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Obilee ist eine Elfe aus Alvemer, die während des dritten Trollkrieges zu einer Heldin wurde.[1][2][3]

Aussehen Bearbeiten

Obilee ist von zierlicher Gestalt. Ihre Augen sind grün und ihre Haarfarbe ist blond.[4][5] Später als kämpfende Zauberin sind ihre blonden Haaren zu dicken Zöpfen geflochten.[6]

Familie Bearbeiten

Ihre Eltern sind Orone und Halvaric.[7] Außerdem ist sie eine Urenkelin der Danee, die Obilee sehr ähnelt.[5]

Biographie Bearbeiten

Jugend Bearbeiten

Obilee wurde 15 vdB geboren und zog schon in sehr jungen Jahren von der Heimat fort. Sie wurde von ihrer Großmutter in Noroelles Obhut gegeben.[4] Sie wurde schnell zu Noroelles Vertrauten und diese stellt Obilee Emerelle offiziell vor, als Nuramon und Farodin zur Elfenjagd ausziehen.[7] Noroelle und Obilee begleiten die Gruppe noch bis zum Tor des Aikhjarto.[8]

Verbannung von Noroelle Bearbeiten

Die Elfenjagd kehrt nicht zurück und Noroelle vertraut Obilee an, dass sie im Traum von Nuramon besucht wurde. Ein Jahr später bringt Noroelle in Anwesenheit von Obilee und Emerelle einen Junge zur Welt, sie nennt ihn Nuramon. Emerelle bemerkt sofort, dass es kein Elfenkind ist und verlangt, dass Noroelle mit dem Kind in drei Tagen vor ihr im Thronsaal erscheint.[9]

Obilee ist im Thronsaal als Noroelle vor die Königin geführt hat. Noroelle wird vorgeworfen, ihr Kind entgegen des Befehls der Königin in die Welt der Menschen gebracht zu haben.[10] Während der "Verhandlung/Anklage" wurde Dijelon gebeten auszusagen, ob jemand anderes, insbesondere Obilee, Noroelle bei ihrer Tat geholfen hatte. Er verneint dies.[11]

Als Emerelle Noroelle verbannt, verliert sie ihre Bezugsperson. Noroelle bittet jedoch nach dem Urteilsspruch Emerelle, dass sie Obilee in ihr Gefolge aufnimmt und sie für die Anliegen [[[Alvemer]]s eintreten darf. Emerelle gewährt Noroelle diesen Wunsch.[12] Noroelle nutzt die Zeit, an ihrer magischen Quelle drei magische Steine herzustellen. Einen schenkt sie Obilee (den Diamant), die anderen gibt sie ihr zur Verwahrung für Farodin und Nuramon (einen Almandin und einen Smaragd). Dies sind Noroelle´s Steine. Danach macht sie Obilee noch Mut voran zu schauen und bei der Königin ihren Platz einzunehmen.[13]

Als Farodin und Nuramon von der Elfenjagd zurückkehrten richtete sie Noroelles letzte Worte aus. Und beide erfuhren die Wahrheit. Außerdem überreicht Obilee ihnen den Almandin und Smaragd.[5]

Als Farodin, Nuramon und Mandred entgegen des Verbotes Emerelle Albenmark über einen niederen Albenstern verlassen, folgt ihnen Obilee bis dort hin und verabschiedet Nuramon mit einem Handgruß aus der Ferne.[14]

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Kriegbeginn Bearbeiten

Emerelle reist im Jahr 40 ndB nur mit einem kleinen Gefolge zum Fest der Lichter. Obilee bleibt auf Burg Elfenlicht zurück. Die Trolle kehren nach Albenmark zurück und lösen mit dem Untergang von Vahan Calyd den Dritten Trollkrieg aus.[15]

Ausbildung und Gesandte Emerelles Bearbeiten

Obilee nimmt Noroelles Platz an der Seite der Königin ein und wird von ihr zu einer fahrenden Ritterin ausgebildet.[16] Nachdem Ollowain 14 Jahre verschollen ist, steht eine Entscheidungsschlacht gegen die Trolle bei Feylanviek bevor. Emerelle sendet Obilee zu Eleborn, um auch die Bewohner des Meeres gegen die Trolle zu mobilisieren. Eleborn lehnt dies im Hinblick auf die geltenden Verträge zurück.[17]

Im Haus von Shandral Bearbeiten

Nachdem Ollowain zurückgekehrt ist, begleitet sie ihn mit einer kleinen Eskorte nach Feylanviek. Ollowain sendet sie in das Heerlager, um eine Versammlung der Befehlshaber anzuberaumen.[18] Auf dem Fest der Kentauren wird Shandral bei einem Streich von Ollowain und Melvyn verletzt. Obilee soll Shandral in seinen Palast bringen und vor möglichen Versuchen Melvyns ihn zu töten schützen.[19] Sie schaut sich im Hause Shandrals um und entdeckt die gepeinigte Leylin, allerdings wird sie durch die in Opium getränkten Wände geschwächt und schließlich durch einen Bolzen außer Gefecht gesetzt.[20] Nach Shandrals Flucht aus Feylanviek, wird die Schwerstverletzte Obilee in dessen Palast gefunden. Nardinel heilt sie und macht Ollowain auf den vorhandenen Opiumgeruch in Leylins Gemach aufmerksam.[21]

Treue zu Emerelle Bearbeiten

Nachdem Emerelle den Befehl erteilt Feylanviek und die nördlichen Fürstentümer nach der Schlacht am Mordstein aufzugeben und die Krieger zur Burg Elfenlicht ruft, verweigert Elodrin den Befehl. Fenryl berichtet ihnen, dass Orgrim nun der Feldheer des Trollheeres ist. Elodrin möchte Orgrim dort treffen, wo er am Verwundbarsten ist. Er plant einen Angriff auf die Nachtzinne. Er übergibt das Kommando über die restlichen Truppen an Caileen, die den Trollen einen blutigen Zug durch das Windland abringen soll. Auch Obilee möchte sich zunächst beteiligen, wird aber von Elodrin ausgebremst, da sie als Vertraute eher Einfluss auf Emerelles Entscheidungen ausüben kann.[22]

Als die Trolle vor der Shalyn Falah stehen, wird Obilee als Botin der Königin zu den Trollen geschickt. Sie unterbreitet das Angebot eines Zweikampfes.[23]

OlvedesBearbeiten

Etwa 250 Jahre nach dem Auszug Nuramons, Farodins und Mandreds lebt oder weilt Obilee in Olvedes. Sie gilt seit dem Trollkrieg als Heldin.[24][25]

DreikönigsschlachtBearbeiten

Rückkehr der VerbanntenBearbeiten

Im Jahr 549 ndB kehren Nuramon und Farodin als Boten des fjordländischen Königs Liodred nach Albenmark zurück. Im Thronsaal steht Obilee an der Seite der Königin, als die beiden die Königin im Namen Liodreds um die Bündnistreue Albenmarks gegen eine Flotte der Tjuredkirche, die auf Firnstayn zusteuert, bitten. Emerelle stimmt dieser Bitte zu.[26] Nach der Unterhaltung verlässt die Königin mit den anderen Kriegern den Thronsaal, während Obilee wartet bis Nuramon mit seiner Verwandschaft gesprochen hat.[27] Schließlich spricht sie Nuramon und Farodin an und begrüßt sie. Obilee freut sich für Nuramon, da er nun endlich von seiner Sippe anerkannt wird. Anschließend stoßen Obilee, Nuramon und Farodin zur Königin und den anderen Kriegern hinzu, während Yulivee von der Flucht vor den Ordensrittern berichtet.[25]

Die Schlacht Bearbeiten

Obilee dient auf der Elfenglanz, dem Flaggschiff Emerelles, als die Flotte der Elfen in den Göndir-Fjord einfährt. Emerelle weist Obilee Nuramon zu. Obilee soll auf dem Vorderkastell das Kommando übernehmen, nachdem Pelveric und Dijelon zu den Fjordländern gestoßen sind. Obilee führt hier das Kommando über etwa fünfzig Krieger aus Alvemer.[28] Mit ihren Schützen kann Obilee Entlastung für die Fjordländer um Mandred Torgridson und Liodred bringen. So ermöglichen sie ein Aufeinandertreffen der Fjordländer mit Pelveric und dessen Elfenkriegern.[29]

Mandred und Liodred erreichen daraufhin das Flagschiff Emerelles, als ein Priester der Tjuredkirche einen Zauber wirkt, der die Elfen in dessen Nähe tötet. Obilee wird Zeuge wie Alvias Emerelle das Leben rettet. Anschließend ruft Liodred seine Mandriden zu sich, um die Elfen zu schützen.[30] Auch Obilee versucht mit ihren Kriegern die nun vordringenden Ordensritter auf Abstand zu halten. Sie will die Königin zu Ollowain und somit außer Reichweite des Priesters bringen. Liodred, Mandred und die Mandriden hingegen sollen zum Priester vorstoßen und ihn töten.[31]

Nachdem Nomja den Priester mit dem Bogen abschießen konnte und die Trolle auch ankamen, wendete sich das Blatt der Schlacht zu Gunsten der Albenkinder und Fjordländer. Daraufhin kehrt Emerelle unverzüglich auf die Elfenglanz zurück. Sie lässt sich im Beisein von Obilee die Silberschüssel bringen. Emerelle sucht mit deren Hilfe das Schlachtfeld nach dem Anführer der Ordensritter ab. Überraschend entdeckt sie den Devanthar.[32] Der Ebermann in Form eines Priesters beförderte über einen Pfad den Trollkönig Boldor und weitere Schiffe in die Leere der Zerbrochene Welt. Emerelle nutzt ihren Albenstein, um gegen den Devanthar Magie zu wirken. Auch Skanga unterstützt sie aus der Ferne mit ihrem Albenstein. Gemeinsam schaffen sie es den schwarzen Sog zu schließen.[33]

Nach der Schlacht ist Obilee anwesend, als Emerelle Nuramon, Farodin, Liodred und einige Krieger ihrer Leibwache aussendet, um den Devanthar zur Strecke zu bringen. Obilee wirkt zuvor einen Zauber, um auch in die Waffen Farodins und Liodreds Magie einzuweben. Obilee verspricht Nuramon, sich um Yulivee und ihre Ausbildung zu kümmern.[34]

Tjuredkriege Bearbeiten

Obilee kämpfte in vielen Schlachten während der Tjuredkriege als Kriegerin und Magierin. Obilee begleitet Emerelle nach Gishilds Entführung und dem Verschwinden von Gunnar Eichenarmzum Krönungsfest von Roxanne nach Drusna. Obilee entgeht wie Emerelle und Ollowain dem Anschlag durch die angewendete Gabe des Devanthar durch einen der gefangenen Ordensritter.[35]

Trennung der Welten Bearbeiten

Als die Helden Nuramon, Farodin und Mandred, nachdem sie den Devanthar in der Gestalt Therdavans getötet und ihm seinen Albenstein abgenommen hatten, in die Albenmark zurückkehrten, hatte Emerelle bereits zu den Waffen für die letzte entscheidende Schlacht gerufen. Alle Albenkinder versammelten sich an Burg Elfenlicht zum Kriegsrat, darunter Obilee als treuste Kriegerin Emerelles.[36]

Emerelle erhält von den Nuramon und Farodin den Chrysoberyll des Devanthars und gibt diesen an Yulivee und eröffnete den Albenkindern ihren Plan: Jegliche Verbindungen zwischen der Menschenwelt und Albenmark sollen getrennt werden. Um den Sieg der Kirche zu verhindern und sich genug Zeit für den gigantischen Zauber zu verschaffen, würde nach der Schlacht das Land südlich der Shalyn Falah vom restlichen Albenmark abgespaltet. Einen Tag später würden die Albensteine ihre Arbeit beendet haben, alle Albenpfade, die nach Daia führten, zu trennen.[37]

Schließlich komplettieren die zurückgekehrten Zwerge den Kriegsrat Albenmarks. Emerelle verspricht allen nun Anwesenden, dass in Zukunft die Trolle, die Zwerge und auch die Fjordländer, denen sie Asyl angeboten hatte, ihre eigenen Könige in Albenmark stellen dürften. Thorwis stellt dabei seine benötigte Hilfe bei der Trennung der Welten in Aussicht und Wengalf die Streitmacht der Zwerge.[38] Obilee beordert ihre Stellvertreterin Daryll und die Reiterei von Alvemer an die Seite von Nuramon und die Zwerge.[39]

Obilee hält ihre Liebe zu Nuramon tief in ihrem Inneren begraben, da sie sich seiner Liebe zu Noroelle bewusst ist. Erst am Tag vor der Abtrennung des Landes jenseits der Shalyn Falah gesteht sie ihm ihre Gefühle.[40]

Obilee nimmt an der Beerdigung von Mandred im Beisein aller Mächtigen Albenmarks teil.[41] Nuramon bleibt allerdings, trotz seiner Zuneigung zu Obilee, Noroelle treu und verlässt nach der Schlacht Albenmark für immer.[42]

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1018
  2. Die Elfen (Heyne 2014), S. 564
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 958
  4. 4,0 4,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 86
  5. 5,0 5,1 5,2 Die Elfen (Heyne 2014), S. 206f.
  6. Die Elfen (Heyne 2014), S. 670
  7. 7,0 7,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 87
  8. Die Elfen (Heyne 2014), S. 93f.
  9. Die Elfen (Heyne 2014), S. 158f.
  10. Die Elfen (Heyne 2014), S. 172
  11. Die Elfen (Heyne 2014), S. 177
  12. Die Elfen (Heyne 2014), S. 179
  13. Die Elfen (Heyne 2014), S. 180f.
  14. Die Elfen (Heyne 2014), S. 351
  15. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 22
  16. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 318ff
  17. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 397ff
  18. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 428
  19. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 467ff
  20. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 476ff
  21. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 504ff
  22. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 685ff
  23. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 877
  24. Die Elfen (Heyne 2014), S. 564
  25. 25,0 25,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 677f.
  26. Die Elfen (Heyne 2014), S. 669
  27. Die Elfen (Heyne 2014), S. 675
  28. Die Elfen (Heyne 2014), S. 690f.
  29. Die Elfen (Heyne 2014), S. 696f.
  30. Die Elfen (Heyne 2014), S. 702f.
  31. Die Elfen (Heyne 2014), S. 710f.
  32. Die Elfen (Heyne 2014), S. 733f.
  33. Die Elfen (Heyne 2014), S. 740f.
  34. Die Elfen (Heyne 2014), S. 745f.
  35. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 345f.
  36. Die Elfen (Heyne 2014), S. 784f.
  37. Die Elfen (Heyne 2014), S. 790
  38. Die Elfen (Heyne 2014), S. 798
  39. Die Elfen (Heyne 2014), S. 826
  40. Die Elfen (Heyne 2014), S. 823
  41. Die Elfen (Heyne 2014), S. 884
  42. Die Elfen (Heyne 2014), S. 891
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