FANDOM


Galar ist ein von unbändiger Neugierde getriebener zwergischer Forscher, Schmied und Alchemist aus der Tiefen Stadt, der auch mal zur Axt greift, wenn die Umstände es erfordern.[1][2][3][4][5]

Charakter Bearbeiten

Galar ist stark cholerisch und schätzt Taten mehr als Worte. Einer seiner wenigen Freunde ist Nyr. Es ist sein Traum, für die Zwerge die Magie zu finden und die Herrschaft der Himmelsschlangen zu brechen.

Biographie Bearbeiten

Verteidigungsanlagen Bearbeiten

Galar wurde vom Alten in der Tiefe damit beauftragt, die Tiefe Stadt mit Fallen auszustatten. Diese sollten sie vor einem Angriff der Drachen und ihrer Vasallen schützen.

Drachenjagd Bearbeiten

Er erfindet die Abschussvorrichtung, mit der man riesige Speere verschießen kann, um Drachen zu töten. Anfangs ist diese allerdings noch nicht ganz ausgereift. Er findet somit nur wenig Unterstützung und fast keine Geldgeber. Einer der wenigen Ausnahmen ist Hornbori. Mit ihm und dem Richtschützen Nyr versucht er eine Silberschwinge zu töten. Dabei entsteht die Abneigung zu Hornbori, der für ihn viel zu verweichlicht ist. Der Schuss auf die Silberschwinge glückt. Dabei erbeutet Galar Blut und auch Teile des Drachens, um daraus, wie er hofft, die Magie der Drachen destilieren zu können.[6]

Falscher Ruhm und neue Ziele Bearbeiten

Später stellt er erzürnt fest, dass Hornbori es geschafft hat, fast den ganzen Ruhm für sich allein einzunehmen. Allerdings verspricht ihm dieser dafür im Gegenzug, seine Forschungen mit sehr viel Geld zu unterstützen. Bei diesem Gespräch kommt Hornbori versehentlich mit einer Mischung aus Drachenblut und Kobold-Käse aus Drashnapur in Kontakt. Verblüfft stellen sie fest, dass die Hand des Schwätzers von nun an unverwundbar geworden ist.[7]

Da sie nach ihrem ersten Erfolg mittlerweile eine recht große Unterstützung von reichen Zwergen erfahren, widmet sich das Trio nun auch der Perfektionierung ihrer Waffen. Galar's Werkstatt wird reichlich ausgestattet und er erhält sogar einen Brunnen. Bei einer Reise nach Drashnapur, füllt er seine Bestände an Kobold-Käse wieder auf, um auch seine Experimente fortsetzen zu können. Allerdings braucht er dafür auch neues Drachenblut. Mit Nyr beobachtet er einen schwarz-gelben Drachen, den sie als neues Ziel wählen und welcher oft an den gleichen Fressplatz kommt. Doch zuvor müssen sie neue Speerschleudern bauen.[8] Hornbori besorgt die benötigten Mittel, während Galar und Nyr weiter an der Verbesserung der Waffe arbeiten, was schlussendlich auch gelingt.[9] Auf dem anschließendem Fest erfährt Galar von einem weißen Drachen, der immer an den gleichen Fressplatz kommt. Mit Nyr will er diesen erkunden.[10]

Tod des Schwebenden Meisters Bearbeiten

Schließlich brechen sie zur Drachenjagd auf. Ihr Opfer wehrt sich verbissen, wird aber dennoch im Rachen getroffen. Vorher setzte der Drache allerdings noch ein riesiges Areal in Brand und verwundet Nyr und Galar schwer.[11] Hornbori rettet die beiden bewusstlosen Zwerge, nachdem er der tödlich verwundeten Echse, welche sich letztlich als der Schwebende Meister herausstellt, den Gar ausgemacht hat.[12]

Nun ist Galar endgültig berühmt geworden, steht aber immer noch im Schatten Hornboris.[13]

Fall der Tiefen Stadt Bearbeiten

Gerüchte Bearbeiten

Hornbori erfährt von Hannar, einem erfahrenen Jäger, der auf Patrouille im Bergwald über der Tiefen Stadt unterwegs war, von einer seltsamen Begegnung. Sie werden von dem Geräusch splitternder Äste, verursacht durch einen Zauber Bidayns, angelockt, können allerdings nicht in Ihre Richtung sehen.[14] Hannar meint, es wären Geister im Wald. Hornbori und Galar schließen daraus, dass die Drachenelfen einen Angriff auf die Stadt vorbereiten könnten. Galar beschließt daraufhin Jari, den Wächter der geheimen Tunnel und Fallen, zu besuchen.[15]

Der Angriff Bearbeiten

Beim Fall der Tiefen Stadt überlebt Galar den Flammmenangriff nur durch Zufall, da er zu diesem Zeitpunkt in einem heimlich angelegten Stollen, tief im Brunnen seiner Werkstatt, gemeinsam mit Hornbori und Nyr beisammen sitzt.[16] Kurz darauf sucht auch Nandalee den Stollen im Brunnen auf. Es kommt zu einem kurzen Kampf, in welchem Nandalee von der stumpfen Seite der Axt getroffen und kurz ohnmächtig wird. Schon kurze Zeit später bringt sie jedoch Galar in ihre Gewalt und berichtet ihnen über den Fall der Tiefen Stadt. Außerdem wünscht sie, dass sich die drei um ein Zwergenbaby kümmern, welches sie auf ihrem Weg gefunden hat. Bevor Nandalee verschwindet, schärft sie ihnen noch ein, nicht zu vergessen, dass sie nun mit drei Leben in ihrer Schuld stehen.[17] Noch in ihrem Versteck geben sie dem Baby den Namen Frar Drachentod und in Ermangelung an Alternativen, füttern sie es mit eigenem Blut und danach mit Drachenblut.[18]

Die FluchtBearbeiten

Nach etwa drei Tagen wagen sie sich aus dem Stollen und versuchen in die Werft von Hornboris Sippe zu fliehen, um in einem fast vollendeten Aal zu entkommen. Auf dem Weg dorthin werden sie von einem Tatzelwurm angegriffen.[19] Nachdem sie diesen töten konnten, bereiten sie den Aal auf den Tauchvorgang vor. Es brechen jedoch drei weitere Tatzelwürmer zum Hafen vor und die Zwerge fliehen mit dem Aal in letzter Sekunde.[20] Galar manövriert den Aal durch die unterirdischen Wasserwege zum Meer der Schwarzen Schnecken, als sie von Weißen Schlangen attackiert werden.

Glamirs TurmBearbeiten

Sie schaffen es eine Insel anzusteuern, auf der sich zufälligerweise ein Turm mit Zwergenbesatzung unter Führung Glamirs befindet, die ihnen helfen die Schlangen abzuwehren. Sie geben sich zunächst unter den falschen Namen Hreidmar, Onar und Fundin aus. Glamir bringt sie zunächst eingeschlossen im Turm unter. Galar ahnt, dass dieser Bau nicht zufällig an jenem Ort steht, kann aber dessen Bedeutung vorerst noch nicht entschlüsseln.[21]

Eherne HallenBearbeiten

Die vier werden schließlich zu Eikin, dem Alten in der Tiefe der Ehernen Hallen gebracht. Mit Hilfe der ebenfalls in die Ehernen Hallen entkommenen Amalaswintha deckt Eikin ihre wahre Identität auf. Dieser fürchtet weitere Racheakte der Drachen und schickt sie zurück zu dem geheimnisvollen Turm. Dabei soll sie allerdings auch Amalaswintha begleiten, um sich um den kleinen Frar zu kümmern.[22]

Rückkehr zu Glamirs TurmBearbeiten

Mit einem Aal reisen sie zurück zu Glamirs Turm. Mit ihrer Gabe Metalle entdecken zu können, erkennt Amalaswintha die riesige Metallwand, die in der Nähe des Turms im Gestein liegt. Sie offenbaren Glamir, dass sie die Funktion des Turmes nun erkennen.[23]

Smaragdspinnen und Drachentöterbolzen Bearbeiten

Glamir erläutert Galar die Funktion der Fassanzüge und nimmt ihn mit zu einem Tauchgang an die Metallwand.[24] Dort trennt Glamir Galars Verbindung zum Turm, um ihn so von den Smaragdspinnen töten zu lassen. Überaschenderweise töten sie Galar nicht und tragen ihn sogar auf dem Rücken Glamirs Turm entgegen. Galar konnte außerdem ein bedeutend großes Stück aus der Metallwand bergen, dass durch ein über das Metall schrammendes Bein einer Smaragdspinne gelöst wurde. Galar fordert anschließend Glamir auf ihn in alle Geheimnisse des Turms einzuweihen. Im Gegenzug würde er nicht seinen Mordanschlag verraten.[25]

Mit der Hilfe der Smaragdspinnen gelingt es Galar in den folgenden Wochen deutlich mehr Metall als zuvor zu gewinnen. Glamir führt ihn daraufhin zu dem pfeilgeraden Tunnel im Turm, in dem ein Schießstand eingerichtet war. Glamir führt ihm die Drachentöterpfeile vor, die ohne nennenswert an Durchschlagskraft zu verlieren durch Material dringen.[26] Dies versetzt die Zwerge in die Lage, die Drachen im Allgemeinen und die ansonsten so gut wie unangreifbaren Himmelsschlangen im Besonderen fortan töten zu können.[27]

Gefangenschaft und BefreiungBearbeiten

Nach etwa einem halben Jahr kehren die Drachentöter, Amalaswintha und Glamir zurück in die Ehernen Hallen.[28] Amalaswintha bekommt von Hornbori den Tipp, dass Galar und Glamir noch einen zweiten, verborgenen Satz Drachentöterspeere geschmuggelt haben und damit planen sich unter den Heerbann Albenmarks zu schmuggeln, um Himmelsschlangen zu töten.[29] Eikin lässt nach einer Vorführung der Speerschleudern Glamir und Galar festnehmen und ordnet Bailin, dem Hauptmann seiner Leibwache, an die beiden einzukerkern bevor sie geköpft werden sollen. Auch Nyr soll er ausfindig machen und dazusperren.[30]

Regin und einige seiner Männer aus seiner Sippe bewachen das Gefängnis. Bailin inszeniert eine Schlägerei, als er die drei abholen lässt. Er befreit die drei und führt sie zum Albenstern in den Ehernen Hallen, an dem die versammelten Zwerge aller Siedlungen an jenen Ort abrücken, an dem die Himmelsschlangen ihr Heer versammeln, um auf Nangog zu kämpfen. Bailin nimmt ihnen das Versprechen ab, dass sie drei Jahre keinen Drachen töten und zum Schutz der Ehernen Hallen diese nie wieder betreten. Um dies zu überprüfen begleitet Bailin die drei, während seine Männer mit Amalaswintha und einem Aal die Stadt verlassen.[31]

Schlacht um Wanu Bearbeiten

VorbereitungBearbeiten

Zu viert tauchen sie in der Truppe für den Kriegszug der Albenkinder nach Nangog unter dem Kommandanten Hartwig unter. Er führt sie in eine große Hütte, in der sie auf ihre neuen Kriegsgefährten aus Trollen, Kobolden und der Drachenelfe Ailyn treffen.[32] Vor dem Aufbruch führt Ailyn sie zum Elfenschmied Gobhayn, der sie mit neuen Waffen und winterfester Kleidung ausstatten soll.[33]

WanuBearbeiten

Ihr Trupp wird von den Himmelsschlangen über die Albenpfade zum Albenstern nahe Wanu geschickt, als eine Karawane der Zapote grade Richtung Daia aufbricht. Es kommt zu einem kurzen Gefecht, in dem einige Zapote absichtlich die Flucht überleben sollen.[34] Anschließend rücken sie auf Wanu vor. Galar findet mit Ailyn die Bewohner in einem Keller, indem diese sich mit Feuer vor den Geister des Nordens schützen. Ailyn verlangt von Galar, dass dieser Glamir überzeugt neben zwei Trollen als Bewachung der Zapote in Wanu zurückbleibt, während er mit der Truppe zur Verteidigung der Brücke über den Kuni Unu mit vorrückt.[35]

Verteidigung am Kuni UnuBearbeiten

Auf der Brücke greifen Darp und weitere tote Körper vom Albenstern, in die die Geister des Nordens hineingefahren sind, die eigene Einheit an. Mit vereinten Kräften der Zwerge, Ailyns, Groz und Che werden sie endgültig getötet.[36]

Kurz darauf greift der Unsterbliche Volodi über die Brücke an. Sie schlagen die Drusnier zurück. Trotz vieler Treffer überlebt der Unsterbliche durch seine Rüstung. Galar ringt Ailyn die Gnade ab, dass die Überlebenden fliehen dürfen. Er überzeugt sie, daass der Moralverlust so viel höher wäre unter der Truppe.[37]

Die Menschen greifen nun unter der Führung von Aaron mit Katapulten an. Wegen des Nebels orientieren sie sich an der Menge der Schreie der Getroffenen. Nyr schlägt Ailyn daher vor mit gefälschten Schreien zu täuschen. Galar rettet Che vor einem der Brandgeschosse das Leben.[38]

Als die Menschen von den Schwimmenden Inseln auch über den Fluss angreifen, bedienen Nyr, Bailin und Galar eine der Speerschleudern. Mit Unterstützung der Adlerritter aus der Luft bricht die Verteidigungslinie am Ufer rasch zusammen. Groz versucht mit seinen Kriegern einen Gegenangriff, der jedoch rasch ins Stocken gerät. Galar versucht die Speerschleuder in Brand zu setzen. Einer der sterbenden Troll begräbt ihn jedoch unter sich.[39]

Flucht nach WanuBearbeiten

Ailyn hilft ihm und fordert ihn zur Flucht auf. Er trifft auf Che, der den verletzten Bailin stützt. Gemeinsam fliehen sie vor den heranrückenden Ischkuzaia.[40] Sie werden von Subai eingekreist, als ihnen ein Einhorn zu Hilfe kommt. Sie steigen auf und das Einhorn entkommt den Einfangversuchen der Steppenkrieger und flieht nach Wanu. Bailin ist inzwischen an seinen Verletzungen gestorben. Auf dem zentralen Platz liegt der tote Sonnendrache Abendstern. Galar sammelt die Drachentöterbolzen des toten Glamirs auf, um die Spuren zu verwischen. Ailyn erscheint und fordert die übrig gebliebenen Trolle und Zwerge auf sich in einem der Keller zu verschanzen.[41]

VerfolgungBearbeiten

Nachdem das Heer der Unsterblichen vor dem heranrückende Heer Albenmarks die Flucht zum Albenstern am Kuni Unu antreten, können Ailyn und die Reste ihrer Vorhut den Keller verlassen. Sie erhalten von Nodon den Befehl der Himmelsschlangen, dass der verblieben Vorhuttrupp die fliehenden Menschen zum dreihundert Meilen entfernten Albenstern verfolgen sollen.[42]

Als die Verstärkung eintrifft, verkündet Ailyn, dass ihr das Kommando über ihren Trupp von Solaiyn entzogen wurde und an Hornbori, der die Verstärkung anführt, übertragen wurde.[43] Als dieser eintrifft, kann Ailyn dies allerdings doch noch verhindern.[44]

Rückkehr nach AlbenmarkBearbeiten

Galar kehrt mit Ailyn und dem Rest ihrer Truppe nach Albenmark zurück. Mit Nyr, Groz und Che lauert Galar Hornbori auf. Galar will ihn töten, da er als einziger seines Trupps überlebt und somit ein Feigling ist. Hornbori schafft es mit Nyr's Unterstützung Galar zu überzeugen, dass sie mit seinem Einfluss die Drachentöterpfeile von Eikin wiederbeschaffen und die Aufenthaltsorte der Drachen erfahren könnten.[45]

Schlacht um AsugarBearbeiten

Die Albenkinder werden kurze Zeit später von den Himmelsschlangen zu neuen Feldzügen nach Nangog beordert. Che und Groz verabschieden sich von Nyr und Galar im Feldlager. Che begleitet Groz und die Trolle zu deren Angriffsziel auf Nangog.[46]

Hornbori ruft in seiner neuen Funktion als Heermeister die Kapitäne und Hauptleute der Zwerge zusammen. Während der Besprechung skizziert Galar einen Plan, in dem Drachen die Stadt aus der Luft zur Ablenkung angreifen sollen, während die Zwerge mit Aalen im Hafen einlaufen und die Stadt Asugar einnehmen. Ulur ist zunächst vom Plan entsetzt aber er ist schließlich sicher, dass diese Schlacht in die Geschichte der Zwerge eingehen wird. Nyr missbilligt den Plan bis ihm Galar im Vertrauen sagt, dass dieser Plan ihnen die Möglichkeit Drachen während der Schlacht zu töten.[47]

Fünfhundert Zwergenkrieger werden in umgebauten Aalen von den Drachen angehoben und über die Albenpfade ins Meer vor Asugar getragen. Galar ist dabei an Bord der Wilden Sau[48], als sie in den Grottenhafen einlaufen.[49] Die Kämpfe gegen die Menschen in den weit verzweigten engen Tunneln zur Oberstadt dauern unter Verlusten Stunden an. Galar schafft es einen Abschnitt zu erobern. Ginnar trifft kurz darauf ein und teilt mit das Hornbori an anderer Stelle vereint angreifen lassen will. Galar und Nyr bleiben zurück, um diese Werkstatt mit Öffnung und Felssims zum Meer zu halten.[50] Nyr gelingt es zwei Sonnendrachen mit Drachentöterpfeilen zu töten. Als ein kleinerer gelb-gefleckter Drache drauf aufmerksam wird, tötet Galar diesen ebenfalls mit einem Pfeil und rettet so Nyr das Leben.[51][52]

Nach über zwei Tagen dauert die Schlacht in den Tunneln ohne deutliche Fortschritte an. Der Heerführer Solaiyn läuft in den Hafen ein und lässt sich von Hornbori die Lage schildern. Galar erwähnt dabei, dass die Drachen nach ihren Verlusten die Schlacht verlassen haben.[53]

Kurz darauf verlässt Galar an Bord der Wilden Sau den Hafen, da Hornbori und ein Teil der Streitkräfte nun abkommandiert sind, um den Meerwanderer zu erlegen.[54] Sie erreichen das Delta des Sepano und werden auf den riesigen Meerwanderer aufmerksam.[55] Hornbori gibt den Befehl das Ungeheuer mit den Speerschleudern zu beschießen. Nachdem Galar und Nyr mit zwei Drachentöterpfeilen schießen, beginnt der Meerwanderer Schmerzenstöne abzugeben, die den Zwergen zusetzt. Hornbori ordnet den Rückzug nach Asugar an, da der Meerwanderer wild attackiert.[56]

Als sie kurz vor der Hafeneinfahrt sind, macht sich Nodon an der Wilden Sau bemerkbar. Dieser erklärt Hornbori, dass die Menschen auf sie vorbereitet sind. Mit seinem herablassenden Auftreten macht erzürnt dieser unter anderen Ginnar. Nodon bittet Ulur das Boot rückwärts an die Mole zu setzen, damit er den Lukdeckel als Schild benutzen kann. Als Vorhut stürmt Nodon auf die wartenden Menschenkinder zu. Galar und die Zwergenkrieger folgen Nodon in den Kampf.[57] Sie müssen sich vor den Tentakeln des Meerwanderers und gegen die Menschen in den Tunneln wehren. Galar und Nyr versuchen die Tentakeln abzuwehren. Hornbori jedoch zieht sich aus Furcht zurück, aber er schafft es den Schildwall der Menschen zu durchbrechen.[58] Galar und Nyr schaffen es den Tentakeln zu entkommen. Sie beobachten wie Hornbori an der Oberfläche auf die erschlafften Tentakeln des Meerwanderers klettert, um die fliehenden Menschen auf dem Himmelsrochen zu verhöhnen. Dieser wird von einer Tentakel erfasst und tötet mit einem Wurf seiner Axt auf das Großhirn den Meerwanderer.[59]

Galar findet Hornbori und will ihm nicht hinaufhelfen. Jedoch erscheinen Nyr, Ginnar und Ulur, die Hornbori als Held feiern und ihn hochziehen. Zurück auf dem Marktplatz treffen sie auf die Schlangenfrau Aloki und ihren Herren Solaiyn, die ihm zum Sieg gratulieren. Galar beschwert sich bei Solaiyn über die geflohenen Drachen und das Desinteresse der Himmelsschlangen. Der Goldene jedoch spricht durch Solaiyn hindurch und gratuliert ebenfalls zum Sieg. Auf Wunsch Ulurs wollen die Zwerge selbstständig in ihren Aalen nach Albenmark zurückkehren, wenn die Himmelsschlangen ihnen aus den Zwergenwerften Handwerker und Material schicken.[60]

Weitere Feldzüge und VerwundungBearbeiten

Galar nimmt auch über die sieben Kriegsjahre im Großen Krieg um Nangog an weiteren Feldzügen nach Nangog teil. Im siebten Kriegsjahr nimmt Galar auch an der Belagerung von Temil teil. Dabei belagern sie die Stadt über drei Monde bis sie endlich die Mauern durchbrechen. Sie besetzen die Stadt über zwanzig Tage als die Späher ein großes Ersatzheer der Menschen entdecken, dass auf die Stadt marschiert. Solayin lässt die Stadt räumen und in Brand stecken. Auf dem Rückzug übernehmen die Zwerge Nachhut beim Übertritt nach Albenmark.[61]

Auf den Albenpfaden kommt es zum Kampf im Nichts. Dort taucht Der Löwenhäuptige auf Galar attackiert ihn. Er unterliegt und der Löwenhäuptige stößt seine Krallen in seine Schulter. Anschließend stößt er ihn blutend ins Nichts.[62]

Rückkehr in die Ehernen HallenBearbeiten

Das Eingreifen der Himmelsschlangen und weiterer Drachen bewegt die Devanthar zur Flucht. Galar wird wie die anderen Zwerge im Nichts von den Drachen aufgesammelt. Sie kehren anschließend alle in die Ehernen Hallen zurück. Galar muss durch seine schwere Verwundung getragen werden. Ulur und Nyr begleiten ihn bis in den Amethystsaal. Sie werden von Virfir angesprochen, der sie zu den Krankenräumen bringen soll. Ulur bleibt auf zureden von Nyr im Amethystsaal. Virfir sperrt Nyr und Galar jedoch ein. Er gibt zu erkennen, dass sein Großvater Eikin ist und dieser das Urteil über Hochverrat gegen beide in den letzten sieben Jahren nicht aufgehoben hat.[63]

In der Zelle beginnen die Wunden wieder aufzubrechen. Galar steht dem Tode nah, bis Nyr mit den Ringen seines Kettenhemdes die Wunden schließt.[64] Galar und Nyr werden von Hornbori, Ulur und Ginnar befreit. Allerdings nehmen diese an, dass sowohl Galar und Nyr tot sind. Ihre Körper werden in den Amethystsaal gebracht. Dort verurteilt Hornbori Eikin zum Tode und er wird zum Herr aller Tiefen ausgerufen. Der Goldene rettet die noch nicht ganz erloschenen Leben Galars und Nyrs.[65]

Wiederbesiedlung und PaktBearbeiten

Nach seiner Genesung bestellt Hornbori Galar in einen abgelegenen Seitentunnel. Er offenbart ihm, dass er die Tiefe Stadt wiederbesiedeln will und fragt Galar ob er mitkommen will. Allerdings soll Galar weiter Drachen töten. Dafür will er ihm die von Eikin konfiszierten Drachentöterpfeile übergeben. Galar schlägt in den Pakt ein.[66]

Galar reist in die Tiefe Stadt und lässt seine alte Werkstatt mit Hilfe von Arbeitern wiederherrichten und erweitern. Hornbori besucht ihn dort und überreicht ihm die versprochenen Drachentöterpfeile.[67]

Schlacht über der Goldenen StadtBearbeiten

Galar und Nyr reisen mit Hornbori und dessen Truppen zur Ebene von Forlon. Dort werden sie über herabgelassene Körber auf das Himmelland gebracht.[68] Galar und Nyr stehen unter dem Befehl des Hauptmannes Hor und bedienen eine der Speerschleudern. Während der Schlacht über der Goldenen Stadt inspiziert Hor die Stellung und entdeckt die Drachentöterpfeile. Er hält diese Pfeile für nicht geeignet und beschlagnahmt diese. In diesem Moment erscheint Hornbori und schickt Hor zum oberen Geschützdeck und überreicht ihnen wieder die Pfeile.[69]

Als der Reißzahn das Kriegsschiff angreift, versuchen Galar und Nyr den riesigen silbernen Drachen mit den Drachentöterpfeilen zur Strecke zu bringen. Hornbori setzt sich scheinbar von den beiden ab und verlässt ihre Stellung.[70] Der Reißzahn bemerkt ihre Pfeile und konzentriert seinen Angriff auf ihren Felsen. Hornbori kehrt zurück und hilft den beiden für einen letzten Schuss. Der Dunkle erscheint am Himmel und Nyr zielt mit seinem Pfeil auf die Himmelsschlange. Dann trifft der Tatzenhieb des Reißzahnes den Felsen und Nyr stürzt aus dem Himmel in den Tod.[71]

Galar kann sich auf einen der schwebenden Knallholzbäume retten. Auch Hornbori landet kurz darauf auf diesem Baum. Galar glaubt Hornbori erst nicht, dass er den Reißzahn getötet hat. Er sieht jedoch die Axt im Schädel des silbernen Drachen und ist erstaunt über die Heldentag. Sie steigen in einen Luftaal, der sich im Baum verfangen hat und können mit diesem über den Drachenpfad der Himmelsschlangen nach Albenmark zurückkehren.[72]

Rückkehr in Glamirs Turm Bearbeiten

Nach dem Untergang Nangogs kehrt Galar in Glamirs Turm zurück, um Metall für neue Drachentöterpfeile zu ernten. Begleitet wird er dabei vom jungen Frar. Schließlich erscheint die Elfe Nandalee etwa 23 Jahre nach dem Untergang Nangogs bei ihnen. Sie wurde von Hornbori zu ihnen geschickt und hilft das Erz zu bergen. Galar vertraut ihr anfangs nicht. Mit der Zeit gewinnt sie aber seinen Respekt, da sie immer wieder hinabsteigt und Erz sammelt. Nandalee bringt auch Frar das Zaubern bei. Galar wird allerdings mit den Jahren zunehmend gebrechlich.[73]

Tod Bearbeiten

Nach etwa 26 Jahre können die drei mit einem selbst gebastelten Aal vom Turm mit den Waffen fliehen. Nach 85 Tagen erreichen sie die Oberfläche bei den Mondbergen. Einen Tag später stirbt Galar.[74][5]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 855
  2. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 936
  3. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 822f.
  4. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1099
  5. 5,0 5,1 Elfenmacht (Heyne 2017), S. 696
  6. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 32ff
  7. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 149ff
  8. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 378ff
  9. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 567ff
  10. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 767
  11. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 941ff
  12. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 960ff
  13. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 986
  14. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 25ff
  15. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 65ff
  16. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 208ff
  17. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 264ff.
  18. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 356ff.
  19. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 468ff.
  20. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 636ff.
  21. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 684ff.
  22. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 735ff.
  23. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 619ff.
  24. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 676ff.
  25. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 685ff.
  26. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 775ff.
  27. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 784
  28. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 130ff.
  29. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 144
  30. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 150
  31. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 179ff.
  32. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 244f.
  33. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 259f.
  34. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 296f.
  35. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 309f.
  36. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 333f.
  37. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 357f.
  38. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 383f.
  39. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 399f.
  40. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 412f.
  41. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 425f.
  42. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 475f.
  43. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 682
  44. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 686
  45. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 752f.
  46. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 218f.
  47. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 228f.
  48. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 283f.
  49. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 305f.
  50. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 314f.
  51. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 329
  52. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 333f.
  53. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 363
  54. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 368f.
  55. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 417f.
  56. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 425f.
  57. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 443f.
  58. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 484f.
  59. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 506f.
  60. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 524f.
  61. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 649
  62. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 658
  63. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 687f.
  64. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 695f.
  65. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 726f.
  66. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 743f.
  67. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 863f.
  68. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 904f.
  69. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 963f.
  70. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1000f.
  71. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1008f.
  72. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1020f.
  73. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 420f.
  74. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 422
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.