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Gyldion ist ein Elf und Fürst von Langollion zur Zeit der Himmelsschlangen. Außerdem ist er Gefolgsmann von Ilak, die er jedoch schließlich verrät.[1]

Aussehen[]

Gyldion ist ein schlanker Elf mit langem braunen Haar und grauen Augen. Seine leicht gekrümmte Nase verleiht seinem Gesicht etwas raubvogelhaftes.[2]

Familie[]

Seine Gemahlin ist Asamee[3] Sie sind Eltern von drei Söhnen und zwei Töchtern.[4] Ihr ältester Sohn ist Kylian.[5]

Biographie[]

Fahrende Ritter[]

Gyldion ist Fürst von Langollion, als noch die Himmelsschlangen über Albenmark herrschten. Sein Bannerträger war der Elf Vanduin Totentänzer. Gyldion schließt sich den Fahrenden Rittern unter Führung der Elfe Emerelle und der Schlangenelfe Ilak im Kampf gegen die verbliebenen Himmelsschlangen und deren Drachlinge an. Es handelt sich dabei zunächst um einen Krieg der Nadelstiche, der viele Jahrzehnte andauert. Jeden Erfolg gelten die Himmelsschlangen mit grausamen Angriffen auf Unschuldige. Mit der Zeit entsteht ein regelrechter Heerbann. Mit der Magie ihres Albensteins vermag Emerelle die Krieger vor den Himmelschlangen zu verbergen.[6]

Schließlich entzweien sich jedoch Ilak und Emerelle. Emerelle wollte immer weiter den Krieg der Nadelstiche führen, während Ilak eine Entscheidungsschlacht herbeizuführen suchte. Ilak hat jedoch Mitleid mit den Unschuldigen, die die Drachenkriege schon forderten. Ilak folgen schließlich etwa acht von zehn Kriegern. Auch Gyldion folgt mit seinen Kriegern der Schlangenelfe. Mit der Zustimmung seine Fürsten wird Vanduin zum Schwertmeister Ilaks.[7]

Aufbruch nach Darna[]

Ilak führt das Heer zunächst vom Herzland in eine Bucht nahe Reilimee. Dort laufen sie mit einer zusammengewürfelten Flotte ins Meer der Stille aus, um schließlich auf der Insel Darna anzulanden. Ilak wollte, dass es nach einer wilden Flucht aussah, da ihr bewusst war, dass die Drachlinge Spitzel eingeschleust hatten. Ilak weiht nur wenige Krieger in ihre wahren Pläne ein.[8]

Vor der Schlacht[]

Gyldion ist an Ilaks Seite als die Pegasireiter unter Führung von Vanduin nach einem verlustreichen Scharmützel mit fliegenden Chimärenkriegern der Drachlinge wieder ins Heerlager zurückkehren.[9]

Die Botschaft[]

Gyldion ist gegenüber Zachri sehr zuvorkommend, da er seinem besten Krieger Vanduin beim Kampf am Himmel das Leben rettete. Zachri äußert nach seiner Genesung Verbesserungen für ein rauschendes Fest. Plötzlich fällt durch Zelt der tote Körper seines Sohnes Kylian. Gyldion liest die magische Botschaft die mit dem Leichnam erscheint und weist darauf alle aus dem Zelt. Am Himmel ist eine der Himmelsschlangen auszumachen.[10]

Der Verrat[]

Kurz darauf lockt der Rote in Elfengestalt Gyldion und seine Elfenkrieger vom Heerlager weg. Gyldion ordnet seiner Elfenkrieger zur Umkehr an. Nur der Kentaur Kleitos bleibt beim Fürsten. Dieser schickt zwei Pfeile aus, die an dem Roten ohne Wirkung zerschellen. Anschließend tötet er den Kentauren. Der Rote verlangt von Gyldion, dass er seine Truppen nicht in die Schlacht führt und er ihm die Taktik Ilaks verrät, da er nicht möchte, dass einer seiner Brüder stirbt. Als Druckmittel hat er gegen Gyldion dessen Familie in der Hand. Gyldion verlangt vom Roten, dass seine Truppen und seine Familie unbeschadet nach Langollion zurückkehren können. Die Himmelsschlange verspricht ihm dafür Schiffe aus deren Flotte.[11]

Kriegsrat[]

Gyldion nimmt am Kriegsrat von Ilak teil, um ihnen den Schlachtplan zu erläutern. Zu den weiteren Teilnehmern gehören Vanduin, der Zwerg Dragasch, der Kentaur Karmenion, der Troll Agar, zwei Faunen, zwei Damien, ein Echsenkrieger und der Kobold Zachri. Sie schärft Gyldion und Karmenion ein, dass deren Reiter aufgrund der Krähenfüße im Schwertlilienfeld nur an den Rändern entlang reiten dürfen.[12] Gyldion wird mit seinen Reitern auf der rechten Flanke positioniert. Er soll einen Angriff führen, wenn der richtige Augenblick gekommen ist.[13]

Treueforderung[]

Kurz nach Beginn der Schlacht auf dem Schwertlilienfeld betritt Gyldion mit einigen seiner Krieger den Unterstand der Pegasireiter. Er erinnert Vanduin und die anderen Reiter an ihren Treueschwur auf ihn und fordert sie auf, nicht mehr den Befehlen der Blutkönigin zu folgen. Nivellyn begehrt gegen den Verrat ihres Fürsten auf. Gyldion tötet sie jedoch mit seiner Armbrust aus nächster Nähe.[14]

Rückkehr nach Langollion[]

Gyldion und seine Krieger werden von den Drachlingen rasch zu den ihnen zur Verfügung gestellten Schiffen geführt und kehren mit diesen nach Langollion zurück und legen im südlichen Teil der Insel in einer Bucht an. Gyldion fordert Vanduin auf zum Palast nahe dem Rosenturm voraus zu fliegen, um ihn und das Heer dort anzukündigen.[15] Doch die Rache der Himmelsschlangen verschont auch sie nicht. So rufen sie die Seeschlange Seelenschlinger, die die Flotte angreift und mit Unterstützung des Drachenfeuers der Himmelsschlange diese komplett vernichtet.[16][17]

Tod[]

Gyldion und die ganze Besatzung findet den Tod. Das Ufer wurde durch das Drachenfeuer so verbrannt, dass hier nichts mehr wächst. Diese Bucht erhält daraufhin den Namen Blutbucht.[16][17]

Quellen[]

  1. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 773
  2. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 596
  3. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 771
  4. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 607
  5. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 774
  6. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 414
  7. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 415
  8. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 416
  9. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 575
  10. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 597f.
  11. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 605f.
  12. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 624f.
  13. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 629
  14. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 669f.
  15. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 694f.
  16. 16,0 16,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 480
  17. 17,0 17,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 700f.
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