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Das Himmelland ist ein gigantisches fliegendes Kriegsschiff Albenmarks, bestehend aus Granit und Knallholzbäumen, welches mit Geschützen bestückt und mit Albenkindern bemannt ist. Es wurde im Auftrag der Himmelsschlangen unter der Führung von Gobhayn gebaut, der in diesem Zusammenhang offiziell nur als "Der Schöpfer" benannt wird.[1]

Technik[]

Allgemein[]

Das Himmelland besteht aus einer großen Anzahl einzelner Felsen, welche über Ketten miteinander verbunden sind. Die Knallholzbäume, die oberhalb der Felsen wachsen, sind von Natur aus von Blasen durchdrungen, welche mit einem sehr leichten Gas gefüllt sind, das einen starken Auftrieb erzeugt und so das Schiff schweben lässt. Bei einzelnen Bäumen der Konstruktion, musste die Anzahl und Größe der Blasen auf magischem Wegen vorsichtig erhöht werden, damit sie am Ende mehr als ihr eigenes Gewicht tragen konnten. Damit sie nicht im Wind forttreiben, wurden auf allen Felsen drehbare Masten errichtet, an denen Windschrauben angebracht sind. Die Konstruktionen werden Schraubenmasten genannt. Sie werden durch Laufräder innerhalb des Schiffes angetrieben.

Bewaffnung[]

In befestigten Bastionen befinden sich Geschützstellungen, die mit Stein- und Speerschleudern bestückt sind.[2]

Kommandozentrale und Kommunikation[]

Die gläserne Kommandozentrale liegt am vordersten Felsen des Schiffes. Deren Scheiben wurden vom Smaragdfarbenen mit machtvollen Zaubern durchwoben, um sie unzerbrechlich zu machen.[3] Es gibt ein Sprachrohrsystem, welches ermöglicht, Befehle von der Kommandozentrale weiterzugeben und Meldungen zu empfangen.[4]

Evakuierungssystem[]

Im Falle einer Evakuierung, hat sich die Besatzung zu den Luftaalen zu begeben. Mit diesen können sie das Schiff verlassen, auch wenn bei weitem nicht genug "Rettungsboote" für die gesamte Besatzung vorhanden sind.

Sonstiges[]

Es befinden sich drei zwergische Braumeister an Bord, von welchen jeder auf eine andere Pilzsorte spezialisiert ist: Ispilz, Schwarzpilz und Goldpilz.[5]

Technische Daten[]

Zum Zeitpunkt seiner einzigen Schlacht besitzt es 374 miteinander verbundene Felsen. Seine Länge beträgt etwas weniger als drei Meilen und es ist etwa eine halbe Meile breit. Die maximale Höhe beläuft sich auf neunzig Schritt.[6] Die ganze Konstruktion soll vom äußeren her etwa einer Kobra gleichen.[7]

Besatzung[]

Die Mannschaft des Himmellandes besitzt bei seinem Einsatz eine Gefechtsstärke von ca. 25.000 Albenkindern.[8] Sie setzt sich zunächst wie folgt zusammen:

mehr als

Diese 10.000 Mann wurden bei der Versetzung in die Einsatzbereitschaft innerhalb von 72 Stunden noch mehr als verdoppelt. Es ist davon auszugehen, dass sich damit auch die oben aufgeführten Mannschaftsstärken etwa verdoppeln.[9]

Kritik[]

Das Himmelland wurde nach Ansicht seines Schöpfers zu früh eingesetzt. Dadurch ergaben sich folgende Mängel:

  • Es gab insgesamt zu wenige Luftaale für die etwa 25.000 Mann starke Besatzung.[10]
  • Ein Großteil der Besatzung ist weder eingewiesen noch im Umgang mit dem Schiff trainiert.[11]
  • Das Himmelland wurde wegen der Zeitnot nicht mit der maximalen Anzahl an Geschützen versehen.[11]
  • Mit seinen ca. 25.000 Mann ist das Himmelland immer noch dramatisch unterbesetzt.[4]

Geschichte[]

Entstehung[]

Nach der Schlacht um Asugar und dem rätselhaften Tod von drei Drachen, wurde ihre Vorherrschaft in der Luft infrage gestellt. Sie waren nicht mehr unbesiegbar und ihre Moral war erschüttert. Deshalb beauftragten die Himmelsschlangen Gobhayn, eine neue Waffe zu ersinnen - eine Flotte fliegender Schiffe. Sie durfte nicht von Magie durchwoben sein, da sie damit anfällig für Bannzauber der Devanthar gewesen wäre.

Gobhayn kam auf die Idee, Knallholzbäume aus Forlon für den Bau der Schiffe zu nutzen. Mit der Hilfe der Lamassu gelang es nach drei Jahren des Experimentierens endlich, genügend Auftrieb zu erhalten, um mittels eines Baums einen ganzen Felsblock in die Luft zu heben. Sie beschlossen, anstelle von viele kleinen nur ein einziges großes Schiff zu bauen, da dies weniger verwundbar sein würde. Die vier folgenden Jahre wurde das Himmelland stetig weiter gebaut und erweitert. Das Projekt blieb jedoch streng Geheim, bis von den Himmelsschlangen beschlossen wurde, es im Kampf um die Goldene Stadt einzusetzen.[12]

Einsatz[]

Im siebenten Jahr des Großen Krieges um Nangog entschließen sich die Himmelsschlangen dazu, nachdem sie die Wahrheit über die Umwandlung ihrer toten Brüder in die Erste und Zweite Gefiederte Schlange erfahren, eine Entscheidungsschlacht über der Goldenen Stadt zu suchen.[13] Das Kommando über das Himmelland wird Hornbori, dem Herrn aller Tiefen, übertragen.[8]

Nachdem das Himmelland beinah 25.000 Albenkinder aufgenommen hat, weisen die Himmelsschlangen den Weltensprung und den Angriff auf die Goldene Stadt an. Auf Nangog vereinen sich noch alle möglichen Drachenarten mit dem Himmelland.[14]

Kurz nach Beginn der Schlacht über der Goldenen Stadt lösen Flammenstrahlen von Sonnendrachen eine Kettenreaktion aus, als sie einen alten Wolkensammler angreifen. Dessen heißes Gasgemisch setzt einen Teil der Felseninsel in Brand, als Knallholzbäume explodieren.[15]

Über Stunden dauert die Schlacht am Himmel über der Goldenen Stadt an. Die Devanthar entscheiden aus der Not heraus, da wachsende grüne Kristalle den Reißzahn bedrohen, die Kriegswaffe in die Schlacht zu schicken.[16] Der Reißzahn fährt in die Reihen der Albenkinder und hinterlässt Tod und Verwüstung. Auch beschädigt er zusehends das Himmelland.[17] Der Reißzahn nimmt die gläserne Kuppel mit einem seiner Köpfe ins Visier und zerdrückt die Kanzel. Der Schöpfer Gobhayn wird dabei zerquetscht.[18]

Der vereinte Drachenodem der Himmelsschlangen löst einen Kataklysmus aus auf Nangog aus. Die Welt beginnt in einem Mahlstrom auseinander zu brechen und reißt das schwer beschädigte Schiff mit in den Abgrund und zerstört diese mutmaßlich.[19]

Quellen[]

  1. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 910ff.
  2. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 919
  3. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1016
  4. 4,0 4,1 Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 952f.
  5. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 912
  6. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 916
  7. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 928
  8. 8,0 8,1 Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 917
  9. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 918
  10. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 926
  11. 11,0 11,1 Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 920
  12. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 913f.
  13. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 894f.
  14. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 926f.
  15. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 944f.
  16. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 996f.
  17. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1000f.
  18. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1014f.
  19. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1037f.
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