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Die Schlacht am Mordstein war ein im Jahr 55 ndB stattfindender Kampf im fünfzehnten Jahr des Dritten Trollkrieges zwischen dem Heer Albenmarks und den Trollen.

Vorgeschichte[]

Die Trolle beginnen sich im Rahmen des dritten Trollkrieges beim Mordstein zu sammeln. Von dort aus wollen sie über das Windland nach Burg Elfenlicht. Ihr Ziel ist es Emerelle vom Thron zu stoßen.[1]

Ausgangslage[]

Die Truppen Albenmarks sammeln sich bei Feylanviek. Der Heerführer der Truppen Elodrin plant die Trolle am Mika aufzuhalten. Den Truppen ist allerdings bewusst, dass sie die Trolle nur so lange aufhalten können, wie der Mika noch nicht zugefroren ist.[2]

Als jedoch Ollowain in Feylanviek erscheint und den Oberbefehl übernimmt ändert sich die Lage. Er kann den Truppen ihre Moral zurückgeben und sie dazu bringen einen Angriff auf das überlegene Trollheer zu planen.[3]

Streitkräfte[]

Die Streitkräfte unter Elodrin sind den Trollen weit unterlegen.

Angreifer[]

Verteidiger[]

Vorbereitungen[]

Um die Trolle zu überraschen, lassen die Falkner unter Fenryl ihre Vögel aufsteigen.[9] Sie wollen verhindern, dass die Spione in Feylanviek die Trolle über ihren Abmarsch in Kenntnis setzen. Nardinel, die Verantwortliche des Nachschubs, organisiert alle Wagen, die es bis zum Mordstein schaffen können.[10] Die Wagen werden nur zu zwei Drittel besetzt. Dazu werden alle Glasflaschen aus dem blauen Glas aus Talsin zusammengesucht und in mit Stroh bedeckten Kisten verstaut.

Die Trolle wissen durch ihre Spione unter den Kobolden über den Angriff Bescheid. [11][12] Skanga befiehlt einen Schildwall zu erstellen, den niemand verlassen darf. Dazu entscheidet sie 5.000 Trolle unter dem Rudelführer Brodgrimm als Reserve zurückzuhalten. Sie verstecken sich im Buschland, um den Angreifern später in den Rücken fallen zu können.

Schlachtverlauf[]

Der Auftakt der Schlacht markiert das Signal das Ollowain an den Kobold Misht gibt, der die Wagen mit den Glasflaschen beaufsichtigt.[13] Die Trolle sind darauf unvorbereitet und die mit brennendem Öl gefüllten Glasflaschen brechen den Schildwall auf. Auch Skanga kann dagegen nichts bewirken, da der Angriff nicht magisch ist.[14]

Danach greifen die Kentauren unter Orimedes und Katander in die Reihen der Trolle. Jedoch können sich die Trolle vereinzelt sammeln. Mit Schleudern töten sie aus sicherer Entfernung viele Kentauren. Auch Katander wird verletzt, aber durch die Streitwagen von Arkadien unter dem Befehl von Caileen können die Trolle zurückgeschlagen werden.[15]

Auch die Elfenritter unter Ollowain gelangen tief in die Reihen der Trolle, während Melvyn mit seinen Adlern und dem Lamassu Artaxas versucht die Rudelführer und Schamaninen auszuschalten. Der Schwarzrückenadler Wolkentaucher, auf dem Melvyn fliegt, macht ihn darauf aufmerksam, dass sich mehrere tausend bisher versteckt gehaltene Trolle (unter der Führung des Trolls Brodgrimm) aus dem Buschland zu den Versorgungswagen schleichen. Damit würden sie dem Heer in den Rücken fallen. Sie fliegen zu Elodrin, der die Nachhut führt.[16]

Währenddessen kämpft der Kentaur Senthor unermüdlich an der Seite Ollowains, der sich wagemutig sehr weit vorwagt. Sie finden die schwerverletzte Caileen. Ollowain fordert Senthor auf Caileen und sich in Sicherheit zu bringen. Allerdings sind sie bereits von Trollen umzingelt. Skanga, die nicht weit weg auf einer Klippe steht, gibt den Befehl die beiden passieren zu lassen. Sie sollen Zeugen sein, wie Ollowain stirbt.[17] Nachdem sie sehen wie Ollowain vermeintlich stirbt, bringt Senthor Caileen zu den Heilern im Lager.[18]

Nach dem vermeintlichen Tod von Ollowain auf dem Schlachtfeld übernimmt Elodrin erneut das Kommando über das Heer, das sich im Rückzug befindet. Nestheus hat mit seinen hundert Kentauren einen einigermaßen geregelten Rückzug ermöglicht. Alvias, der Hofmeister Emerelles, trifft mit einer Botschaft Emerelles für Ollowain ein. Elodrin fordert diese zu lesen was ihm Alvias verweigert, da die Nachricht nur für Ollowain bestimmt war.[19]

Ergebnis[]

Militärisch gesehen war es wohl ein Sieg für das Heer der Elfen, da viele tausend Trolle ihr Leben verlieren. Allerdings mussten die Sieger mit einer Flucht das Schlachtfeld verlassen, was auf die Moral der Krieger einwirkte. Auch der vermeintliche Verlust Ollowains ist Gift für das zusammengewürfelte Heer.

Am ersten Abend des Rückzugs gerät Melvyn mit dem neuen (alten) Oberbefehlshaber Elodrin aneinander. Er verlässt das Heer, um den Leichnam Ollowains zu finden. Elodrin hält dies für zu gefährlich. Dennoch versucht der Halbelf ihn zu finden. Als Konsequenz der Befehlsverweigerung Melvyns wird seine Schar vom Heer ausgeschlossen.[20] Die Leiche des Schwertmeisters kann er jedoch nicht finden.[21]

Zurück in Feylanviek verlassen die Minotauren unter Ajax das Heer, um ihrer Rituale für die Herbstmonde in den Mondbergen abzuhalten. Auch die Kentauren kehren in die Steppen zurück, um die Herden auf die Winterweiden zu führen.[22]

Verluste[]

In der Schlacht verlieren die Trolle rund 10.000 Kämpfer.[7][23] Das Heer unter Elodrin hat dafür weit weniger Verluste als während der Schlacht gedacht.[20]

Quellen[]

  1. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 417
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 427f.
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 548
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 520
  5. 5,0 5,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 454
  6. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 398
  7. 7,0 7,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 688
  8. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 537
  9. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 448f.
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 457
  11. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 483
  12. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 522
  13. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 530f.
  14. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 534
  15. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 541f.
  16. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 567
  17. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 568f.
  18. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 575
  19. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 586
  20. 20,0 20,1 Elfenlicht (Heyne 2014), S. 603f.
  21. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 620
  22. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 604
  23. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 665
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