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Elodrin ist ein Elf und Seefürst von Alvemer. Er ist der Kommandant von Emerelles Flotte und vorübergehend Oberbefehlshaber des Heeres.[1][2][3]

Aussehen Bearbeiten

Elodrin ist ein Elf mit langem weißem Haar.[4][5]

FamilieBearbeiten

Elodrins Bruder ist Hallandan, Fürst von Reilimee.[6]

Biographie Bearbeiten

Fürst von Alvemer Bearbeiten

Nachdem sein Bruder Hallandan, Fürst von Alvemer, beim Angriff der Trolle auf Vahan Calyd stirbt, wird Elodrin der neue Fürst von Alvemer. Er verliert außerdem seine Tochter und seinen Enkel beim Angriff der Trolle auf Reilimee. Er sinnt daher auf Rache.[7]

Täuschungsmanöver Bearbeiten

Zwei Monate nach dem Fall von Phylangan sammelt Branbart seine Truppen im Windland. Ollowain führt dabei das Kommando über das Elfenheer. Neben Elodrin sind unter den Kommandanten Fenryl, Silwyna, Caileen und Shandral. Sie entscheiden das vermeintliche Heerlager, über dem ein riesiger Krähenscharm fliegt, anzugreifen. Doch nur wenige Trollkrieger sind vorhanden und sie entdecken, dass Skanga's Blutmagie für den Krähenscharm verantwortlich ist. Fenryl berichtet, dass hingegen das eigentliche Trollheer etwa zwei Tagesmärsche entfernt in der Nähe eines Albensternes steht. Ollowain und Silwyna brechen daraufhin in Eile zu einem anderen nahe gelegenen Albenstern auf, um Emerelle auf Burg Elfenlicht von der Gefahr zu berichten.[8]

Schlacht am Mordstein Bearbeiten

Etwa fünfzehn Jahre später ist Elodrin der Kommandant von Emerelles Flotte und vorübergehend Oberbefehlshaber des Heeres, welches sich im Windland sammelt.[9] Er hatte Yilvina zur Befehlshaberin seiner Leibwache erwählt. Auch die Heilerin Nardinel begleitet Elodrin. Nachdem der verschollene Ollowain zum Heer hinzustößt, verliert Elodrin sein Kommando und wird Ollowains Stellvertreter. Er ist damit nicht einverstanden, lässt sich dies aber nach außen nicht anmerken.[5]

In der Schlacht am Mordstein soll der den Befehl über die Lanzenreiter führen. Da er aber von Ollowain verlangt auch den Mordstein einzunehmen und alle Weiber und Kinder zu töten, entzieht ihm Ollowain diese Aufgabe. Er soll nun über die Nachhut befehlen.[10] Nach dem vermeintlichen Tod von Ollowain auf dem Schlachtfeld übernimmt er erneut das Kommando über das Heer, das sich im Rückzug befindet. Nestheus hat mit seinen hundert Kentauren einen einigermaßen geregelten Rückzug ermöglicht. Er trifft auf Alvias, der eine Botschaft Emerelles für Ollowain hat. Er fordert diese zu lesen, was ihm Alvias verweigert, da die Nachricht nur für Ollowain bestimmt war.[11]

Angriff auf die Nachtzinne Bearbeiten

Nachdem Emerelle den Befehl erteilt Feylanviek und die nördlichen Fürstentümer aufzugeben und die Krieger zur Burg Elfenlicht ruft, verweigert Elodrin den Befehl. Fenryl berichtet ihnen, dass Orgrim nun der Feldheer des Trollheeres ist. Elodrin möchte Orgrim dort Treffen, wo er am Verwundbarsten ist. Er plant einen Angriff auf die Nachtzinne. Er übergibt das Kommando über die restlichen Truppen an Caileen, die den Trollen einen blutigen Zug durch das Windland abringen soll. Nardinel und Yilvina und auch Fenryl folgen Elodrin.[12]

Er segelt mit der Meerwanderer Flotte den Fjord zur Nachtzinne hinauf. Fürst Fenryl begleitet ihn und dient als Späher und stellt fest, dass fast tausend Trolle unter dem Rudelführer Gornbor auf das Menschenheer ausgerückt sind. Mit fünfzig handverlesenen Kriegern unter der Führung der Elfe Shalawyn schwimmt Elodrin zum Eingang der Koboldtunnel, um die Festung zu stürmen. Jedoch wurden die Tunnel mit Geröll verfüllt.[13] Nach mehr als vier Stunden und mühsamen Weg durch die verschütteten Tunnel, tritt Elodrin nackt und blutverschmiert vor die Tore der Nachtzinne und lässt die überlebenden Menschen hinein.[14]

Elodrin wurde von Emerelle für vogelfrei erklärt[15], nachdem er alle Frauen und Welpen der Trolle in der Nachtzinne meuchelt. Er bleibt an der Nachtzinne und marschiert mit den verbliebenen 500 Elfen auf die 300 Krieger von Orgrim zu, während Fenryl mit den Verletzten auf den Schiffen die Flucht über den Fjord antritt. Orgrim zieht sich jedoch zurück und lässt die toten Menschen zurück, damit diese zur Belastungsprobe zwischen Elfen und Menschen werden.[16]

Gefangenschaft Bearbeiten

Später wird er von Orgrim gefangen genommen und verbleibt über 200 Jahre in dessen Gefangenschaft auf der Nachtzinne.

Flucht Bearbeiten

Im Jahr 282 ndB konnten ihn, Nardinel und die übrigen fünf Elfen von Farodin und Mandred befreit werden.[4] Elodrin schlägt vor das Waltran in Brand zu stecken und so von ihrer Flucht abzulenken und damit auch die Vorräte der Trolle zu vernichten. Farodin beschreibt Elodrin den Weg zum verborgenen Segler. Er bittet ihn aber nicht durch das kalte Wasser zu schwimmen, da dies Mandred das Leben kosten würde. Außerdem überreicht Farodin ihm die Sandkörner und gibt ihm die Botschaft für Nuramon mit falls er nicht überleben sollte.[17]

Seine Elfen schwimmen auf seine Anweisung durch den Fjord zur verborgenen Höhle, wo der Segler Farodins liegt. Landal zieht dabei den verletzten Fjordländer am Bart hinter sich her. Elodrin steuert den kleinen Segler auf den Fjord. Mandred überzeugt den Seefürst auf Farodin zu warten, während die Trolle ihre Schiffe bemannen. Sie sehen Farodin treibend im Fjord und Elodrin fordert Landal auf, ihn aus dem Wasser zu holen.[18]

Tod Bearbeiten

Elodrin wirkt bei der Flucht vor den Trollschiffen einen Zauber, der vom Gletscher große Brocken löst und so den Trollschiffen an der Weiterfahrt hindert.[19] Er wird währenddessen jedoch noch von einem Pfeil tödlich verletzt. Der Rest kann jedoch dadurch entkommen.[20]

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1013
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 953
  3. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 915
  4. 4,0 4,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 527
  5. 5,0 5,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 448f.
  6. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 955
  7. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 818
  8. Die goldenen Pfade, Kapitel 2, 3
  9. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 347
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 529
  11. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 586
  12. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 685f.
  13. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 763f.
  14. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 790
  15. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 806
  16. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 829
  17. Die Elfen (Heyne 2004), S. 528f.
  18. Die Elfen (Heyne 2014), S. 544
  19. Die Elfen (Heyne 2014), S. 545f.
  20. Die Elfen (Heyne 2014), S. 547
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