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Die Belagerung von Firnstayn ist neben der Schlacht am Habichtpass die letzte bekannte militärische Auseinandersetzung zwischen den Resten des Ehernen Bundes und den Ordensrittern im Fjordland während der Tjuredkriege.

Ausgangslage[]

Die Fjordländer befinden sich nach dem Angriff auf Aldarvik und der Einnahme Gonthabus massiv in der Defensive. Vor allem durch die Besetzung Gonthabus kann jegliche Versorgung Firnstayns, mit Ausnahme durch die Albensterne, unterbunden werden.[1]

Da sich der Krieg nun in der entscheidenden Phase befindet, machen sich alle Heptarchen mit allen Söldnern, derer sie habhaft werden können, auf in Richtung Fjordland zu den Ordensrittern.[2]

Vorbereitungen[]

Verteidiger[]

Die Verteidiger bereiten sich auf eine Belagerung Firnstayns vor. Der Ausbau der Festungsanlagen begann schon vor der Geburt Snorri Gunnarsons während der Herrschaft Gunnar Eichenarms.[3] Federführend in der Planung der Festungswerke ist der Kobold Brandax Mauerbrecher.

Alle Zivilisten, die die Stadt verlassen wollen, werden von einer Lutin durch einen nahen Albenstern in Richtung Nachtzinne evakuiert.[4] Während des Transports zerreißt jedoch das Goldene Netz und die Flüchtlinge werden ein Opfer der Zeit mit unbekanntem Schicksal.[5]

Angreifer[]

Die Anführer der Soldaten Lilianne, Ignazius und Erilgar beschließen sich nach den Eroberungen von Aldarvik und Gonthabu zu beraten. Dabei werden sie von einem Boten der Heptarchen aufgefordert, alle ihre Schiffe herauszugeben.[6] Diese sollen dazu dienen die Heptarchen und ihr Gefolge in das Fjordland zu bringen, was den großen Angriff auf Firnstayn massiv verzögert. Außerdem werden die neuen Mörser und Falkonetts beschafft, welche die Bedrohung durch die Schwarzrückenadler beenden soll.[7]

Nachdem durch Honore ein Übergang zwischen Daia und Albenmark geschaffen worden ist, übernehmen die Heptarchen den Oberbefehl über die Truppen und schenken Lilianne, Ignazius und Erilgar kein Gehör mehr.[8] Sie übertragen Lilianne die Befehlsgewalt über den verbliebenen Truppenteil, welcher Firnstayn in ihrem Rücken einnehmen soll.[9]

Streitkräfte[]

Verteidiger[]

  • 1.000 fjordländische Kämpfer[10]
  • 300 Elfen[10]
  • mehr als 100 Trolle[10]
  • etliche andere Albenkinder[10]

Angreifer[]

Ablauf[]

Während ein Großteil der Tjurekrieger Albenmark angreift, beginnt die Belagerung von Firnstayn. 67 Tage können Gishild und Luc der Belagerung standhalten.[10][11] In dieser Zeit trifft keine Verstärkung mehr aus Albenmark ein.[11] Die Angreifer versuchen neben dem andauernden Beschuss durch die Mörser die Festungswerke zu untertunneln. Brandax bemerkt dies jedoch und sprengt den Tunnel rechtzeitig.[12]

Die Verteidiger können schließlich durch einen von Brandax unterhalb dem Fjord geschaffenen Tunnel aus Firnstayn fliehen.[13] Die Flüchtenden, alle Albenkinder und ca. 2.000 Menschen, wenden sich im Winter zu Fuß in Richtung Nachtzinne.[13]

In Firnstayn selbst bleiben nach dem Auszug der Verteidiger nur noch 300-400 Menschen zurück.[10]

Quellen[]

  1. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 504
  2. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), Seite 601
  3. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 13
  4. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 637ff.
  5. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 683
  6. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 601ff.
  7. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 620f.
  8. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 651
  9. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 655
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 663
  11. 11,0 11,1 Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 649
  12. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 658f.
  13. 13,0 13,1 Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 663ff.
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