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ElfenVsTrolle

Im dritten Trollkrieg kehren die Trolle im Jahre 40 ndB aus ihrem Exil von Daia nach Albenmark zurück.[1] Der Trollkrieg wird in kürzester Zeit zu einem Krieg, in dem sich alle Völker Albenmarks (bis auf die Zwerge und die Freien von Valemas) für eine Seite entscheiden und an dem sogar die Fjordländer teilnehmen. Der Krieg dauert 28 Jahre lang. Vom Jahr 56 ndB an herrschen die Trolle 12 Jahre lang bis zum Fest der Lichter 68 ndB über ganz Albenmark.

Auf Seiten der Elfen wurden Zelvades, Ollowain, Jidena, Mijuun und Obilee zu Helden des Krieges.[2]

Kriegsgrund Bearbeiten

Die Trolle wollen sich an den Elfen, vor allem aber an Emerelle, für deren Verrat bei den Waffenstillstandsverhandlungen im zweiten Trollkrieg rächen. Dort hatte Emerelle fast alle Oberhäupter während der Verhandlung gefangen genommen und diese die Shalyn Falah herunterstoßen lassen. Danach schickte Emerelle die nun führungslosen Trolle ins Exil nach Daia. Die Trolle wollten um jeden Preis ihr Heimatland, die Snaiwamark, zurück erobern.[3][4]

Vorbereitungen Bearbeiten

Die Trolle bauen viele Schlachtschiffe, die sie mit zu werfenden Brandsätzen ausstatten. Sie ziehen fast ihre gesamte Streitmacht zusammen (fast 25.000 Trolle).[5] Skanga bereitet sich vor, am Fest der Lichter ein See-Albentor von den Gewässern des Fjordlandes in Daia in das Meer vor Vahan Calyd in Albenmark zu schaffen, um Emerelle und die Führungsspitze der Elfen an einem Ort zu überraschen.[6]

Verlauf Bearbeiten

Beginn des Krieges und Fall von Vahan Calyd Bearbeiten

Im 40 Jahr ndB beginnt der dritte Trollkrieg, indem die Trolle einen vernichtenden Angriff auf Vahan Calyd starten, während dort das Fest der Lichter stattfindet.[1][7] Dabei schießen sie mit ihren Kriegsschiffen, welche sie heimlich über die Albenpfade bis kurz vor die Stadt geführt haben, Feuerkugeln auf die Stadt.[8] Während die Stadt in Flammen aufgeht, fallen sie in die Stadt ein.[9] Kurz davor halten sie das Schiff der Königin auf (das von Hallandan gesteuert wird) und töten dabei vermeintlich Emerelle und Ollowain. Sie lassen sich allerdings nur kurzzeitig davon täuschen.[10] Während sie die Stadt in Schutt und Asche legen, suchen sie nach der echten Emerelle, können sie aber nicht finden.[5]

Jagd auf die Königin Bearbeiten

Kurz nach dem Fall der Stadt beschwört Skanga mit den zwei Elfen Shahondin und Vahelmin zwei Shi-Handan, um die geflohene Königin zu finden.[11]

Angriff auf Reilimee Bearbeiten

Da Branbart noch eine offene Rechnung mit Hallandan, dem Fürsten von Reilimee, hat, befiehlt der König kurz nach dem Angriff auf Vahan Calyd einen Angriff auf Reilimee.[1] In der Seeschlacht von Reilimee siegt Branbart durch einen Geistesblitz von Orgrim, verliert aber über 4.000 Krieger.[12]

Schlacht auf dem EisBearbeiten

Orgrim wird mit einem rudel von 250 Kriegern und der Schamanin Birga von Branbart zur Walbucht geschickt.[13] Orgrim nimmt die Wolfsgrube am Ende des Swelm Tals kampflos ein, da die Elfen diese bereits evakuiert hatten.[14] Brud entdeckt, dass die Fliehenden nicht weit weg sind. Er soll die Elfen in Angst versetzten und in ein Tal abdrängen.[15] Sie werden jedoch vom Menschenheer unter Alfadas überrascht.[16] Von einem Hügel aus beginnt die Schlacht auf dem Eis zwischen den Trollen, den Menschen und den eintreffenden Kentauren. Durch die mitgebrachten Geschütze zwingen die Trolle diese schließlich zum Rückzug.[17]

Wiedereroberung des Königssteins Bearbeiten

Nachdem sie Reilimee erobert haben, sammeln sie sich mit 20.000 Kriegern zum Sturm auf Phylangan, ihrem angestammten Königssitz.[18] Kurz nach dem Fall von Phylangan verlieren sie den Königsstein wieder durch einen Vulkanausbruch.[19][20]

Vergeltung am Fjordland Bearbeiten

Branbart ordnet nach der Eroberung der Himmelshalle einen weiteren Kriegszug an. Orgrim, als neuer Herzog der Nachtzinne soll mit zwanzig Kriegern von Norden ins Fjordland einfallen, um sich an den dort lebenden Menschen für deren Rolle in Phylangan zu rächen. Dumgar soll derweil mit fünfhundert Kriegern von Süden her auf Gonthabu vorrücken.[21] Die Vergeltung am Fjordland wird mit verhältnismäßig wenig Truppen durchgeführt. Beim Kampf um Sunnenberg fällt Dumgar im Kampf gegen Alfadas. Mit der Hilfe von hundert Maurawan gewinnen die Fjordländer den Kampf gegen die Trolle.[22] Alfadas wird anschließend zum neuen König des Fjordlandes gekrönt.[23]

Angriff über die Albenpfade Bearbeiten

Branbart beschließt zwei Monate später das Herzland anzugreifen und ein für allemal Emerelle zu besiegen und die Herrschaft ganz Albenmarks an sich zu reißen. Trotz der Warnungen Skangas, will Branbart direkt über die Albenpfade in der Burg Elfenlicht einzufallen. Sie wollen damit verhindern, dass Emerelle Truppen gegen sie mobilisieren kann. Aber Emerelle zerreißt vor Zorn über diese Kühnheit den Albenpfad auf dem sich Truppen des Trollkönigs bewegten.[24] Bis auf Skanga und Branbart, den sie schützte, gingen die sich auf dem Pfad befindlichen Trolle im Nichts durch die Yingiz verloren.[25] Nur diese beiden konnten durch die Macht Skanga´s dem Nichts entkommen. Da Branbart wegen der Yingiz geistig verwirrt ist, tötet Skanga diesen heimlich. Sie erhofft sich dadurch, dass die Seele des Königs keinen Schaden nehmen kann und wiedergeboren wird.[26]

Durch den Riß in den Albenpfaden finden ein paar Yingiz den Weg nach Albenmark.[27] Emerelle schafft es diese nahe der Burg Elfenlicht festzuhalten. Allerdings ist sie dadurch an diesen Ort gebunden und kann ihr Heer nicht mehr persönlich gegen die Trolle führen. Emerelle schickt Ollowain und die Lutin Ganda in die Bibliothek von Iskendria, um einen Hinweis zu finden, wie der Albenpfad wieder verschlossen werden kann.[28] In Ollowains Abwesenheit überträgt Emerelle Elodrin den Befehl über das Heer.[29]

Feylanviek Bearbeiten

Die Trolle versuchen unter ihrem neuen jungen König Gilmarak etwa fünfzehn Jahre später, um 55 ndB, über das Windland das Herzland zu erreichen. Dafür rücken sie Richtung Feylanviek vor.[29] Kurz darauf kehrt Ollowain zurück und übernimmt den Befehl über das Heer Albenmarks. Sein Plan ist es den Kampf zu den Trollen nahe des Mordsteins zu bringen.[30] In der Schlacht am Mordstein können die vereinigten Streitkräfte Emerelle´s den Trollen einen verheerenden Schlag versetzen. Es gelingt ihnen allerdings nicht, die Führung der Trolle zu töten. Die Truppen Emerelle´s müssen sich zurückziehen. Dabei stirbt scheinbar Ollowain.[31]

Vorrücken der Trolle Bearbeiten

Orgrim übernimmt auf Bitten Skangas den Befehl über das Trollheer.[32] Er blockiert die Wege in die Snaiwamark und setzt auch einen Teil der Truppen Richtung Walbucht zur Flotte in Bewegung. Fenryl kann die Bewegungen der Trolle durch seinen Flug mit Schneeschwinge ausmachen. Elodrin entscheidet nach der Sichtung Orgrims im Heer in Albenmark währenddessen einen Angriff auf die Nachtzinne durchzuführen.[33]

Die Kentauren versuchen alles Mögliche, um die Trolle am Vorrücken über das Windland zu hindern. Allerdings werden die Trolle nun von den Lutin unterstützt, die ihnen ihre geheimen Vorratslager in den Grabstätten der Kentauren zeigen. Da sie so genug Nahrung haben, überbrücken sie das Windland in kurzer Zeit. Doch die Kentauren erreichen, dass Emerelle ihre Truppen vollständig sammeln kann. Die Trolle erreichen das Herzland.

Zweikampf um den Thron Bearbeiten

Kurz vor der Shalyn Falah stellt sich Emerelle´s Heer. Emerelle schlägt einen Zweikampf vor, der über die Krone Albenmarks entscheiden soll um überflüssiges Blutvergießen zu vermeiden. Auf der Brücke tritt als ihr Gegner Ollowain entgegen, der seine Persönlichkeit durch den Lutin Elija verloren hat. Geschockt gibt sie ihre Krone auf, wenn sie dafür freies Geleit und Ollowain erhält.

Vertreibung der Yingiz Bearbeiten

"Nach" dem Zweikampf schaffen es die Yingiz durch den Riss in Albenmark einzudringen. Skanga, Alathaia und Emerelle treten ihnen entgegen und schaffen es die Yingiz ins Nichts zu treiben und den Riß zu schließen. Emerelle flieht mit Ollowain.

Herrschaft der TrolleBearbeiten

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Kriegsende Bearbeiten

Der Krieg endet. Die Trolle herrschen 12 Jahre lang gemeinsam mit den Lutin über Albenmark. Am nächsten Fest der Lichter übernimmt Emerelle wieder die Krone.

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Elfenlied (Heyne 2009), S. 291f.
  2. Die Elfen (Heyne 2014), S. 564
  3. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 119
  4. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 181
  5. 5,0 5,1 Elfenwinter (Heyne 2014), S. 183
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 209
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 7f.
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 50f.
  9. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 88f.
  10. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 129
  11. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 196f.
  12. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 310f.
  13. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 324
  14. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 417
  15. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 422f.
  16. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 460f.
  17. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 470f.
  18. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 624f.
  19. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 678f.
  20. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 691
  21. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 657f.
  22. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 830f.
  23. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 872f.
  24. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 18f.
  25. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 37f.
  26. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 86f.
  27. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 30f.
  28. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 44f.
  29. 29,0 29,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 347
  30. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 448f.
  31. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 603f.
  32. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 660f.
  33. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 685f.
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