Elfen Wiki
Advertisement

Eldarian ist ein Elf und Fürst von Langollion. Er ist der Gemahl von Alathaia.[1]

Aussehen[]

Eldarian ist ein sehr großer Elf mit breiten Schultern. Sein Gesicht wirkt sehr blass mit einem breiten Kinn, sinnlichen Lippen und Augen mit einer silbernen Iris. Seine Stirn ziert ein schmaler Silberreif und sein Haar ist von hellem Blond, das beinah weiß wirkt.[2]

Familie[]

Eldarian gehört dem Fürstengeschlecht von Langollion an. Gemeinsam mit Alathaia hat er fünf Kinder.[3] Zu seinen Söhnen zählen Assanael, Xylon und Tiranu. Seine Töchter sind Sanassa und Morwenna.[4][1]

Biographie[]

Beziehung zu Alathaia[]

Eldarian geht einst mit der Fürstin Alathaia eine Beziehung ein und wird so Fürst von Langollion. Aus dieser Beziehung gehen die Kinder Assanael, Xylon, Tiranu, Sanassa und Morwenna hervor. Ihre körperliche Beziehung kühlt ab und Eldarian hat anschließend viele Liebhaberinnen, was Alathaia duldet.[5]

Fechtstunde[]

Auf Weisung Alathaias treten Eldarian und all seine anwesenden Kinder gegen die Schattenkrieger unter Hauptmann Nanduval zu einer Fechtübung an. Morwenna wird relativ schnell im Duell gegen einen der Krieger geschlagen. Eldarian ist nur ein mittelmäßiger Fechter, gewinnt sein Duell auf geheimer Anweisung von Nanduval dennoch.[5]

Adelayne[]

Eldarian nimmt mutmaßlich als Zuschauer am Duell zwischen Atossa und Melvyn teil. Atossa wird schwer verwundet und auf Nanduvals Anweisung wird die neue Heilerin Adelayne gerufen, um der Fechterin das Leben zu retten. Diese kämpft lange um das Leben der schwerverwundeten Atossa. Sie kann ihr sogar ein Auge wieder zurückholen. Erschöpft wird sie von Eldarian von ihrer Aufgabe abgezogen und von ihm in ihre Gemächer getragen. Er begrüßt sie und erklärt ihr, dass auf Langollion die Dinge grundlegend anders sind als im Rest Albenmarks.[6]

Die Botschaft[]

Während eines nächtlichen Herbststurmes bricht das Fenster zu seinem Gemach auf. Eldarian vermutet zuerst, dass Melvyn in sein Gemach eingedrungen sein könnte, um möglicherweise Alathaia zu töten. Die Fürstin und Eldarian teilen allerdings schon lange nicht mehr ihr Lager. Dennoch entdeckt Eldarian eine Nachricht von Emerelle auf seinem Bett. Er versucht die Nachricht zu verbrennen. Darin eingewobene Magie jedoch verhindert dies. Eldarian fürchtet, dass er nun das nächste Opfer im Schattenkrieg zwischen Emerelle und Alathaia werden könnte. Er plant Alathaia die Botschaft bei einem Ausritt zum Rosenturm vorzulegen und seine Unschuld darzulegen.[7]

Nahe des Rosenpavillon trifft Eladrian auf Adelayne und begleitet sie auf einen Spaziergang zum Rosenlabyrinth. Dabei lädt der Eldarian Adelayne zum nächsten Mondfest ein. Als sie einen Weg in das Rosenlabyrinth wählen wollen, treffen sie auf große Hornissen. So ziehen sich Adelyane und Eldarian wieder zurück. Anschließend führt Eldarian die Heilerin zu den fürstlichen Ställen, da sie ihren Wallach besuchen möchte.[8]

Der Reitunfall[]

Eldarian kehrt zu den Stallungen zurück, um mit Alathaia zu ihrem Ausflug zum Rosenturm trotz des tobenden Unwetters aufzubrechen. Dort möchte er Alathaia von dem Brief Emerelles an ihn berichten.[9] Beim Ausritt im Sturm wird Eldarian Zeuge, wie Alathaias Ross unerwartet durchgeht und über die nächtlichen Klippen ins Meer stürzt. Alathaia kann sich nicht rechtzeitig retten und fällt mit in die Tiefe.[10]

Nanduval und die restliche Leibgarde des Fürstenpaars eilen heran, sie kommen jedoch zu spät. Die Lage vor den Klippen ist zu unübersichtlich, um einen rettenden Sprung in die Tiefe zu wagen. Schweren Herzens entscheiden sich Nanduval und Eldarian, tiefer zu steigen und aus sicherer Höhe in die Bucht zu tauchen. Sie entdecken, dass Alathaias Pferd auf einem Fischerboot aufschlug und sich auf dessen Mast aufgespießt hat. Von Alathaia fehlt jede Spur.[11] Zunächst suchen Eldarian und Nanduval in der Meeresbucht vor den Schluchten nach Antworten auf die rätselhaften Umstände von Alathaias Unfall und deren Verbleib. Sie bergen dabei die Leiche von Golwyn aus dem Meer.[12]

In Bedrängnis[]

Nanduval untersucht in einer Lagerhalle in Rosan, wie der Unfallhergang ausgesehen haben muss. Er ruft Sanassa und Eldarian zu sich, um seine Erkenntnisse zu präsentieren. Im Ohr des Hengstes wurde eine Wespe platziert, die das Pferd gestochen und damit zum Durchgehen gebracht hat. Außerdem werden einige Juwelen mit Rosenschliff bei ihm gefunden, die aus der fürstlichen Schatzkammer stammen müssen. Sanassa ergeht sich in Spekulationen zu den Tätern. Sie vermutet, Eldarians Geliebte Adelayne könnte die Wespe im Ohr des Pferds platziert haben. Die Rosenjuwelen sollen ihrer Vermutung nach von Assanael kommen, der nicht über die Albenpfade reist und sich Fährdienste sucht.[13]

Eldarian stellt sich in einer Familienzusammenkunft mit seinen Kindern schützend vor Adelayne, aber seine Kinder misstrauen der Elfe. Sie beschließen, dass Sanassa, die ihrer Mutter zum Verwechseln ähnlich sieht, sich als Alathaia ausgibt. Sie machen den Untertanen somit weiß, dass die Fürstin lebt, um Aufstände und Unruhen zu vermeiden. Sanassa soll sich auf eine Schiffsreise nach Reilimee begeben und nach einiger Zeit zurückkehren.[14]

Eldarian setzt derweil mit einem kleinen Boot und mit Nanduval und Adelayne die Suche nach Alathaia fort. Das soll auch dazu dienen Adelayne vom Hof und von seinen Kindern fernzuhalten. Die Suche bleibt allerdings weiter erfolglos.[15] Kurz vor dem nächsten Mondfest begleitet Eldarian Adelayne zu einem Besuch bei der Elfe Sylvelle und ihren Kindern. Sie bringen reichlich Geschenke mit unter anderem Kleider für das bevorstehende Mondfest. Eldarian schenkt dem ältesten Sohn Tallan noch einen wertvollen Dolch.[16]

Mondfest[]

Eldarian besucht mit Adelayne das Mondfest. Kurz darauf verkündet seine Tochter Morwenna am Rosenpavillon, dass das Fest Namen Eldarians tragen wird. Adelayne versucht Eldarian davon abzubringen, aber der Fürst ergibt sich seinem Schicksal und schreitet in die Öffnung in der Rosenhecke, um ins Mondlicht zu gelangen.[17]

Schatten[]

Die Rubinrose Matha Blouta nimmt mit ihrer Zauberkraft Eldarians Körper. Nur noch seine Sinne sind ihm übrig geblieben. Die Rose offenbart ihm, dass er unter den verlorenen Seelen er der einzige ist, der sich frei bewegen kann. Sie fordert ihn auf in der Dunkelheit, in der er sich befindet, nach einer Kraftquelle zu finden. Er nimmt von einer kraftvollen Quelle und tötet in der wahren Welt dadurch das Elfenmädchen Fafalla.[18][19]

Eldarian wird von den anderen Schatten belagert und muss von seiner neu gewonnenen Kraft abgeben. Matha Blouta ermuntert ihn nach weiteren Quellen zu suchen und zu trinken. Er begibt sich unwissentlich ins Haus von Sylvelle und trinkt von ihr und ihren Kindern. Doch er trinkt nicht zur Neige. Als Eldarian klar wird was er getan hat, tauchen die anderen Schatten im Haus auf. Darunter ist Melyssana, die ihn daran hindert andere Schatten zu töten und ihm sagt, dass sie durch ihn nun auch die Macht hätten sich frei zu bewegen. Matha Blouta offenbart ihm, dass sie mit seiner Hilfe nun ihre Schatten aussenden kann, um die Macht über Langollion zu übernehmen.[20]

Tod[]

Matha Blouta weist die anderen Schatten an Eldarian zu verschlingen. Sie kommen diesem Befehl nach. Eldarians Seele kann dadurch weder wiedergeboren werden noch ins Mondlicht gehen.[21]

Quellen[]

  1. 1,0 1,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 773
  2. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 185
  3. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 321
  4. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 203
  5. 5,0 5,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 57f.
  6. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 183f.
  7. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 198f.
  8. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 204f.
  9. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 320f.
  10. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 330f.
  11. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 335f.
  12. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 347f.
  13. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 363f.
  14. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 369f.
  15. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 383f.
  16. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 395f.
  17. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 401f.
  18. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 484f.
  19. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 510f.
  20. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 535f.
  21. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 540
Advertisement