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Hornbori ist ein Zwerg aus der Tiefen Stadt. Er ist der Protege Galar´s.[1] Hornbori steigt im Verlauf des Großen Krieges um Nangog zum Heermeister[2] und schließlich zum Herrn aller Tiefen, dem Herrscher und Hochkönig über alle Zwerge, auf.[3][4]

Aussehen Bearbeiten

Optisch ist Hornbori der Traum jedes Helden-Epos mit nachtfarbenen, leicht bläulich schimmerndem Haar und einem langen Bart.[1][5]

Charakter Bearbeiten

Hornbori ist allerdings nur bedingt mutig. Durch sein Auftreten und sein Aussehen werden allerdings ihm immer wieder die Taten anderer zugeschrieben.[1]

Biographie Bearbeiten

Drachenjagd Bearbeiten

Hornbori wird von der Idee Galar´s beeindruckt die Drachen mit einer Art Speerschleuder vom Himmel zu holen. Er begleitet diesen bei einem Test. Dabei trifft Nyr mit der von Galar entwickelten Waffe eine Silberschwinge.[6]

Aufstieg Bearbeiten

Zurück in der Tiefen Stadt glauben aber alle Hornbori (welcher sich bei dem Schuss versteckte) hätte dies vollbracht. Dieser sieht sich seinem Traum, der Alte in der Tiefe zu werden, näher und bestätigt diese "Geschichte". Dafür sollen ihm die Goldenen Schwingen verliehen werden.[7]

Er beichtet Galar dies, der zunächst auf ihn losgeht. Dabei greift Hornbori in mit Käse aus Drashnapur verunreinigtes Drachenblut. Dadurch wird seine rechte Handinnenfläche unverwundbar. Galar ist fasziniert und seine Wut fast verraucht. Um Galar weiter zufrieden zu stellen und sicher zu gehen, dass dieser ihn nicht in einem cholerischen Anfall umbringt, sichert er diesem zu, viele Geldgeber für ihn zu finden. Als dies gelingt, werden Galar und er "Partner".[8] Hornbori besorgt die benötigten Gelder und Materialien, während Galar und Nyr an der Perfektionierung der Speerschleuder arbeiten.[9]

Jagd auf den Schwebenden Meister Bearbeiten

Nach vielen Versuchen wagen sie einen Test an einem großen Drachen. Der Drache kann allerdings Nyr und Galar schwer verletzen, bevor Nyr ihm in den Rachen schießt.[10] Nach diesem Schuss ist Hornbori der einzige Zwerg bei Bewusstsein. Er beweist Mut und tötet den schwer verwundeten Drachen, der sich als der Schwebende Meister herausstellt, und rettet die beiden Zwerge aus der Flammenhölle.[11]

Er erntet nach dem Tod des großen Drachen großen Ruhm[12] und treibt seinen politischen Aufstieg weiter voran.

Fall der Tiefen Stadt Bearbeiten

Gerüchte Bearbeiten

Hornbori erfährt von Hannar, einem erfahrenen Jäger, der auf Patrouille im Bergwald über der Tiefen Stadt unterwegs war, von einer seltsamen Begegnung. Sie werden durch einen Zauber Bidayns mit Geräuschen von splitterndem Äste angelockt, können allerdings nicht in Ihre Richtung sehen.[13] Hannar meint es wären Geister im Wald. Hornbori und Galar schließen daraus, dass die Drachenelfen einen Angriff auf die Stadt vorbereiten könnten.[14]

Einladung bei AmalaswinthaBearbeiten

Amalswintha lädt viele bedeutende Zwerge, unter anderem ihn sowie Arbinumja zu sich ein und präsentiert ihnen den gefangenen und gefolterten Elfen Duadan. Arbinumja soll für sie Dolmetschen. Dieser redet eine Zeit lang mit dem Elfen und wird sichtlich wütender. Hornbori ist nicht einverstanden was Amalaswintha treibt und verlässt die Präsentation.[15] Auf dem Rückweg begegnet er einem sonderbaren Ishavener mit roten Umhang, silbernem Haar und tiefschwarzen Augen, der ihm nach dem Weg zu Amalaswintha fragt. Er erläutert ihm den Weg.[16]

Der AngriffBearbeiten

Kurz vor dem Flammenangriff der Drachen beim Fall der Tiefen Stadt suchen Nyr und Hornbori Galar in seiner Werkstatt auf, finden ihn aber nicht. Sie springen vor den Flammen in den Brunnen und werden von Galar in einen verborgenen Stollen gezogen.[17] Kurz darauf sucht auch Nandalee den Stollen im Brunnen auf. Es kommt zu einem kurzen Kampf, indem Nandalee von der stumpfen Seite der Axt getroffen wird und kurz ohnmächtig wird. Sie bringt jedoch Galar in ihre Gewalt und erzählt ihnen über den Fall der Tiefen Stadt. Außerdem wünscht sie, dass sie sich um das Zwergenbaby kümmern. Bevor sie verschwindet fordert sie von ihnen nicht zu vergessen, dass sie nun mit drei Leben bei ihr in der Schuld stehen.[18] In ihrem Versteck geben sie dem Baby den Namen Frar Drachentod und in Ermangelung aus Alternativen füttern sie ihn mit Drachenblut.[19]

Die FluchtBearbeiten

Nach etwa drei Tagen wagen sie sich aus dem Stollen und versuchen in die Werft seiner Sippe zu fliehen, um in einem fast vollendeten Aale zu entkommen. Auf dem Weg dorthin werden sie von einem Tatzelwurm angegriffen.[20] Galar manövriert den Aal durch die unterirdischen Wasserwege zum Meer der Schwarzen Schnecken, als sie von einer Weißen Schlangen attackiert werden.

Glamirs TurmBearbeiten

Sie schaffen es eine Insel anzusteuern, auf der sich zufälligerweise ein Turm mit Zwergenbesatzung unter Führung Glamirs befindet, die ihnen helfen die Schlangen abzuwehren. Sie geben sich zunächst unter den falschen Namen Hreidmar, Onar und Fundin aus. Glamir bringt sie zunächst eingeschlossen im Turm unter.[21]

Eherne HallenBearbeiten

Schließlich werden sie zu Eikin, dem Alten in der Tiefe der Ehernen Hallen gebracht. Mit Hilfe der ebenfalls in die Ehernen Hallen entkommenen Amalaswintha deckt Eikin ihre wahre Identität auf. Dieser entscheidet aus Angst vor der Rache der Drachen die drei mit Frar und Amalaswintha wieder zu dem Turm zu bringen, bis er eine Entscheidung über deren weiteren Verbleib getroffen hat.[22]

Rückkehr zu Glamirs TurmBearbeiten

Mit einem Aal reisen sie zurück Glamirs Turm. Mit ihrer Gabe Metalle entdecken zu können, erkennt sie die riesige Metallwand, die in der Nähe des Turms im Gestein liegt. Sie offenbaren Glamir, dass sie die Funktion des Turmes nun erkennen.[23]

Rückkehr in die Ehernen HallenBearbeiten

Intrige gegen FreundeBearbeiten

Nach etwa einem halben Jahr kehren die Drachentöter, Amalaswinth und Glamir zurück in die Ehernen Hallen.[24] Hornbori gibt Amalaswintha den Tipp, dass Galar und Glamir noch einen zweiten, verborgenen Satz Drachentöterspeere geschmuggelt haben und damit planen sich unter den Heerbann Albenmarks zu schmuggeln, um Himmelsschlangen zu töten.[25] Sie leitet die Informationen auf Wunsch Hornboris weiter an Eikin, da sie beide das ein ähnliches Schicksal für die Ehernen Hallen wie beim Fall der Tiefen Stadt fürchten. Eikin lässt Glamir, Galar und Nyr festnehmen und ordnet an sie köpfen zu lassen.[26] Eikin verlangt von Hornbori, dass er die Köpfungen vornimmt, um so sein Leben schützt. Amalaswintha erfährt davon und hofft Hornbori zu überreden die Gefangenen zu befreien und zu fliehen. Mit einer gezinkten Münze lässt er das vor Amalaswintha das "Schicksal" entscheiden. So muss er die anderen nicht befreien, auch wenn Amalaswintha bei ihrem Vorhaben bleibt.[27]

Bewahrer der Goldenen AxtBearbeiten

Hornbori schafft es in kurzer Zeit sich Respekt und Einfluss im Rat der Ehernen Hallen zu verschaffen. Eikin verleiht ihm den Titel Bewahrer der Goldenen Axt. Er schafft es ein Gesetz durchzusetzen, das ihm alle Vermögens- und Eigentumswerte, die ausgelöschter Sippen der Tiefen Stadt in den Ehernen Hallen besaßen, überschrieben bekommt. Mit einem besonderen Barinstein versucht Hornbori sich wieder bei Amalaswintha gut zu stellen. Allerdings fädelt sie eine unverfängliche Szene mit ihm ein, die Eikin veranlasst Hornbori festnehmen zu lassen.[28]

Verstärkungskommando Bearbeiten

Hornbori erhält von Eikin als Strafe ein Kommando im Heer Albenmarks.[29] Er trifft auf den legendären Schmied Gobhayn. Er bittet um gepanzerte Schlitten, auf denen man Speerschleudern montieren kann oder auch um gepanzerte Wasserreservoirs.[30] Gobhayn fertigt einige für ihn an und tauft sie auf den Namen Tank-Schlitten.[31]

Mit einer ebenfalls von Gobhayn gefertigten Standarte mit einem goldenen Drachenhaupt, einem Fest und seinen Redekünsten schafft Hornbori sich vor dem Aufbruch Respekt über seine Truppe aus Zwergen, Trollen unter Brass und Eisbärten unter Rafa.[32]

Sie treffen mit ihren schweren Schlitten verspätet beim Verfolgertrupp im Ewigen Eis ein. Hornbori wird vom Heerführer Solaiyn, und den Drachenelfen Nodon und Ailyn empfangen. Ailyn schlägt Solaiyn vor, dass Hornbori mit seinen Tank-Schlitten und seinen Kriegern über einen benachbarten Pass das Heer der Menschen überholen und überraschen soll. Hornbori hofft sich durch diese einfach erscheinende Aufgabe weiter profilieren zu können.[33]

Sie erreichen den Albenstern und stellen sich den wenigen Resten des Heeres. Als ein silberner Löwe die Schlitten attackiert, wird Hornbori heruntergeschleudert. Bevor dieser ihn zerfetzt, wirft sich Brass auf die Kreatur. Dieser bändigt den Löwen unter Einsatz seines Lebens, während Hornbori durch einen gezielten Armbrustschuss den Löwen tötet. Rafa sammelt ihn wieder auf.[34]

Die Jaguarmänner töten ihre Rentiere, sodass die Wagen bewegungsunfähig werden. Anschließend werden sie durch die erscheinende Verstärkung von Ansur eingekreist und mit Pfeilen eingedeckt.[35] Ein Streifschuss lässt Hornbori zu Boden gehen. Hornbori stellt sich tot hatte schützt sich durch tote Kobolde. Nachdem Ende des Pfeilhagels wird dem an die Brüstung genagelte Rafa bewusst, was Hornbori für ein Feigling ist. Hornbori tötet daraufhin Rafa.[36] Er versucht sich mit der Standarte den Menschen zu Ergeben als er Nodon und einem Schwarzrückenadler gerettet und zu Solayin gebracht wird. Sie halten ihn als einzigen Überlebenden für einen Helden.[37]

Rückkehr nach AlbenmarkBearbeiten

Hornbori kehrt mit den restlichen Truppen nach Albenmark zurück. Er schlägt Gobhayn weitere Verbesserungen der Tank-Schlitten vor. Solaiyn verkündet ihm, dass ihm in den Ehernen Hallen die Goldenen Schwingen verliehen werden sollen. Galar, Nyr, Groz und Che lauern Hornbori auf und Galar will ihn töten. Hornbori schafft es mit Nyr's Unterstützung Galar zu überzeugen, dass sie mit seinem Einfluss die Drachentöterpfeile von Eikin wiederbeschaffen und die Aufenthaltsorte der Drachen erfahren könnten.[38]

Heermeister aller ZwergeBearbeiten

Die Albenkinder werden kurze Zeit später von den Himmelsschlangen zu neuen Feldzügen nach Nangog beordert. Hornbori wird im Feldlager zum Kommandozelt berufen. Dort empfängt ihn der Goldene in seiner Elfengestalt.[39] Die Himmelsschlange macht ihn aufgrund seiner Heldentaten im ewigen Eis zum Heermeister aller Zwerge[40] und erläutert ihm den geplanten Angriff auf Asugar, den Hornbori und die Zwerge durchführen sollen. Außerdem erhält Hornbori die von Gobhayn geschmiedete Axt Schädelspalter.[41]

Schlacht um AsugarBearbeiten

Hornbori ruft in seiner neuen Funktion als Heermeister die Kapitäne und Hauptleute der Zwerge zusammen. Während der Besprechung skizziert Galar einen Plan, in dem Drachen die Stadt aus der Luft zur Ablenkung angreifen sollen, während die Zwerge mit Aalen im Hafen einlaufen und die Stadt Asugar einnehmen. Der legendäre Kapitän Ulur ist zunächst vom Plan entsetzt aber er ist schließlich sicher, dass diese Schlacht in die Geschichte der Zwerge eingehen wird.[42]

Fünfhundert Zwergenkrieger werden in umgebauten Aalen von den Drachen angehoben und über die Albenpfade ins Meer vor Asugar getragen. Hornbori ist dabei an Bord der Wilden Sau[43], als sie in den Grottenhafen einlaufen.[44] Die Kämpfe gegen die Menschen in den weit verzweigten engen Tunneln zur Oberstadt dauern unter Verlusten Stunden an. Hornbori ordnet schließlich an mit vereinten Kräften einen Durchbruch zu erreichen.[45]

Nach über zwei Tagen dauert die Schlacht in den Tunneln ohne deutliche Fortschritte an. Die Drachen haben nach eigenen Verlusten die Schlacht verlassen. Der Heerführer Solaiyn läuft in den Hafen ein und lässt sich von Hornbori die Lage schildern. Solaiyn überbringt einen neuen Befehl an Hornbori, dass er nicht länger die Belagerung fortführt[46] und stattdessen den Meerwanderer zu erlegen hat. Hornbori ist dabei mit dreißig Aalen und seinen fähigsten Männern den Hafen zu verlassen als heißes Öl von der Hafendecke gelangt.[47]

Sie erreichen das Delta des Sepano und werden auf den riesigen Meerwanderer aufmerksam.[48] Hornbori gibt den Befehl das Ungeheuer mit den Speerschleudern zu beschießen. Nachdem Galar und Nyr mit zwei Drachentöterpfeilen schießen, beginnt der Meerwanderer Schmerzenstöne abzugeben, die den Zwergen zusetzt. Hornbori ordnet den Rückzug nach Asugar an, da der Meerwanderer wild attackiert.[49]

Als sie kurz vor der Hafeneinfahrt sind, macht sich Nodon an der Wilden Sau bemerkbar. Dieser erklärt Hornbori, dass die Menschen auf sie vorbereitet sind. Hornbori berichtet wiederum vom nahenden Meerwanderer. Nodon bittet Ulur das Boot rückwärts an die Mole zu setzen, damit er den Lukdeckel als Schild benutzen kann. Als Vorhut stürmt Nodon auf die wartenden Menschenkinder zu. Hornbori zögert aus Angst und rutscht absichtlich von der Mole als er Ulur aus dem Aal hilft. Ulur zieht ihn schließlich aus dem mit Haien durchsetzten Hafenbecken.[50] Sie müssen sich vor den Tentakeln des Meerwanderers und gegen die Menschen in den Tunneln wehren. Hornbori schafft es mit einem besonders wuchtigem Angriff, dass der Schildwall der Menschen bricht und die letzten sich zurückziehen.[51] Hornbori kletter auf die erschlafften Tentakeln des Meerwanderers, um die fliehenden Menschen auf dem Himmelsrochen zu verhöhnen. Er wird von einer Tentakel erfasst und tötet mit einem Wurf seiner Axt auf das Großhirn den Meerwanderer. Allerdings stürzt er dabei dem Fressschlund entgegen.[52]

Galar findet Hornbori und will ihm nicht hinaufhelfen. Jedoch erscheinen Nyr, Ginnar und Ulur, die Hornbori als Held feiern und ihn hochziehen. Ulur gibt ihm Schädelspalter zurück, die er aus dem Hirn geborgen hat. Zurück auf dem Marktplatz treffen sie auf die Schlangenfrau Aloki und ihren Herren Solaiyn, die ihm zum Sieg gratulieren. Galar beschwert sich bei Solaiyn über die geflohenen Drachen und das Desinteresse der Himmelsschlangen. Der Goldene jedoch spricht durch Solaiyn hindurch und gratuliert ebenfalls zum Sieg. Auf Wunsch Ulurs wollen die Zwerge selbstständig in ihren Aalen nach Albenmark zurückkehren, wenn die Himmelsschlangen ihnen aus den Zwergenwerften Handwerker und Material schicken.[53]

Belagerung von TemilBearbeiten

Hornbori bleibt auch über die sieben Kriegsjahre im Großen Krieg um Nangog Heermeister der Zwerge. Im siebten Kriegsjahr nehmen er und die Zwerge an der Belagerung von Temil teil. Dabei belagern sie die Stadt über drei Monde bis sie endlich die Mauern durchbrechen. Sie besetzen die Stadt über zwanzig Tage als die Späher ein großes Ersatzheer der Menschen entdecken, dass auf die Stadt marschiert. Solayin lässt die Stadt räumen und in Brand stecken.[54] Anschließend ordnet er den Rückzug über die Albenpfade an. Hornbori und die Zwerge übernehmen dabei die Nachhut beim Übertritt nach Albenmark.[55]

Kampf im NichtsBearbeiten

Auf den Albenpfaden kommt es zum Kampf im Nichts. Dort tauchen Der Löwenhäuptige und Ista auf und stoßen Hornbori und viele weitere ins Nichts.[56] Hornbori wird von der Sturmruferin angegriffen, als die Himmelsschlangen und weitere Drachen erscheinen, um dem Heer beizustehen. Hornbori blockt das Speerblatt der Sturmruferin mit seiner Drachenfaust ab. Sie versucht erneut zuzustoßen, als ein Drachentöterpfeil ihr Hirn durchstößt und die Sturmruferin tötet.[57]

Rückkehr in die Ehernen HallenBearbeiten

Das Eingreifen der Himmelsschlangen und weiterer Drachen bewegt die Devanthar zur Flucht. Hornbori wird wie die anderen Zwerge im Nichts von den Drachen aufgesammelt. Sie kehren anschließend alle in die Ehernen Hallen zurück. Hornbori wird als Held gefeiert, da er die Devanthar getötet haben soll. Im Amethystsaal werden die Siegfeierlichkeiten abgehalten. Der Goldene begleitet Hornbori dabei in Elfengestalt.[58]

Im Amethystsaal wird eine Siegesfeier abgehalten, bei der Hornbori neben Eikin, dem Goldenen und Amalaswintha an der Festtafel sitzt. Amalaswintha flirtet dabei mit ihm, verweigert aber ein Wiedersehen mit Frar.[59] Der Goldene hält einen Trinkspruch auf die Toten und kündigt gleichzeitig zum Missfallen Eikins an, dass in Kürze alle Fürsten der Zwergenstädte sowie auch alle anderen Himmelsschlangen in den Ehernen Hallen zusammenkommen werden, um über das weitere Vorgehen im Krieg zu beraten.[60]

Hornbori besucht Amalaswintha und sie verbringen die Nacht miteinander. Amalaswintha teilt ihm mit, dass Galar und Nyr von Eikin festgehalten werden. Außerdem berichtet sie ihm, dass bereits ein Treffen zwischen allen 11 Alten aus der Tiefe stattfindet.[61]

Herr aller TiefenBearbeiten

Bei der öffentlichen Versammlung im Amethystsaal verkündet der Goldene vor allen versammelten Zwergen und den anderen Himmelsschlangen, dass Hornbori zum Herr aller Tiefen, zum Herrscher aller Zwerge, ernannt werden soll.[62] Hornbori lehnt die Ehre zunächst ab und klagt Eikin an die beiden Helden Galar und Nyr weggesperrt und dem Tode überlassen zu haben. Hornbori schlägt Eikin an der Festtafel bewusstlos und befreit mit Ulur und Ginnar und weiteren Getreuen die beiden. Auch der Rote begleitet sie zum Verlies. Im Verlies stellen sie fest, dass die beiden mutmaßlich tot sind. Als Hornbori in die Halle zurückkehrt, fordert Hornbori Gerechtigkeit für deren Tod und fragt die aufgebrachte Menge nach dem Strafmaß. Amalaswintha fordert den Tod und die Menge stimmt ein. Hornbori vollstreckt das Todesurteil über Eikin, indem er ihn köpft. Anschließend will der Dunkle ihn zum Herren aller Tiefen ausrufen lassen. Aber Hornbori fordert, dass die Zwerge selbst ihn zum Herrscher ausrufen müssten, was die versammelte Menge dann macht. Der Goldene kann Galar und Nyr doch noch vor dem Tode bewahren.[63]

WiederbesiedlungBearbeiten

Kurz darauf beruft Hornbori Grimm und die anderen Alten zu einer Sitzung zusammen. Grimm ist der Wortführer unter den Fürsten und gibt zu verstehen, dass sie Hornbori wohl kaum unter ihresgleichen akzeptieren werden ohne eigene Siedlung. Hornbori eröffnet ihnen, dass er die Tiefe Stadt mit Freiwilligen aus allen Siedlungen wiederbesiedeln wird. Sollten sich die Alten gegen ihn stellen, werde er verbreiten lassen, dass sie ein Erstarken ihres Volkes verhindern würden.[64]

Hornbori bestellt den genesenen Galar in einen abgelegenen Seitentunnel. Er offenbart ihm, dass er die Tiefe Stadt wiederbesiedeln will und fragt Galar ob er mitkommen will. Allerdings soll Galar weiter für ihn Drachen töten. Dafür verspricht er ihm die von Eikin konfiszierten Drachentöterpfeile zu überreichen. Galar schlägt in den Pakt ein.[65] Hornbori sucht die Himmelsschlangen auf und verkündet ihnen, dass er die Tiefe Stadt wiederbesiedeln wird. Deise sind erzürnt und der Nachtblaue ist kurz davor Hornbori zu verspeisen, aber der Dunkle und der Goldene verhindern dies. Die Himmelsschlangen stimmen schließlich zu, allerdings verlangen sie im Gegenzug weitere 1000 Krieger für die Bemannung des Himmellands.[66]

Hornbori organisiert die beginnende Wiederbesiedlung der Tiefen Stadt, indem er Arbeiter und Handwerker anheuert. Kurze Zeit später besucht Hornbori Galar in dessen alter Werkstatt und überreicht ihm die Drachentöterpfeile.[67]

Befehlshaber des HimmellandBearbeiten

Hornbori reist mit seinen geforderten Truppen zur Ebene von Forlon. Dort wird er von Streiter zum Himmelland geflogen. An Bord trifft er Che wieder, bevor Hornbori von Gobhayn in Empfang genommen wird.[68] Gobhayn klärt Hornbori über die Eigenschaften und den Nutzen des Himmellandes auf.[69] Außerdem ernennt er ihn zum Befehlshaber des Schiffes und seiner Crew von etwa 20.000 Albenkindern.[70]

Schlacht über der Goldenen StadtBearbeiten

Nachdem das Himmelland beinah 25.000 Albenkinder aufgenommen hat, weisen die Himmelsschlangen den Weltensprung und den Angriff auf die Goldene Stadt an. Hornbori ist neben Gobhayn, Nodon, Solayin und Aloki in der gläsernen Kommandozentrale, als das Himmelland nach Nangog und auf die Goldene Stadt zusteuert.[71]

Kurz nach Beginn der Schlacht über der Goldenen Stadt lösen Flammenstrahlen von Sonnendrachen eine Kettenreaktion aus, als sie einen alten Wolkensammler angreifen. Dessen heißes Gasgemisch setzt einen Teil der Felseninsel in Brand, als Knallholzbäume explodieren.[72] Zwei äußere Felsen geraten in Brand und Gobhayn fürchtet um die Flugeigenschaften des Schiffes. Er will die zwei Felsen samt Besatzung aufgeben. Hornbori ist darüber entsetzt und verbietet Gobhayn dies. Bevor er zu einer Inspektion aufbricht, überträgt er Gobhayn das Kommando im Pavillon. Sollte er sich aber den Befehl von Hornbori missachten, weißt dieser Nodon an Gobhayn zu exekutieren.[73]

Hornbori trifft am Geschütz von Nyr und Galar ein, als deren Hauptmann Hor ihre Drachentöterpfeile beschlagnahmt. Hornbori teilt Hor mit, dass er sich selbst um die beiden kümmern wird und schickt Hor zum oberen Geschützdeck. Anschließend gibt er die Pfeile an seine Verschwörer zurück.[74]

Als der Reißzahn das Kriegsschiff angreift, will Hornbori sich mit einem Luftaal absetzen. Er begegnet jedoch in einer der Aalbuchten Virfir. Dieser stichelt gegen Hornbori und wirft ihm vor, mit den Verwundeten fliehen zu wollen. Hornbori jedoch überrumpelt Virfir jedoch und befiehlt ihm weiter die Luftaale der Elfen für die verwundeten Zwerge zu entwenden. Hornbori muss erkennen, dass sein Ruf bei einer Flucht enorm eiden würde und kehrt in die Geschützbatterien zurück.[75]

Hornbori kehrt zu Galar und Nyr zurück und hilft den beiden für einen letzten Schuss. Hornbori macht die beiden auf den Dunklen am Himmel aufmerksam und fordert Nyr auf, auf diesen zu zielen. Nyr betätigt den Abzug, als der Tatzenhieb des Reißzahnes den Felsen trifft und Nyr aus dem Himmel in den Tod stürzt.[76]

Danach treibt Hornbori auf einem Stück Felsen über den Himmel. Er wagt einen Sprung auf den nahen mittleren Kopf des Reißzahnes. Der silberne Drache muss sich immer mehr gegen die Grüne Geister wehren, die an das Herz in seinem Hirn wollen. Mit seiner Axt Schädelbeißer dringt er zum Herzen vor, dass ihm einer der Geister reicht. Die Gestalt der Elfe Ailyn erscheint und verlangt das Herz. Sie stößt ihn vom Kopf und er lässt im Sturz das Herz fallen.[77]

Hornbori landet auf einem schwebenden Knallholzbaum auf, auf den sich auch Galar rettete. Galar glaubt Hornbori erst nicht seine Heldentat bis er die Axt im Schädel des silbernen Drachen sieht. Sie steigen in einen Luftaal, der sich im Baum verfangen hat und können mit diesem über den Drachenpfad der Himmelsschlangen nach Albenmark zurückkehren.[78]

Nach dem Untergang Nangogs Bearbeiten

Nach dem Untergang Nangogs regiert Hornbori die Zwerge als Hochkönig. In dieser Zeit wird er unter anderem von dem Elfen Falrach aufgesucht, der Berichte von seinen Heldentaten hören möchte.[79] Er will damit das Falrach Spiel weiter entwickeln. Außerdem sucht ihn die Elfe Nandalee auf und bittet ihn um dessen Axt Schädelspalter. Dieser weigert sich allerdings aus Angst vor der Rache der Himmelsschlangen ihr die Waffe zu überlassen.[80] Er bietet ihr jedoch den Handel an sie in den geheimen Kampf der Zwerge gegen die Drachen einzuweihen, wenn sie nicht mehr die Axt fordert. Nandalee stimmt zu und wird zu Glamirs Turm gebracht, in dem Galar und Frar leben.

Hornbori stirbt kurz darauf aus Altersgründen.[81]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 855
  2. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 226
  3. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1099
  4. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 570
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 33
  6. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 32ff
  7. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 149
  8. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 149ff
  9. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 567ff
  10. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 941ff
  11. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 960ff
  12. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 986
  13. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 25ff
  14. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 65ff
  15. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 180ff
  16. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 185
  17. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 208ff
  18. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 264ff
  19. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 356ff
  20. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 468ff
  21. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 684ff
  22. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 735ff
  23. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 619ff.
  24. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 130ff.
  25. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 144
  26. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 150
  27. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 175ff.
  28. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 595ff.
  29. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 604
  30. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 628f.
  31. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 631
  32. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 635
  33. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 683f.
  34. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 700f.
  35. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 718f.
  36. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 725
  37. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 727
  38. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 750f.
  39. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 222f.
  40. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 226
  41. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 227f.
  42. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 228f.
  43. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 283f.
  44. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 305f.
  45. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 323
  46. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 359f.
  47. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 367f.
  48. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 417f.
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  50. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 430f.
  51. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 484f.
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  53. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 524f.
  54. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 648
  55. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 649
  56. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 660
  57. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 665
  58. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 687f.
  59. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 692f.
  60. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 695
  61. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 717f.
  62. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 725
  63. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 728f.
  64. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 740f.
  65. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 744f.
  66. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 790f.
  67. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 863f.
  68. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 904f.
  69. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 910f.
  70. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 917
  71. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 928f.
  72. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 949
  73. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 950f.
  74. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 964f.
  75. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1000f.
  76. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1008f.
  77. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1016f.
  78. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1020f.
  79. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 317f.
  80. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 420
  81. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 320
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