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Lambi ist während des dritten Trollkrieges einer der Unterführer von Alfadas. Er ist bekannt für seine mitunter derben Sprüche.[1] Trotz seines Rufs ist er Alfadas unverbrüchlich treu.[2][3][4]

Aussehen[]

Lambi ist bekannt für das Fehlen seiner Nase. Außerdem hat er schwarze Haare. [1]

Familie[]

Lambi hat gemeinsam mit Svenja einen Sohn namens Björn.[5]

Biographie[]

Einberufung zum Krieg gegen die Trolle[]

Lambi wiedersetzte sich dem Befehl seines Königs Horsa, als dieser 40 ndB zu den Waffen rief. Er wurde gefasst und in Ketten zum Heer nach Honnigsvald gebracht. Somit war er einer der wenigen, die keine Wahl hatten und in den Krieg ziehen mussten. Da Lambi einer der wenigen Veteranen im "Heer" von Alfadas war und die Herzen der Männer gewinnen konnte, wurde er von diesem zum Kriegsjarl berufen. Dieser weigerte sich immernoch zu kämpfen, ging mit Alfadas aber eine Wette ein. Wenn die Elfe Silwyna ihn im Kampf besiegt, bleibt er wären des Kriegszuges beim Heer und unternimmt keinen Fluchtversuch.[6] Als Silwyna gewinnt, steht er zu seinem Wort.[7]

Die Snaiwamark[]

Zusammen mit dem Heer kommt er in der Snaiwamark an. Dort erhält er von dem Elfengraf Fenryl ein Amulett der Normirga, dass ihn vor der Kälte schützt. Sie wandern die Slanga Berge herunter. Dort sollen sie sich mit dem Flüchtlingszug der Elfen vom Rosenberg vereinen. Der Flüchtlingstrek wird jedoch von einem Kundschaftertrupp von 50 Trollen, geschickt von Orgrim und angeführt von Brud verfolgt und angegriffen. Lambi ist an Alfadas Seite als die Menschen die Trolle angreifen.[8] Obwohl sie diese zurückschlagen können, wird die Moral der Männer stark geschädigt. Lambi spürt, dass die Männer Angst vor den Trollen haben, kann ihnen mit einer "ergreifenden" Rede aber wieder ein wenig Mut zurück geben. Er spricht dabei auch zwei seiner Krieger, Rolf Svertarm und Yngwar, persönlich an.[9]

Phylangan[]

In Phylangan angekommen, geht er zusammen mit Alfadas zum Kriegsrat des Fürsten Landoran. Dort überzeugt Alfadas zwar nicht Landoran aber immerhin Fenryl von seinem Angriffsplan mit den Eisseglern.

Lambi geht mit Alfadas auf den Eissegler Rosenzorn. Nach einer Reise von vier Tagen erreichen sie die Walbucht und das Trollager. Sie können viele Trolle töten. Als sie sehen wie die Schwertwal angegriffen wird eilen sie diesen zu Hilfe. Dabei kann Lambi gerade noch Alfadas vor dem Sturz aufs Eis bewahren. Alfadas kann Egil Horsason nicht auf den Eissegler hochziehen. Mit Lambi sieht er wie sich Egil einem Troll stellt und schließlich stirbt.[10]

Während des Falls von Phylangan versucht er mit seinen Männern die Trolle am Vordringen zum Himmelshafen zu hindern. Dabei reißen sie Wände ein und füllen die Gänge mit Steinen.[11] Er gehört zu den Letzten, die sich auf den letzten Eissegler einfinden, als das Himmelstor fällt. Kurz davor erfährt Alfadas, dass Lambi und ein paar seiner Männer, darunter unter anderem Ragnar (Holzfäller) eines der goldenen Tore stehlen, um zumindest ein bisschen Reichtum in die Menschenwelt zu bringen. Alfadas missbilligt das, verbietet es aber nicht. Lambi will zurückbleiben und den Fliehenden mit einigen Wenigen den Rücken decken, wird aber von seinem Herzog niedergeschlagen und auf den Eissegler gebracht.[12]

Zurück im Fjordland[]

Lambi flieht mit seinen Männern ins Fjordland. Dort begegnet er wieder Alfadas und Silwyna. Sie erfahren das die Trolle auch hier bereits Vergeltung am Fjordland üben und Firnstayn sowie Honnigsvald zerstörten.[13]

Sie sammeln die Reste von Horsa´s Heer auf und greifen mit Ollowain die Trolle an, welche die Flüchtlinge Firnstayn´s in Sunnenberg belagern.[14] Sie können den Kampf um Sunnenberg mit der Hilfe der Maurawan schlagen. Nach der Schlacht folgt er seinem Herzog Alfadas auf der Suche nach dessen Frau und Kindern. Sie werden dabei von deren Wolfshund Blut gerührt. Dieser bringt sie an eine Stelle am Flussufer, an denen Ulric, Halgard und Yilvina bewusstlos liegen. Alfadas Frau und Tochter, Asla und Kadlin bleiben unauffindbar..[15]

Bevor Alfadas diese vermeintlich dem Tod übergeben kann, heilt Emerelle die drei. Alfadas wird von Lambi zum König ausgerufen, welcher in gleich darauf zum Herzog ernennt.

Angriff auf die Nachtzinne[]

Im Jahre 55 ndB kommt es zu einem großen Wettbewerb in Firnstayn. Dort will sein Sohn Björn einer der Jäger des Königs werden. Sein Sohn kommt dabei nur unter die letzten fünf.[16] Es ist für den Vater eine große Enttäuschung, da dieser den Bogen nicht für eine Männerwaffe hält. Es wird für ihn nicht leichter, als dieser noch dazu später Kadlin, die Gewinnerin des Wettbewerbs, im Bett seines Sohnes vorfindet.

Der Herzog ist dabei, wie die Elfen um Unterstützung für einen Angriff auf die Nachtzinne bitten.[17] Die Menschen werden von den Trollen stark dezimiert, da die Verstärkung der Elfen zu lange auf sich warten lässt. Yilvina verteidigt das Leben Lambis, der nach dem Tod seines Sohnes Björn das Kämpfen aufgegeben hat. Das Eingreifen Fenryls vertreibt die Trolle und rettet die verbleibenden Menschen. Nachdem Elodrin die Tore der Nachtzinne öffnet, retten sie sich in die Wärme der Burg. Lambi bereut seine harte Hand gegenüber seinem Sohn. Er versucht Kadlin als seine Schwiegertochter anzunehmen.[18]

Er wird auf der Flucht von Ulric damit beauftragt seine Schwester Kadlin, die rechtmäßige Thronfolgerin zu finden. Danach zerstören Ulric und Halgard das Eis des Wolkenspiegelsees.[19]

Burg Elfenlicht[]

Als Kadlin (nun Königin) sich im Jahre 56 ndB freiwillig meldete, einen Helden der Goldene Halle nach Albenmark zu bringen um die Yingiz zurückzuschlagen, geht Lambi erneut nach Albenmark. Dort bedroht er gleichzeitig Alathaia und Skanga Kadlin wieder ins Leben zu rufen. Er wachte über sie, bis diese es schafften sie wieder ins Leben zu holen. Als diese ihre Augen öffnet, fängt er an sie für ihren Wagemut auszuschimpfen. Diese kann ihm aber das Wort abschneiden, indem sie ihm eröffnet, dass sie schwanger ist und er Großvater wird.[20]

Bergung des Alfadas[]

Wieder in Firnstayn entschließt sich Kadlin den Körper ihres Vater´s zu bergen.[21] Lambi möchte sie aufhalten und öffnet mit Narvgar und Answin öffnen die Tür ihrer Hütte, um sie aufzuhalten.[22] Zusammen mit ihrem Halbbruder Melvyn bricht sie allerdings vorher heimlich auf. Lambi folgt ihr mit 163 Freiwilligen, darunter einige Veteranen wie Ansgar und Narvgar. Sie stoßen in Trollgebiet vor und Ansgar bringt einen Trollspäher zu Fall, der von den Speerträgern erledigt wird. Doch über eine nahe Kuppe erreichen weitere Trolle die Gruppe Freiwilliger und greift an.[23] Kurz darauf kommt Herzog Orgrim mit Melvyn, der fiebrigen Kadlin sowie mit dem Leichnam Alfadas über die Kuppe. Er ruft seine Krieger zurück und lässt Melvyn mit dem Schlitten ziehen.[24]

Pest in Firnstayn[]

Lambi bleibt über die nächsten zwölf Jahre weiter als Berater und Jarl an Kadlins Seite. Als Kadlin und Swana nach dem Apfelfest erkranken will der Heiler Olav Erikson das Haus von Kadlin verbrennen, um die Krankheit aufzuhalten. Er wiegelt außerdem weitere Bürger auf und brennt eine Hütte an, in dem ein Kind verstarb. Daraufhin versteckt Lambi Kadlin und Swana und sticht Olav nieder. Auch Lambi ist von der Pest befallen.[25] Auf der Suche nach Melvyn erschien Emerelle in Firnstayn und heilte beide sowie Lambi und weitere Bewohner.[26]

Quellen[]

  1. 1,0 1,1 Elfenwinter (Heyne 2014), S. 351
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 913
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 956
  4. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 918
  5. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 55
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 352f.
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 361
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 460f.
  9. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 479f.
  10. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 601f.
  11. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 660
  12. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 662f.
  13. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 754f.
  14. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 831f.
  15. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 853f.
  16. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 376f.
  17. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 724f.
  18. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 808
  19. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 865
  20. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 903
  21. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 53f.
  22. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 71
  23. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 272f.
  24. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 291f.
  25. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 761f.
  26. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 771f.
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