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Morwenna ist eine Elfe, die aus dem Fürstenhaus Langollions stammt. Sie ist eine begabte Heilerin mit zweifelhaftem Ruf.[1][2][3][4][5]

Aussehen[]

Morwenna ist eine schöne Elfe von zierlicher Gestalt mit langen schwarzen Haaren.[2] Sie hat dunkle, fast schwarze Augen.[6][7] Sie kleidet sich in schlichten Roben und steckt ihr Haar zurück, um ihrer Arbeit als Heilerin nachzukommen.[8]

Charakter[]

Morwenna ist zur Zeit der Schattenkriege eine junge Elfe mit Idealen. Sie ist überzeugt davon, dass sie ihre Zeit besser in ihre Ausbildung zur Heilerin statt in das Erlernen des Schwertkampfs investieren sollte. So kann sie mehr Gutes für die Gesellschaft ihrer Mutter leisten. Sie lehnt es ab, ihrem Stand entsprechend von Schattenkriegern als Leibwache begleitet zu werden, obwohl sie selbst nur relativ talentiert mit dem Schwert ist, was in den Fechtstunden mit ihrer Familie deutlich wird.

Morwenna teilt die Ansichten ihrer Mutter zu der Staatsform Langollions. Sie mag es nicht, als "Hoheit" angesprochen zu werden, da sie glaubt, alle Sonnenträger Langollions seien gleich[9]. Außerdem zeigt sie sich in Rosan, um geeignete Albenkinder für die Gesellschaft ihrer Mutter auszuwählen - so auch Adelayne.[10]

Gegenüber Adelayne und ihrem Vater zeigt Morwenna Zorn und Härte, als beide das Andenken ihrer Mutter beflecken, indem sie nach Alathaias Verschwinden offen zusammen sind. Ihr Zorn nimmt sie so im Besitz, dass sie (unter Manipulation Matha Bloutas) zum Vatermord bereit ist.[11]

Morwenna ist mit Kalkül und den politischen Winkelzügen an den Höfen Albenmarks vertraut. Sie ist die einzige unter ihren Geschwistern, die Emerelles List im Brief an Eldarian erkennt.[12] Ihre Erfahrungen mit unlauteren Praktiken deutet sie später auch gegenüber Königin Gishild an.[13]

Zur Zeit der Tjuredkriege ist Morwenna kühl und abgeklärt. Sie genießt einen zweifelhaften Ruf und kann auch als begabte Heilerin keine Sympathien im Elfenvolk erwecken. In einem Brief an ihren Bruder Tiranu schreibt sie, dass nur wenige Dinge ihr Herz berühren[14]. Sie ist überzeugt, dass das Ausschalten ihrer Gefühle sie zu einer effektiven Heilerin machen.

Ihre strenge Fassade bröckelt allerdings in seltenen Momenten: Beim Angriff auf Vahan Calyd weint sie vor Entsetzen über die Zerstörung der ihr geliebten Stadt[15], bei Snorris Ereksons Geburt ist sie zu warmen Scherzen aufgelegt[16]. Die Anschuldigungen Gishilds, Morwenna sei für den Tod ihres Bruders verantwortlich, weist sie getroffen zurück und stellt klar, ihr Bestmögliches getan zu haben, um dessen Leben zu bewahren.[17]

Familie[]

Morwenna ist unter den zahlreichen Kindern Alathaias[18] die jüngste Tochter der Alathaia, Elfenfürstin von Langollion und ihrem Gemahl Eldarian.[1][3][4][5] Neben ihrem Bruder Tiranu, einem Schwertmeister, zählen Sanassa, Assanael und Xylon zu ihren Geschwistern.[19]

Biographie[]

Kindheit[]

Morwenna kommt als jüngste Tochter von Alathaia und Eldarian zur Welt. Ihre Kindheit liegt mutmaßlich noch einige Zeit vor dem dritten Trollkrieg.[20]

Schattenkrieg[]

Fechtstunden[]

Auf Weisung ihrer Mutter Alathaias treten Morwenna und alle anwesenden Geschwister sowie auch ihr Vater Eldarian gegen die Schattenkrieger unter Hauptmann Nanduval zu einer Fechtübung an. Morwenna wird relativ schnell im Duell gegen einen der Krieger geschlagen.[21]

Bezeugung von Adelaynes Heilkunst[]

Morwenna wird in den Straßen von Rosan eines nachts auf die Heilerin Adelayne aufmerksam, die verzweifelt um das Leben vom schwerverletzten Omoran kämpft. Die Wunden durch die Silberlöwin Ralla sind jedoch zu groß, sodass der Elf stirbt. Morwenna bietet der Heilerin dennoch ein Leben jenseits der Mauern von Rosan an. Adelayne stellt als Bedingung, dass Omorans Frau Sylvelle und deren Kinder auch dorthin Zutritt erhalten sollen. Morwenna stimmt zu, allerdings unter der Bedingung, dass Adelayne nicht frei sein wird und im Palast der tausend Blüten Alathaia über den Nutzen von Adelayne für die Gemeinschaft entscheiden wird.[22]

Kurz nach ihrer Rückkehr in den Palast, findet dort in Anwesenheit von Morwennas Mutter das Duell zwischen Atossa und Melvyn statt, wobei Erstere schwer verwundet wird. Auf Nanduvals Anweisung wird Adelayne zur Heilung der Fechterin heran beordert. Diese kämpft lange um deren Leben und kann ihr sogar eines der Augen wieder zurückholen. Erschöpft wird Adelayne von Morwennas Vater Eldarian in deren Gemächer gebracht, während Morwenna nun die Heilung von Atossa übernimmt.[23]

Melyssanas Mondfest[]

Morwenna ist meist an der Seite ihrer Schwester Sanassa, der beim Mondfest die Aufgabe zukommt, dem Fest einen Namen zu geben und aus den gesammelten Scherben die Person zu ziehen, die an diesem Abend ins Mondlicht gehen darf. In Wahrheit bestimmen Morwenna, Alathaia und Sanassa im Voraus die betreffende Person. Meist handelt es sich dabei um jemanden, der der neuen Gesellschaft auf Langollion nicht ausreichend ergeben ist, sondern eigene selbstsüchtigere Ziele verfolgt. Auf dem Mondfest nach dem Duell zwischen Atossa und Melvyn, dem Gesandten Emerelles, wird Alathaia auf Laurelin aufmerksam. Sie entscheidet, dass dessen Begleiterin Melyssana für dieses Fest auserwählt werden soll.[24]

Alathaias Unfall[]

Morwenna, Sanassa und Tiranu sind in der Nacht von Alathaias Reitunfall an den Klippen höchstwahrscheinlich im Palast der tausend Blüten anwesend. Bei einem leichtsinnigen Ausritt ihrer Eltern während eines Sturmes stürzt Alathaia mit ihrem Rappen von der Klippe und ist auch nach mehreren Tagen unauffindbar. Nanduval untersucht in einer Lagerhalle in Rosan, wie der Unfallhergang ausgesehen haben muss. Er ruft zunächst Sanassa und Eldarian zu sich, um seine Erkenntnisse zu präsentieren. Im Ohr des Hengstes wurde eine Wespe platziert, die das Pferd gestochen und damit zum Durchgehen gebracht hat. Außerdem werden einige Juwelen mit Rosenschliff bei ihm gefunden, die aus der fürstlichen Schatzkammer stammen müssen. Sanassa ergeht sich in Spekulationen zu den Tätern. Sie vermutet, Eldarians Geliebte Adelayne könnte die Wespe im Ohr des Pferds platziert haben. Die Rosenjuwelen sollen ihrer Vermutung nach von Assanael kommen, der nicht über die Albenpfade reist und sich Fährdienste sucht.[25] Sanassa informiert ihre Geschwister über die neusten Entwicklungen und hofft auf Assanaels baldige Rückkehr nach Langollion.

Die falsche Alathaia[]

Die Fürstenfamilie entscheidet sich dazu, Alathaias immer wahrscheinlicher werdenden Tod zu vertuschen, um Aufstände und Unruhen im Volk zu verhindern. Sanassa gibt sich als ihre Mutter aus und verabschiedet sich in einem aufwendig gestalteten Aufbruch im Hafen von Rosan von ihrer Familie auf eine lange Reise. Währenddessen verbleiben Morwenna, Tiranu und Eldarian in Langollion.[26]

Schuldsuche[]

Nachdem Sanassa wieder und Assanael das erste Mal nach dem Verschwinden von Alathaia in Langollion eintreffen, finden sich die Geschwister mit Morwenna und Tiranu im Kaminzimmer hinter dem kleinen Speisesaal im Palast der tausend Blüten zusammen. Sie tauschen sich über die neusten Entwicklungen aus und fassen schnell drei Hauptverdächtige zum Unfall ihrer Mutter ins Auge: Melvyn, Eldarian und Adelayne. Sanassa kann Melvyn nach einem Gespräch mit Matha Blouta ausschließen. Sie ist überzeugt von der Schuldhaftigkeit Adelaynes. Morwenna lässt diese Vermutung beinahe verzweifeln, denn sie war es, die Adelayne erst an den Fürstenhof gebracht hat.[27]

Tiranu widerspricht Sanassa aber. Er hat die Zeit ihrer Abwesenheit genutzt, um die Gemächer ihres Vaters zu durchsuchen. Dort hat er einen Brief von Emerelle gefunden, in dem sie ihm für seine vermeintliche Treue und Hilfe dankt. Daraufhin kommt es zum Streit. Assanael verweist Tiranu auf seinen Platz und ermahnt ihn, nicht allein zu handeln. Er möchte wissen, weshalb er die Gemächer Eldarians besucht hat. Tiranu stammelt, dass Matha Blouta ihn darauf gebracht hat.[28]

Die Geschwister halten fest, sich vor der Rose in Acht zu nehmen. Sanassa vermutet, die beseelte Pflanze möchte die Geschwister gegeneinander ausspielen. Somit wird auch der Brief nicht als belastendes Beweisstück gegen Eldarian in Betracht gezogen. Morwenna vermutet eine List Emerelles. Außerdem verweist sie darauf, dass ohne Alathaias Leiche deren Tod nicht eindeutig bewiesen werden kann. Sie hofft auf die Rückkehr ihrer Mutter. Dennoch versteifen sich die Geschwister auf die Mitschuld Eldarians. Aufgrund der zahlreichen Affären ihres Vaters hat sich ihr Verhältnis zu ihm enorm verschlechtert. Sie glauben, er verrät Alathaias Andenken, indem er sich öffentlich mit Adelayne zeigt. Ihre schlimmste Vermutung ist, Adelayne könnte an Eldarians Seite die nächste Fürstin Langollions werden wollen. Assanael möchte seinen Vater beim nächsten Mondfest stellen - nötigenfalls mit Gewalt. Sanassa kann ihn allerdings davon überzeugen, die Sache stattdessen mit Kalkül anzugehen. Sie möchte dem nächsten Mondfest Adelaynes Namen geben.[29]

Eldarians Mondfest[]

Morwenna und Sanassa kommt wie bei jedem Mondfest die Aufgabe zu, aus den Scherben einen Namen zu ziehen. Dessen Besitzer soll ins Mondlicht gehen. Die Schwestern beobachten voller Zorn, wie ihr Vater mit Adelayne flirtet.[30] Erbost reißt Morwenna die Zeremonie an sich und nennt statt Adelayne Eldarian als den Auserwählten. Vor aller Augen schreitet Eldarian in das vermeintliche Mondlicht und fällt Matha Blouta zum Opfer.[31] Sanassa, Assanael und Tiranu unternehmen nichts, um ihre Schwester aufzuhalten oder ihren Vater vor dem grausamen Tod zu bewahren.

Es kann vermutet werden, dass Matha Blouta Morwenna stark manipuliert hat, um an ihr Ziel, eine reine Elfenseele geopfert zu bekommen, zu gelangen. Kurz nach dem Spektakel entfernt Nanduval Adelayne vom Fest, um sie vom Zorn der Kinder Alathaias zu bewahren.[32]

Treuebeweis[]

Die Geschwister rufen Nanduval zu sich, um ihn auf die Probe zu stellen. Ihnen ist nicht entgangen, dass er bei Eldarians Mondfest Adelayne geschützt hat. Tiranu unterstellt Nanduval im Gespräch, er würde ihn oder einer seiner Geschwister als Alathaias Attentäter in Betracht ziehen. Nanduval verneint dies vehement.[33] Nun verlangen sie von ihm, die Heilerin als Beweis seiner Treue zu Alathaias Kindern zu töten. Nanduval erklärt sich bereit, den Mord zu begehen.[34] Nachdem Nanduval und Adelayne spurlos verschwinden, ernennen Morwenna und ihre Geschwister Mandalyn zur neuen Befehlshaberin der Schattenkrieger.[35]

Besuch am Totenbett von Fafalla[]

Morwenna wird nach einem mutmaßlich tragischen Kindstod in das Haus einer Elfenfamilie in Langollion gerufen. Auf Geheiß ihres Bruders Assanael wird sie dabei von drei Schattenkriegern begleitet. Sie weißt die Krieger beim Betreten des Grundstücks allerdings an, vor dem Tor zu warten, um keines der anwesenden Albenkinder zu ängstigen. Sie wird von der Mutter des verstorbenen Mädchens empfangen, die sie mit ihrem Titel "Hoheit" grüßt. Morwenna ist diese Anrede unangenehm, da sie der Meinung ist, alle Albenkinder Langollions (die eine Sonne tragen) sollten die gleiche Stellung genießen.[36]

Sie lässt sich von der Mutter an das Totenbett der etwa sechs Jahre alten Elfe bringen. Dort kann sie feststellen, dass das Kind keine Anzeichen für innerliche oder äußerliche Verwundungen aufweist. Trotz dieser Erkenntnis diagnostiziert sie der Mutter, ihre Tochter sei an frühem Herzversagen verstorben. In deren Trauer verspricht Morwenna, eine würdevolle Totenfeier für Fafalla auszurichten. Sie schließt die Mutter in eine tröstende Umarmung und verlässt das Grundstück ohne eine Antwort auf den wahren Grund des rätselhaften Todesfalls gefunden zu haben.[37]

Folgen des Vatermords[]

Für Morwenna unerkannt haben Matha Bloutas geopferte Seelen (mit der unbewussten Hilfe von Eldarian) das Lebenslichts Fafallas verschlungen. Indirekt ist Morwenna also mitverantwortlich für den Tod des Mädchens, da sie bereit war, Eldarians reine Seele an Matha Blouta zu opfern.

Weiterhin fallen Sylvelle mit ihren Kindern und zahlreiche andere Elfen in Langollion den Schattenkreaturen und Matha Blouta zum Opfer.[38] Auch Eldarian wird mutmaßlich von ihnen verschlungen.[39]

Melyssana verlässt auf deren Geheiß schließlich die Insel, um andere Küsten aufzusuchen.[40]

Nach dem Schattenkrieg[]

Tiranu und Morwenna sind mutmaßlich die einzigen Kinder Alathaias, die den Schattenkrieg überlebt haben. Ihnen kann keine Schuld und kein Mitwissen nachgewiesen werden. Morwenna kommt weiter ihrer Profession als Heilerin nach, ist aber beispielsweise bei jenem Fest der Lichter, bei dem die Ordensritter Vahan Calyd angreifen, Tiranus gleichwertige Vertretung als Oberhaupt Langollions.

Tjuredkriege[]

Einsatz als Heilerin[]

Morwenna ist bereits mehrere Jahrhunderte alt, als die Tjuredkriege geführt werden. Dort wird Morwenna mehrmals als Heilerin in den Lazaretten eingesetzt.[41]

Geburt von Snorri Gunnarson[]

König Gunnar Eichenarm sendet während der zweiten Niederkunft Roxannes den Kobold Brandax Mauerbrecher als Bote nach Albenmark, damit dieser für ihn um Hilfe bittet.[42] Morwenna wird von Emerelle ins Fjordland geschickt und trifft am Albenstern des Hartungskliffs auf Gunnar. Gemeinsam reitet sie mit ihm nach Firnstayn.[43]

Morwenna wird vom König zu Roxanne gebracht. Ihr gelingt es schließlich, Mutter und Kind nach langem Kampf im Kindbett zu retten. Roxanne ist ab diesen Zeitpunkt allerdings unfruchtbar. Morwenna wendet sich daraufhin Gunnar zu und warnt ihn vor dem frühen Tod seines frisch geborenen Sohnes Snorri, wenn dieser nicht vor Vollendung des siebten Lebensjahre den Elfen übergeben wird.[44] Aufgrund der Weissagung des Orakels von Telmareen fordert Morwenna, dass sein Sohn zu seinem achten Geburtstag zur Ausbildung in Albenmark übergeben wird, da das Orakel besagt, dass Albenmark im Kampf gegen die Ordensritter fallen würde, wenn die letzte Person aus der Blutlinie Mandreds stürbe.[45][46]

Gunnar bricht den Pakt mit Morwenna und ihrer Königin Emerelle und überreicht Snorri nicht den Elfen, worauf dieser in seinem siebten Lebensjahr im Wolkenspiegelsee ertrinkt.[47]

Gishilds Begleitung in Vahan Calyd[]

Nachdem Gishild von Ollowain und den Elfenrittern nach Jahren bei den Ordensrittern von Valloncour befreit wird, begegnen sich Morwenna und Gishild auf der Sturmhorst wieder, die in den Hafen von Vahan Calyd einläuft. Morwenna erkundigt sich nach dem Befinden von Gishild.[48] Nach der Ankunft hat Morwenna den Auftrag, Gishild in die Mangroven zu den Apsara zu begleiten und vor Gefahren zu schützen. Von Gishild wird sie verantwortlich für den Tod ihres kleinen Bruders Snorri gemacht. Dies, obwohl die Elfe vor dem frühzeitigen Tod des Kindes warnte. Dieser Umstand beschert ihr den Titel als Hexe. Morwenna distanziert sich von der Anschuldigung der Königin und beschwört, nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben.[49]

Zurück im Hafen von Vahan Calyd trifft Morwenna auf Ollowain und heilt sein verletztes rechtes Bein ohne ihm Schmerzen zu ersparen.[50] Später begleitet sie neben Ollowain, Fenryl und Yulivee Gishilds Heer im Fjordland.[51]

Massaker von Vahan Calyd[]

Morwenna läuft mit ihrem Schiff zwei Tage nach dem Massaker von Vahan Calyd im zerstörten Vahan Calyd ein. Ihr Schiff wird von den Besatzungstruppen der Ordensritter geentert und durchsucht, ihr werden beispielsweise Schmuck und Wundbesteck geraubt. Sie befürchtet körperliche Übergriffe der menschlichen Besatzer, stellt aber fest, dass diese letzten Schranken des Anstands noch aufrecht stehen.[41] Sie ist entsetzt über die Zerstörung der Stadt und weint das erste Mal seit den Tagen ihrer Kindheit. Nach der Durchsuchung der Ordensritter schickt sie ihre Besatzung aus, um Verwundete zu suchen, denen noch zu helfen ist. Sie hofft außerdem, dass Emerelle noch am Leben ist, deren Talent, gebrochene Geister zu heilen, in dieser Lage unerlässlich ist. Diese Erlebnisse schreibt sie in einem Brief an ihren Bruder Tiranu nieder.[52]

Die Heilung von Erek[]

Nach dem Massaker von Vahan Calyd trifft Morwenna bei der Überfahrt von Haspal ins Fjordland erneut auf Gishild. Gishilds Ehemann Erek Asmundson liegt schwer verwundet im Krankenbett. Morwenna heilt den verletzen Schildarm des Königs.

Gishild ist darum bemüht, die Beziehung zu ihrem Ehemann zu stabilisieren. Sie erkundigt sich danach, wie viele Krüge Met Erek nach Morwennas Meinung wohl in seinem Zustand vertragen könnte. Morwenna ist geschockt vom Vorschlag der Menschenkönigin, ihrem verwundeten Ehemann größere Mengen Alkohol zuzuführen.

Morwenna unterstellt Gishild einen Anschlag auf Ereks Leben. Als Gishild dieser Anschuldigung mit einer Ohrfeige begegnen möchte, hält Morwenna sie zurück und erklärt ihr ausführlich, dass ihr sehr bewusst ist, was Frauen ihrer Position zu tun bereit sind, um ihre Macht zu erhalten.[53] Dies legt nahe, dass die Winkelzüge zur Zeit der Schattenkriege Morwenna zu einer abgeklärten und taktisch erfahrenen Frau gemacht haben.

Nach der Auseinandersetzung heilt Morwenna weitere Verletzte auf dem Vorderdeck.[54] Am Morgen darauf kommt Gishild erneut zu Morwenna und bittet sie, nach Erek zu sehen. Morwenna warnt die Königin erneut vor dem Tod aus Unachtsamkeit. Nach einer Liebesnacht der beiden sind seine Wunden erneut aufgebrochen und müssen geheilt werden.

Geburt von Snorri Erekson[]

Morwenna hält sich in Firnstayn auf, während des Angriffs auf Aldarvik. Ein einziger Bote der eingeschlossenen Gishild und ihrer Truppen erreicht halb tot die Hauptstadt. Morwenna heilt den Boten.[55]

Morwenna wird während der Geburt von Gishilds Kind von Roxanne dazugeholt. Sie hält lange an der Möglichkeit einer natürlichen Geburt fest bis sie gezwungen ist, das Kind mit ihren magischen Fähigkeiten auf die Welt zu holen. Nach der Geburt sieht Gishild Morwenna das erste Mal lächeln: die Elfe ist der Meinung, das Kind sei für einen Menschen sehr hübsch. Anschließend ist Erek anwesend und schlägt den Namen Snorri Erekson vor. Danach fordert Morwenna Roxanne und Erek auf, das Gemach zu verlassen, da Gishild viel Blut verloren hat und Ruhe braucht. Morwenna will solange über Gishild wachen.[56]

Untergang des Fjordlands und Trennung der Welten[]

Mutmaßlich überlebt Morwenna den Untergang des Fjordlandes und kehrt nach Albenmark zurück bevor letzteres von den anderen Welten getrennt wird.

Quellen[]

  1. 1,0 1,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 775
  2. 2,0 2,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 15
  3. 3,0 3,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 627
  4. 4,0 4,1 Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 591
  5. 5,0 5,1 Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 708
  6. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 58
  7. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 76
  8. Elfenritter - das Fjordland (Heyne 2008), S. 76
  9. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 510
  10. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 171 ff.
  11. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 405 ff.
  12. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 391
  13. Elfenritter - das Fjordland (Heyne 2008), S. 86
  14. Elfenritter - das Fjordland (Heyne 2008), S. 9
  15. Elfenritter - das Fjordland (Heyne 2008), S. 11
  16. Elfenritter - das Fjordland (Heyne 2008), S. 613
  17. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 454 f.
  18. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 898
  19. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 776
  20. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 402
  21. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 57f.
  22. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 171f.
  23. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 184f.
  24. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 235f.
  25. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 363f.
  26. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 369f.
  27. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 388f.
  28. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 390
  29. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 391f.
  30. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 405f.
  31. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 409
  32. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 409 f.
  33. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 429
  34. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 430
  35. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 492
  36. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 510.
  37. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 512
  38. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 538.
  39. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 540.
  40. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 770f.
  41. 41,0 41,1 Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 9f.
  42. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 11
  43. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 15
  44. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 24
  45. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 352
  46. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 168
  47. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 51
  48. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 453
  49. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 454f.
  50. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 467
  51. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 567
  52. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 11
  53. Elfenritter - das Fjordland (Heyne 2008), S. 86
  54. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 75f.
  55. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 443
  56. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 610f.
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