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Mandred Torgridson, auch Elfenfreund und Mandred Aikhjarto genannt, ist der Jarl von Firnstayn. Von den Elfen wird er teilweise auch Mandred Menschensohn genannt.[1][2][3][4][5][6]

Aussehen Bearbeiten

Mandred besitzt eine stattliche Gestalt.[7] In seine langen roten Haare sind um 1 ndB sieben Zöpfe geflochten. Jeder Zopf steht dabei für einen erschlagenen Gegner.[8] Unter der Stirn besitzt er einen Bart wie ein Kentaur.

Familie Bearbeiten

Mandred ist der Sohn von Torgrid und Ragnhild. Seine Frau heißt Freya und sein Sohn Alfadas.

Biographie Bearbeiten

Kindheit und Ehe Bearbeiten

Mandred wird als Sohn von Torgrid und Ragnhild in Firnstayn geboren und wächst in dem Dorf auf. Er ist dabei der Enkel des Gründers des Dorfes. Seine Kindheit verbrachte er mit Ragnar und Gudleif. Später begleitet er bei einigen Feldzügen nach Fargon Horsa Starkschild, den König des Fjordlandes, zog sich aber am Ende wieder ins eigene Dorf zurück und wurde Jarl. Freya wurde seine Frau.[9]

Manneber Bearbeiten

Als ein alter Mann eine Gefahr für das Dorf Firnstayn ankündigt, zog er mit Gudleif, Asmund und Ragnar los, um sie zu untersuchen.[10] Sie fanden ein Kadaver von einem Elchbullen, wo nur das Gehirn gegessen wurde. Doch schon bei der ersten Begegnung mit dem Manneber starb Gudleif durch einen Angriff des Lebewesens. Ragnar und Asmund folgten ihm ebenfalls in den Tod. Auch Mandred verletzte sich, als er mit der Axt zurückschlagen wollte, überlebte aber (sein Signalhorn wurde dabei aber zerstört). Er kann sich knapp zu einem Steinkreis retten, wo er den dortigen Holzstoß anzünden will, welcher das Dorf vor der Gefahr warnen will. Dort erwartet der Manneber ihn und schickt, ohne Mandreds Wissen, diesen vom Frost und der Auseinandersetzung schwer verletzt durch einen Albenstern nach Albenmark.[11]

Albenmark Bearbeiten

Durch das Tor des Aikhjarto dort angekommen, heilt der beseelte Baum Atta Aikhjarto seine Wunden. Mandred dankt und verspricht ihm jederzeit, zu Hilfe zu kommen, wenn der Baum ihn brauchen würde. Als Zeichen, dass der Baum das Versprechen annimmt, ließ er eine Eichel fallen. Danach brachte Aigilaos ihn zur Shalyn Falah[12], wo er sich einen kleinen Kampf mit Ollowain, dem Anführer der Schildwache, lieferte. Dieser bezwang Mandred, wobei er einen Zopf abtrennte. Danach brachte der Elf Mandred zur Burg der Königin.[13]

Elfenjagd Bearbeiten

Das Bündnis Bearbeiten

Dort eingetroffen, trat er vor die Königin Emerelle und forderte Wehrgeld für die Opfer des Ebermannes. Nachdem diese ihn überzeugt hatte, dass das Geschöpf kein Albenkind sei, bat dieser sie um Hilfe gegen den Manneber.[14] Emerelle willigte ein, eine Elfenjagd zu berufen, verlangte jedoch als Gegenleistung dessen ersten Sohn. Dieser soll ein immerwährendes Band zwischen Albenmark und dem Fjordland knüpfen.[15] Mandred willigt ein. Es ist der Beginn und Nullpunkt der neuen Zeitrechnung.

Die Jagdgesellschaft Bearbeiten

Sechs Jäger, unter ihnen, Brandan, Vanna, Aigilaos, Lijema, Farodin und Nuramon, und Mandred, werden ausgeschickt, um den Ebermann zur Strecke zu bringen. Mandred wird dabei von Emerelle zum Anführer der Truppe erkoren.[16] Vor dem Aufbruch bekam er aber noch einiges an Ausrüstung, wie ein Kettenhemd, ein goldgefasster Spangenhelm mit Kettengeflecht, ein lederner Köcher und einen Sattel von den Elfen geschenkt. Am Abend vor dem Aufbruch betrinkt er sich mit Aigilaos. Ollowain sucht ihn auf und entschuldigt sich für sein Verhalten an der Shalyn Falah.[17] Außerdem ermahnt Ollowain ihn bis zum Morgen wieder auszunüchtern. Am folgenden Tag brachen sie zur Elfenjagd auf. Sieben weiße Wölfe schlossen sich ihnen an.[18]

Verluste Bearbeiten

In der ersten Nacht im Fjordland starben Aigilaos, Lijema, Brandan und fünf der weißen Wölfen durch den Manneber. Mandred trauert besonders um seinen Freund Agiliaos.[19] Nach der Attacke erkannte Vanna in dem Monster einen Devanthar und warnte die Anderen vor der Gefahr.[20] Sie schichten gemeinsam einen Scheiterhaufen für Brandan, Aigilaos und Lijema auf und verbrennen deren Leichname.[21] Anschließend folgen sie dem Devanthar zur Höhle des Luth, wo es zum finalen Kampf kam. Vanna starb durch herabfallende Eissplitter, aber am Ende konnte Mandred der Bestie mit der Saufeder den vermeintlichen Todesstoß versetzen.[22] Farodin wird im Kampf schwer verletzt. Nuramon kann Farodin jedoch durch seine Heilkraft retten.[23]

Zeitfalle Bearbeiten

Doch der Manneber konnte die Höhle mit einem Zauber verriegeln und eine Zeitfalle aufbauen. 30 Jahre vergingen dort in wenigen Tagen, bis Svanlaib den verschlossenen Eingang zerstören konnte und sie dadurch befreite. Als Trophäe nahm Mandred die Leber des Ebers mit, um sie an die Hunde zu verfüttern.[24]

Veränderungen Bearbeiten

Mandred war ziemlich erstaunt, als er die Veränderung von Firnstayn sah. Erst als ihm Erek Ragnarson erzählte, wie viel Zeit vergangen war, bemerkte er, was vorgefallen war. Er setzte am Grab von Freya die Eichel von der Atta Aikhjarto.[25] Schließlich reisten sie zu der Burg Elfenlicht zurück, um die Mission abzuschließen. Im Thronsaal wartete der ganze Hofstaat auf die drei Überlebenden. Und auch Alfadas, sein Sohn.[26]

Guillaume Bearbeiten

Neue Wege Bearbeiten

Nachdem er und seine Gefährten von der Königin erfahren hatten, was mit Noroelle geschehen war, gehen die Gefährten für kurze Zeit auseinander. Mandred und Farodin erwischen in den Ställen der Burg Elfenlicht kurze Zeit später Nuramon, welcher dabei war heimlich aufzubrechen. Nach kurzer Zeit gesteht Nuramon den beiden, dass er mit Emerelle einen Pakt geschlossen hat. Dieser besagt, dass er im Austausch für die Begnadigung von Noroelle ihr Dämonenkind töten müsse.[27] Farodin und Mandred entschließen sich mit ihm zu gehen. Mandred, weil er findet, dass die Verbannung Noroelle´s letztlich seine Schuld war (da der Manneber ihn als Köder geschickt hatte).

Suche auf Daia Bearbeiten

Die Königin stellt Nuramon, Farodin, Alfadas und Mandred Ollowain, Yilvina, Nomja und Gelvuun zur Seite. Sie nehmen die Jagd nach Guillaume, dem Sohn des Mannebers, auf.[28] Dabei bekommt Mandred von Ollowain eine Axt geschenkt. Während ihrer Reise macht sich Mandred mit seinem schon erwachsenen Sohn vertraut und versucht immer wieder ihn für das Handhaben der Axt zu begeistern, wobei er scheitert. Während der Reise wächst die Gruppe zusammen, sogar Ollowain und Mandred beginnen sich zu verstehen. Dabei spüren sie über ein Dutzend Scharlatane auf, die behaupten Magie wirken zu können. Nach dreijähriger Suche finden sie schließlich durch einen Hinweis eines Wanderpriesters Noroelle´s Kind in Aniscans.[29]

Aniscans und Guillaume Bearbeiten

Die Gruppe entschließt sich in die Stadt zu gehen. Sie erreichen unter einigen Mühen den großen Platz vor dem Tempel, auf dem sich bereits eine riesige Menschenmenge eingefunden hat. Sie erkennen, dass der Priester im Zentrum nur Noroelle´s Sohn sein kann, da er die Gesichtszüge seiner Mutter besitzt. Während sie ihn beobachten, geht ein kranker Mann zu dem Priester namens Guillaume und bittet um Heilung. Dieser setzt seine Kräfte ein. Mandred sieht, wie die Elfen vor Angst zurückschrecken und sich zurückziehen. Nachdem sie sich gesammelt haben, erfährt er von Yilvina, dass Gelvuun während der Heilung tot zusammengebrochen ist.[30] Sie ziehen sich aus der Stadt zurück.

Kampf und Trennung Bearbeiten

Nuramon überredet die Gruppe einen Tag zu warten und geht in die Stadt zurück um Guillaume freiwillig zum mitkommen zu bewegen. Farodin folgt ihm heimlich. Während die restliche Truppe um Mandred außerhalb der Stadt lagern, beobachten sie über einhundert bewaffnete Krieger, die in die Stadt einrücken. Als Mandred sieht, dass die Kirche brennt, drängt er seinen Gefährten Farodin und Nuramon zur Hilfe zu eilen. Diese (vor allem Ollowain) weigern sich, woraufhin Mandred zusammen mit Alfadas allein zur Stadt zurück reiten.[31] Dort überraschen und erschlagen sie die Wächter (die Stierköpfe des Königs Cabezan) und verschaffen sich so Zutritt zur Stadt. Nach einiger Zeit finden sie die beiden verletzten Elfen und verschanzen sich in einem Bordell. Dort erfährt er von dem Tod des Priesters. Mandred überredet die Anderen zu einem Ausfall. Dort erwarten sie die Stierköpfe unter ihrem Anführer Hauptmann Elgiot. Kurz bevor die Gruppe überwältigt werden kann, greifen Ollowain, Yilvina und Nomja ein. Sie können fliehen, wobei Nomja verwundet wird. Mandred zieht sie zu sich aufs Pferd und flieht mit der restlichen Gruppe. Er stellt erst kurze Zeit später fest, dass Nomja tödlich getroffen worden ist.[32] Die Gefährten ziehen sich nördlich von Aniscans zurück und lassen sich von Nuramon heilen. Dann kehren sie für 20 Tage nach Firnstayn zurück. Dabei stellt Mandred fest, dass das Dorf schon wieder gewachsen ist. Er bemerkt, dass es nicht seine Bestimmung ist hier zu bleiben. Als sich die Gefährten nach Albenmark aufmachen, bespricht er sich mit seinem Sohn. Dabei stellen sie fest, dass es besser wäre, wenn Alfadas im Dorf bleiben würde. Beide trennen sich mit der Vorahnung, sich im Leben nicht mehr zu sehen.[33]

Ungnade und neuer Plan Bearbeiten

Mandred kehrt mit den Elfen nach Albenmark zurück und werden in der Silbernacht von Emerelle im Alten Wald empfangen. Sie erfahren, dass ihre Mission gescheitert ist, da sie Guillaume nicht selbst getötet haben. Daraus, so Emerelle, würde großes Unheil für Albenmark erwachsen. Sie weigert sich Noroelle zu begnadigen und schließt alle Albentore für unbestimmte Zeit.[34]
Mandred zieht mit Nuramon und Farodin zu Alaen Aikhwitan, dem Zuhause Nuramons. Dort besprechen sie ihr weiteres vorgehen und einigten sich sobald wie möglich Albenmark wieder zu verlassen. Aikhwitan gibt ihnen den Rat die Fauneneiche aufzusuchen, die den Elfen zeigen könnte, wie man niedrige Albensterne öffnet.[35] Als sie die Eiche kurz danach fragten, willigte der Baum ein, jedoch nur wenn Mandred nicht dabei wäre. Also suchte er sich für die nächsten paar Monaten andere Beschäftigungen und betrank sich zum Beispiel mit Atta Aikhjarto.[36]

Die Suche Bearbeiten

Freie von Valemas Bearbeiten

Im Frühling ist das Training der Elfen zu Ende. Als die beiden Elfen Mandred aufsammeln, erscheint Yilvina im Auftrag der Königin, um sie unter Arrest zu nehmen und zur Königin zu bringen[37], jedoch ließ sie die Gruppe entkommen.[38] Sie wechseln in die Menschenwelt, wo sie sich in einer Sandwüste wiederfinden. Nach Tagen des Laufens finden sie kurz vor dem Verdursten ein weiterer Albenstern und öffnen einen Weg zu den Freien von Valemas in die Zerbrochene Welt.[39] Dort erholen sie sich von der Reise in der Hitze. Ein Dschinn rät ihnen in die Bibliothek von Iskendria zu gehen, wo sie weitere Informationen zu dem Bannzauber finden könnten.[40]

Iskendria Bearbeiten

Also brechen sie wieder durch das Albentor auf und treffen Tage später im Jahre 280 ndB in Iskendria ein. Auf einer Reise über einen Albenpfad zwischen der Flucht aus Albenmark und dem Ankunft in Iskendria mussten sie also einen längeren Zeitsprung von etwa 245 Jahren gemacht haben. In der Stadt finden sie zufällig das Albentor in die Bibliothek.[41] Dort testet Mandred ausführlich den Weinkeller und lässt seine Lebensgeschichte aufschreiben. Nuramon und Farodin können sich nicht über das weitere Vorgehen einigen und trennen sich. Farodin sucht mit Mandred weiter nach Sandkörner, während Nuramon etwas von einem Orakel gelesen hat.[42] Mandred und der Elf nehmen ein Schiff nach Angnos und kehren dann nach Firnstayn zurück, wo sie 281 ndB eintreffen. Erst hier bemerken sie, dass sie einen längeren Zeitsprung gemacht haben mussten.[43]

Firnstayn und Trolle Bearbeiten

Wieder in seiner Heimat lernt Mandred seinen fernen Nachkommen Njauldred Klingenbrecher kennen, der nun König über das Fjordland ist. Mandred ist bereits eine Legende und wurde dementsprechend feierlich empfangen.[44] Durch eine verletzte Elfe Shalawyn, die in der Königshalle gepflegt wurde, erfahren sie von Gefangenen in der Nachtzinne hoch im Norden.[45] Also baut Farodin mit der Unterstützung der Einwohner innerhalb zehn Wochen ein kleines Schiff und brechen dann zu Zweit mitten im Winter auf. Ragna gesteht zuvor Mandred, dass es ihr nicht egal ist, dass er sich auf dieses Himmelfahrtskommando begibt.[46] Am neunten Tag der Fahrt in den eisigen Gewässern erreichten sie die Trollburg.[47] Er stellte sich dort als Bote von Emerelle vor. Der Trollherzog Orgrim lud ihn zum Essen ein und servierte ihm Yilvina, jedoch erfuhr er es nach dem Festmahl.[48] Orgrim ließ ihn von Scandrag neben die anderen Gefangenen einsperren.[49] Mandred konnte sich aber durch Farodins Hilfe befreien.[50] Auf der Flucht nahmen sie mit den Überlebenden wieder das kleine Boot und schafften es über ein Albentor im Meer nach Reilimee zu entkommen. Während der ganzen Reise kümmerte sich die Elfe Nardinel um ihn. Zum Abschied gab sie ihm einen geflochtenen Armreif aus ihrem schwarzen Haar.[51]

Rückkehr Bearbeiten

Nach der Befreiungsaktion kehrten Mandred und Farodin nach Firnstayn zurück, aber nicht ohne dabei einen Zeitsprung von ungefähr 48 Jahren zu machen und kamen 330 ndB dort an. Dort trafen sie auf Nuramon, der in den letzten paar Jahrzehnten in der Stadt einiges verändert hat und die Mandriden gründete.[52] Nach einem Fest und einer Nacht mit Tharhild reisten die Gefährten und die Mandriden auf dem Schiff Albenstern weiter, um das Tor zu Noroelle zu finden. Mit dem gefundenen Sand und Dareens Vision gelang es ihnen schließlich, konnte dort den Bann jedoch noch nicht brechen. Also kehrten sie nach Firnstayn zurück.[53] Dort erfuhr er, dass Tharhild von ihm einen Sohn erhielt und erkannte das Kind als seines an.[54]
Um den Bann zu brechen nahmen sie sich vor einen Albenstein zu finden, dazu reisten sie wieder nach Iskendria. Doch als sie dort eintrafen, wird sie gerade von den Anhänger Tjureds belagert, eine heftige Schlacht um die Stadtvierteln wurde ausgetragen. Als sie über die Goldene Pfade in die Bibliothek weiterreisten machten sie einen Zeitsprung von über hundert Jahren.[55] Dort suchten sie nach Wissen über die Albensteine.
Mit der neuen Spur und der kleinen Elfe Yulivee reisten sie nach Drusna und fanden dort der magischen Abdruck des Steins, doch der Gegenstand selbst war bereits genommen. Die Fährte führte an einen neu erschaffenen Albenstern.[56] Als sie einen Albenpfad wählten und diese überquerten, landeten sie direkt in einem Tempel des Tjureds. Dabei machten sie einen weiteren Zeitsprung von 111 Jahren und landeten im Jahr 548 ndB.[57] Auf der Flucht konnte Yulivee den Ordensfürsten von Felgeres belauschen und konnte über einen geplanten Angriff auf Firnstayn erfahren.[58]

Dreikönigsschlacht Bearbeiten

Sie reisen rasch nach Firnstayn und warnen Liodred, den aktuellen König des Fjordlandes vor zwei Flotten von jeweils etwa hundert Schiffen, die die Tjuredkirche auf den Weg ins Fjordland geschickt hat. Sofort handelt Liodred und ruft die Fürsten der näheren Umgebung und die Mandriden noch am selben Abend in die Königshalle. In einer ermutigenden Rede verkündet er die Ankunft des Feindes. Während Mandred in Firnstayn bei den Vorbereitungen helfen soll, reisen Nuramon und Farodin nach Albenmark, um der Elfenkönigin Emerelle an den alten Pakt zu erinnern.[59]
Mandred begibt sich mit Liodred auf die Albenstern und führen von dort aus die Truppen des Fjordlandes während der Dreikönigsschlacht an. Noch ohne Elfen und Trolle stellen sich die Fjordländer der anrückenden Flotte der Tjuredkrieger.[60] Mit dem Eintreffen der Elfen können die Fjordländer entlastet werden. Mandred und Liodred erreichen das Flagschiff Emerelles, als ein Priester der Tjuredkirche einen Zauber wirkt, der die Elfen in dessen Nähe tötet. Sie werden Zeuge wie Alvias Emerelle das Leben rettet. Anschließend ruft Liodred seine Mandriden zu sich, um zu dem Priester vorzustoßen[61], während die Elfen Emerelle in eine sichere Entfernung bringen.[62]
Nuramon und Nomja schaffen es den Tjuredpriester Marcus mit Pfeilen niederzustrecken, dadurch bricht der Widerstand seiner Leibwache und Liodred kann mit Mandred und seinen Mandriden durchbrechen.[63] Nachdem auch die Trolle in die Schlacht eingreifen, wendete sich das Blatt der Schlacht zu Gunsten der Albenkinder und Fjordländer. Daraufhin kehrt Emerelle unverzüglich auf die Elfenglanz zurück. Sie lässt sich im Beisein von Mandred die Silberschüssel bringen. Emerelle sucht mit deren Hilfe das Schlachtfeld nach dem Anführer der Ordensritter ab. Überraschend entdeckte sie den Devanthar.[64] Der Ebermann in Form eines Priesters beförderte über einen Pfad den Trollkönig Boldor und weitere Schiffe in die Leere der Zerbrochene Welt. Emerelle nutzt ihren Albenstein, um gegen den Devanthar Magie zu wirken. Auch Skanga unterstützt sie aus der Ferne mit ihrem Albenstein. Gemeinsam schaffen sie es den schwarzen Sog zu schließen.[65]

Der Devanthar Bearbeiten

Die Gefährten nahmen danach die Verfolgung des Devanthars auf. Emerelle gab ihnen während der Siegesfeier bekannt, wo sie ihn finden konnten. Das Versteck soll sich auf einer Scherbe in der Zerbrochenen Welt befinden, die nur über einen Albenstern in einem Kloster in den Bergen bei Aniscans erreichbar war. Obilee webte Magie in die Waffen von Farodin und Liodred, der die Gruppe ebenso begleiten sollte wie einige Elfenritter. Die Königin erschaffte mit ihrem Albenstein einen Albenstern, von wo sie aufbrachen.[66]
Im Kloster ließen sie die Elfenritter zurück und durchschritten das Albentor in die zerbrochene Welt. Dort fanden sie die Dschinnenkrone mit dem gesuchten, aber bereits zerstörten Albenstein. Dann tauchte der Ebermann in Gestalt eines Tjuredpriesters auf, mit dem es nach einer kurzen Provokation zum Kampf kam.[67] Sie geritten rasch in Bedrängnis: Liodred wurde getötet, während Nuramon und Mandred bewusstlos wurden. Mit Hilfe von Noroelles Steinen, Aileens Ring und seiner Magie konnte Farodin ihm entscheidend zusetzen. Er fand dann seinen Albenstein und tötete den letzten Devanthar mit dem magischen Schwert.[68] Es wurde schnell klar, dass er sie in die Falle gelockt hatte, indem er bereits zuvor einen Bann auf die Albenpfade legte und eine Zeitfalle auslöste. Sie konnten in einer Silberschale beobachten, wie Firnstayn wuchs und am Ende von den Tjuredanhänger erobert wurde. Nuramon konnte mit dem Albenstein und viel Schmerz das Albentor öffnen und kehrten zusammen 484 Jahre später 1033 ndB in die Menschenwelt zurück.[69]

Schlacht um Albenmark Bearbeiten

Nach der Rückkehr wurde klar, dass Albenmark vor der entscheidende Schlacht stand, die das Schicksal der Welt bestimmen würde. Emerelle erklärte den Mächtigen Albenmarks und Mandred, in Vertretung der Fjordländer, von ihrem Plan, der Albenmark für immer von der Menschenwelt trennen sollte. Dazu mussten sie jedoch die Tjuredkirche aufhalten.[70] Mandred verbrachte seine letzte Nacht vor der Schlacht im Zelt von Gishild, um seinen Traum vom neuen Firnstayn an sie weiterzugeben.[71][72][71]
Mandred nahm mit den verbliebenen Firnstayner Reiter an der Hauptschlacht teil und stellten sich verborgen an der rechten Flanke auf.[73] Er fasste dann jedoch den Plan mit einer kleinen Schar verkleidet zum Herzen des gegnerischen Heeres vorzustoßen. Um nicht aufzufallen ließ er sich seine roten Zöpfe abschneiden. In einer fingierten Verfolgungsjagd mit den Kentauren aus Dailos unter Appanasios können sie die feindlichen Linien passieren.[74] Es gelang ihnen so bis zu der Heeresleitung vorzustoßen und den feindlichen Heerführer Großmeister Tarquinon mitsamt seinen Offiziere niederzumetzeln, wurde jedoch dabei angeschossen. Es folgte ein Kampf um den Hügel, wo sie standhalten konnten.[75] Der Mut verließ die Ordensritter, die nun zur Flucht übergingen. Albenmarks Heer siegten auf diesem Schlachtfeld.[76]
Die Verletzungen waren aber derart hart, dass er bald dem Tode nahe war. Durch die Bleikugel, die in seinem Bauch lag, misslang es Nuramon ihn zu heilen.[77] In Anwesenheit von Nuramon und Farodin ging er in die Halle der Götter.[71] Er wird am Morgen nach der Schlacht bei einem Albenstern beigesetzt, wo er von den Fjordländer und Albenkinder reiche Grabbeilagen erhielt und sie sich von ihm verabschieden konnten. Auf sein Grab wurde die Eichel Atta Aikhjartos gepflanzt, der erste beseelte Baum einer neuen Generation.[78]

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1016
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 913
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 957
  4. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 919
  5. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2001), S. 626
  6. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 707
  7. Die Elfen (Heyne 2014), S. 468
  8. Die Elfen (Heyne 2014), S. 16
  9. Die Elfen (Heyne 2014), S. 13
  10. Die Elfen (Heyne 2014), S. 7f.
  11. Die Elfen (Heyne 2014), S. 20
  12. Die Elfen (Heyne 2014), S. 33f.
  13. Die Elfen (Heyne 2014), S. 42f.
  14. Die Elfen (Heyne 2014), S. 51f.
  15. Die Elfen (Heyne 2014), S. 54
  16. Die Elfen (Heyne 2014), S. 56
  17. Die Elfen (Heyne 2014), S. 81f.
  18. Die Elfen (Heyne 2014), S. 95f.
  19. Die Elfen (Heyne 2014), S. 113
  20. Die Elfen (Heyne 2014), S. 119f.
  21. Die Elfen (Heyne 2014), S. 127
  22. Die Elfen (Heyne 2014), S. 140
  23. Die Elfen (Heyne 2014), S. 150f.
  24. Die Elfen (Heyne 2014), S. 184f.
  25. Die Elfen (Heyne 2014), S. 186f.
  26. Die Elfen (Heyne 2014), S. 198ff.
  27. Die Elfen (Heyne 2014), S. 214f.
  28. Die Elfen (Heyne 2014), S. 222f.
  29. Die Elfen (Heyne 2004), S. 242
  30. Die Elfen (Heyne 2014), S. 246
  31. Die Elfen (Heyne 2014), S. 274f.
  32. Die Elfen (Heyne 2014), S. 293
  33. Die Elfen (Heyne 2014), S. 296f.
  34. Die Elfen (Heyne 2014), S. 301f.
  35. Die Elfen (Heyne 2014), S. 326f.
  36. Die Elfen (Heyne 2014), S. 338f.
  37. Die Elfen (Heyne 2014), S. 342
  38. Die Elfen (Heyne 2014), S. 344f.
  39. Die Elfen (Heyne 2014), S. 358f.
  40. Die Elfen (Heyne 2014), S. 389
  41. Die Elfen (Heyne 2014), S. 409f.
  42. Die Elfen (Heyne 2014), S. 440f.
  43. Die Elfen (Heyne 2014), S. 447
  44. Die Elfen (Heyne 2014), S. 451f.
  45. Die Elfen (Heyne 2014), S. 458
  46. Die Elfen (Heyne 2014), S. 465f.
  47. Die Elfen (Heyne 2014), S. 475
  48. Die Elfen (Heyne 2014), S. 479f.
  49. Die Elfen (Heyne 2014), S. 503f.
  50. Die Elfen (Heyne 2014), S. 527f.
  51. Die Elfen (Heyne 2014), S. 549
  52. Die Elfen (Heyne 2014), S. 574f.
  53. Die Elfen (Heyne 2014), S. 585f.
  54. Die Elfen (Heyne 2014), S. 600
  55. Die Elfen (Heyne 2014), S. 601f.
  56. Die Elfen (Heyne 2014), S. 633f.
  57. Die Elfenlied (Heyne 2009), S. 304
  58. Die Elfen (Heyne 2014), S. 658
  59. Die Elfen (Heyne 2014), S. 662f.
  60. Die Elfen (Heyne 2014), S. 682f.
  61. Die Elfen (Heyne 2014), S. 702f.
  62. Die Elfen (Heyne 2014), S. 710f.
  63. Die Elfen (Heyne 2014), S. 725f.
  64. Die Elfen (Heyne 2014), S. 733f.
  65. Die Elfen (Heyne 2014), S. 740f.
  66. Die Elfen (Heyne 2014), S. 745f.
  67. Die Elfen (Heyne 2014), S. 756f.
  68. Die Elfen (Heyne 2014), S. 766
  69. Die Elfen (Heyne 2014), S. 767f.
  70. Die Elfen (Heyne 2014), S. 782f.
  71. 71,0 71,1 71,2 Die Elfen (Heyne 2014), S. 802f.
  72. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 684f.
  73. Die Elfen (Heyne 2014), S. 826f.
  74. Die Elfen (Heyne 2014), S. 850f.
  75. Die Elfen (Heyne 2014), S. 856f.
  76. Die Elfen (Heyne 2014), S. 870f.
  77. Die Elfen (Heyne 2014), S. 873f.
  78. Die Elfen (Heyne 2014), S. 884f.
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