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Ilak ist eine Schlangenelfe und Befehlshaberin der Rebellen, die gegen die Himmelsschlangen und Drachlinge kämpften. Sie ist auch bekannt als Blutkönigin.[1][2]

Aussehen[]

Ilak sieht wie in ihrem Volk typisch von der Hüfte aufwärts wie eine Elfe aus. Allerdings ist ihre Haut von der Farbe dunklen Waldhonigs. Ihr schwarzes, leicht gelocktes Haar fällt ihr bis weit auf den Rücken hinab. Ihre geschlitzten Pupillen sind von goldgelber Farbe. Ilaks Schuppen glänzen wie poliertes Gold und ihr Schlangenschwanz ist mindestens drei Schritt lang. Wenn sie sich auf dem Schlangenschwanz aufrichtet, ist sie größer als ein Troll.[3]

Biographie[]

Fahrende Ritter[]

Ilak schließt sich scheinbar einige Zeit nach dem Tod des Goldenen den Fahrenden Rittern an. Noch herrschen mit dem Flammenden, dem Smaragdfarbenen, dem Roten und dem Nachtblauen die vier verbliebenen Himmelsschlangen über Albenmark. Dabei dienen ihnen die anderen Drachen sowie die Drachlinge. Es handelt sich dabei um einen Krieg der Nadelstiche, der viele Jahrzehnte andauert. Jeden Erfolg gelten die Himmelsschlangen mit grausamen Angriffen auf Unschuldige. So brennen sie als Racheakte ganze Dörfer nieder. Zunächst ist es nur ein kleiner Kreis Fahrender Ritter, die von Ilak und Emerelle gemeinsam angeführt werden. Mit der Zeit entsteht ein regelrechter Heerbann. Mit der Magie ihres Albensteins vermag Emerelle die Krieger vor den Himmelschlangen zu verbergen.[4]

Schließlich entzweien sich jedoch Ilak und Emerelle. Emerelle wollte immer weiter den Krieg der Nadelstiche führen, während Ilak eine Entscheidungsschlacht herbeizuführen suchte. Emerelle hält das für tollkühn und mahnt Ilak, dass ein Fehlschlag den endgültigen Sieg der Himmelsschlangen bringen und deren Herrschaft auf Jahrhunderte sichern würde und zu einem unverhältnismäßig hohem Blutpreis führen würde. Ilak hat jedoch Mitleid mit den Unschuldigen, die die Drachenkriege schon forderten. Ilak folgen schließlich etwa acht von zehn Kriegern. Darunter sind auch die Zwerge mit ihren Drachentöterpfeilen, die einzigen Waffen, vor denen die Himmelsschlangen sich fürchteten.[5]

Aufbruch nach Darna[]

Ilak führt das Heer zunächst vom Herzland in eine Bucht nahe Reilimee. Dort laufen sie mit einer zusammengewürfelten Flotte ins Meer der Stille aus, um schließlich auf der Insel Darna anzulanden. Ilak wollte, dass es nach einer wilden Flucht aussah, da ihr bewusst war, dass die Drachlinge Spitzel eingeschleust hatten. Ilak weiht nur wenige Krieger in ihre wahren Pläne ein. Darunter befindet sich Vanduin, Bannerträger des Fürsten Gyldion, den sie mit dessen Zustimmung zu ihrem Schwertmeister macht.[5] Sie verbrennen ihre Flotte an der Küste von Darna, um die Himmelsschlangen und ihre Streitmacht dorthin zu locken.[6]

Zachri[]

Ilak wird im Zeltlager auf den unsichtbaren Kobold Zachri aufmerksam und holt ihn mit ihrer Magie in die Wirklichkeit. Sie vertraut dem Kobold von Beginn an und hält den ins Zelt hereinstürmenden Vanduin davon ab den Kobold zu töten.[7] Ilak ordnet Zachri an, ihr nichts über die Zukunft zu erzählen. Auch soll er Vanduin nicht offenbaren, dass er ihn geschickt habe.[8]

Scharmützel am Himmel[]

Ilak sendet Vanduin und die weiteren Pegasiritter zum Heerlager der Drachlinge aus, um diese zu einem unbedachten Angriff zu bewegen. Zachri soll dabei auf Sternenhuf mit Vanduin reiten.[9] Die Pegasiritter werden von fliegenden Chimärenkriegern angegriffen, wodurch einige Elfen mit ihren Pegasi sterben. Vanduin kehrt mit dem verletzten Sternenhuf und den übrigen Reitern zurück. Ilak beginnt die Vorbereitungen, um Sternenhuf zu heilen. Nivellyn macht Vanduin auf den verletzten Zachri aufmerksam und Ilak kümmert sich daraufhin auch um den Kobold.[10]

Die Botschaft und Entscheidung[]

Kurz nach der Genesung des Koboldes senden die Himmelsschlangen eine Botschaft, indem sie Kylian, den ältesten Sohn Gyldions aus dem Himmel ins Heerlager fallen lassen und eine magische Botschaft an Gyldion senden. Ilak wählt drei Tage später das Schwertlilienfeld als Schlachtfeld für die Entscheidungsschlacht. Sie schickt Vanduin und Nivellyn an der Seite von Dragasch und dessen Zwerge aus, um das Schwertlilienfeld von vorrückenden feindlichen Plänklern zu befreien.[11]

Kriegsrat[]

Ilak ruft ihre Anführer zum Kriegsrat zusammen, um ihnen den Schlachtplan zu erläutern. Zu den Teilnehmern gehören die beiden Elfen Vanduin und Gyldion, der Zwerg Dragasch, der Kentaur Karmenion, der Troll Agar, zwei Faunen, zwei Damien, ein Echsenkrieger und der Kobold Zachri.[12] Dragasch ist zunächst entsetzt als Ilak ihnen offenbart, dass sie die letzten drei Drachentöterpfeile einschmelzen lassen hat, um daraus dreißig Speerspitzen zu schaffen, deren Schneide nur aus dem rätselhaften Metall besteht, während der Rest aus Silberstahl gefertigt ist. So will die Blutkönigin erreichen, dass sie alle Himmelsschlangen vom Himmel holen können.[13] Sie vertraut nach dem Kriegsrat Vanduin ihr Amulett für die Schlacht an und überreicht Zachri eine Wurfschlinge mit Bleikugeln und einer Kugel aus dem Drachentötermetall.[14]

Schlacht auf dem Schwertlilienfeld[]

Schließlich beginnt mit dem Vorrücken der Damien der Drachlinge die Schlacht auf dem Schwertlilienfeld. Ilak beobachtet die Schlacht von einem der Hügel aus. Dragasch und seine Krieger fordern mit den Armbrustbolzen und Speerschleudern einen hohen Blutzoll unter den Damien.[15] Nachfolgen rücken hunderte Mammuttrolle auf die Lichtung. Ilak ruft mit Blutmagie dunkle Wolken herauf und lässt so Blitze in die Reihen der großen Gegner fahren. Doch die Anzahl der Gegner ist zu große. Schließlich greift der im Wald verborgene Riese Urungur ein und bringt den Angriff ins Stocken. Aus den Wolken heraus greifen nun auch die Fledermauskrieger die Truppen der Fahrenden Ritter an.[16] Dann erscheint der Sonnendrache Flammenbringer am Himmel und greift Urungur an und tötet den Riesen. Ilak fordert daraufhin Zachri auf, zu den Pegasusreitern zu laufen, damit sie in die Schlacht eingreifen. Die Zwerge an den verborgenen Speerschleudern senden ihre Speere alle auf den Sonnendrachen, da sie ihn für einen der Himmelsschlangen halten. Flammenbringer stirbt dadurch. [17] Dann erscheinen aber der Rote, der Nachtblaue, der Flammende und der Smaragdfarbene am Himmel und allen wird klar, dass jene die Ziele hätten sein müssen. Die Himmelsschlangen senden ihr Feuer auf das Schlachtfeld und besiegeln so die Niederlage Ilaks und der Fahrenden Ritter.[18]

Bau der Grabanlage[]

Ilak und die Überlebenden der Schlacht müssen auf Weisung der Himmelsschlangen nahe der Sieben Nadeln eine Grabanlage für die toten Drachlinge anlegen. Sieben Jahre bauen sie an der Anlage.[19]

Die Strafe[]

Nach der Vollendung der Anlage nimmt der Flammende an der Zeremonie teil, die die restlichen Überlebenden dort lebendig einschließen soll. Ilak soll einen der ihren auswählen, die den Ort durch ein Portal verlassen kann, um die Geschichte zu erzählen und den Albenkindern so die Macht und die Konsequenzen für Opportunismus gegen die Himmelsschlangen zu verdeutlichen. Ilak wählt dafür Zachri aus, da er ihr jahrelanger Beweis war, dass die Himmelsschlangen eines Tages von Albenmark getilgt sind und er nicht in diese Zeit gehört. Gemeinsam mit dem Kobold betritt sie darauf die hinter einem goldenen Tor gelegenen für sie eigens angelegene Kammer, in der auch ihr Rotes Buch mit Ilak eingeschlossen wird.[20]

Die Himmelsschlangen, speziell der Flammende, haben mit ihrer Magie für Ilak eine qualvolle und perfide Strafe ersonnen. Der Kobold soll sie anzünden. Wenn sie schwach genug ist, öffnet sich für Zachri ein Albentor. Die Flammen werden kurz vor ihrem Sterben jeweils immer verlöschen, sodass sich Ilak aus der Umgebung mit Lebenskraft erneuern kann. Zuerst werden die restlichen Überlebenden vor dem goldenen Tor dadurch sterben. In den nachfolgenden Zyklen aus Verbrennen und Erneuern wird Ilak auf der Insel nach und nach alles Leben entziehen und sie in eine Wüste verwandeln. Wenn sie kein Leben mehr findet oder versucht den Bannkreis zu durchbrechen stirbt Ilak.[21] Kurz bevor Zachri durch das Albentor tritt, wird sie noch Zeuge wie der Kobold mit der Wurfschlinge und der Kugel aus dem Drachentötermetall einen Schuss abgibt, der durch das goldene Tor dringt und den Flammenden, der weiter der Zeremonie beiwohnt, tötet.[22]

Alathaia[]

Viele Jahrhunderte später dringt Alathaia, Fürstin von Langollion, mit den Elfen Nanduval, Leynelle, Adelayne und Laurelin und dem Kobold Broja in das Grab Ilaks ein. Die Schlangenelfe begrüßt die Fürstin, in deren Erinnerung sie lesen kann. Sie verkündet der Gruppe, dass ein Meuchler Emerelles in Kürze eintreffen wird. Ilak wirft Alathaia ebenfalls vor, als Meuchlerin in Emerelles Diensten gearbeitet und unter anderem mit der Schlangenkönigin die letzte Angehörige ihres Volkes getötet zu haben. Als Ilaks Kleid wieder in Flammen aufgeht, schnellt sie vor und zieht Alathaia mit in die Flammen.[23] Beide fallen schwer verbrannt zu Boden und kämpfen um ihr Leben. Währenddessen dringen Melvyn und Zafira in die Grabkammer ein. Sie vermeiden den Kampf mit den anderen und entwenden das Rote Buch und treten anschließend durch den unsteten Albenstern, da sie annehmen, dass Alathaia sowieso nicht mehr zu retten ist.[24]

Ilak spricht zu Alathaia in ihren Gedanken. Die Kraft der Schlangenelfe reicht nur aus eine von beiden zu heilen. Ilak bietet ihr an eine Verbindung einzugehen. So ist es ihr einerseits möglich ihr Gefängnis zu verlassen und andererseits könnte Alathaia mit ihrem Wissen der Blutmagie den Kampf mit Emerelle aufnehmen und den Traum von einer anderen, gerechteren Welt umsetzen.[25]

Quellen[]

  1. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 49
  2. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 774
  3. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 523
  4. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 414
  5. 5,0 5,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 415f.
  6. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 522
  7. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 523f.
  8. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 540f.
  9. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 563f.
  10. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 575f.
  11. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 597f.
  12. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 624f.
  13. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 629f.
  14. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 631f.
  15. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 664f.
  16. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 672f.
  17. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 676f.
  18. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 678
  19. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 682
  20. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 712f.
  21. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 718f.
  22. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 723
  23. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 734f.
  24. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 756f.
  25. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 759f.
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