Elfen Wiki
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Solaiyn ist ein Elf und einer der Fürsten über Arkadien während der Herrschaft der Himmelsschlangen.[1][2][3]

Familie[]

Solaiyn ist der Ehemann von Lisandelle. So ist er der Vater von Talawain, Asfahal, Kyra und Maylin.[2][4]

Aussehen[]

Solaiyn ist ein hochgewachsener, hagerer Elf mit schulterlangem, silberblondem Haar.[5][6]

Charakter[]

Solaiyn liebt es in seinem Anwesen den natürlichen Ablauf der Jahreszeiten seinem Willen unterzuordnen. Er versucht alles zu beherrschen, auch seine Kinder.[7]

Besondere Fähigkeit[]

Der Fürst hat die Fähigkeit sich von Verletzungen unnatürlich schnell zu erholen. Dadurch wird er zum idealen Werkzeug des Goldenen, der einen gefährlichen Zauber nutzt um durch die Augen des Elfen zu sehen. Dieser Zauber würde jeden anderen innerhalb kürzester Zeit töten. Nur Solaiyn kann dem (durch die Hilfe von Aloki) lange widerstehen.[8]

Biographie[]

Lisandelle und Flucht seiner Kinder[]

Seine Frau Lisandelle stirbt sehr jung, was bei seinem Vater Solaiyn zu einer krankhaften Melancholie führt. Nach ihrem Tod beginnt er seine Kinder zu vernachlässigen.[2] Asfahal beschädigt als Kind im Alter von siebzehn Jahren die unvergleichliche Statue des kauernden Kobolds von Salhayn, indem er ihr einen Finger abbricht, um den Vater so zu zwingen, ihn zur Kenntnis zu nehmen. Daraufhin sperrt Solaiyn ihn für drei Tage in die Gruft seiner Mutter, bis zwei Diener ihn befreien. In der gleichen Nacht verlässt Asfahl den Palast seines Vaters.[5][9] Auch Talawain entflieht schließlich der Tyrannei seines Vaters.[10]

Besuch Talawains[]

Talawain trifft zu einem der seltenen Besuche bei Solaiyn ein. Dort schildert Solaiyn ihm von der Vernichtung der Blauen Halle und dem Tod des Himmlischen sowie dem Tod aller Spione. In einem langen Gespräch gibt Talawain seine Erlebnisse sowie eine Kopie der Karte von Rowayn an ihn weiter. Solaiyn verspricht ihm außerdem eine der Himmelsschlange aufsuchen und vom Treffen der Unsterblichen und Devanthar in Selinunt zu berichten. Talawain verabschiedet sich von seinem Vater, indem er ihm erklärt, dass er zuletzt Shaya retten möchte.[11]

Falrach[]

Nicht lange nach der der Zerstörung von Selinunt taucht eine unbekannte Elfe auf Solaiyns Anwesen auf. Sie möchte ihren Säugling und Sohn Falrach aus der Not heraus bei Solaiyn abgeben. Sie gibt an das Asfahal der Vater Falrachs sein. Solaiyn weist die verzweifelt Elfe jedoch ab, da sein Sohn jeglichen Kontakt zu ihm abgebrochen hat.F[12]

Heerführer[]

Schlacht um Wanu[]

Solaiyn wird vom Goldenen ausgewählt die Truppen in der Schlacht um Wanu anzuführen. Nach dem Rückzug der Menschen über die Brücke am Kuni Unu und der Zerstörung selbiger, befiehlt Solaiyn die zurückgelassenen Katamarane zu nutzen, um eine Schiffsbrücke errichten zu lassen.[13] Anschließend entlässt er einen Großteil des Heeres, da nicht mehr viele Krieger benötigt werden, um die Menschen zu Tode zu hetzen.[14][15]

Nachdem der Goldene erneut durch Solaiyn hindurch mit Nodon gesprochen hat, bricht er zusammen. Nodon bringt ihn in dessen Zelt, wo Aloki sich aufhält. Sie wurde von Asfahal geschickt, um diesem zu Helfen seine Melancholie zu mindern. Außerdem mindert sie den Hirnschaden, den der Goldene verursacht, wenn er in Solaiyn eindringt, um die Schlacht zu verfolgen oder Befehle zu erteilen.[16]

Solaiyn lässt über Nodon den Rückzug des Heeres nach Albenmark einleiten. Nur der verbliebene Vorhuttrupp um Ailyn und Nodon soll das Menschenheer noch jagen.[17] Als die angeordnete Verstärkung, angeführt von Hornbori, eintrifft, entzieht er Ailyn das Kommando und überträgt es Hornbori.[18]

Als dieser mit der Nachschubversorgung eintrifft, schlägt Ailyn Solaiyn vor, dass Hornbori mit seinen Tank-Schlitten und seinen Kriegern über einen von Nodon entdeckten benachbarten Pass das Heer der Menschen überholen und überraschen soll.[19]

Nachdem die Überreste des Menschenheers kurz vor dem Erreichen des nächsten Albensterns sind dringt der Goldene erneut in Solaiyn's Verstand ein und fliegt mit Nodon auf Schwarzrückenadlern zur Passhöhe. Sie töten die Adlerritter, die dort eine Lawine auslösen wollten. Nur zwei entkommen (darunter Acoatl). Anschließend löst der Goldene durch einen Zauber einen enormen Bergsturz mit Lawine aus, die die gesamte Nachhut der Menschen tötet.[20]

Nachdem Hornbori und seine Truppe durch die Verstärkung um Ansur aufgebracht wird, sendet Solaiyn Nodon mit einem Schwarzrückenadler hinab, um das Feldzeichen zu bergen. Nodon bringt den überlebenden Hornbori mit, der ihn für einen Helden hält. Solaiyn leitet die Rückkehr nach Albenmark ein.[21]

Schlacht um Asugar[]

Die Himmelsschlangen senden Solaiyn nach Asugar, um die stockenden Kämpfe der Zwerge gegen die Menschen in der Schlacht um Asugar eine Wendung zu bringen. Solaiyn läuft mit seinem Schiff Sommerlicht in den Grottenhafen ein. Nodon und Aloki begleiten ihn dabei. Solaiyn lässt sich von Heermeister Hornbori die Lage erklären. Der Goldene dringt währenddessen wieder in seinen Verstand ein und gibt den Zwergen ein neues Angriffsziel während Solaiyn und seine Truppen die restlichen Menschen in ihren Tunneln besiegen soll.[22]

Als die Menschen aus Asugar um Arcumenna heißes Öl in den Grottenhafen leiten, bemerkt Nodon es rechtzeitig und flieht mit Solaiyn und Aloki die Treppen hinauf, in der Hoffnung dort dem Rauch und der Hitze entkommen zu können. Als die Menschen zusätzlich Wasser auf das brennende Öl leiten, stellt sich Aloki gegen ihn und entwendet Solaiyn seinem Griff, bevor sie mit dem Elfen hinab ins Wasser springt.[23]

Solaiyn und Aloki sowie auch Nodon suchen unter einem gekenterten Fischerboot vor den Flammen Schutz. Sie navigiert das Boot aus dem Hafen hinaus, zum Kadaver eines der getöteten Sonnendrachen. Während Aloki Solaiyn heilt, bietet die Schlangenfrau dies auch Nodon an, da sie ihn als Beschützer weiter benötigen werden.[24]

Vier Tage harren sie im Schutze des Drachenkadavers aus. Aloki und Nodon bemerken, dass die Menschen auf Flößen die Stadt verlassen und gleichzeitig Hornbori und die Zwerge in ihren Aalen zurückkehren. Nodon entscheidet sich Hornbori zu warnen.[25] Aloki bringt Solaiyn zurück in die Stadt. Solayin hat den Meerwanderer entdeckt und sein Verstand leidet mutmaßlich durch ein neues Eindringen des Goldenen. Aloki bindet ihn daraufhin auf einem Felssims mit Zugang zu den Tunneln fest.[26]

Als die Zwerge die Menschen in die Flucht schlagen und Hornbori den Meerwanderer getötet hat, wagen sich Solaiyn und Aloki aus ihrem Versteck in den Tunneln. Sie gratulieren Hornbori und den Zwergen zum Sieg. Als sich Galar bei Solaiyn über die geflohenen Drachen und das Desinteresse der Himmelsschlangen beschwert, spricht Der Goldene durch Solaiyn hindurch und gratuliert ebenfalls zum Sieg. Auf Wunsch Ulurs wollen die Zwerge selbstständig in ihren Aalen nach Albenmark zurückkehren, wenn die Himmelsschlangen ihnen aus den Zwergenwerften Handwerker und Material schicken.[27]

Weitere Feldzüge[]

Solaiyn bleibt auch über die sieben Kriegsjahre im Großen Krieg um Nangog Heerführer der Albenkinder im Auftrage der Himmelsschlangen. Im siebten Kriegsjahr kommt es zur Belagerung von Temil. Dabei belagern sie die Stadt über drei Monde bis sie endlich die Mauern durchbrechen. Sie besetzen die Stadt über zwanzig Tage als die Späher ein großes Ersatzheer der Menschen entdecken, dass auf die Stadt marschiert. Solayin lässt die Stadt räumen und in Brand stecken. Anschließend ordnet er den Rückzug über die Albenpfade an.[28]

Solaiyn tritt mit Aloki auf die Albenpfade als erneut der Goldene in seinen Verstand eindringt, um den Rückzug zu beobachten. Plötzlich jedoch erscheint aus dem Nichts Ista und stößt Solaiyn ins Nichts.[29] Es kommt zum Kampf im Nichts, als die Himmelsschlangen und weitere Drachen erscheinen, um dem Heer zu Hilfe zu kommen.[30]

Schlacht über der Goldenen Stadt[]

Solaiyn rekrutiert Elfen als Hauptmänner für das Himmelland, unter ihnen Myrella. Aloki und Nodon begleiten ihn auf das Himmelland. Die zwei Mädchen Lydaine und Farella suchen Solaiyn und behaupten Kinder seines Sohnes Asfahal zu sein. Solaiyn befragt sie aber glaubt ihnen schließlich. Er erklärt ihnen, dass sie für die Flucht die Luftaale benutzen sollen und überträgt Nodon die Verwantwortung für die Mädchen, falls etwas unvorhergesehenes passieren sollte. Als das Himmelland den Weltensprung nach Nangog vornimmt, ist Solaiyn neben Hornbori und Gobhayn in der gläsernen Kommandozentrale des Schiffes.[31]

Als die Schlacht über der Goldenen Stadt beginnt, scheint der Goldene wieder die Kontrolle über den Körper von Solaiyn zu nehmen. Aloki muss ihn in der Kommandozentrale stützen.[32] Über Stunden dauert die Schlacht, als aus der Flanke des Weltenmundes der riesige Reißzahn, die Kriegswaffe der Devanthar, hervorbricht. Durch den Einfluss des Goldenen ist Solaiyn geschwächt aber er ordnet Nodon an mit den Mädchen an Bord eines Luftaales zu gehen und das Himmelland zu verlassen. Aloki erlöst ihn vom Einfluss des Goldenen, indem sie ihm in den Nacken beißt und betäubt. Mutmaßlich besteigen sie zusammen mit Nodon den Luftaal.[33]

Im Jadegarten[]

Sie erreichen mit dem Luftaal den Jadegarten, das Refugium Nachtatems. Sie werden Zeuge wie Nandalee mit blutverschmiertem Schwert die Pyramide und dann den Jadegarten verlässt. Aloki bemerkt, dass es Drachenblut war. Nodon verweigert Solaiyn und Aloki den Zutritt zur Pyramide, dennoch folgen sie ihm. Sie werden so Zeuge vom Tod des Dunklen und für Solaiyn ist sofort erwiesen, dass Nandalee die Mörderin ist. Am Ausgang verkündet Solaiyn den Anwesenden das Geschehen. Nodon weist Sheryll an seine Enkeltöchter in Gewahrsam zu nehmen und zur Pyramide zu bringen. Solaiyn wirft Nodon vor die Mörderin zu schützen oder Teil des Komplottes zu sein.[34]

Kurz darauf bemerkt Solaiyn, wie Nandalee erneut die Pyramide verlässt und er befiehlt den anwesenden Elfen sie zu ergreifen. Durch einen Zeitzauber entkommt die Drachenelfe ihnen jedoch.[35]

Kurze Zeit später erscheint der Goldene mit seinen Brüdern im Jadegarten. Er befiehlt Solaiyn und alle anderen Anwesenden des Jadegartens auf die Felsen, um dem Strafgericht der Himmelsschlangen gegen die Pegasi beizuwohnen, die Nandalee bei der Flucht geholfen haben. Sie werden Zeugen, wie die Himmelsschlangendas fruchtbarte Bainne Tyr zerstören. Es wird später nur noch das Verbrannte Land genannt.

Quellen[]

  1. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 924
  2. 2,0 2,1 2,2 Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 813
  3. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1094
  4. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 521
  5. 5,0 5,1 Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 825
  6. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 513
  7. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 822f.
  8. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 521
  9. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 522
  10. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 822
  11. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 825ff.
  12. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 927
  13. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 494
  14. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 513
  15. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 528
  16. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 522
  17. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 572ff.
  18. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 682
  19. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 686
  20. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 708f.
  21. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 726f.
  22. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 358f.
  23. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 370f.
  24. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 376f.
  25. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 430f.
  26. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 460f.
  27. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 524f.
  28. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 648f.
  29. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 654
  30. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 663f.
  31. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 926f.
  32. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 951
  33. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 997f.
  34. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1048f.
  35. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1057
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