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Firnstayn ist zunächst ein kleines Dorf, das hoch im Norden vom rauen Fjordland am Ende des Göndir-Fjordes liegt. Später wird Firnstayn die Hauptstadt des Reiches.[1] Hohe Steinklippen zieren die Küsten, die Umgebung der Stadt ist von Wald und Bergen geprägt. Honnigsvald, eine kleine Stadt, befindet sich etwa einen halben Tagesritt südlich von Firnstayn.

Auf einer der Klippen, dem Hartungskliff, auf der anderen Seite des Fjordes von Firnstayn befindet sich seit Urzeiten[2] ein Steinkreis, der einen Albenstern mit sieben Albenpfade markiert. Ein Pfad davon führt zu der Atta Aikhjarto in Albenmark, ein anderer nach Bainne Tyr. Die Steine sind mit gewundenen Spiralmustern versehen.[3]

Die meisten Bewohner der Stadt sind blondhaarig.

Nach der Dreikönigsschlacht wurde ein neues Banner kreiert. Es zeigt eine grüne Eiche auf weißem Grund und stellt das Kontra zur verbrannten und der roten Eiche der Ordensritter dar.[4]

Geschichte Bearbeiten

Gründung Bearbeiten

Der Großvater von Mandred Torgridson gründete das Dorf.[5] Er benannte es nach einem großen weißen Stein, der am Fjord steht.[6]

Frühzeit Bearbeiten

Das Dorf untersteht dem König vom Fjordland, der seine Hauptstadt weiter südlich in Gonthabu hat. Das Dorf besteht um 1 ndB aus vier Langhäusern und fünf kleineren Häusern.[7] Inmitten des Dorfes befindet sich eine Linde, wo die Frauen für Luth kunstvolle gewobene Stoffbänder in die Äste flechten.

Eine kleine Holzpalisade aus Fichtenstämme schützt Firnstayn.[7] Auf den Klippen beim Steinkreis befindet sich immer ein Holzstoß für ein Signalfeuer, um die Bewohner vor Gefahren warnen zu können.[8] In der Umgebung gibt es Weiden und Hochweiden. Etwas außerhalb der Palisade liegt der Grabhügel des Großvaters von Mandred.

Eine Bootsfähre verbindet beide Seiten des Fjordes.

Rückkehr der Elfenjagd Bearbeiten

Als Mandred 30 Jahre später von seiner Elfenjagd zurückkehrt, besitzt das Dorf drei neue Langhäuser und einen verlängerten Landungssteg, dazu ein Dutzend neue Häuser. Die Palisade wurde durch einen Erdwall ersetzt.[9]

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Im Jahr 40 ndB wird Firnstayn während der Vergeltung am Fjordland von den Trollen niedergebrannt.[10]

Nach dem Kampf um Sunnenberg kehrt Alfadas nach Firnstayn zurück und erklärt die Siedlung zur Hauptstadt des Fjordlandes und löste damit Gonthabu ab. Firnstayn wurde nach der Zerstörung im Elfenwinter deutlich größer wieder aufgebaut und zählte nach 15 Jahren im Jahr 55 ndB dabei etwa fünfhundert Häuser umgeben von einem hohen Erdwall mit einer hölzernen Palisade. Und in der Mitte der Siedlung erhebt sich die Festhalle des Königs Alfadas.[11]

Firnstayn

Kleine Stadt Bearbeiten

281 ndB wurde aus Firnstayn eine kleine Stadt. Eine feste, steinerne Mauer mit gedrungenen Türmen umgeben die Siedlung. Landestege strecken die Arme weit in den Fjord hinaus, wo etwa 20 grössere Schiffe vertäut sind. Das Ufer wird gesäumt von Lagerhäusern und auf dem Hügel, wo ehemals Ereks Langhaus stand, erhebt sich nun die steinerne Königshalle.[12]

Die Königshalle besitzt goldbeschlagene Säulen. Erbeutete Banner hängen von der hohen Decke. Am Ende der Halle steht auf einem Postament der Thronsessel aus dunklem Holz. An einer Wand hängen türgrosse Schilder und Steinäxte, die zu schwer wären, als das sie von einem Mensch geführt werden könnte. Auf viele Säulen sind die Heldentaten von Alfadas zu finden.[13]

Etwa 283 ndB, als Nuramon nach Firnstayn kam, entstanden während seinen Jahrzehnten in der Königsstadt die Firnstayner Rösser und die Mandriden. 330 ndB, als Nuramon die Stadt wieder verließ, waren alle Strassen gepflastert und die Häuser aus behauenem Stein errichtet. In der Stadt gab es nun einen riesigen Tempel des Luth, an dem dreißig Jahre gebaut wurde, versehen mit einer Bibliothek. Vor dem Tempel war zudem ein riesiger Platz, wo der König Mandred und Farodin bei ihrer Rückkehr begrüsste.[14]

549 ndB fand im Fjord vor der Stadt die Dreikönigsschlacht statt, der die Verteidiger gewannen und den langen Krieg gegen die Tjured-Kirche startete. Beim Steinkreis wurde ein dauerhaftes Albentor nach Albenmark errichtet.[15]

Neuzeit Bearbeiten

Bis zu der Neuzeit etwa 1000 ndB wuchs die Stadt wie auch der Hafen weiter an. Das offene Albentor wurde grösser zu einem Riss, der bis zum Strand über das Fjord reichte. Es wurde eine zweite Stadtmauer aus dunklem Stein mit hohen Türmen errichtet. Über eine Meile erstreckte die Stadt sich am Ufer.[16] Es bildeten sich Stadtviertel, unter anderem Havenburg, wo sich viele Flüchtlinge aus Drusna niederließen.

Eine Königsburg war errichtet worden. Die Strassen der Stadt waren verwinkelt, die Fachwerkhäuser besaßen steile Giebeln, die mit Schnitzwerk überladen waren.[16]

In der zweiten Belagerung von Firnstayn erschufen die Priester, Nachfahren des Ebermanns, einen Riss zwischen der Menschenwelt und Albenmark, während sie das geöffnete Tor auf dem Kliff eigentlich schließen wollten.[17]

Firnstayn Neuzeit

Jarls von Firnstayn Bearbeiten

Der Jarl wird jedes Jahr während der Mittwinterfeier gewählt.

Nach dem Tod des Königs Horsa Starkschild wurde Alfadas sein Nachfolger. Er verlegte die Hauptstadt nach Firnstayn. Nach Alfadas Tod folgen ihm zuerst sein Sohn Ulric und kurz darauf seine Tochter Kadlin auf den Thron.

Trivia Bearbeiten

In dem Fjord, wo nun Firnstayn liegt, kämpfte Nandalee etwa 3500 vdB gegen einen Schlangendrachen. Sie konnte ihn mithilfe ihren Kindern Emerelle und Meliander töten und im Fjord versenken. Dabei erhielt Emerelle ebenfalls eine Vision von ihrem späteren Ich, die als Königin in das Fjordland zurückkehren sollte.[18]

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1023
  2. Kinder der Nacht - Kindle (Heyne 2014), Pos. 360
  3. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 12
  4. Die Elfen (Heyne 2014), S. 859
  5. Die Elfen (Heyne 2014), S. 196
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 80
  7. 7,0 7,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 18
  8. Die Elfen (Heyne 2014), S. 12
  9. Die Elfen (Heyne 2014), S. 187
  10. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 726f.
  11. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 333
  12. Die Elfen (Heyne 2014), S. 447
  13. Die Elfen (Heyne 2014), S. 452f.
  14. Die Elfen (Heyne 2014), S. 577/578
  15. Die Elfen (Heyne 2014), S. 770
  16. 16,0 16,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 13
  17. Die Elfen (Heyne 2014), S. 817
  18. Kinder der Nacht - Kindle (Heyne 2014)
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