Elfen Wiki

Ginnar ist ein Zwerg und Krieger, der aus Ishaven stammt.[1][2] Ginnar ist ein gelernter Steinmetz [3] und nach dem Großen Krieg um Nangog der Hafenmeister von Ishaven.[4]

Aussehen[]

Ginnar hat das Gesicht wie ein Totenschädel. Im unteren Teil ist seine Haut rot vernarbt, da ihm der Bart samt Haut abgezogen wurde.[1][4]

Biographie[]

Krieg gegen die Eisbärte[]

In der Fehde der Zwerge von Ishaven mit den Koboldvölkern der Eisbärte verliert Ginnar für immer seinen eigenen Bart.[2] Die Kobolde verwundeten ihn in diesem Konflikt schwer und hielten Ginnar für tot. So zogen sie ihm den Bart mit der darunterliegenden Haut ab und verarbeiteten es zu einer ihrer Trophäen. Ginnar jedoch überlebte diese Verstümmelung.[1][4]

Schlacht um Asugar[]

Die Himmelsschlangen sammeln zahlreiche Truppen, um den Großen Krieg um Nangog für sich zu entscheiden. Unter dem neuen Heermeister Hornbori wird Ginnar einer seiner Hauptleute. Mit einer Aalflotte laufen die Zwerge in den Grottenhafen von Asugar ein und eröffnen die Schlacht um Asugar. Ginnar sichert auf Anweisung Hornboris die Anlegestellen und folgt ihm schließlich in den Kampf.[1]

Die Kämpfe gegen die Menschen in den weit verzweigten engen Tunneln zur Oberstadt dauern unter Verlusten Stunden an. Der Schmied Galar schafft es einen Abschnitt zu erobern. Ginnar trifft kurz darauf ein und teilt mit das Hornbori an anderer Stelle vereint angreifen lassen will. Galar und Nyr bleiben zurück, um diese Werkstatt mit Öffnung zum Meer zu halten.[5]

In den Zisternen und verzweigten Tunneln führen sie zwei Tage Scharmützel und Gefechte. Schließlich ziehen sich die Zwerge unter Ginnars Kommando an vorderster Linie vorerst zurück.[6] Nach über zwei Tagen dauert die Schlacht in den Tunneln ohne deutliche Fortschritte an. Der Heerführer Solaiyn läuft in den Hafen ein und lässt sich von Hornbori die Lage schildern. Ginnar ist bei der Besprechung anwesend und empört sich als Solaiyn fordert, dass die toten Drachen vor der Eroberung der Tunnel geborgen werden.[7]

Kurz darauf verlässt Ginnar an Bord der Wilden Sau den Hafen, da Hornbori und ein Teil der Streitkräfte nun abkommandiert sind, um den Meerwanderer zu erlegen.[8] Sie erreichen das Delta des Sepano und werden auf den riesigen Meerwanderer aufmerksam.[9] Hornbori gibt den Befehl das Ungeheuer mit den Speerschleudern zu beschießen. Nachdem Galar und Nyr mit zwei Drachentöterpfeilen schießen, beginnt der Meerwanderer Schmerzenstöne abzugeben, die den Zwergen zusetzt. Hornbori ordnet den Rückzug nach Asugar an, da der Meerwanderer wild attackiert.[10]

Als sie kurz vor der Hafeneinfahrt sind, macht sich Nodon an der Wilden Sau bemerkbar. Dieser erklärt Hornbori, dass die Menschen auf sie vorbereitet sind. Mit seinem herablassenden Auftreten macht erzürnt dieser unter anderen Ginnar. Nodon bittet Ulur das Boot rückwärts an die Mole zu setzen, damit er den Lukdeckel als Schild benutzen kann. Als Vorhut stürmt Nodon auf die wartenden Menschenkinder zu. Ginnar und die Zwergenkrieger folgen Nodon in den Kampf.[11] Sie müssen sich vor den Tentakeln des Meerwanderers und gegen die Menschen in den Tunneln wehren. Ginnar und Ulu kämpfen gegen den Schildwall der Menschen, als Hornbori erscheint und mit wuchtigen Angriffen seiner Axt den Schildwall durchbricht und die letzten Überlebenden sich zurückziehen.[12] Ginnar beobachtet wie Hornbori auf die erschlafften Tentakeln des Meerwanderers klettert, um die fliehenden Menschen auf dem Himmelsrochen zu verhöhnen. Dieser wird von einer Tentakel erfasst und tötet mit einem Wurf seiner Axt auf das Großhirn den Meerwanderer.[13]

Ginnar klettert mit den anderen Zwergen das Ungeheuer hinauf und zieht Hornbori aus dem Schlund heraus. Sie feiern ihn als Held. Zurück auf dem Marktplatz treffen sie auf die Schlangenfrau Aloki und ihren Herren Solaiyn, die ihm zum Sieg gratulieren. Galar beschwert sich bei Solaiyn über die geflohenen Drachen und das Desinteresse der Himmelsschlangen. Der Goldene jedoch spricht durch Solaiyn hindurch und gratuliert ebenfalls zum Sieg. Auf Wunsch Ulurs wollen die Zwerge selbstständig in ihren Aalen nach Albenmark zurückkehren, wenn die Himmelsschlangen ihnen aus den Zwergenwerften Handwerker und Material schicken.[14]

Herr aller Tiefen[]

Ginnar kämpft auch in den weiteren Kriegsjahren an der Seite des Heermeisters Hornbori. Nach dem Kampf im Nichts findet in den Ehernen Hallen eine Versammlung aller Alten in der Tiefe und der Himmelsschlangen statt. Bei der öffentlichen Versammlung im Amethystsaal verkündet der Goldene vor allen versammelten Zwergen und den anderen Himmelsschlangen, dass Hornbori zum Herr aller Tiefen, zum Herrscher aller Zwerge, ernannt werden soll.[15] Hornbori lehnt die Ehre zunächst ab und klagt Eikin an die beiden Helden Galar und Nyr weggesperrt und dem Tode überlassen zu haben. Hornbori schlägt Eikin an der Festtafel bewusstlos und befreit mit Ginnar un Ulur und weiteren Getreuen die beiden. Im Verlies stellen sie fest, dass die beiden mutmaßlich tot sind. Als sie in die Halle zurückkehren, fordert Hornbori Gerechtigkeit für deren Tod. Ginnar ergreift daraufhin Eikin und Hornbori vollstreckt das Todesurteil über Eikin, indem er ihn köpft. Anschließend wird Hornbori von den Zwergen zum Herren aller Tiefen ausgerufen.[16]

Schatzsuche und Palast aus Mondenlicht[]

Nach dem Sieg in der Schlacht über der Goldenen Stadt und dem Untergang Nangogs suchen Ginnar, Grimm, Hartwig und weitere Veteranen aus Ishaven in den Trümmern der Zerbrochenen Welt nach Schätzen. Dabei folgen sie einem Albenpfad in die Welt der Menschen und entdeckten den verwunschenen, zerstörten Palast aus Mondenlicht. Schätze gab es dort nicht mehr, da er schon geplündert worden war. Aber sie fanden hunderte Tontafeln, die möglicherweise von der Göttin Anatu oder ihrer Hohepriesterin Iyali über einen Zeitzauber verfasst wurden.[17]

Hafenmeister in Ishaven[]

Ginnar gehört zu den Helden, die aus dem Großen Krieg um Nangog lebend heimkehren. Hornbori beschenkt jene Helden mit Waffen und Rüstungen und Ginnar erhält dabei mutmaßlich eine Axt.[18][19] Ginnar steigt außerdem zum Hafenmeister im großen Hafen von Ishaven auf. Nachdem die Muräne, der erste Aal aus Silberstahl etwa sechzig Jahre nach dem Untergang Nangogs fertiggestellt wird, bewirbt sich Ginnar um den Kapitänsposten.[20]

Belagerung[]

Kurz darauf bricht früh der Winter herein. Che, König der Eisbärte erscheint vor dem Wintertor und bittet um Hilfe für sein hungerndes Volk. Grimm und die Zwerge Ishavens weigern sich jedoch aufgrund der blutigen Vorgeschichte. Später erscheint das ganze Volk der Eisbärte und die Trolle der Walbucht um Groz vor dem Tor und belagern die Siedlung, um Hilfe zu erzwingen.[21] Ginnar wird zum Kapitän der Muräne und wird in die Walbucht ausgeschickt. Sie kehren einige Tage wieder und berichten von einer komplett zugefrorenen Walbucht. Hartwig schlägt das Anbringen eines Rammsporns vor, um die Eisdecke zu durchbrechen. Grimm jedoch lehnt dies ab und erklärt Ishaven zur Festung.[22]

Ungerechtigkeit und Drachenlanze[]

Ginnar erblickt die persönlichen Aufzeichnungen seines Ersten Schreibers Torfinn, der von der Ungerechtigkeit gegenüber den hungernden Kobolden und Trollen am Wintertor schreibt. Ginnar ist erbost und führt den jungen Zwerg in den Saal der verlorenen Aale, um ihn an die Verluste zu erinnern, die ihnen Che und die Eisbärte zugefügt hatten.[23]

In diesem Moment empfängt Grimm schließlich Che und Groz im Saal der verlorenen Aale und fordert die Übergabe des Albensteins. Che überreicht ihm den Stein und fordert Grimm auf sich an die Absprachen für Vorräte zu halten. Grimm deutet auf die vielen angebrachten Tafeln für die verlorenen Aale, die Che und die Eisbärte überfielen und macht ihm klar, dass es keine Hilfe für sein Volk geben wird. Anschließend sperrt er Che und Groz dort ein und ordnet an, die Tür zuzumauern. Grimm überreicht den Albenstein Hartwig und gibt ihm den Auftrag diesen in eine Waffe einzufassen mit der Drachen getötet werden können.[24]

Anschließend begleitet Ginnar Grimm mit weiteren Veteranen aus dem Krieg um Nangog zum Wintertor. Dort verkündet der Alte in der Tiefe, dass es keine Hilfe für die Kobolde und Troll geben wird und sie stattdessen Steine und Eis fressen sollen. Anschließend ordnet Ginnar auf Grimms Betreiben die Verfüllung des Tores an. Außerdem achtet Ginnar darauf, dass keine der Worte Grimms am Tor von Torfinn in die Aufzeichnungen der Hafenmeisterei geschrieben werden.[25]

In den Tagen darauf besucht Ginnar häufig Hartwig und die Schmiede, um den Fortschritt an der Drachenlanze zu begutachten. Er hält eine Lanze als Waffe als Unfug und macht seinem Unmut häufiger in der Schreibstube der Hafenmeisterei lautstark Luft.[26]

Kapitän der Muräne[]

Vor dem Wintertor erheben sich nach einem dunklen Lied einer Trollschamnin die toten Trolle und Kobolde und beginnen am Fels zu arbeiten, um in die Siedlung zu dringen.[27] Ginnar wird zum Kapitän der Muräne ernannt und wird in die Walbucht ausgeschickt. Sie kehren einige Tage wieder und berichten von einer komplett zugefrorenen Walbucht. Hartwig schlägt das Anbringen eines Rammsporns vor, um die Eisdecke zu durchbrechen. Grimm jedoch lehnt dies ab und erklärt Ishaven zur Festung.[28][29]

Verteidigung der Hafenmeisterei[]

Ginnar verteidigt alleine die Treppe zur Hafenmeisterei gegen die vorrückenden Trolle und tötet dreiundzwanzig der Hünen.[30] Er wird aber zunehmend nach oben zurückgedrängt.[31]

Tod[]

Ginnar führt allerdings einen aussichtslosen Kampf und stirbt schließlich in der Hafenmeisterei.[32]

Quellen[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 312
  2. 2,0 2,1 Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1099
  3. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 313
  4. 4,0 4,1 4,2 Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 433
  5. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 322f.
  6. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 345
  7. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 361f.
  8. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 368f.
  9. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 417f.
  10. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 425f.
  11. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 442f.
  12. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 488f.
  13. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 504f.
  14. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 524f.
  15. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 725
  16. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 728f.
  17. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 324f.
  18. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 169f.
  19. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 268
  20. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 173f.
  21. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 180f.
  22. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 182f.
  23. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 220
  24. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 220f.
  25. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 221ff.
  26. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 224
  27. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 256f.
  28. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 182f.
  29. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 264
  30. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 168
  31. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 212
  32. Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 169