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Orgrim ist der größte Feldherr der Trolle und der Herzog der Nachtzinne. Nachdem 100 Jahre nach der Dreikönigsschlacht die Seele des Königs der Trolle Boldor nicht wiedergeboren wurde, wird Orgrim von Skanga im Jahr 649 ndB zum König ausgerufen.[1][2][3] In den Geschichten der Fjordländern ist er auch als Orregrim bekannt.[4]

Aussehen Bearbeiten

Orgrim ist ein muskulöser Troll von etwa eineinhalb Mannlängen mit einem breiten Kreuz.[5] Seine Haut ist von dunklem Grau mit hellen Einsprengseln. Sein Unterkiefer ist nach vorn geschoben und seine Augen sind bernsteinfarben.[6]

Charakter Bearbeiten

Orgrim ist einer der wenigen Trolle, der lesen und schreiben kann. Darüber hinaus ist er der Einzige, der Gedichte verfasst und das Falrach-Spiel beherrscht. So schreibt er seine Gedichte und Geschichten im Nachtzinnencodex nieder. Er ist auch einer der Wenigen, die die Menschen respektieren.

Blutfehde Bearbeiten

Orgrims Seele führt eine Blutfehde mit dem Elf Farodin, nachdem dessen Geliebte Aileen durch eine seiner vorherigen Inkarnationen Dolgrim im ersten Trollkrieg in der Schlacht von Welruun getötete wurde. Eine seiner Inkarnationen wurde von Farodin sogar schon in seinem Schlafzimmer in der Nachtzinne ermordet.

Biographie Bearbeiten

Rudelführer Bearbeiten

Über die frühe Kindheit und Jugend Orgrims ist wenig bekannt. Mit 30 Jahren allerdings ist er bereits zum Rudelführer aufgestiegen und hatte das Kommando über ein eigenes Schiff, die Donnerer bekommen. Aufgrund dieser frühen Beförderung hat er viele Neider, allen voran den Hünen Gran.[7] Orgrim möchte einen Herzogtitel erringen.

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Angriff auf Vahan Calyd Bearbeiten

Branbart verspricht demjenigen Rudelführer, der den Palast Emerelles betritt, ein neues Herzogtum zu schaffen.[8] Die Donnerer sinkt beim Angriff auf Vahan Calyd, nachdem der Rammsporn einer Weißen Galeere der Elfen sich in den Rumpf bohrt. Die Trolle, die sich retten können, treten über die Enterbrücken auf die gekaperte Prunk-Liburne Mondschatten der Elfen über.[9] Branbart tadelt ihn für den Verlust seines Schiffes und macht sich über Orgrim lustig.[10] Nachdem Skanga feststellt, dass die tote Elfe auf der Prunkliburne nicht Emerelle sondern Sansella ist, degradiert Branbart Orgrim zum einfachen Kämpfer und nimmt ihm sein Rudel.[11]

Danach wird Orgrim als Wache abkommandiert, um die falsche tote Königin zu bewachen.[12] Danach wird er zum Fest Branbarts beordert und wird Zeuge wie Shahondin den König vorführt.[13] Von Skanga wird er im Anschluss auf die Geisterwind beordert und begleitet sie zum Albenstern im Waldmeer.[14] Dort werden sie von Brud über seine Beobachtungen unterrichtet.[15] Er hilft Skanga bei der Durchführung des Rituals zur Verwandlung von Shahondin und Vahelmin in Shi-Handan.[16] Maruk dient dabei als Lockvogel. Orgrim wird daraufhin Rudelführer auf der Geisterwind. Er bringt unter anderen Boltan und Gran mit.[17]

Seeschlacht von Reilimee Bearbeiten

Als Rudelführer der Geisterwind nimmt Orgrim an der Seeschlacht von Reilimee teil. Dort schafft er es mit seinen Kriegern einen ganzen Mauerabschnitt einzunehmen und ermöglicht damit erst den Trollen Reilimee einzunehmen.[18] Auch diesen Erfolg erkennt Branbart nicht an. Er schickt ihn dagegen mit einem einzigem Rudel, dem alten Troll Mandrag und Birga, der Schülerin Skangas, in die Walbucht, um den Nachschub Phylangans abzuschneiden.[19] Sie erreichen die Walbucht und Mandrag empfiehlt Orgrim noch ein Stück weiter bis zum Eingang des Swelm Tals zu segeln.[20]

Wolfsgrube und Eisebene Bearbeiten

Orgrim nimmt die Wolfsgrube am Ende des Swelm Tals kampflos ein, da die Elfen diese bereits evakuiert hatten.[21] Brud entdeckt, dass die Fliehenden nicht weit weg sind. Er soll die Elfen in Angst versetzten und in ein Tal abdrängen.[22] Sie werden jedoch vom Menschenheer unter Alfadas überrascht.[23] Von einem Hügel aus beginnt ein Gefecht zwischen den Trollen, den Menschen und den eintreffenden Kentauren. Durch die mitgebrachten Geschütze zwingen die Trolle diese schließlich zum Rückzug.[24] Branbart sieht dies als feige Tat und setzt ihn im Kriegsrat erneut als Rudelführer ab. Skanga jedoch schildert Branbart, dass Orgrim es war, der die Felsenburgen der Snaiwamark kampflos besetzte, da die Elfen flohen. Der Shi-Handan Shahondin schildert dem Kriegsrat die Verteidigungsanlagen Phylangans. Orgrim fordert 500 Krieger von Branbart und verspricht ihm das Tor von Phylangan von innen zu öffnen. Dafür soll er ihn zum Herzog machen.[25]

Angriff auf Phylangan Bearbeiten

Orgrim geht seinen Kriegern über die Albenpfade, um über den Albenstern auf der Mahdan Falah einzufallen und die Tore für die wartenden Trolle vor dem Schneehafen zu öffnen.[26]

Herzog der Nachtzinne Bearbeiten

Bei der Schlacht um Phylangan erlangt er erneut Ruhm. Die größte Festungsstadt des Nordens Phylangan wurde von ihm an einem einzigen Tag mit nur wenigen hundert Trollen besiegt. Branbart ernennt ihn zum Herzog der Nachtzinne und schick ihn aus Angst er könne ihn als Herrscher ablösen, in das Fjordland. Er soll mit 20 seiner besten Krieger von Norden in das Fjordland einfallen und dem von Süden kommenden Dumgar mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie sollen sich an den Menschen für deren Hilfe für die Elfen rächen. Branbart straft damit Orgrim. Sollte Dumgar Erfolg haben, würde nur dieser Ruhm ernten. Würde Dumgar scheitern würde Branbart Orgrim dafür verantwortlich machen.[27] Nach dem Überfall auf Firnstayn und Honnigsvald nimmt er an dem Sturm auf Sunnenberg teil. Birga findet durch Folter gefangener Menschen heraus, dass sich Emerelle im Dorf befindet.[28] Die wiedererwachte Emerelle begibt sich in die Gefangenschaft der Trolle und handelt mit Orgrim aus, dass die Menschen dafür verschont bleiben. Dumgar jedoch hebt dies kurze Zeit später auf, um sein Heer zu ernähren.[29] Orgrim verweigert den Befehl zunächst, zieht aber dann mit Birga und seinen Krieger in die Berge, um Asla, die Herzogin, aufzuspüren.[30] Sie finden Asla und Kalf, sowie Kadlin und bringen sie in eine Höhle, in der sie diese versorgen, bevor sie abziehen.[31]

Krieg im Windland Bearbeiten

Nach dem Tod des Königs bittet Skanga ihn an, in den Trollkriegen wieder als Feldherr zu dienen und in der Snaiwamark das Volk der Trolle so lange zu führen bis die Inkarnation Branbarts gefunden ist und alt genug ist König zu sein. Orgrim schlägt dies aus.[32] Er lässt sich in der Nachtzinne nieder und zeugt acht Welpen. 14 Jahre später nach der Schlacht am Mordstein fleht sie Skanga ihn erneut an als Feldherr zurückzukehren, da sie weitere allzu verlustreiche Siege fürchtet, um Emerelle zu stürzen.[33] Orgrim kehrt in die Snaiwamark zurück und befiehlt die jungen Welpen zu den Waffen und verstärkt außerdem die Späher, wie Fenryl feststellen muss. Mit einsetzendem Winter marschiert das Heer über den Mika nach Feylanviek. Die Elfen unter Caileen zogen sich zurück und setzten die Lagerhäuser in den Brand, um den Trollen die Vorräte zu nehmen. Orgrim hält sich nicht lange mit der Plünderung auf und stellt die Reiterei um Caileen und die verbliebenen Kentauren um Orimedes vierzig Meilen südlich von Feylanviek.[34] Auch danach rücken sie immer weiter nach Süden vor.

Angriff auf die Nachtzinne Bearbeiten

Während des Vormarschs erhält Orgrim die Nachricht, dass Elodrin mit Hilfe der Fjordländer die Nachtzinne angegriffen haben. Sofort bricht er auf und stellt die verbleibenden Menschen um Alfadas. Alfadas versperrt mit einigen Mann eine Klamm, um dem Rest einen Vorsprung zu gewähren. Alfadas stirbt als Letzter.[35] Er erfährt von Helog das 500 Elfen unter Elodrin auf dem Weg sind, um ihn zu stellen. Orgrim zieht sich jedoch zurück und lässt die toten Menschen zurück, damit diese zur Belastungsprobe zwischen Elfen und Menschen werden. Außerdem möchte er auf die Verstärkung durch Brodgrimm warten.[36] Brodgrimm schickt er mit 300 Kriegern aus, um die verbleibenden Menschen zu stellen. Danach kehrt er zurück nach Albenmark.[37]

Er ist dabei als das Trollheer die Shalyn Falah erreicht. Dort schlägt Emerelle ein Duell vor. Elija bietet daraufhin Klaves, den seiner Seele beraubten Ollowain an.[38]

Das Grab Alfadas Bearbeiten

Orgrim kehrt in das Fjordland zurück und viele seine Krieger fordern Rache für den Angriff der Elfen und Menschen auf die Nachtzinne. Er bricht mit einigen Kriegern zum Gebirgssee auf in dessen Mitte in einer Höhle der Leichnam Alfadas liegt, dessen Herz er essen möchte. Er vermutet richtig, dass Kadlin versucht dessen Leichnam zu holen und stellt ihr eine Falle. Er fordert sie zum Duell auf, um ihr Volk zu schützen. Melvyn sendet jedoch Wolkentaucher hinab, um seine Schwester zu retten.[39] Mit Melvyn geht sie jedoch wieder hinunter, um das Duell fortzuführen. Da Melvyn für sie kämpfen möchte, schlägt sie ihn ohnmächtig. Orgrim lässt die beiden mit Rücksicht auf das Ungeborenes ziehen, nachdem er sich von Kadlin das Versprechen geben lässt, dass die Grenze am Wolkenspiegelsee eingehalten wird. Orgrim verfolgt dennoch die beiden mit seinen Kriegern, da er wissen möchte, ob Kadlin wiedergekommen wäre, um den Leichnam zu holen. Sie bejaht dies ehrlich, was er schätze. Orgrim versprach ihnen ewigen Frieden im Gegenzug für ihr Herz nach ihrem Tod, sie stimmte zu. Er bringt ihnen den Leichnam ihres Vaters und für die geschwächte Kadlin nach dem Friedensschluss Felle.[40] Sie erreichen die Freiwilligen unter Lambi, die sich bereits ein Gefecht mit den Trollen liefern. Orgrim ruft seine Krieger zurück und lässt Melvyn mit dem Schlitten, auf dem Kadlin und der Leichnam Alfadas liegen, ziehen.[41]

Voraussichtlich eine Weile danach bricht er erneut nach Albenmark auf, da Skanga nach seiner Rückkehr gefragt hatte.

Snaiwamark Karawane Bearbeiten

Etwa neun Jahre später begleitet Orgrim als Befehlshaber die Snaiwamark Karawane, als sich die Kentauren um Nestheus und Katander, sowie einige Maurawan sammeln, um die Karawane anzugreifen. Als Berater hat er den erfahrenen Rudelführer Zargub und den Holden Baldan an seiner Seite.[42] Um die Linie von fast drei Meilen der Burg aus Steppenschiffen zu halten, verfügt er über 6000 Kobolde und 1780 Trolle.[43] Da Orgrim die Kentauren nicht in die Steppe verfolgen kann und mit der Karawane auf einem Albenstern festsitzt, schickt er Baldan zur Burg Elfenlicht. Dieser soll Gilmarak vom Rückzug überzeugen, damit sie sich an neuer Stelle formieren können.[44] Die Kentauren führen einen Angriff auf die Schiffsburg in der Nacht. Katander und Hieron führen zwei Rammen gegen Orgrims Steppenschiff, wobei eine erfolgreich ist und dies zu Fall bringen. Orgrim rettet sich mit einem Sprung zur Längsseite, während Zargub nicht auf ihn hört und von der Breitseite des Schiffes erschlagen wird.[45] Orgrim verteidigt die Bresche gegen die anstürmenden Kentauren aus Uttika, als Silwyna erscheint und den Tod des Herzogs befiehlt.[46] Baldan führt Hornschildechsen in die Breschen und verteidigt sie gegen die Kentauren und befiehlt, dass der Schwerverletzte Orgrim zur Burg Elfenlicht gebracht wird. Baldan stirbt jedoch bei einem der letzten Angriffe. Sein Leichnam wird von Liza zur Burg Elfenlicht gebracht. Hier trauern sein Vater Anderan und Orgrim um Baldan.[47] Mit Anderan bricht Orgrim zum Schlachtfeld auf, um dieses zu begutachten.[48] Orgrim möchte weiteres sinnlose Sterben vermeiden, König Gilmarak bleibt jedoch dabei und befiehlt den Bau einer neuen Kawarane.[49]

Königswahl Bearbeiten

Fast 12 Jahre bleibt Emerelle verschwunden als Skanga spürt, dass sie zurückgekehrt ist. Sie teilt dies dem Kronrat mit und berät die Bedingungen für das nächste Fest der Lichter, da sie erwartet, dass Emerelle dort erscheinen wird. Orgrim schlägt vor sieben Fürsten kurz vor dem Beginn zu berufen, damit braucht Gilmarak nur vier loyale Fürsten für die Wiederwahl.[50] Der Kronrat beschließt die Fürsten Snaif vom Mordstein und Derg, Herzog der Wolfsgrube sowie die Kentauren Nestheus und Katander, der Elf Alvias, der Lutin Elija und Anderan für die Königswahl von Gilmarak zu berufen.[51] Das Eintreffen des weißen Ritters Ollowain sorgt bei den Trollen auf der Prunkbarkasse für Aufsehen, aber er wird auf Anweisung Skangas durchgelassen.[52][53] Auch das Fehlen von Anderan und Elija bringt die Pläne durcheinander. Skanga entzieht ihnen das Stimmenrecht und schlägt als Ersatz Growak vom Blutberg und Orgrim zur Königswahl vor. Kurz darauf kommt Emerelle unter tausenden Rufen der Menge auf die Barkasse und wohnt der Wahl bei.[54] Als sich Orgrim bei der letzten entscheidenden Stimme enthält, springt Gilmarak erbost auf und wird von der Steinkugel Madrogs, die für Skanga bestimmt war, getroffen.[55] Emerelle heilt mit der Zustimmung Skangas Gilmarak. [56]

Die anwesenden Fürsten Alvias, Katander, sowie Orgrim stimmten im zweiten Wahlgang für Emerelle, die Herzöge von Mordstein Snaif, Wolfsgrube Derg und Blutberg Growak gegen sie. Emerelle wird mit 4:3 Stimmen zur Königin gekrönt. Die Fehde zwischen ihr und Skanga wird von beiden offiziell beendet, wobei Skanga betont, dass niemals engere Beziehungen zwischen beiden existieren würden. Sie ist Emerelle aber dankbar, dass diese Gilmarak vor dem Tod retten konnte. Orgrim hat sich damit zumindest für eine Zeit zum Geächteten seines Volkes gemacht.[57] Orgrim betrinkt sich mit Falrach und will ihn für eine Weile als Leibwache anwerben, als Schutz gegen den Elfen Farodin.[58]

Leben in der Nachtzinne Bearbeiten

Nach dem Ende des Dritten Trollkriegs lebt er als in der Nachtzinne. Die Elfen um Elodrin, darunter Yilvina und Shalawyn, die er während des Angriffs auf die Nachtzinne dort festsetzen konnte, bleiben über zwei Jahrhunderte seine Gefangenen. Shalawyn kann im Jahr 282 ndB ins Fjordland entkommen.[59]

Farodin und Mandred Bearbeiten

Orgrim empfängt vor der Nachtzinne Mandred Torgridson, der sich als Bote Emerelles ausgibt. Er führt ihn in die Burg und gibt sich erst dort als Herzog zu erkennen. Orgrim unterhält sich mit ihm und erzählt Mandred unter anderem von den Heldentaten der Fjordländer im Dritten Trollkrieg. Mandred erkundigt sich, ob sich noch gefangene Elfen bei den Trollen befinden. Orgrim verneint das und lässt nach den Gastrechten von seinem Koch Scandrag ein Mahl zubereiten. Orgrim offenbart nach dem Essen, dass Mandred die zubereitete Elfe Yilvina zum Essen hatte.[60] Nach der Offenbarung übergibt sich Mandred und Orgrim un die anwesenden Trolle machen sich lustig über ihn. Daraufhin versucht Mandred Orgrim anzugreifen, wird aber zu Fall gebracht. Scandrag bringt Mandred auf Orgrims Befehl zu den anderen Gefangenen.[61]

Orgrim erwartet mit seiner Leibwache und einer Illusion von Skanga über drei Tage auf Farodin in seiner Kammer. Schließlich erscheint der Elf und greift ihn und seine Leibwächter an. Farodin schafft es ihn zu entwaffnen und Skanga zu verletzen. Doch die Schamanin heilt sich und zwingt Farodin mit ihrer Magie zum Fenster. Sie dringt in die Gedanken Farodins und teilt Orgrim die Befreiung der Gefangenen mit, worauf Orgrim eine Wache beauftragt, Suchtrupps auszuschicken und zwei Schiffe bereit zu machen. Als Skanga in den Gedanken den Devanthar findet, löst sie erschrocken den Zauber, wodurch Farodin über das Fenster entkommen kann.[62]

Tjuredkriege Bearbeiten

Dreikönigsschlacht Bearbeiten

Farodin wird im Jahr 549 ndB von Emerelle als Bote an den Hof Boldors geschickt, um dort um Hilfe der Trolle gegen die Tjuredkirche in der bevorstehenden Dreikönigsschlacht zu bitten. Boldor versammelt seine Fürsten, darunter Orgrim. Boldor gibt der Bitte nach und Orgrim äußert außerdem den Wunsch, dass Farodin auf seinem Schiff, der Zermalmer, in die Schlacht fährt. Als sie sich die Trollschiffe der bereits laufenden Schlacht nähern, spürt Skanga, die auch an Bord ist, dass ein mächtiger Zauber gegen die Gezeiten gewirkt wird. Boldor ruft zu einer Versammlung seiner Fürsten auf. Farodin ist empört über diese Verzögerung und äußert dies gegenüber Orgrim und Skanga.[63]

Auf der Albenhammer, dem Flaggschiff Boldors, weissagt Skanga mit ihren Knochen, dass eine Gefahr von eine Tjuredpriester mit seiner Magie ausgeht und Emerelle in Gefahr ist. Auch die Trolle wären dieser tödlichen Magie ausgesetzt. Skanga sieht voraus, dass königliches Blut in der Schlacht vergehen wird. Boldor beschließt, dass die Trolle nun angreifen werden, um den Ruhm nicht nur den Fjordländern und Elfen zu überlassen. Skanga weist den König auf eine Gefahr auf der westlichen Flanke hin.[64]

Die Trolle griffen mit ihren Schiffen aus dem Rücken der Ordensritter in die Schlacht ein. Sie erringen mit der Deckbrechertaktik, große Steine, die sie aufs gegnerische Deck werfen, schnell einige Siege.[65] Orgrim kehrt mit Farodin und Skanga auf die Zermalmer zurück. Mit acht Galeassen hält er auf die Langboote der Fjordländer zu, während Boldor mit dem Rest der Flotte auf die Westflanke zusteuert, an der die Ordensritter noch die Überlegenheit hatten. Drei Schiffe der Ordensritter halten auf Orgrims Galeassen zu. Mit Balbars Feuer setzten sie die Knochenreißer in Brand. Orgrim und Farodin schaffen es, die Zermalmer von einer Kogge der Ordensritter zu trennen.[66] Drei Schiffe verliert Orgrim durch das Feuer aus seinem Verband.[67]

Orgrim und Farodin schaffen dies, werden aber von Brandwunden überzogen. Skanga heilt ihre Wunden. Nach der Ankunft der Trolle traten die Ordensritter den Rückzug an, aber nicht bevor der Ebermann in Form eines Priesters, des Trollkönigs Seele auslöschte, indem er ihn in die Leere der Zerbrochene Welt beförderte. Der Devanthar konnte entkommen, aber der Sieg des Tages gehörte den Fjordländer und Albenkinder, die ihn mit einem ausgiebigen Fest feierten.[68]

König der Trolle Bearbeiten

Nachdem die Seele des Trollkönigs Boldor hundert Jahre nach der Dreikönigsschlacht immer noch nicht wiedergeboren wurde, wird Orgrim im Jahr 649 ndB von Skanga zum neuen König der Trolle ausgerufen.[1]

Kampf um das Fjordland Bearbeiten

Massaker von Vahan CalydBearbeiten

Orgrim begibt sich mit einer kleinen Flotte zum Fest der Lichter vor dem Massaker von Vahan Calyd. Seine Flotte gerät in einen Sturm und kann so nicht rechtzeitig am Fest teilnehmen. Dadurch entgeht er auch dem Massaker durch die Ordensritter.[69]

Verbannung aus dem FjordlandBearbeiten

Die Anführer der Albenkinder beraten sich in Schloss Elfenlicht, nachdem Gishild alle Elfen von ihrem Hof verbannt hat, da ihre große Liebe Luc beim Massaker von Vahan Calyd vermeintlich ums Leben gekommen ist. Neben Emerelle nehmen daran Tiranu, Orgrim, Ollowain, Yulivee, Appanasios und Fenryl teil. Sie entscheiden sich den Forderungen Gishilds zunächst nachzugeben und Pläne für eine Verteidigung Albenmarks zu machen.[70] Außerdem überlegen Orgrim und Appanasios den Fjordländern im Falle der Niederlage des Fjordlandes, Land an sie abzutreten.[71]

Angriff auf AldarvikBearbeiten

Nachdem die Elfen wieder an den Hof Gishilds dürfen, kommt es zum Angriff auf Aldarvik. Da sie zunächst nur von einem einzigen Schiff als Angreifer ausgehen, verlässt Gishild mit kleinem Gefolge Firnstayn in Richtung Aldarvik. Mehrere Wochen später erreicht ein Bote aus Aldarvik Firnstayn und berichtet den anwesenden Sigurd, Erek, Ollowain, Orgrim und Tiranu von der Invasion der Ordensritter.[72] Die Albenkinder weigern sich aufgrund der schlimmen Witterungen Truppen auf dem Landweg Richtung Aldarvik zu schicken, da selbt die Trolle die Kälte nicht überleben würden. Außerdem ist es nicht möglich die Flotte Albenmarks zu entsenden.

Erbe der SnaiwamarkBearbeiten

Nach dem Fall von Aldarvik lagern die Truppen von Albenmark und des Fjordlandes vor Firnstayn und feiern die Rettung von Gishild aus der gefallenen Stadt.[73] Während der Feier trifft sich Ollowain mit Orgrim und Skanga im Zelt des Trollkönigs. In dem Gespräch weist Ollowain die beiden Trolle darauf hin, dass er der letzte lebende Erbe des Fürsten Landoran ist und somit Erbe der Snaiwamark. Orgrim will ihn aus dem Zelt weisen, da die Snaiwamark den Trollen von den Alben geschenkt worden ist, als Skanga eingreift und Ollowain zum Weitersprechen auffordert. Ollowain bietet den Trollen an, von seinem Erbrecht gebrauch zu machen und den Trollen auch von Elfenseite die Snaiwamark zuzugestehen.[74] Im Gegenzug fordert er, dass die Trolle den bald heimatlosen Fjordländern Land abzutreten. Die Trolle stimmen zu und weihen Sahandan in die Pläne ein. Diese soll die Flüchtlinge des Fjordlandes sicher über einen Albenstern in die Snaiwamark bringen.[75]

WaffenruheBearbeiten

Nach dem Fall von Gonthabu und Aldarvik ergeben sich alle Städte und Dörfer den Ordensrittern mit Ausnahme von Firnstayn. Bevor die Belagerung von Firnstayn beginnt, senden die Heptarchen den Ritter Joaquino zu Gishild. Diese einigen sich im Beisein von Ollowain und Orgrim auf eine Waffenruhe, damit die Zivilbevölkerung die Stadt verlassen kann.[76]

Schicksal der FjordländerBearbeiten

Als schließlich die Ordensritter Firnstayn erreichen, beobachten die Verteidiger Firnstayns die Evakuierung der Zivilisten unter Führung von Sahandan durch ein Albentor. Kurz darauf zerreißt das Gewebe um das Albentor und öffnet einen dauerhaften Zugang nach Albenmark.[77]

Während ein Großteil der Tjurekrieger Albenmark angreift, beginnt die Belagerung von Firnstayn. 67 Tage können Gishild und Luc mit weniger als 1.000 fjordländischen Kämpfern und mehr als 300 Albenkindern unter Orgrim, Ollowain und Yulivee der Belagerung standhalten.[78][79] Sie können schließlich durch einen von Brandax unterhalb dem Fjord geschaffenen Tunnel aus Firnstayn fliehen.[80] Die Flüchtenden, alle Albenkinder und ca. 2.000 Menschen, wenden sich im Winter in Richtung Nachtzinne.[80] Auf der Flucht werden sie von Ordensrittern angegriffen. Diese können jedoch zurückgeschlagen werden. Nach 4 Tagen erreichen und überqueren sie den Wolkenspiegelsee. Dort zerschlagen die Trolle das Eis und verschaffen ihnen eine Verschnaufspause. Der Bote Jornowell berichtet ihnen von der Niederlage der 1. Schlacht um Albenmark. Daraufhin verlassen die Albenkinder schweren Herzens die Flüchtenden Menschen und eilen als Verstärkung nach Albenmark.[81]

Kurz vor dem letzten Gefecht erscheint ein Bote bei Orgrim und berichtet ihm, dass die durch den Albenstern geflohenen Fjordländer nicht in der Snaiwamark angekommen sind, sondern ein Opfer der Zeit wurden. Orgrim überbringt Ollowain diese Nachricht sofort an die Shalyn Falah.[82]

Abwehrkampf um Albenmark Bearbeiten

Als die Helden Nuramon, Farodin und Mandred, nachdem sie den Devanthar in der Gestalt Therdavans getötet und ihm seinen Albenstein abgenommen hatten, in die Albenmark zurückkehrten, hatte Emerelle bereits zu den Waffen für die letzte entscheidende Schlacht gerufen. Alle Albenkinder versammelten sich an Burg Elfenlicht zum Kriegsrat, darunter Orgrim und Skanga.[83]

Emerelle erhält von den Nuramon und Farodin den Chrysoberyll des Devanthars und gibt diesen an Yulivee und eröffnete den Albenkindern ihren Plan: Jegliche Verbindungen zwischen der Menschenwelt und Albenmark sollen getrennt werden. Um den Sieg der Kirche zu verhindern und sich genug Zeit für den gigantischen Zauber zu verschaffen, würde nach der Schlacht das Land südlich der Shalyn Falah vom restlichen Albenmark abgespaltet. Einen Tag später würden die Albensteine ihre Arbeit beendet haben, alle Albenpfade, die nach Daia führten, zu trennen.[84]

Schließlich komplettieren die zurückgekehrten Zwerge den Kriegsrat Albenmarks. Emerelle verspricht allen nun Anwesenden, dass in Zukunft die Trolle, die Zwerge und auch die Fjordländer, denen sie Asyl angeboten hatte, ihre eigenen Könige in Albenmark stellen dürften. Thorwis stellt dabei seine benötigte Hilfe bei der Trennung der Welten in Aussicht und Wengalf die Streitmacht der Zwerge.[85]

Während der letzten Schlacht kämpfen Orgrim und seine Trolle, Ollowain und Farodin Seite an Seite an der Shalyn Falah, um den Zauberkundigen Albenmarks Zeit zu erkaufen.[86][87] Kurz vor dem Angriff markiert Ollowain auf Wunsch von Orgrim Farodin's Helm, damit der Troll auf den Elfen im Gefecht Acht geben kann.[88]

An der Shalyn Falah werfen die Albenkinder unter Orgrim, Ollowain, Giliath und Farodin ihre letzten Reserven gegen die Ordensritter.[89] In dem Kampf setzten die Ordensritter auf Balbars Feuer basierende Brandbomben gegen die Albenkinder ein. Farodin und Orgrim wagen einen Ausfall, um einige davon zu erbeuten. Unter Deckung von Giliath gelingt es ihnen einige zu bekommen, als die Menschen in großer Zahl angreifen. Ollowain greift in den Kampf ein und kann eine der Brandbomben fangen, als diese zerbricht. Orgrim und Farodin können beobachten, wie Ollowain brennend über die Shalyn Falah rennt und sein letztes Gefecht mit den Ordensrittern kämpft und ihnen so die benötigte Zeit erkauft.[90][91] In Anwesenheit von Farodin und Giliath wird er an der Shalyn Falah Zeuge von der einsetzenden Trennung der Welten.[92]

Orgrim nimmt an der Beerdigung von Mandred im Beisein aller anderen Mächtigen Albenmarks teil. Orgrim und Skanga geben dem Fjordländer einen roten Barinstein zur Grabbeilage mit.[93] Danach verlassen Nuramon und Farodin als letzte Albenmark und Orgrim winkt den beiden zum Abschied zu.[94]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 814
  2. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1018
  3. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 914
  4. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 439
  5. Die Elfen (Heyne 2014), S. 479f.
  6. Die Elfen (Heyne 2014), S. 481
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 51
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 52
  9. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 62
  10. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 126
  11. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 129
  12. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 175
  13. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 179f.
  14. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 196
  15. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 205
  16. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 210ff
  17. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 219
  18. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 310f.
  19. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 324
  20. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 378
  21. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 417
  22. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 422ff
  23. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 460ff
  24. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 470ff
  25. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 563ff
  26. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 631ff
  27. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 651ff
  28. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 762
  29. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 810ff
  30. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 826ff
  31. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 867
  32. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 224ff
  33. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 660ff
  34. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 708
  35. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 828
  36. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 829
  37. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 861
  38. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 878
  39. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 150ff
  40. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 241ff
  41. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 291ff
  42. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 548
  43. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 550
  44. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 556
  45. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 586ff
  46. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 591
  47. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 620ff
  48. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 626ff
  49. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 630
  50. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 674ff
  51. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 777ff
  52. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 836
  53. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 856
  54. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 857ff
  55. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 861
  56. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 862
  57. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 875
  58. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 881
  59. Die Elfen (Heyne 2014), S. 458
  60. Die Elfen (Heyne 2014), S. 479
  61. Die Elfen (Heyne 2014), S. 503f.
  62. Die Elfen (Heyne 2014), S. 532f.
  63. Die Elfen (Heyne 2014), S. 698f.
  64. Die Elfen (Heyne 2014), S. 707f.
  65. Die Elfen (Heyne 2014), S. 714f.
  66. Die Elfen (Heyne 2014), S. 727f.
  67. Die Elfen (Heyne 2014), S. 734
  68. Die Elfen (Heyne 2014), S. 738f.
  69. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 567
  70. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 209ff.
  71. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 215
  72. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 443ff.
  73. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 590
  74. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 594
  75. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 632
  76. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 631
  77. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 641
  78. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 649
  79. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 663
  80. 80,0 80,1 Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 663ff.
  81. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 668
  82. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 683
  83. Die Elfen (Heyne 2014), S. 784f.
  84. Die Elfen (Heyne 2014), S. 790
  85. Die Elfen (Heyne 2014), S. 798
  86. Die Elfen (Heyne 2014), S. 799
  87. Die Elfen (Heyne 2014), S. 836
  88. Die Elfen (Heyne 2014), S. 845
  89. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 690
  90. Die Elfen (Heyne 2014), S. 865f.
  91. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 691f.
  92. Die Elfen (Heyne 2014), S. 878
  93. Die Elfen (Heyne 2014), S. 884
  94. Die Elfen (Heyne 2014), S. 893
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