[]

Assanael verbleibt im Rosenturm auf Langollion, als Alathaia und seine Geschwister zu einem Ball von Emerelle auf Burg Elfenlicht reisen. Er durchsucht aufmerksam das Studierzimmer von Alathaia, da er vermutlich durch den umgebenden Zauber auf einen Eindringling aufmerksam wird. Sesha, eine Lutin jedoch trägt einen Tarnumhang, sodass er sie mit ihrem Kind Ganda nicht entdeckt.[4] Sie stiehlt die drei Karfunkelsteine. Allerdings löst sie beim Verlassen des Raumes über die Treppen einen magischen Alarm aus. Die Lutin seilt sich über das Fenster ab, während der Assanael in das Studierzimmer zurückkehrt. Er durchtrennt ihr Seil. Sie kann sich jedoch auf das Dach retten und flieht mit Merkad. Assanael bleibt ihnen jedoch auf den Fersen. Merkad trennt sich von Sesha und wird von ihm gefangen genommen. Merkad wird schließlich hingerichtet.[10]

Verfolgung[]

Anschließend verfolgt der Assanael Sesha immer wieder über die Albenpfade, aber sie kann durch kleinere Zeitsprünge immer wieder entkommen.[11][12][13][14] Schließlich spürt Assanael Sesha in einem Birkenhain im Windland auf und tötet sie. Die kleine Ganda hingegen lässt er am Leben.[1]

Ganda[]

Alathaia erhält von Shandral den Hinweis, dass sich Ganda unter den Lutin aufhält. Sie schickt erneut den Assanael aus, der Kentaurensöldner anheuert, die die Lutin mit dem roten Kleid töten sollen.[15] Nachdem Mira, die das Kleid von Ganda nun trägt, dabei getötet wird, ziehen sich Assanael und die Kentauren, in der Annahme ihren Auftrag erfüllt zu haben, zurück.[16]

Kurz nach Beginn der Herrschaft der Trolle im Jahr 56 ndB macht sich Ganda auf den Weg zu Salma in den Mückenseen. Sie erfährt dort mehr über ihre Mutter und deren Flucht. Salma lädt dabei jedoch den magischen Fluch Alathaias auf sich. So erreicht, kurz nachdem Ganda Salma verlässt, Assanael die Mückenseen. Er versucht von Salma die Geheimnisse von Ganda zu erfahren. Zu seiner Verwunderung jedoch schneidet sie sich selbst zuvor die Kehle durch.[17]

Assanael nimmt weiter an der Verfolgung von Ganda teil und stellt sie schließlich mit anderen im Verbrannten Land. [18][19][20] Dadurch gelangt seine Mutter Alathaia an die Aufzeichnungen Gandas und kann somit die gestohlenen Karfunkelsteine aus Burg Elfenlicht bergen.[21]

Verdeckte Operationen[]

Assanael ist selten auf Langollion und bei der Familie und reist meist in wichtigen und geheimen Angelegenheiten.[7] Er ist tief in den heimlichen Schattenkrieg gegen Emerelle verstrickt. Er benutzt dabei nie die Albenpfade, der er fürchtet Meuchler Emerelles könnten sonst auf ihn aufmerksam werden.[22][23]

Reitunfall Alathaias[]

Seine Schwester Sanassa kontaktiert Assanael, nachdem Alathaia mit ihrem Rappen von einer Klippe gestürzt ist und verschollen bleibt. Er macht sich daraufhin auf den Weg nach Langollion.[22]

Schuldsuche[]

Im Palast der tausend Blüten kommt Assanael mit seinen Schwestern Sanassa und Morwenna sowie seinem jüngeren Bruder Tiranu zusammen. Sie fassen schnell drei Hauptverdächtige zum Unfall ihrer Mutter ins Auge: Melvyn, Eldarian und Adelayne. Sanassa kann Melvyn nach einem Gespräch mit Matha Blouta ausschließen. Sie ist überzeugt von der Schuldhaftigkeit Adelaynes. Morwenna lässt diese Vermutung beinahe verzweifeln, denn sie war es, die Adelayne erst an den Fürstenhof gebracht hat.[23]

Tiranu widerspricht Sanassa aber. Er hat die Zeit ihrer Abwesenheit genutzt, um die Gemächer ihres Vaters zu durchsuchen. Dort hat er einen Brief von Emerelle gefunden, in dem sie ihm für seine vermeintliche Treue und Hilfe dankt. Daraufhin kommt es zum Streit. Assanael verweist Tiranu auf seinen Platz und ermahnt ihn, nicht allein zu handeln. Er möchte wissen, weshalb er die Gemächer Eldarians besucht hat. Tiranu stammelt, dass Matha Blouta ihn darauf gebracht hat. Die Geschwister halten fest, sich vor der Rose in Acht zu nehmen. Sanassa vermutet, die beseelte Pflanze möchte die Geschwister gegeneinander ausspielen.[5]

Somit wird auch der Brief nicht als belastendes Beweisstück gegen Eldarian in Betracht gezogen. Morwenna vermutet eine List Emerelles. Außerdem verweist sie darauf, dass ohne Alathaias Leiche deren Tod nicht eindeutig bewiesen werden kann. Dennoch versteifen sich die Geschwister auf eine Mitschuld Eldarians. Aufgrund der zahlreichen Affären ihres Vaters hat sich ihr Verhältnis zu ihm enorm verschlechtert. Sie glauben, er verrät Alathaias Andenken, indem er sich öffentlich mit Adelayne zeigt. Ihre schlimmste Vermutung ist, Adelayne könnte an Eldarians Seite die nächste Fürstin Langollions werden wollen. Assanael möchte seinen Vater beim nächsten Mondfest stellen - nötigenfalls mit Gewalt. Sanassa kann ihn allerdings davon überzeugen, die Sache stattdessen mit Kalkül anzugehen. Sie möchte dem nächsten Mondfest Adelaynes Namen geben.[6]

Eldarians Mondfest[]

Morwenna und Sanassa kommt wie bei jedem Mondfest die Aufgabe zu, aus den Scherben einen Namen zu ziehen. Dessen Besitzer soll ins Mondlicht gehen. Die Schwestern beobachten voller Zorn, wie ihr Vater mit Adelayne flirtet.[24] Erbost reißt Morwenna die Zeremonie an sich und nennt statt Adelayne Eldarian als den Auserwählten. Vor aller Augen schreitet Eldarian in das vermeintliche Mondlicht und fällt Matha Blouta zum Opfer.[25] Assanael, Sanassa und Tiranu unternehmen nichts, um ihre Schwester aufzuhalten oder ihren Vater vor dem grausamen Tod zu bewahren.

Treuebeweis[]

Die Geschwister rufen Nanduval zu sich, um ihn auf die Probe zu stellen. Ihnen ist nicht entgangen, dass er bei Eldarians Mondfest Adelayne geschützt hat. Tiranu unterstellt Nanduval im Gespräch, er würde ihn oder einer seiner Geschwister als Alathaias Attentäter in Betracht ziehen. Nanduval verneint dies vehement.[26] Nun verlangen sie von ihm, die Heilerin als Beweis seiner Treue zu Alathaias Kindern zu töten. Nanduval erklärt sich bereit, den Mord zu begehen.[27] Nachdem Nanduval und Adelayne spurlos verschwinden, ernennen Assanael und seine Geschwister Mandalyn zur neuen Befehlshaberin der Schattenkrieger.[28]

Quellen[]

  1. 1,0 1,1 1,2 Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 894
  2. Elfenlied (Heyne 2009), S. 117
  3. 3,0 3,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 771
  4. 4,0 4,1 4,2 Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 909
  5. 5,0 5,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 390
  6. 6,0 6,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 391
  7. 7,0 7,1 7,2 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 59
  8. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 897f.
  9. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 402
  10. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 903f.
  11. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 905
  12. Elfenlied (Heyne 2009), S. 16
  13. Elfenlied (Heyne 2009), S. 135
  14. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 396f.
  15. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 386
  16. Elfenlied (Heyne 2009), S. 117
  17. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 909f.
  18. Elfenlied (Heyne 2009), S. 153f.
  19. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 402
  20. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 493
  21. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 191
  22. 22,0 22,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 365
  23. 23,0 23,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 388
  24. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 405f.
  25. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 409
  26. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 429
  27. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 430
  28. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 492
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