Elfen Wiki
Advertisement

Shi-Handan sind Verbindungen aus einem Yingiz und einer mächtigen Seele.[1][2][3][4] Sie sind auch als Geisterpferd, Geisterwolf oder Geistervogel bekannt.

Shi-Handan können von mächtigen Zauberern durch dunkle Magie erschaffen werden. Die Loyalität eines solchen Wesens ist jedoch fragwürdig. Es kommt hierbei darauf an, ob der Yingiz oder die verbundene Seele in diesem Körper die Oberhand behält.

Aussehen[]

Die Gestalt eines Shi-Handan ist zu einem Stück vom Schöpfer beeinflussbar. Aber auch die Umgebung, in der sie erschaffen werden, nimmt Einfluss auf die Gestalt.[5]

Als Geisterwolf (oder Geisterpferd):

  • Sie haben das Aussehen eines auf die Größe eines Pferdes gewachsenen Wolfes. Ihr Fell ist kurz und schlohweiß. Sie flimmern allerdings leicht in einem bläulichen Licht. Die Shi-Handan sind nicht körperlich, sie können sich unsichtbar machen, falls sie das wünschen. Sie haben einen langen Kiefer, in denen sich Reißzähne befinden.[6]

Als Geistervogel:

  • Der Geistervogel ist ein gigantischer, weiß gefiederter Vogel, größer als jeder Troll.[7] Da er Stummelflügel hat ist er wahrscheinlich nicht in der Lage zu fliegen.

Kräfte[]

Sie sind an keinerlei Naturgesetze gebunden. Ihr Körper kann durch jeglichen festen Gegenstand hindurchgleiten und unsichtbar werden.[8] In diesem Zustand können sie von einem geübten Beobachter durch das Verborgene Auge gesehen werden.[9] Zusätzlich sind sie in der Lage, sich durch das Nichts zu bewegen und die Welten zu wechseln, ohne einen Albenstern zu öffnen. Es ist ihnen möglich bei fast jeder Person das "Lebenslicht" (höchstwahrscheinlich die Seele) zu "trinken".[10] Nur spezielle Zauber können sie davon abhalten. Seelen, die von einem Shi-Handan verschlungen wurden, sind (genau wie bei einem Yingiz) endgültig vernichtet, es besteht also auch keine Hoffnung auf Wiedergeburt. Außerdem sind sie in der Lage, sich unsichtbar zu machen, und haben sogar bessere Sinne als die Elfen.

Sie sind zuerst nicht in der Lage, physischen Schaden zuzufügen, je mehr Seelen sie allerdings verschlingen, desto mehr sind sie in der Lage, zwischen einem festen und einem körperlosen Leib zu wechseln. Sie können dann auch physischen Schaden zufügen.

Vernichtung[]

Es gibt nur wenige Möglichkeiten, sie zu verletzen oder gar zu töten.

  • Minderwertiges Eisen z.B. aus der Menschenwelt und das Eisen der Kobolde kann sie bei kurzer Berührung schwächen und ihnen Schmerzen bereiten.[1][11][12] Bei langer oder vollständiger Berührung sterben sie.[13]

Die Shi-Handan werden zwar damit getötet, aber ob der Yingiz auch stirbt oder nur wieder ins Nichts geht, ist nicht bekannt. Es wird sogar berichtet, dass es selbst den Alben nicht möglich war, einen Yingiz zu töten.

Wird ein Shi-Handan getötet, wird die Seele des mit dem Yingiz verbundenen Wesens aus dem Zyklus der Wiedergeburt gerissen (kein Einzug mehr in den Seelenhort). Sie wird endgültig vernichtet und geht nicht ins Mondlicht.

Mögliche Verbindungen[]

Shi-Handan können in Verbindung mit einem Yingiz aus folgenden Rassen geschaffen werden:

  • Elfen
  • Menschen (die Menschen bedürfen allerdings einer besonderen "Ausbildung", damit die Yingiz nicht die Oberhand in dem Shi-Handan übernehmen können)

Es ist nicht gelungen, sie in Verbindung mit einem Yingiz aus folgenden Rassen zu schaffen:

Beschwörung der Shi-Handan[]

Die Shi-Handan wurden bisher nur von Skanga, Askalel und dem Ebermann erschaffen. Es ist also möglich, dass die Erschaffung eines Shi-Handan auch auf andere Weise durchführbar ist. Shi-Handan können auch ohne Albenstein erschaffen werden. Schlägt die Erschaffung fehl, ist es aber nützlich einen zu besitzen, da es nur mit deren Hilfe möglich ist, sich vor den Yingiz effektiv zu schützen.

Es wird zunächst ein Platz ausgesucht, an dem sich ein mächtiger Albenstern befindet. Hier werden Kerzen aufgestellt, in die jeweils ein Schutzzauber eingewoben ist. Im richtigen Abstand aufgestellt, kann der noch zu rufende Yingiz den Platz nicht verlassen. Dann wird auf dem Boden zunächst ein roter Kreis (mit einem Blutstein) und dann ein weißer Kreis (mit einem Kreidestein) eingezeichnet. Die beiden Kreise müssen vollständig sein, selbst eine kleine nicht durchgehende Stelle macht die Kreise unwirksam. In dem roten Kreis befindet sich der Beschwörer, in dem weißen Kreis die mit dem Yingiz zu verbindende(n) Person(en). Dann wird ein Tor ins Nichts geöffnet. Weiters werden ein oder mehrere Opfer benötigt, um mit dereb Lebenslicht die gewünschte Anzahl von Yingiz anzulocken. Nachdem genügend Yingiz den Platz erreicht hab, muss das Tor geschlossen werden. Der weiße Kreis wird verwischt und die Yingiz mit den Opfern mittels eines Zaubers verbunden, indem die Yingiz sich von den Opfern "einatmen lassen". Die Verwandlung dauert einige Zeit und scheint extrem schmerzhaft zu sein. Hier entscheidet sich dann, ob die Seelen der Opfer stark genug sind, um die Yingiz zu halten.[15][16] Ist dies nicht der Fall, sterben die Shi-Handan kurz nach ihrer Entstehung wieder (siehe dazu: "30 Märtyrer"). 

Bei einem "idealen" Shi-Handan behält die Seele, die nicht der Yingiz ist, die Oberhand.

Gelungene Beschwörungen[]

  • Die ersten bekannten Beschwörungen wurden von Askalel durchgeführt, welcher diese Form der Magie selbstständig auf der Suche nach der Heilung für Mailyn entdeckte.[17] Dadurch wurde er auch als Geisterkönig bekannt.
  • Außerdem hat der als der Manneber bekannte Devanthar mehrere Shi-Handans (nach vielen Fehlschlägen, siehe dazu: "30 Märtyrer") aus den Seelen einer menschlichen Ordengemeinschaft geschaffen.
  • Später erschuf Skanga nochmals drei Shi-Handan aus den Elfen Alyselle, Elowyn und Valderun, die aus der Leibwache Alathaias stammten.[16] Valderun wurde eingesetzt, um den Kobold Madrog zu jagen, der kurz zuvor Skangas Auftrag die ehemalige Elfenkönigin Emerelle zu töten ablehnte. Die andern beiden Shi-Handan schickte sie auf die Spur der gefallenen Königin Emerelle. Emerelle war jedoch in der Lage (wohl durch Drachenmagie und/oder Nutzung ihres Albensteines), ´zwei der Shi-Handan zu vernichten. Den letzten Shi-Handan verfluchte Firaz durch die aufgemalten Runen auf ihrem Körper, als dieser ihr Lebenslicht trank. Als er/sie (Alyselle) einen Albenstern berat, wurde sie/er in der Zeit gefangen.

Quellen[]

  1. 1,0 1,1 Elfenwinter (Heyne 2014), S. 217
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 918
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 968
  4. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 932
  5. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 503
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 216
  7. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 281
  8. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 283
  9. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 286
  10. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 408
  11. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 284
  12. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 315.
  13. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 289
  14. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 269
  15. 15,0 15,1 Elfenwinter (Heyne 2014), S. 210f.
  16. 16,0 16,1 Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 302f.
  17. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 490
Advertisement