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Lamassu

Die Lamassu sind ein sehr kleines Volk von mächtigen Zauberwebern unter den Albenkinder.[1][2][3]

Aussehen Bearbeiten

Die Lamassu haben den Leib von Stieren und einen menschlichen Kopf mit Bart. Auf ihren Flanken wachsen große Adlerschwingen. Sie besitzen keine Arme.[4][5][6][1]

Heimat Bearbeiten

Ihre Heimat ist Schurabad, das fern vom Herzland in Albenmark gelegen ist.[7] Die Lamassu errichten sich in der Wüste am Fuß eines Felsabbruchs Paläste, die Orte voller Schönheit und Harmonie sind. Die Paläste werden immer weit entfernt von Albensternen errichtet.[1][8] Wird ein Herrscher in sein Grab gebracht, dann zieht dessen Nachfolger weiter und errichtet ein Stück weiter einen neuen Palast und sein zukünftiges Grab.[9]

Fähigkeiten Bearbeiten

  • Sehr mächtige Zauberweber, aber mehr Künstler als Zauberer[6][5][1][3] Sie gelten nach den Himmelsschlangen als die machtvollsten Zauberweber Albenmarks[10][11]
  • Sehr Weise - mit der Zeit fordert ihre Macht jedoch Tribut und sie werden verrückt.[11][3] Sie werden, wenn ihr Wahnsinn gefährlich zu werden droht, lebendig in prächtige Grabmäler eingemauert.[6][12] Falls sich ein Lamassu nicht freiwillig einmauern lässt, wurden vor den Drachenkriegen Drachenelfen und danach die Dschinne geschickt.[13]
  • Da sie keine Arme haben sind sie für alltägliche Dinge wie Essen und Trinken auf Diener angewiesen, die sich aber nur schwer finden lassen, weil die Lamassu sehr jähzornig sind.[6]
  • Die Lamassu können alt wie die Berge werden, wenn sie der Wahnsinn unbehelligt lässt.[4]

Hierarchie Bearbeiten

Ihr Anführer ist der Priesterkönig.[14] Der König der Lamassu kennt sieben große Geheimnisse:[15]

  • Ein Geheimnis ist, dass sich auf der Spitze des Albenhaupt die Überreste eines gestrandeten Schiffs befinden.[15]

Schöpfer Bearbeiten

Anders als bei Elfen, Trollen oder Zwergen haben nicht alle Alben gemeinsam diese Rasse erschaffen. Diese Rasse wurde nur von einem Alben, dem Fleischschmied erschaffen.[16][17]

Bekannte Lamassu Bearbeiten

  • Almansur: König von Schurabad nach dem Untergang von Nangog[18]
  • Artaxas: Ein Mitglied von Mervins Schar im Dritten Trollkrieg[19][20]
  • Nazirluma: Aus der Sage von Nazimurla und Aileen. Der größte Zauberer seiner Zeit und König der Lamassu in Kandastan.[21]
  • Unbekannter Name: Starb im Kampf gegen einen Rudel Trolle bei dem Angriff auf Vahan Calyd zu Beginn des dritten Trollkrieges. Wurde dann bei dem anschließenden Abendmahl des Trollkönigs Branbart auf dem Spieß gebraten. Sein Fleisch soll Skanga und Orgrim außergewöhnlich gut geschmeckt haben.

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 872
  2. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 915
  3. 3,0 3,1 3,2 Elfenmacht (Heyne 2017), S. 572
  4. 4,0 4,1 Elfenwelten (Zauberfeder 2009), S. 63
  5. 5,0 5,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 494
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 466
  7. Elfenglossar (Heyne 2009), S. 14
  8. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 325
  9. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 416
  10. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 323
  11. 11,0 11,1 Elfenmacht (Heyne 2017), S. 349
  12. Elfenlied (Heyne 2009), S. 17
  13. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 352
  14. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 327
  15. 15,0 15,1 Elfenwelten (Zauberfeder 2009), S. 71
  16. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 597
  17. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 840
  18. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 570
  19. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 565
  20. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 348
  21. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 384f.
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