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Guillaume ist der Sohn von Noroelle und dem als Ebermann bekannten Devanthar. Bei der Geburt wurde er von seiner Mutter Nuramon getauft. Er wird zum Heiligen der Tjuredkirche.[1][2][3][4]

Aussehen Bearbeiten

Guillaume's Augen sind blau und sein Haar ist von schwarzer Farbe.[5] Als junger Mann trägt er sein Haar schulterlang. Sein Gesicht ist oval mit einer schmalen Nase.[6]

Fähigkeiten Bearbeiten

Guillaume ist ein Priester der Tjuredkirche und besitzt die Kraft, Menschen zu heilen, allerdings beraubt er dafür die Welt ihrer Magie. Wenn er heilt, sterben die Elfen in der nächsten Umgebung.

Biographie Bearbeiten

Kindheit Bearbeiten

Durch die Täuschung des Devanthars gebärt Noroelle im 2 Jahr ndB ein Kind, dass sie zunächst Nuramon nennt.[7] Noroelle versteckt es in der Welt der Menschen, weil sie in dem Kind nichts böses sieht. Noroelle konnte ihr Kind rechtzeitig einer Menschenfamilie übergeben.[8] Sie wird jedoch gefunden und wird von Emerelle in die zerbrochene Welt verbannt.

Ausbildung zum Priester Bearbeiten

Als seine Zieheltern starben, nahm der Tjuredpriester Ribauld Guillaume auf und erzieht ihn. Guillaume wird ein bekannter Wunderheiler und erregt dadurch die Aufmerksamkeit Cabezans, dem König von Fargon, der von ihm geheilt werden möchte. Doch Guillaume verweigert ihm seine Hilfe.

Der Besuch Bearbeiten

Kurz danach wird er von der Reisegruppe unter der Führung Nuramons in Aniscans aufgespürt, die den Auftrag haben, ihn zu töten, um Noroelles Schuld zu tilgen. Bei einem Beobachtungsversuch stirbt Gelvuun, ein Elf der Suchgruppe. Dieser steht zu nah an Guillaume, als der Mensch seine heilenden Kräfte einsetzt.[9] Doch Nuramon erkennt in Guillaume nicht das "Monster" des Devanthars, sondern ein Kind Noroelles. Er beschließt, Guillaume, mit dessen Einwilligung nach einem langen Gespräch, nach Albenmark zu bringen, um Emerelle von seiner guten Gesinnung zu überzeugen.[10]

Stierköpfe Bearbeiten

Doch sie werden von den Stierköpfen Cabezans unterbrochen. Diese treiben die Priester zur Eiche auf dem Platz. Ribauld wird an die Eiche aufgehängt und als Guillaume sich den Kriegern stellt, rammt der Anführer ein Messer in Ribaulds Kehle und fordert Guillaume auf, ihn zu heilen. Farodin lässt sich daraufhin auf einen Kampf mit der Leibgarde ein. Mit Nuramon und Farodin können sie sich in den Tempel zurückziehen.[11]

Tod Bearbeiten

Über ein Gerüst am Tjuredtempel versuchen sie den von Stierköpfen umstellten Tempel zu entkommen. Sie schaffen es auf das Dach des benachbarten Pilgerhauses. Farodin rollt über das Dach und kann sich grade noch an einem Balken festhalten. Guillaume zieht ihn herauf. Dabei wird jedoch Guillaume von einer Armbrust getroffen und stürzt in die Tiefe. Er ist sofort tot.[12] Sein Leichnam wird von den Stirköpfen geschändet und neben Ribauld in die heilige Eiche gehängt. Die Stierköpfe schichten das Holz des Gerüstes darunter auf und entzünden damit die Eiche.[13]

Vermächtnis Bearbeiten

Durch falsche Erzählungen wird der Glaube verbreitet, die Elfen hätten Guillaume getötet. Es ist der Beginn eines Zeitalters des Hasses auf die Elfen und Albenkinder.

QuellenBearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1015
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 955
  3. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 916
  4. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 703
  5. Die Elfen (Heyne 2014), S. 160
  6. Die Elfen (Heyne 2014), S. 243
  7. Die Elfen (Heyne 2014), S. 158f.
  8. Die Elfen (Heyne 2014), S. 169
  9. Die Elfen (Heyne 2014), S. 244
  10. Die Elfen (Heyne 2014), S. 249f.
  11. Die Elfen (Heyne 2014), S. 256f.
  12. Die Elfen (Heyne 2014), S. 273
  13. Die Elfen (Heyne 2014), S. 281
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