FANDOM


Noroelle ist eine Elfe und eine mächtige Zauberin. Sie wurde von Emerelle in die Zerbrochene Welt verdammt, nachdem sie dem Devanthar Ebermann ein Kind, Guillaume, geschenkt hatte.[1] Ihr Haus lag an der Küste von Alvemer.[2] Ihre frühere Inkarnation war Aileen.

Aussehen Bearbeiten

Ihre Augen sind grün und ihre Haare schwarz.

Besondere Beziehungen Bearbeiten

Noroelle hegt eine besondere Beziehung zu Nuramon und Farodin, die beide über ein Jahrtausend um ihre Gunst warben. Obilee ist eine gute Freundin. Bis zu ihrer Verbannung war sie eine Vertraute von Emerelle. Noroelle galt als eine der mächtigsten Zauberinnen unter den Albenkindern.[3]

Biographie Bearbeiten

Minneherrin Bearbeiten

Nuramon und Farodin werben seit dem Jahr 20 vdB um ihre Hand.[4] Sie kann sich jedoch nicht entscheiden. Deshalb entscheidet sie sich, demjenigen nachzugeben, der einen ihrer sehnlichsten Wünsche erfüllt: Nuramon soll es wagen, sie zu berühren und Farodin muss sein Herz öffnen und ihr seine Liebe eingestehen.[5]

Die Großmutter Obilees gibt diese Noroelle zur Obhut. Sie wird schnell ihre engste Vertraute.

Als beide Bewerber im 1 Jahr ndB gleichzeitig zu der Elfenjagd mit Mandred aufbrechen müssen, ist sie ziemlich betrübt, denn in der Nacht davor erfüllten gleich beide ihre Voraussetzung.[6] Noroelle beschließt eine Entscheidung zu treffen, wenn beide zurückgekehrt sind. Zum Abschied trägt sie ein grünes Kleid, welches von Obilee gemacht wurde.[7] Emerelle empfängt Noroelle, da diese als Minneherrin Farodin und Nuramon für die Elfenjagd freigeben muss. Sie stimmt zu und stellt Emerelle Obilee vor. Anschließend werden die Teilnehmer der Elfenjagd in den Thronsaal geführt und Emerelle sendet sie für ihren Auftrag aus.[8]

Sie begleitet die Elfenjagd zum Albentor bei der Atta Aikhjarto und nimmt dort Nuramon und Farodin das Versprechen ab, dass sie beide zurückkehren werden. Zum Abschied schenkt sie beiden magische Maulbeeren aus dem Obstgarten von Emerelles Burg.[9]

Täuschung Bearbeiten

Vier Nächte später träumt sie von Nuramon. Allerdings war es der Manneber, der sich in ihren Traum geschlichen hat und dort ein Kind mit ihr erzeugte. Durch sein Trugbild dachte sie, Nuramon und Farodin wären gestorben.[10] Kurze Zeit später kehrten einer der weissen Wölfe und die Pferde verletzt zurück nach Albenmark. Ein Suchtrupp kehrte ergebnislos zurück.

Schwangerschaft und Versteck Bearbeiten

Ein Jahr später bringt Noroelle bei ihrem See einen Junge zur Welt, sie nennt ihn Nuramon. Emerelle bemerkt sofort, dass es kein Elfenkind ist und verlangt, dass Noroelle mit dem Kind in drei Tagen vor ihr im Thronsaal erscheint.[11] Die Königin beschließt das Kind durch Dijelon und seine Krieger töten zu lassen. Noroelle lässt dies nicht zu und kann das Kind rechtzeitig in der Menschenwelt verstecken.[12] Drei Tage später ergibt sie sich ihm bei der Fauneneiche. Dieser versucht ihr das Versteck des Kindes zu entlocken, scheitert dabei aber. Er bringt sie in den Thronsaal, wo sie bereits das gesamte Hofvolk erwartet.[13]

Prozess und Verbannung Bearbeiten

Während dem folgenden Prozess wird ihr erklärt, wer sie in dieser Nacht besucht und geschwängert hatte. Sie gibt diese "Schuld" zu, klagt jedoch Dijelon (stellvertretend für Emerelle, da Noroelle es nicht wagt diese vor dem gesamten Hofvolk anzuklagen[14]) an, ihr Kind töten zu wollen. Dieser schweigt aus Treue zu seiner Königin. Emerelle jedoch gibt es zu. Sie sieht in dem Halb-Devanthar eine existenzielle Gefahr für ganz Albenmark. Daraufhin verkündet die Königin ihr Urteil: Verbannung auf ewig auf eine Insel in der zerbrochenen Welt.[15] Noroelle bittet jedoch nach dem Urteilsspruch Emerelle, dass sie Obilee in ihr Gefolge aufnimmt und sie für die Anliegen Alvemers eintreten darf. Emerelle gewährt Noroelle diesen Wunsch.[16]

Ihr wird jedoch noch ein Tag in Freiheit zugesprochen. Sie nutzt die Zeit, an ihrer magischen Quelle drei magische Steine herzustellen.[17] Einen schenkt sie Obilee (den Diamant), die anderen gibt sie ihr zur Verwahrung für Farodin und Nuramon (einen Almandin und einen Smaragd). Dies sind Noroelle´s Steine. Danach macht sie Obilee noch Mut voran zu schauen und bei der Königin ihren Platz einzunehmen. Kurz darauf kommt diese mit einem Stundenglas und ihrem Albenstein. Noroelle folgt ihrer Königin, die sie zu ihrem Gefängnis bringt.[18] Dabei stellte sie fest, dass sie wieder dem Urteil ihrer Königin vertraute.

Während ihrer Verbannung erlangt sie der Erkenntnis über ihre frühere Inkarnation als Aileen.[19]

Erfüllung des Schicksals Bearbeiten

Vor der Trennung der Welten befreien Nuramon und Farodin sie aus ihrem Gefängnis.[20] Daraufhin entscheidet sich Noroelle für Farodin, obwohl sie auch Nuramon liebt. Nach diesem Geständnis geht sie mit Farodin zusammen ins Mondlicht.[21]

Sonstiges Bearbeiten

Noroelle schenkte Nuramon und Farodin jeweils einen Stein aus ihrem See. Diese Steine belegte sie mit einem Zauber, den die beiden nicht erfassen konnten. Erst beim Kampf mit dem Devanthar entdeckten sie, dass Noroelle´s Steine mit einem Zauber belegt waren, der den Devanthar stark verletzen konnte. Nur durch diesen Zauber waren sie in der Lage den Devanthar zu besiegen.[22] Somit ist Noroelle eines der wenigen Albenkinder, welche solch mächtige Magie kennt und wirken kann. Mutmaßlich hat sie diesen Zauber von der Fauneneiche erlernt.

Maulbeeren mag sie am Liebsten.

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1017
  2. Die Elfen (Heyne 2014), S. 76
  3. Die Elfen (Heyne 2014), S. 164f.
  4. Die Elfen (Heyne 2014), S. 21f.
  5. Die Elfen (Heyne 2014), S. 25
  6. Die Elfen (Heyne 2014), S. 67f.
  7. Die Elfen (Heyne 2014), S. 74
  8. Die Elfen (Heyne 2014), S. 86f.
  9. Die Elfen (Heyne 2014), S. 101
  10. Die Elfen (Heyne 2014), S. 142ff.
  11. Die Elfen (Heyne 2004), S. 158f.
  12. Die Elfen (Heyne 2014), S. 164f.
  13. Die Elfen (Heyne 2004), S. 171f.
  14. Die Elfen (Heyne 2014), S. 172f.
  15. Die Elfen (Heyne 2014), S. 178
  16. Die Elfen (Heyne 2014), S. 179
  17. Die Elfen (Heyne 2014), S. 180
  18. Die Elfen (Heyne 2014), S. 183
  19. Die Elfen (Heyne 2014), S. 903
  20. Die Elfen (Heyne 2014), S. 897ff.
  21. Die Elfen (Heyne 2014), S. 907
  22. Die Elfen (Heyne 2014), S. 762ff.
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.