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Melyssana ist eine Elfe und Kürschnerin aus Langollion, die gern Jagd auf Jäger macht.[1]

Aussehen[]

Melyssana hat langes, goldgelbes und gelocktes Haar. Ihre Augen sind von türkiser Farbe mit bernsteinfarbenen Einsprengseln. Sie hat waldbeerrote Lippen.[2]

Biographie[]

Waldmeer[]

Laut ihren eigenen Aussagen, ist das Waldmeer Melyssanas Heimat. Bevor sie nach Rosan ging, ging sie dort auf die Jagd nach Krokodilen und Schlangen.[3]

Schulden[]

Melyssana steht in Schulden bei Andarion, dem heimlichen Herrscher von Rosan. Sie trifft Andarion und dessen Leibwächter Sekui auf dem Marktplatz. Sie bittet Andarion um einen Aufschub ihrer ausstehenden Schulden. Als Zins verlangt er in aller Öffentlichkeit einen ihrer Zähne zu ziehen. Schließlich gewährt Andarion ihr noch einen Aufschub von fünf Tagen. Sollte sie bis dahin nicht ihre Schulden begleichen, wird er ihr alle Zähne ziehen und in einem seiner Hurenhäuser arbeiten lassen.[4]

Laurelin[]

Kurz darauf wird Melyssana am Marktplatz auf ihr neues Opfer Laurelin aufmerksam, der die Stadt über den Albenstern betreten hat. Sie spricht ihn an und zieht ihn von den wartenden Händlern für seine Felle weg. Melyssana bietet dem Jäger eine Unterkunft für einige Nächte an, bevor er sein Geschäft mit den Fellen erledigen soll.[5] In ihrer kleinen Werkstatt und Unterkunft verführt sie Laurelin schließlich.[6] Melyssana setzt nach einigen Tagen einen Verlobungsvertrag auf. Daraufhin fertigt Laurelin eine Schenkungsurkunde für seine Felle an sie auf, um die Naivität von Laurelin weiter auszunutzen.[7] Sie schickt den Maurawan auf Kleiderkauf in Rosan für das bevorstehende Mondfest, um den Kobold Broja zu empfangen. Dieser soll die Felle in ihr Haus jenseits von Rosan bringen.[8] Gemeinsam besuchen Melyssana und Laurelin am Abend das Mondfest.[9]

Das Schicksal[]

Das Mondfest strebt seinem Höhepunkt zu, indem Sanassa, die älteste Tochter Alathaias, aus der Rosenhecke im Rosenpavillon schreitet. Sie zieht die Scherbe mit Melyssanas Namen und verleiht dem aktuellen Fest so den Namen. Melyssana ist zunächst erschrocken, schreitet dann aber festen Schrittes in das silberne Licht in der sich öffnenden Rosenhecke. Laurelin vermag perplex Melyssana nicht aufzuhalten.[10]

Schatten[]

Eldarian[]

Melyssana wird wie andere Opfer des Mondfestes zu einem Schatten unter Matha Bloutas Kontrolle. Als wenige Wochen später Eldarian zum Auserwählten des nächsten Mondfestes wird, erhält Matha Blouta erstmals eine reine Seele. Sie sendet ihn aus, um das Lebenslicht von Fafalla zu nehmen. Eldarian wird von den anderen Schatten belagert und muss von seiner neu gewonnenen Kraft abgeben. Matha Blouta ermuntert ihn nach weiteren Quellen zu suchen und zu trinken. Er begibt sich unwissentlich ins Haus von Sylvelle und trinkt von ihr und ihren Kindern. Doch er trinkt nicht zur Neige. Als Eldarian klar wird was er getan hat, tauchen die anderen Schatten im Haus auf und trinken das restliche Lebenslicht der Familie. Darunter ist Melyssana, die ihn daran hindert andere Schatten zu töten und ihm sagt, dass sie durch ihn nun auch die Macht hätten sich frei zu bewegen.[11]

Mission[]

Matha Blouta trägt Melyssana eine Mission auf und verspricht ihr bei Erfolg die Rückkehr aller Sinne. Melyssana begibt sich als Schatten zum Hafen von Rosan. Sie betritt im Dunkeln das große Schiff Metered, dass demnächst nach Westen auslaufen wird.[12]

Quellen[]

  1. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 775
  2. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 135
  3. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 138
  4. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 127f.
  5. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 134f.
  6. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 142f.
  7. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 212f.
  8. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 215f.
  9. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 230f.
  10. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 246f.
  11. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 535f.
  12. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 769f.
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