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Bamiyan ist ein Jäger aus den Bergen Garagums.[1][2]

Familie[]

Bamiyan ist neben seinem Bruder Masud, das einzige von acht Kindern ihrer Mutter, welches das erste Lebensjahr überlebt hat.[3]

Charakter[]

Der Jäger ist ein lebenslustiger einfacher Jäger. Er lässt sich schnell von der Pracht der Krieger Aarons beeindrucken.[4]

Biographie[]

Begräbnis seines Bruders[]

Bamiyan bringt den Leichnam seines größeren Bruders Masud zum Vogelrufer Hazrat, welcher bei der Tafel des Himmels, den Begräbnisorten der Bewohner Garagums, auf ihn wartet.[3] Der Jäger bietet dem Vogelrufer für seine Dienste ein gut erhaltenes Wolfsfell. Gemeinsam erklimmen sie mit dem Leichnam die Felsnadel. Als sich über der Tafel des Himmels nur ein Geier zeigt, bietet der Jäger zusätzlich noch ein Leopardenfell an. Dafür soll der Vogelrufer Sorge tragen, dass Masud nur von einem Adler geholt wird.[5] In ihrer Religion ist dieser das Zeichen, dass der Tote mit dem Gott Russa während einer Gewitternacht über den Himmel zieht.

Hazrat macht Bamiyan nach der Bestattung darauf aufmerksam, dass viele in diesem Frühjahr gestorben sind, seit der Wunderheiler Barnaba verschwunden ist. Daraufhin macht der Jäger sich auf die Suche nach diesem.[6]

Suche nach dem Wunderheiler[]

In einem abgelgenen Hochgebirgstal findet Bamiyan Barnaba wie tot liegend am Ufer eines kleinen Sees.[7] Der Jäger stellt fest, dass der Wunderheiler, obwohl er ihn für Tot gehalten hatte, lebt. Bamiyan wagt sich näher an das Wasser, wird jedoch von einem Wassergeist (der Xana Ikuska) mittels eines magischen Eissturms in die Flucht geschlagen.[7]

Daraufhin wendet sich Bamiyan an den Steinrat unter dem Vorsitz des Schamanen Gatha. Der Rat beschließt trotz der Warnungen Ormus den Wunderheiler zu befreien. Allerdings kann sich Ormu in einem Punkt durchsetzen. Bamiyan soll zuvor den Segen des Unsterblichen Aarons einholen, wofür die Jäger Garagums ihre Hilfe bei der Schlacht auf der Ebene von Kush in Aussicht stellen.[8]

Im Heerlager Aarons[]

Bamiyan wartet elf Tage, nachdem er in das Heerlager des Unsterblichen eingetroffen ist.[9] Dabei wird er von einem Hofbeamten zum Nächsthöheren geleitet, bis er zum Hofmeister Datames gelangt. Dieser erreicht, dass der Jäger zum Herrscherzelt gebracht wird. Dort wartet er eine Weile. Als er jedoch sieht, dass eine katzenhafte Gestalt sich Zutritt zum Zelt verschafft, versucht er es aufzuhalten. Dabei wird er selbst jedoch von der Leibwache des Unsterblichen aufgehalten.[4] Datames erscheint, durch den Trubel aufgeschreckt, und nimmt ihn mit ins Herrscherzelt. Dort erfährt Bamiyan, dass der Katzenmann Necahual ist, der Anführer der Zapote.

Der Jäger erklärt dem Unsterblichen von der Sorge des Steinrates bezüglich des Geistwesens, dass ihren Wunderheiler gefangen hält. Aaron bietet an zu kommen, wenn die Schlacht geschlagen ist. Dies kann Bamiyan nicht annehmen. Er macht dem Unsterblichen den Vorschlag, seine mitgebrachten Pfeile mit dessen Blut zu benetzen. Damit soll ihnen magische Macht innewohnen. Aaron willigt ein und benetzt die mitgebrachten Pfeile mit seinem Blut. Dafür fordert er, dass die Bogenschützen von Garagum für Aaron in der Schlacht kämpfen und ihre Blutschuld begleichen.[10]

Bamiyan begleitet den Steinrat beim Angriff auf die Xana. Sie beschießen die Xana mit den magischen Pfeilen und stellen fest, dass diese mit dem Wunderheiler Barnaba verbunden ist. Sie trennen die beiden voneinander und töten Ikuska.[11]

Schlacht bei Kush[]

Um die Blutschuld zu begleichen greifen die Jäger Garagums in die Schlacht bei Kush ein. Sie treffen auf die Zinnernen, die kurz davor stehen die Streitwagengeschwader Luwiens anzugreifen.[12] Gemeinsam können sie das Geschwader und damit den Unsterblichen Muwatta stellen. Durch ihr Eingreifen endet die Schlacht unentschieden.[13]

Nach der Schlacht findet Bamiyan mit Ormu den Leichnam von Gatha, dem bisherigen Sprecher des Steinrates.[14] Sie vermuten, dass Barnaba der Mörder sein könnte. Ormu ist der Meinung, dass es nicht richtig war, die Xana Ikuska zu morden. Er ist außerdem der Meinung, dass sie für den Angriff verflucht worden sind und Gatha nur das erste Opfer sei. Daher gibt er seinen Platz im Steinrat auf und überzeugt Bamiyan mit ihm bei den Kushiten einzutreten.[15]

Eroberung des Steinhorstes[]

Die Kushiten werden bei der Rebellion der Satrapen mobilisiert. Sie folgen diesen durch das Lager der Luwier.[16] Der Unsterbliche ist ein gutes Stück vor seiner Leibwache, als er am Adlerpass in einen Hinterhalt gerät. Keiner der abgeschossenen Pfeile kann ihn jedoch verletzen.[17] Die Rebellen ergeben sich aus Angst vor der Macht Aarons. Nur der harte Kern um die Satrapen flieht weiter.

Sie folgen ihnen mit Ormu als Führer zum Steinhorst. Dort entscheidet der Unsterbliche an der Rückseite der Felsnadel mit seinen Kushiten hochzuklettern. 120 von ihnen (darunter Bamiyan und Ormu) klettern in Zweiergruppen den Berg hinauf. Jeder ist geknebelt, damit er bei einem Sturz nicht den Feind aufmerksam macht.[18]

Bamiyan ist beim Aufstieg zur Eroberung des Steinhorstes mit Aaron angeseilt. Sie sind kurz vor dem Erreichen des Plateau, als der Jäger abstürzt.[19] Der Unsterbliche versucht ihn zu halten, kann ihn jedoch nicht wieder hoch ziehen. Um seinen Herrscher zu retten schneidet Bamiyan sein Seil durch und stürzt in die Tiefe.[20]

Quellen[]

  1. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 848
  2. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 927
  3. 3,0 3,1 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 418
  4. 4,0 4,1 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 652f.
  5. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 420
  6. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 424
  7. 7,0 7,1 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 443
  8. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S.449
  9. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 651
  10. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 656
  11. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 729f.
  12. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 801
  13. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 805
  14. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 147f.
  15. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 153f.
  16. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 157f.
  17. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 171f.
  18. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 237f.
  19. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 241
  20. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 243
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