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Skanga, von den Elfen Schattenweberin genannt, ist ein Trollweib und die mächtigste Schamanin ihres Volkes und Trägerin des Albensteins, dem Stein aus Jade. Sie trägt ihn verborgen unter den Amuletten am Hals.[1][2][3][4][5][6]

Aussehen Bearbeiten

Skanga läuft in einer gebeugten Haltung und trägt ein Kleid, das mit so vielen Flicken besetzt ist, sodass man unmöglich die tatsächliche Farbe erraten kann. Um ihren Hals trägt sie zig Amulette und Glücksbringer.[7] Ihre Augen sind von einer weißen Schleimschicht überzogen, denn sie ist blind.[8] Ihr Augenlicht war der Preis für das Erlernen der Blutmagie. Matha Naht, ein beseelter Holunderbaum, war ihre Lehrerin für diese Form der dunkle Magie. Deshalb sieht sie permanent durch ihr Verborgenes Auge und erkennt Gestalten aus Licht statt aus Fleisch. Die Farben und die Helligkeit des Lichtes verraten ihr die Gefühlslage ihres Gegenüber. Diese wurden Auren genannt.

FamilieBearbeiten

Skangas Eltern sind Hattah und Bada vom Königsstein und sie hat zwei Brüder Kal und Mak.[9]

Loyalität Bearbeiten

Die Seele des Trollkönigs ist die Einzige, zu dem sie auch nach Jahrhunderten noch loyal steht. Ein Verrat an ihrem König würde sie nach eigener Aussage zerstören. Allerdings zieht sie den König nach dessen Wiedergeburt immer wieder groß und kontrolliert so de facto die Trolle. Bis auf Orgrim haben alle Trolle vor ihr fast panische Angst.

Skanga gilt als die große Gegenspielerin Emerelles bis hin zum Beginn der Kriege mit den Ordensrittern Tjureds. Sie hat sogar Alathaia im Schattenkrieg geholfen die Drachen zurück nach Albenmark zu holen und zu verändern. Darüber hinaus hat sie sich aber weitestgehend aus dem Krieg heraus gehalten. Ihre Beteiligung im Krieg ist bis auf Tiranu und Morwenna niemandem bekannt.

Besondere Fähigkeiten Bearbeiten

Durch die von ihr ausgeübte Blutmagie ist sie in der Lage, die Shi-Handan zu erschaffen und durch einen Schild abzuwehren (diesen Zauber hat sie zu späterer Zeit auf Skanga´s Schutzamulette angewendet). Die einzige Farbe der Magie, welche sie nicht beherrscht ist die Farbe Blau. Sie ist außerdem in der Lage sich durch die Leere zwischen den Albenpfaden zu bewegen.

Schülerin Bearbeiten

Skanga´s Schülerin und Ziehtochter ist Birga, welche ihr die fehlenden Informationen, die sie nicht durch ihr "blindes Sehen" erfassen kann, ergänzt. Auch bei Bewegungen über tückisches Gelände lässt sie sich von Birga helfen. Sie ist sich aber dessen bewusst, dass diese sie früher oder später verraten wird, um ihre Macht zu erlangen und sie so gezwungen sein wird sie, wie andere Schülerinnen zuvor, zu töten.

Biographie Bearbeiten

Jugend und Schülerin Matha Naht's Bearbeiten

Während Skangas Jugend gab es einen harten Hungerwinter im Königsstein. König Gabrog entschied daher nur die Starken und die fruchtbaren Trollweiber im Königsstein zu lassen und alle Schwachen fortzujagen. Nur ihre Mutter Bada bleibt am Königsstein zurück. Ihr Vater, ihre Brüder und Skanga wandern Richtung Geistertal, da es dort immer Wild geben soll. Geschwächt und hungernd erfrieren Hattah, Kal und Mak in dessen Nähe. Skanga wird durch eine Illusion Matha Naht's ins Geistertal geführt und in einem Pakt beschließt Skanga sich von Matha Naht in der Magie lehren zu lassen. Dafür muss sie ihr Augenlicht opfern.[10][11]

Irgendwann nach ihrer Ausbildung durch Matha Nath, vernichtet Skanga diese mutmaßlich durch einen Blitzschlag und ein Feuer.[12]

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Angriff auf Vahan Calyd Bearbeiten

Skanga führt die Invasionsflotte der Trolle über die Albenpfade nach Vahan Calyd, um das Fest der Lichter anzugreifen und Emerelle zu töten. Sie wird von Branbart auf die eroberte Mondschatten gerufen, um festzustellen, ob vor ihnen tatsächlich die tote Emerelle liegt. Sie holt die Tote für einen Moment zurück und erfährt, dass es die Elfe Sansella ist. Sie lernt hier den jungen Orgrim kennen, der von Branbart seines Rudels enthoben wird, nachdem klar wurde das Emerelle noch lebt.[13]

Anschließend lässt Branbart die Leichen der falschen Emerelle und des falschen Ollowains am Muschelfischermarkt ausstellen und die gefangenen Albenkinder daran vorbeiführen. Schließlich zieht sich Branbart mit seinen Herzögen und Rudelführern zum Festgelage zurück. Shahondin, Fürst von Arkadien stellt sich Branbart und führt aus, dass die Täuschung mit der falschen Emerelle nicht alle Albenkinder überzeugen wird und die Königin sich auf der Flucht befindet. Da er jedoch in Blutfehde mit Emerelle steht bietet Shahondin zusammen mit seinem Sohn eine Zusammenarbeit mit den Trollen an.[14] Skanga fordert vom König, dass sie Shahondin und Vahelmin überstellt bekommt.[15]

Skanga beordert im Anschluss Orgrim auf die Geisterwind, der sie zum Albenstern im Waldmeer begleiten soll.[16] Dort werden sie von Brud über seine Beobachtungen unterrichtet.[17] Orgrim soll Skanga bei der Durchführung des Rituals zur Verwandlung von Shahondin und Vahelmin in Shi-Handan helfen.[18] Maruk dient dabei als Lockvogel. Orgrim wird daraufhin Rudelführer auf der Geisterwind. Er bringt unter anderen Boltan und Gran mit.[19]

Die Snaiwamark Bearbeiten

Nach der Seeschlacht von Reilimee stellt Skanga Orgrim ihre Schülerin Birga auf dem Weg in die Walbucht zur Seite, um den Nachschub Phylangans abzuschneiden.[20] Orgrim gelingt es die Felsenburgen der südlichen Snaiwamark einzunehmen und das Menschen- und Kentaurenheer zur Flucht zu zwingen. Branbart sieht dies als feige Tat und setzt ihn im Kriegsrat erneut als Rudelführer ab. Skanga jedoch schildert Branbart, dass Orgrim es war, der die Felsenburgen der Snaiwamark kampflos besetzte, da die Elfen flohen. Der Shi-Handan Shahondin schildert dem Kriegsrat die Verteidigungsanlagen Phylangans. Orgrim fordert 500 Krieger von Branbart und verspricht ihm das Tor von Phylangan von innen zu öffnen. Dafür soll er ihn zum Herzog machen. Skanga soll Orgrim den Albenpfad öffnen.[21] Nach dem Fall von Phylangan macht Branbart auf Anraten Skangas Orgrim zum Herzog der Nachtzinne.[22] Nach dem Untergang des Königssteins wird die Elfe Lyndwyn von drei Kundschaften auf dem Eis gefunden und zu Birga und Skanga gebracht. Birga erkennt, dass sie eine machtvolle Magierin ist. Skanga jedoch drängt Birga zum Aufbruch in das Fjordland , um auf Orgrim Acht zu geben.[23]

Tod Branbarts Bearbeiten

Zwei Monate nach dem Untergang des Königsstein sammelt Branbart seine Truppen und will über die Albenpfade in Burg Elfenlicht einmarschieren und Emerelle töten. Emerelle jedoch zerstört den Albenpfad.[24] Nach dem Sturz durch das Nichts und dem Kampf mit den Yingiz tötet Skanga Branbart. Sie wollte damit verhindern, dass seine Seele durch seinen verletzten Stolz und seine verletzte Tapferkeit Schaden nahm. Danach reist sie zur Nachtzinne um NaOrgrim zu bitten, in den Trollkriegen wieder als Feldherr zu dienen und in der Snaiwamark das Volk der Trolle so lange zu führen bis die Inkarnation Branbarts gefunden ist und alt genug ist König zu sein. Orgrim schlägt dies aus.[25]

Pakt mit den Lutin Bearbeiten

Bei Ihrer Rückkehr zur Wolfsgrube empfängt Birga Skanga. Dort wartet Elija Glops, der Skanga mit den gefundenen Utensilien vom toten Branbart erpresst und ihr einen Handel vorschlägt.[26]

Schlacht am Mordstein Bearbeiten

Vierzehn Jahre später kommt es zur Schlacht am Mordstein als die Elfen und Kentauren das versammelte Trollheer angreifen. Gemeinsam mit dem jungen König Gilmarak und Birga beobachten sie den Angriff der Elfen und Kentauren. Sie fürchten sich vor den brennenden Glaskugeln der Elfen.[27] Nach einer verlustreichen Schlacht, rettet Brodgrimm die Trolle vor einer vollkommenen Niederlage. Skanga beobachtet mit Gilmarak auf einer Klippe wie Ollowain und Senthor die schwerverletzte Caileen findet. Ihre Krieger umzingeln diese. Sie lässt Senthor und Caileen gehen. Die beiden sollen sehen wie Ollowain stirbt.[28]

Vormarsch nach Süden Bearbeiten

Nach dem verlustreichen Kampf und dem Rückzug des Elfenheeres, reist Skanga zur Nachtzinne und fleht Orgrim an als Feldherr zurückzukehren, da sie weitere allzu verlustreiche Siege fürchtet, um Emerelle zu stürzen.[29] Er gibt nach und führt das Heer unaufhaltsam nach Süden bis zur Shalyn Falah. Dort schlägt Emerelle ein Duell vor. Elija bietet daraufhin Klaves, den seiner Seele beraubten Ollowain an.[30]

Zurücktreiben der Shi-Handan Bearbeiten

Emerelle weigert sich gegen Ollowain zu kämpfen, wordurch die Trolle gewinnen. Emerelle holt außerdem die Seele Falrachs in Ollowains Körper zurück. In diesem Moment schaffen es die noch im Nichts befindlichen Yingiz zu ihren Brüdern nach Albenmark einzudringen. Während Skanga sich selbst, Emerelle, Alathaia sowie Birga schützt, gehen diese in den Thronsaal. Dort schickt Alathaia die Tochter des Alfadas, Kadlin, zu der Goldene Halle ihrer Götter. Von dort soll sie einen der gefallenen Helden holen, der die Yingiz vertreiben soll.[31] Nachdem Kadlin zurückkehrt verspricht Skanga ihr, dass Frieden herrschen soll, solange die Menschen die Grenze am Wolkenspiegelsee nicht überschreiten.[32]

Herrschaft der Trolle Bearbeiten

Kurz nachdem Gilmarak den Thron bestiegen hat, trifft Madra auf Burg Elfenlicht ein. Er berichtet Skanga und Birga von dem Massaker in Feylanviek, welches die beiden Elfen angerichtet haben. Unter den Opfern sind Gharub und 16 weitere Trolle sowie eine 42 Kobolde. Skanga vermutet, dass die zwei Elfen Emerelle und der Schwertmeister sind. Sie reist mit Birga und Madra nach Feylanviek, um sich ein eigenes Bild zu machen.[33][34] Skanga bestimmt Madra und den anwesenden Lutin Nikodemus den beiden Elfen zu folgen, ohne das Skanga ihnen sagt um wen es sich handelt.[35] Kurz darauf versucht Skanga mit Hilfe ihrer gesammelten Knochen herauszufinden was passiert, wenn sie Emerelle vor sich bringen lässt. Sie stellt fest, dass sie dabei sterben würde. Um die Herrschaft der Trolle zu festigen lässt sie einen einfachen Gesetzescodex von zehn Seiten erstellen[36] und ruft außerdem alle auf Emerelle angesetzten Jäger zurück (ausgenommen Madra und Nikodemus).[37]

Auf Burg Elfenlicht jedoch versucht sie Madrog empfohlen durch Birga als Meuchler für Emerelle zu werben. Er lehnt den Auftrag mit dem Hinweis der geringen Erfolgswahrscheinlichkeit ab und entzieht sich dem anschließenden Mordanschlag Skangas. Daraufhin reist sie zu Alathaia, die Emerelle von Herzen verabscheut.[38] Skanga lädt Alathaia ein nach Burg Elfenlicht zu kommen. Im Gegenzug, dass Skanga ihr den Zauber um die Erschaffung der Shi-Handan zeigt, soll ihr Alathaia drei Elfenseelen zur Verfügung stellen. Außerdem möchte die Elfe, die von Ganda versteckten Karfunkelsteine wieder in ihren Besitz bringen. Birga soll Alathaia auf dem Weg in die Kleiderkammer Emerelles begleiten.[39] Skanga gesteht Alathaia die Karfunkelsteine nicht zu, bis sie ihre Verpflichtung für treue Elfenseelen erfüllt.[40] Alathaia bringt drei Elfen mit und nach dem Ritual zur Erschaffung der Shi-Handan, darf Birga Alathaia die Karfunkelsteine überreichen.[41] Kurze Zeit später kommt das magische Amulett, dass sie Madra gegeben hatte, zu ihr zurück. Da sie nun den Standort Emerelles kommt, arrangiert sie ein neues Treffen mit Alathaia damit diese den Shi-Handan in den Jadegarten schickt.[42]

Nachdem Nikodemus nach fast 12 Jahren zur Burg Elfenlicht zurückkehrt, werden Skanga und Birga auf ihn aufmerksam. Sie befragen ihn unter Folter über seine Geschichte. Birga dreht ihm dabei den rechten Daumen ab. Kurz darauf erscheint Elija, unterbricht die Folter und nimmt seinen Bruder mit.[43]

Ende der Trollherrschaft Bearbeiten

Fast 12 Jahre bleibt Emerelle verschwunden als Skanga spürt, dass sie zurückgekehrt ist. Sie teilt dies dem Kronrat mit und berät die Bedingungen für das nächste Fest der Lichter, da sie erwartet, dass Emerelle dort erscheinen wird. Orgrim schlägt vor sieben Fürsten kurz vor dem Beginn zu berufen, damit braucht Gilmarak nur vier loyale Fürsten für die Wiederwahl.[44] Der Kronrat beschließt die Fürsten Snaif vom Mordstein und Derg, Herzog der Wolfsgrube sowie die Kentauren Nestheus und Katander, der Elf Alvias, der Lutin Elija und Anderan für die Königswahl von Gilmarak zu berufen.[45]

Das Eintreffen des weißen Ritters Ollowain sorgt bei den Trollen auf der Prunkbarkasse für Aufsehen, aber er wird auf Anweisung Skangas durchgelassen.[46][47] Auch das Fehlen von Anderan und Elija bringt die Pläne durcheinander. Skanga entzieht ihnen das Stimmenrecht und schlägt als Ersatz Growak vom Blutberg und Orgrim zur Königswahl vor. Kurz darauf kommt Emerelle unter tausenden Rufen der Menge auf die Barkasse und wohnt der Wahl bei.[48] Als sich Orgrim bei der letzten entscheidenden Stimme enthält, springt Gilmarak erbost auf und wird von der Steinkugel Madrogs, die für Skanga bestimmt war, getroffen.[49]

Die anwesenden Fürsten Alvias, Katander, Orgrim und Nestheus stimmten im zweiten Wahlgang für Emerelle, die Herzöge von Mordstein Snaif, Wolfsgrube Derg und Blutberg Growak gegen sie. Emerelle wird mit 4:3 Stimmen zur Königin gekrönt. Die Fehde zwischen ihr und Skanga wird von beiden offiziell beendet, wobei Skanga betont, dass niemals engere Beziehungen zwischen beiden existieren würden. Sie ist Emerelle aber dankbar, dass diese Gilmarak vor dem Tod retten konnte.[50]

Schattenkrieg Bearbeiten

Skanga hilft zu Beginn des Schattenkriegs Alathaia die Drachen zurück nach Albenmark zu holen und zu verändern. Darüber hinaus hat sie sich aber weitestgehend aus dem Krieg heraus gehalten. Ihre Beteiligung im Krieg ist bis auf Tiranu und Morwenna niemandem bekannt.[51]

Farodin und Mandred Bearbeiten

Skanga ist in der Nachtzinne anwesend, als Orgrim den Fjordländer Mandred Torgridson in Empfang nimmt. Mandred gibt sich als Bote Emerelles aus und erkundigt sich nach gefangenen Elfen. Orgrim verneint die, lässt ihm aber die tote Elfe Yilvina als Braten servieren.[8]

Skanga erwartet mit Orgrim und dessen Leibwache sowie einer Illusion, die von ihr geschaffen wurden, über drei Tage auf Farodin in seiner Kammer. Schließlich erscheint der Elf und greift Orgrim und seine Leibwächter an. Farodin schafft es ihn zu entwaffnen und Skanga zu verletzen. Doch die Schamanin heilt sich und zwingt Farodin mit ihrer Magie zum Fenster. Sie dringt in die Gedanken Farodins und teilt Orgrim die Befreiung der Gefangenen mit, worauf Orgrim eine Wache beauftragt, Suchtrupps auszuschicken und zwei Schiffe bereit zu machen. Als Skanga in den Gedanken den Devanthar findet, löst sie erschrocken den Zauber, wodurch Farodin über das Fenster entkommen kann.[52]

Tjuredkriege Bearbeiten

Dreikönigsschlacht Bearbeiten

Farodin wird im Jahr 549 ndB von Emerelle als Bote an den Hof Boldors geschickt, um dort um Hilfe der Trolle gegen die Tjuredkirche in der bevorstehenden Dreikönigsschlacht zu bitten. Boldor versammelt seine Fürsten und auch Skanga nimmt mutmaßlich daran teil. Boldor gibt der Bitte nach. Skanga reist an der Seite Orgrim auf der Zermalmer in die Schlacht. Auch Farodin ist auf Orgrims Wunsch auf dessen Schiff. Als sie sich die Trollschiffe der bereits laufenden Schlacht nähern, spürt Skanga, dass ein mächtiger Zauber gegen die Gezeiten gewirkt wird. Boldor ruft zu einer Versammlung seiner Fürsten auf. Farodin ist empört über diese Verzögerung und äußert dies gegenüber Orgrim und Skanga.[53]

Auf der Albenhammer, dem Flaggschiff Boldors, weissagt Skanga mit ihren Knochen, dass eine Gefahr von eine Tjuredpriester mit seiner Magie ausgeht und Emerelle in Gefahr ist. Auch die Trolle wären dieser tödlichen Magie ausgesetzt. Skanga sieht voraus, dass königliches Blut in der Schlacht vergehen wird. Boldor beschließt, dass die Trolle nun angreifen werden, um den Ruhm nicht nur den Fjordländern und Elfen zu überlassen. Skanga weist den König auf eine Gefahr auf der westlichen Flanke hin.[54]

Skanga kehrt mit Orgrim und Farodin auf die Zermalmer zurück. Mit acht Galeassen hält Orgrim auf die Langboote der Fjordländer zu, während Boldor mit dem Rest der Flotte auf die Westflanke zusteuert, an der die Ordensritter noch die Überlegenheit hatten. Drei Schiffe der Ordensritter halten auf Orgrims Galeassen zu. Mit Balbars Feuer setzten sie die Knochenreißer in Brand. Orgrim und Farodin schaffen es, die Zermalmer von einer Kogge der Ordensritter zu trennen.[55]

Farodin und Orgrim schaffen dies, werden aber von Brandwunden überzogen. Skanga heilt ihre Wunden. Nach der Ankunft der Trolle traten die Ordensritter den Rückzug an, aber nicht bevor der Ebermann in Form eines Priesters, des Trollkönigs Seele auslöschte, indem er ihn in die Leere der Zerbrochene Welt beförderte. Emerelle nutzt ihren Albenstein, um gegen den Devanthar Magie zu wirken. Auch Skanga unterstützt sie aus der Ferne mit ihrem Albenstein. Gemeinsam schaffen sie es den schwarzen Sog zu schließen. Der Devanthar konnte entkommen, aber der Sieg des Tages gehörte den Fjordländer und Albenkinder, die ihn mit einem ausgiebigen Fest feierten.[56]

Neuer König der Trolle Bearbeiten

Nachdem die Seele des Trollkönigs Boldor hundert Jahre nach der Dreikönigsschlacht immer noch nicht wiedergeboren wurde, ruft Skanga Orgrim im Jahr 649 ndB zum neuen König der Trolle aus.[57]

Kampf um das Fjordland Bearbeiten

Skanga erreicht die Nachricht, dass Emerelle ihre Hilfe in Burg Elfenlicht benötigt. Diese bietet ihr dafür eine ganze Büffelherde als Gegenleistung. Dort angekommen wird Skanga von Jornowell begrüßt, dessen forsche Art ihr bei einem Elfen sehr sympathisch ist.[58] Im Thronsaal angekommen erwarten Emerelle und Yulivee die Trollschamanin. Emerelle erklärt, dass sie ihre Hilfe für eine Seelenwanderung brauchen, da die Seele des Elfen Fenryl vom Adlerbussard Winterauge nicht mehr in seinen Körper zurück findet. Obwohl Skanga nicht glaubt, dass Fenryl jemals wieder der Elf sein kann der er war, stimmt sie dem Handel zu. Skanga öffnet den Schädel des Adlerbussards und greift mithilfe ihres Albensteins nach der Seele des Elfen, als Yulivee sie angreifen möchte.[59] Emerelle kann rechtzeitig eingreifen und Yulivee erklären, dass das Öffnen des Schädels für den Zauber notwendig ist. Anschließend lässt Emerelle bei Fenryl die Seele in den Körper zurückgleiten. Zunächst scheint es, als sei der Zauber missglückt, da die Seele zu lange vom Körper getrennt war. Emerelle fordert Yulivee auf, Gnade zu zeigen und Fenryl vom Leid zu erlösen. Skanga verlässt, da sie ihre Aufgabe erfüllt hat, Elfenlicht wieder.

Der Elfenfürst Tiranu reist mit dem Kopf eines menschlichen Soldaten in die Snaiwamark zu Skanga, getrieben von der Hoffnung mit dem Wissen um Gishilds Aufenthaltsort endlich bei den Elfenrittern eintreten zu dürfen und Anerkennung zu erhalten. Der Elf hofft, dass Skanga den Kopf zum Reden bringen kann und so den Fundort des Rapiers und damit den Aufenthaltsort Silwynas zu erfahren.[60] Skanga erklärt sich bereit ihm zu helfen, da er ihre Beteiligung im Schattenkrieg nie an Emerelle verraten hat. Mithilfe ihres Albensteins zwingt sie den Menschen zurück in die Welt und befragt ihn nach dem Rapier. Statt aber den Soldaten zurückzuholen, erscheint ein unbekanntes Wesen als Beschützer des Menschen. Voller Panik bannt Skanga das Wesen. Dabei wird Tiranu jedoch auf unbekannte Weise in die Menschenwelt in die Nähe des Fundorts des Rapiers verrückt.[61]

Nach dem Fall von Aldarvik lagern die Truppen von Albenmark und des Fjordlandes vor Firnstayn und feiern die Rettung von Gishild aus der gefallenen Stadt.[62] Während der Feier trifft sich Ollowain mit Orgrim und Skanga im Zelt des Trollkönigs. In dem Gespräch weist Ollowain die beiden Trolle darauf hin, dass er der letzte lebende Erbe des Fürsten Landoran ist und somit Erbe der Snaiwamark. Orgrim will ihn aus dem Zelt weisen, da die Snaiwamark den Trollen von den Alben geschenkt wordne ist, als Skanga eingreift und Ollowain zum Weitersprechen auffordert. Ollowain bietet den Trollen an, von seinem Erbrecht gebrauch zu machen und den Trollen auch von Elfenseite die Snaiwamark zuzugestehen.[63] Im Gegenzug fordert er, dass die Trolle den bald heimatlosen Fjordländern Land abzutreten. Die Trolle stimmen zu und weihen Sahandan in die Pläne ein. Diese soll die Flüchtlinge des Fjordlandes sicher über einen Albenstern in die Snaiwamark bringen.[64]

Trennung der Welten Bearbeiten

Als die Helden Nuramon, Farodin und Mandred, nachdem sie den Devanthar in der Gestalt Therdavans getötet und ihm seinen Albenstein abgenommen hatten, in die Albenmark zurückkehrten, hatte Emerelle bereits zu den Waffen für die letzte entscheidende Schlacht gerufen. Alle Albenkinder versammelten sich an Burg Elfenlicht zum Kriegsrat, darunter Orgrim und Skanga.[65]

Emerelle erhält von den Nuramon und Farodin den Chrysoberyll des Devanthars und gibt diesen an Yulivee und eröffnete den Albenkindern ihren Plan: Jegliche Verbindungen zwischen der Menschenwelt und Albenmark sollen getrennt werden. Um den Sieg der Kirche zu verhindern und sich genug Zeit für den gigantischen Zauber zu verschaffen, würde nach der Schlacht das Land südlich der Shalyn Falah vom restlichen Albenmark abgespaltet. Einen Tag später würden die Albensteine ihre Arbeit beendet haben, alle Albenpfade, die nach Daia führten, zu trennen.[66]

Schließlich komplettieren die zurückgekehrten Zwerge den Kriegsrat Albenmarks. Emerelle verspricht allen nun Anwesenden, dass in Zukunft die Trolle]], die Zwerge und auch die Fjordländer, denen sie Asyl angeboten hatte, ihre eigenen Könige in Albenmark stellen dürften. Thorwis stellt dabei seine benötigte Hilfe bei der Trennung der Welten in Aussicht und Wengalf die Streitmacht der Zwerge.[67]

Nach dem die Schlacht um Albenmark gewonnen wird und die Trennung der Welten beginnt, versammeln sich alle Mächtigen Albenmarks zur Beerdigung von Mandred. Skanga nimmt neben Orgrim für die Trolle teil. Sie geben dem Fjordländer einen roten Barinstein zur Grabbeilage mit.[68]

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1019
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 914
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 956
  4. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 921
  5. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 593
  6. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 711
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 127
  8. 8,0 8,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 484
  9. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 882
  10. Skanga - Der Blick in den Himmel
  11. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 881f.
  12. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 43
  13. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 129
  14. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 183f.
  15. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 187f.
  16. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 196
  17. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 205
  18. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 210ff
  19. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 219
  20. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 324
  21. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 563ff
  22. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 651ff
  23. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 690
  24. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 18ff
  25. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 224ff
  26. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 251ff
  27. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 534ff
  28. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 572
  29. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 660ff
  30. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 878
  31. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 891
  32. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 904
  33. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 76
  34. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 86
  35. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 106
  36. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 248
  37. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 157
  38. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 178ff
  39. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 250ff
  40. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 263ff
  41. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 301ff
  42. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 389
  43. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 741ff
  44. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 674ff
  45. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 777ff
  46. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 836
  47. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 856
  48. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 857ff
  49. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 861
  50. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 875
  51. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 232
  52. Die Elfen (Heyne 2014), S. 532f.
  53. Die Elfen (Heyne 2014), S. 698f.
  54. Die Elfen (Heyne 2014), S. 707f.
  55. Die Elfen (Heyne 2014), S. 727f.
  56. Die Elfen (Heyne 2014), S. 738f.
  57. Die Elfen (Heyne 2014), S. 814
  58. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 196
  59. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 202
  60. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 230
  61. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 235
  62. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 590
  63. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 594
  64. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 632
  65. Die Elfen (Heyne 2014), S. 784f.
  66. Die Elfen (Heyne 2014), S. 790
  67. Die Elfen (Heyne 2014), S. 798
  68. Die Elfen (Heyne 2014), S. 884
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