Elfen Wiki
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Leylin ist eine Elfe und stammt aus einem der Fürstenhäuser Arkadiens.[1][2] Später wird sie die Gemahlin Melvyns. Das Schicksal gewährt ihr aber nur wenig Glück.[3]

Aussehen und Charakter[]

Leylin ist schüchtern und zurückhaltend. Ihr Haar ist schwarz und meistens zu einem schweren Zopf geflochten.[4] Ihre Augen sind von dunklem Braun.[5]

Familie[]

Leylin hat gemeinsam mit Melvyn Conlyn als Sohn. Leylin hat eine Blütenfee namens Mondauge als Gefährte.

Biographie[]

Ehe mit Shandral[]

Ihre Familie aus Arkadien möchte sie gerne an Shandral, zu dem Zeitpunkt Fürst von Feylanviek, verkaufen. Der Preis sollte drei Truhen Gold und Jagdrecht in einem ausgedehnten Stück Wald sein. Zudem soll ihre Familie zu den bevorzugten Gäste an den Bällen von seinem Onkel Shahondin sein, dem Fürsten von Arkadien.[4] Shandral ist sich zunächst nicht sicher. Er wird auf Ganda, die als junges Elfenmädchen in Feylanviek aufmerksam. Er beauftragt sie und den Lutin-Klan Leylin nach Arkadien zurückzubringen.[4] Später jedoch wird Leylin doch Shandrals Verlobte. Außerdem zahlt Shandral dafür mit einem Haus am Meer und hunderten Kobolddienern.[6]

Leylin und Shandral verlobten sich schließlich. Auf der Verlobungsfeier platze die große Torte und verteilte Elijas Propagandamaterial.

Melvyn und Ehebruch[]

Melvyn lernt in Feylanviek Leylin kennen und lieben. Er möchte sie mitnehmen, aber sie lehnt aus Angst vor Shandral ab.[7] Mit Hilfe seiner selbst ersonnen Himmelssteige und den Schwarzrückenadlern Wolkentaucher und Eisfeder ermöglicht Melvyn ihr aber ein paar unbeschwerte Stunden.[8]

Als Melvyn erneut nach Leylin sehen will, versuchen die Wachen Shandrals ihn zu stellen und zu töten.[9] Der auftauchende Ollowain verhindert jedoch den Tod Melvyns. Shandral erklärt in der Ratssitzung, dass Leylin einen "Unfall" hatte, der sie beide Beine gekostet hat. Voller Zorn will Melvyn ihn töten wird aber von Ollowain zurück gehalten.[10] Zusammen mit den anderen Anführern von Albenmarks Heer geht Shandral auf das Fest der Kentauren. Shandral gerät in ein Ballspiel der Kentauren, bei welchem er sich verletzen soll. Obilee soll Shandral in seinen Palast bringen und vor möglichen Versuchen Melvyns ihn zu töten schützen. Dort findet sie Leylin, wird aber durch die Opium getränkten Räume außer Gefecht gesetzt.[11][12] Kurz darauf flieht Shandral mit seinen Spinnenmännern und der gefolterten Leylin aus Feylanviek.[13]

Rettung durch Melvyn[]

Melvyn erreicht das Anwesen in Arkadien gerade in dem Moment, als die 500 Wachen Shandrals (heimliche Rotmützen) gegen ihren Herrn rebellieren. Sie richten die ganze Fürstenfamilie im Hof. Als Melvyn landet, kann er jedoch erkennen, dass niemand auf Leylin geschossen hat und diese doch noch ihre Beine hat. Der Anführer der Rotmützen, Madrog entscheidet, dass sie gehen darf, da kein Schütze auf sie angelegt hatte. Damit ist sie nach dem Willen des Volkes unschuldig.[14]

Sie schlägt die Fürstenkrone Arkadiens aus und zieht sich mit Melvyn in die Wälder am Albenhaupt zurück. Nachdem Melvyn zu seiner Schwester Kadlin ins Fjordland reist, um den Leichnam ihres gemeinsamen Vaters zu bergen, bleibt Leylin solange allein zurück.[15]

Leben im Fjordland[]

Sie leben etwa zwölf Jahre im Fjordland und ihr Sohn Conlyn kommt hier zur Welt. Sie besuchen vor allem in den Sommern Firnstayn. Im zwölften Jahr will Melvyn sich zusammen mit Leylin und Conlyn von Kadlin verabschieden. Sie wollen über den Winter nicht in Firnstayn bleiben, da Elfen im Winter ungute Erinnerungen wecken.[16] Sie machen sich auf über die Pässe zu wandern. Meldereiter aus Firnstayn erreichen Melvyn und seine Familie während der Wanderung.[17] Sie berichten vom Ausbruch der Pest und der Erkrankung von Melvyns Nichte Swana. Sie machen sich sofort auf den Rückweg. Wieder in Firnstayn treffen sie auf Emerelle. Diese bittet Melvyn um Hilfe bei der Besteigung des Albenhaupts. Er willigt aus Dankbarkeit um die Rettung von Kadlin und Swana ein, besteht aber darauf, dass alle an der Pest erkrankten Menschen von ihr zuvor geheilt werden müssen.[18]

Das Unheil[]

Leylins und Melvyns Kinder, darunter Conlyn, altern durch das Menschenblut in ihren Adern deutlich schneller. Melvyn bittet daher Emerelle um Hilfe und verspricht ihr für ihre Dienste seine Schuld eines Tages abzutragen. Die Königin kann den Alterungsprozess allerdings nur verlangsamen, sodass Melvyn und Leylin ihre Kinder sterben sehen.[19]

Tod[]

Leylin verfällt wieder in Melancholie und stirbt voraussichtlich einige Zeit darauf oder geht ins Mondlicht.[20]

Quellen[]

  1. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 956
  2. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 918
  3. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 774
  4. 4,0 4,1 4,2 Elfenlied (Heyne 2009), S. 104
  5. Elfenlicht (heyne 2014), S. 356
  6. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 461
  7. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 350f.
  8. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 358f.
  9. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 426
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 462
  11. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 467f.
  12. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 505
  13. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 484f.
  14. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 870
  15. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 232
  16. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 712f.
  17. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 740
  18. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 785
  19. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 55
  20. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 227
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