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Die Drachentöterpfeile, auch Drachentöterbolzen genannt, sind das gemeinsame Ergebnis der Ambitionen und Experimente von Galar und Glamir, um der Herrschaft der tyrannischen Himmelsschlangen ein Ende zu bereiten.[1]

Herstellung und VerwendungBearbeiten

Die gewaltige Hacke der Göttin Nangog, welche, tief in der Erde verborgen, aus einem unbekannten aber äußerst widerstandsfähigem Material besteht (vermutlich eine Art Metall), bildet - zufällig entdeckt von Glamir - die Grundlage für die Pfeile.[2][3] Mit Hilfe der Smaragdspinnen bauen Glamir und der Schmied Galar kleinste Mengen des Materials im Meer der Schwarzen Schnecken ab und schaffen es auf unbekannte Weise, das fast nicht zu bearbeitende Material in die Form von Pfeilspitzen zu zwingen, welche sich schlussendlich mit Armbrüsten verschießen lassen. Die Beschaffenheit des Metalls jenes Götterwerkzeugs befähigt den Schützen, mit den erzeugten Pfeilen jedes bekannte Material zu durchschlagen, ohne dabei nennenswert an Durchschlagskraft zu verlieren.[1] Dies versetzt die Zwerge in die Lage, die Drachen im Allgemeinen und die ansonsten so gut wie unangreifbaren Himmelsschlangen im Besonderen fortan töten zu können.[4]

Es wurde aufgrund der äußerst schwierigen Gewinnung des Ausgangsmaterials nur eine begrenzte Stückzahl an Pfeilspitzen produziert. Allerdings ließen sich mit Galar und den Smaragdspinnen deutlich mehr Metall gewinnen als zuvor, sodass neben etwa dreihundert Drachentöterbolzen auch dreißig Speerspitzen entstehen konnten.[4]

Nyr tötete mit einem der letzten dieser Pfeile die Sturmruferin, bei dem Hinterhalt, den die Devanthar im Nichts für das auf dem Rückzug befindliche Heer der Albenkinder ersonnen haben.[5]

QuellenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 783
  2. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 628
  3. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 14
  4. 4,0 4,1 Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 784
  5. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 665
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