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Tiranu ist ein Elf aus der Fürstenfamilie von Langollion.[1][2][3][4][5] Mit dem Ende des Schattenkriegs wird er der Elfenfürst von Langollion bis über die Zeit der Tjuredkriege hinaus.[6][7][8][9]

Aussehen[]

Tiranu besitzt lange schwarze Haare[10] und schwarze Augen.[6][11][12] Allgemein gilt er als eitel, zur Zeit der Schattenkriege kleidet er sich stehts entsprechend der höfischen Mode und dreht selbst sein eigentlich glattes Haar zu Locken.

Charakter[]

Tiranu gilt als arrogant und kaltherzig.[6] Außerdem verachtet er die Menschen zutiefst aufgrund ihrer Schwächen.

Der Elf giert nach Anerkennung und möchte deshalb Teil der geachteten Elfenritter sein.[13] Er besitzt jedoch auch Mitgefühl, zeigt es jedoch nur in seltenen Augenblicken.[14]

Seine Schwester Sanassa beschreibt ihn als weich, als sie ihn mit Assanael vergleicht. Sie hält ihn für einen Wichtigtuer, der sich gerne aufspielt, ohne zu Beginn der Schattenkriege etwas zum Aufstreben der Familie beigetragen zu haben.

Tiranu ist misstrauisch. Bei den Untersuchungen zu Alathaias Unfall an den Steilklippen kurz nach Melyssanas Mondfest verdächtig er selbst seinen eigenen Vater, Strippenzieher zu sein.

Tiranus ewiger Zwist ist es, nicht aus dem Schatten jener herauszutreten zu können, die ihn überstrahlen. Bemerkbar ist dies zunächst in seinen frühen Jahren, als er im Schatten seines Bruders Assanael steht und später bei Ollowain.

Der Elf kann jedoch auch gelegentlich sehr selbstkritsch sein, wie damals, als er versuchte die letzte Reise seiner Mutter nachzuvollziehen und sich darüber wunderte, dass ein - seiner Auffassung nach - Barbar seine Sprache beherrscht, er jedoch kein einziges Wort der Sprache des Landes beherrscht, welches er bereist. Wenn er eine Entscheidung über sein Vorgehen gefällt hat, macht er sich alle möglichen Konsequenzen bewusst und nimmt sie an.[15]

Familie[]

Tiranu entstammt dem Fürstengeschlecht von Langollion und ist unter den zahlreichen Kindern von Alathaia[16] und ihrem Gemahl Eldarian deren jüngste Sohn.[10] Er steht dabei stehts im Schatten seines älteren Bruders Assanael. Neben Morwenna zählen außerdem noch Sanassa und Xylon zu seinen Geschwistern.[1][2][3][4][5]

Biographie[]

Kindheit[]

Tiranu kommt als jüngster Sohn von Alathaia und Eldarian zur Welt. Seine Kindheit liegt mutmaßlich noch einige Zeit vor dem dritten Trollkrieg.[17]

Jugend[]

Tiranu beschreitet in seiner Jugend auf Anraten seiner Mutter früh den Pfad der Blutmagie.[18]

Schattenkrieg[]

Fechtstunden[]

Später besinnt sich Tiranu jedoch darauf, ein Mann des Schwertes zu werden.[19]

So nimmt Tiranu auf Weisung seiner Mutter Alathaias neben allen anderen anwesenden Geschwistern sowie auch sein Vater Eldarian gegen die Schattenkrieger unter Hauptmann Nanduval an regelmäßigen Fechtübung teil.[20] Kurz nach der Ankunft von Melvyn, dem Gesandten von Emerelle, im Palast der tausend Blüten sucht Nanduval Tiranu und seine Mutter bei einer weiteren Fechteinheit auf. Er berichtet, dass sich der Wolfself mit Atossa und zwei weiteren Fechtern ein Duell eingehandelt hat.[10] Alathaia bestätigt, dass sie sieben Fechter im Palast postiert hat, die den Elfen provozieren sollten. Tiranu fürchtet, dass Melvyn sich für einen Mordanschlag in die Gemächer seiner Mutter schleichen könnte, nachdem dieser nachts über den Dächern beim Einstieg in die Gemächer von Zantissa beobachtet wurde.[11]

Alathaias Unfall[]

Tiranu, Morwenna und Sanassa sind in der Nacht von Alathaias Reitunfall an den Klippen höchstwahrscheinlich im Palast der tausend Blüten anwesend. Bei einem leichtsinnigen Ausritt ihrer Eltern während eines Sturmes stürzt Alathaia mit ihrem Rappen von der Klippe und ist auch nach mehreren Tagen unauffindbar. Nanduval untersucht in einer Lagerhalle in Rosan, wie der Unfallhergang ausgesehen haben muss. Er ruft zunächst Sanassa und Eldarian zu sich, um seine Erkenntnisse zu präsentieren. Im Ohr des Hengstes wurde eine Wespe platziert, die das Pferd gestochen und damit zum Durchgehen gebracht hat. Außerdem werden einige Juwelen mit Rosenschliff bei ihm gefunden, die aus der fürstlichen Schatzkammer stammen müssen. Sanassa ergeht sich in Spekulationen zu den Tätern. Sie vermutet, Eldarians Geliebte Adelayne könnte die Wespe im Ohr des Pferds platziert haben. Die Rosenjuwelen sollen ihrer Vermutung nach von Assanael kommen, der nicht über die Albenpfade reist und sich Fährdienste sucht.[21] Sanassa informiert ihre Geschwister über die neusten Entwicklungen und hofft auf Assanaels baldige Rückkehr nach Langollion.

Die falsche Alathaia[]

Die Fürstenfamilie entscheidet sich dazu, Alathaias immer wahrscheinlicher werdenden Tod zu vertuschen, um Aufstände und Unruhen im Volk zu verhindern. Sanassa gibt sich als ihre Mutter aus und verabschiedet sich in einem aufwendig gestalteten Aufbruch im Hafen von Rosan von ihrer Familie auf eine lange Reise. Währenddessen verbleiben Tiranu, Morwenna und Eldarian in Langollion.[22]

Schuldsuche[]

Nachdem Sanassa wieder und Assanael das erste Mal nach dem Verschwinden von Alathaia in Langollion eintreffen, finden sich die Geschwister mit Morwenna und Tiranu im Kaminzimmer im Palast der tausend Blüten zusammen. Sie fassen schnell drei Hauptverdächtige zum Unfall ihrer Mutter ins Auge: Melvyn, Eldarian und Adelayne. Sanassa kann Melvyn nach einem Gespräch mit Matha Blouta ausschließen. Sie ist überzeugt von der Schuldhaftigkeit Adelaynes.[23]

Tiranu widerspricht ihr. Er hat die Zeit ihrer Abwesenheit genutzt, um die Gemächer ihres Vaters zu durchsuchen. Dort hat er einen Brief von Emerelle gefunden, in dem sie ihm für seine vermeintliche Treue und Hilfe dankt. Es kommt es zum Streit. Assanael verweist Tiranu auf seinen Platz und ermahnt ihn, nicht allein zu handeln. Er möchte wissen, weshalb er die Gemächer Eldarians besucht hat. Tiranu stammelt, dass Matha Blouta ihn darauf gebracht hat. Die Geschwister halten fest, sich vor der Rose in Acht zu nehmen. Sanassa vermutet, die beseelte Pflanze möchte die Geschwister gegeneinander ausspielen.[24]

Somit wird auch der Brief nicht als belastendes Beweisstück gegen Eldarian in Betracht gezogen. Morwenna vermutet eine List Emerelles.Dennoch versteifen sich die Geschwister auf die Mitschuld Eldarians. Aufgrund der zahlreichen Affären ihres Vaters hat sich ihr Verhältnis zu ihm enorm verschlechtert. Sie glauben, er verrät Alathaias Andenken, indem er sich öffentlich mit Adelayne zeigt. Ihre schlimmste Vermutung ist, Adelayne könnte an Eldarians Seite die nächste Fürstin Langollions werden wollen. Assanael möchte seinen Vater beim nächsten Mondfest stellen - nötigenfalls mit Gewalt. Sanassa kann ihn allerdings davon überzeugen, die Sache stattdessen mit Kalkül anzugehen. Sie möchte dem nächsten Mondfest Adelaynes Namen geben.[25]

Eldarians Mondfest[]

Morwenna und Sanassa kommt wie bei jedem Mondfest die Aufgabe zu, aus den Scherben einen Namen zu ziehen. Dessen Besitzer soll ins Mondlicht gehen. Die Schwestern beobachten voller Zorn, wie ihr Vater mit Adelayne flirtet.[26] Erbost reißt Morwenna die Zeremonie an sich und nennt statt Adelayne Eldarian als den Auserwählten. Vor aller Augen schreitet Eldarian in das vermeintliche Mondlicht und fällt Matha Blouta zum Opfer.[27] Tiranu, Sanassa und Assanael unternehmen nichts, um ihre Schwester aufzuhalten oder ihren Vater vor dem grausamen Tod zu bewahren.

Kurz nach dem Spektakel entfernt Nanduval Adelayne vom Fest, um sie vom Zorn der Kinder Alathaias zu bewahren.[27]

Treuebeweis[]

Die Geschwister rufen Nanduval zu sich, um ihn auf die Probe zu stellen. Ihnen ist nicht entgangen, dass er bei Eldarians Mondfest Adelayne geschützt hat. Tiranu unterstellt Nanduval im Gespräch, er würde ihn oder einer seiner Geschwister als Alathaias Attentäter in Betracht ziehen. Nanduval verneint dies vehement.[28] Nun verlangen sie von ihm, die Heilerin als Beweis seiner Treue zu Alathaias Kindern zu töten. Nanduval erklärt sich bereit, den Mord zu begehen.[29] Nachdem Nanduval und Adelayne spurlos verschwinden, ernennen Tiranu und seine Geschwister Mandalyn zur neuen Befehlshaberin der Schattenkrieger.[30]

Emerelles Befehl[]

Nach dem vermeintlichen Tod der Fürstin Alathaia, ist es an Zafira und Melvyn, deren Kinder über ihr Schicksal zu informieren. Während die beiden Boten von Emerelle vom Unglück der Fürstin in der Grabkammer der Blutkönigin berichten, sind nur Tiranu, Morwenna und Sanassa anwesend.[31]

Tiranu und Morwenna versuchen sich gegenseitig einzureden, dass die Botschaft vom Tod ihrer Mutter eine Lüge ist. Sanassa glaubt, dass die Boten zumindest selbst an die Wahrheit ihrer Worte glauben, selbst wenn Alathaia noch leben sollte.[32]

Neben der Nachricht vom Unfall in der Grabkammer der Blutkönigin überbringen Zafira und Melvyn auch einen Befehl der Königin Emerelle - die drei Geschwister sollen sich zu einem Winterturnier nach Burg Elfenlicht begeben. Auch dieser Teil der Botschaft stößt bei Tiranu und Morwenna auf Widerstand, Sanassa befiehlt ihren jüngeren Geschwistern allerdings, sich der Königin zu fügen. Tiranu weißt sie an, bis zum Turnier das Lanzenstechen zu üben.[33]

Das Winterturnier auf Elfenlicht[]

Tiranu, Morwenna und Sanassa reisen entgegen dem Befehl der Königin einen Tag verspätet zum Winterturnier an. Durch diesen Umstand besitzt Tiranu als Ritter Langollions im Turnier einen Nachteil, denn er muss sich direkt mit den begabteren Lanzenstechern, welche die Runden am vorigem Turniertag überstanden haben, messen. So kommt es, dass seine erste Gegnerin Sakura von Caistella ist. Sie ist die Feldherrin des Morgensterns und eine erfahrene Fechterin.[34]

Zafira und Melvyn wohnen dem Spektakel bei und werden Zeuge, wie Tiranus Lanze beim ersten Ritt zersplittert.[35] Der Elf wird an der Achsel schwer verwundet. Die Lutin möchte Tiranu davon abhalten, eine weitere Lanze für die zweite Runde zu nehmen.[36] Ihr ist klar, dass die Paarung womöglich nicht das Zufallslos sondern Emerelle entschieden hat und Tiranu eine zweite Runde keinesfalls überleben kann.[35]

Melvyn hält die Lutin auf. Seiner Meinung nach hat Tiranu die Chance verdient, seinen Mut gegen die übermächtige Gegnerin zu beweisen. Als Außenstehende sollte Zafira Tiranus Entscheidung über Aufgabe oder Fortgang des Zweikampfs respektieren - dies sei seine Stunde.[37]

Es kommt zur zweiten Runde, wobei Tiranu erneut unterliegt. Seine Verwundung macht es ihm unmöglich, sich gerade im Sattel zu halten. Dennoch fordert er eine weitere Runde.[38]

Als er seine Knappen anweist, ihm eine neue Lanze zu bringen, kommt es zur Eskalation auf der Bühne der Königin.[39] Ein Geschoss trifft eine Elfendame, Seline[40], welche nahe der Königin stand. Sie ist sofort tot. Die Menge auf den Tribünen stürmt auf den Turnierplatz, woraufhin Tiranus Hengst steigt und ihn abwirft.[41] Das Gefolge aus Langollion eilt heran, um ihn auf einer Bahre vom Schauplatz zu entfernen.[42]

Besuch am Krankenlager[]

Emerelle und Zafira suchen noch am selben Abend das Zelt der Fürsten Langollions auf.[43] Sie finden den verwundeten Tiranu auf seinem Lager vor. Er wird von Morwenna geheilt, welche für ihre Zauber Ziegenböcken das Lebenslicht nimmt.[44] Von dieser Demonstration der Blutmagie unbeeindruckt, stellt die Königin die Geschwister vor die Wahl: entweder geben sie "das Staatsexperiment" ihrer Mutter auf und führen in Langollion wieder eine Herrschaft nach Emerelles Vorbild ein oder es wird zum Krieg kommen.[45]

Sanassa akzeptiert die Bedenkzeit der Königin, stellt aber auch Zafira zur Rede, welche Langollion bereits bereiste. Sie möchte von der Lutin wissen, ob sie Alathaias Art zu Regieren für falsch hält. Zafira entgegnet, dass sie sowohl negative als auch positive Aspekte in der Herrschaft erkennt. Damit sieht sich die älteste Tochter der Fürstin bestätigt und verweist Emerelle des Zelts.[46]

Die letzte Ehre für Sanassa[]

In derselben Nacht wird Sanassa von Melysanna auf den Befehl von Matha Blouta hin getötet.[47]

Tiranu und Morwenna überführen den Leichnam ihrer Schwester nach Langollion, wo er im Park des Palasts der tausend Blüten aufgebahrt wird. Sie trägt ein Leichenhemd aus weißer Spitze und ist umgeben von roten Rosen. Ihr blutverschmiertes Nachthemd hängt wie ein Banner am Kopfende der Bahre. Tausende Albenkinder stehen Schlange, um der Fürstentochter die letzte Ehre zu erweisen. Tiranu und Morwenna halten die Totenwache.[48]

Alathaia und ihr Gefolge kehren von ihrer Reise zurück und treffen die letzte Ehrerweisung für Sanassa an. Die Fürstin kniet am Totenbett ihrer Tochter, doch vermag keine Träne zu vergießen. Sie schwört auf Rache und betrachtet den Krieg mit Emerelle nun als unausweichliche Konsequenz.[49]

Offener Krieg gegen Emerelle[]

Erster Kriegsrat - der Ruf zu den Waffen[]

Alathaia ruft all ihre Kinder zum ersten Kriegsrat - einzig Assanael fehlt.[50] Ihnen ist bewusst, dass Emerelle beim Turnier auf Elfenlicht unter ihren Fürsten offen nach Unterstützung gesucht hat und es nun nur noch eine Frage der Zeit ist, bis ihr Ruf zu den Waffen erfolgreich sein wird und die Königin über ein Heer verfügen wird, welches Langollion im Sturm erobert.[51]

Daher wurde begonnen, Freiwillige aus dem Volk Langollions an den Waffen auszubilden.[52]

Alathaia verkündet ihre Entscheidung, Leynelle und Adelayne nach Haiwanan zu entsenden, um Kaiser Ligon für ihre Sache zu gewinnen.[53] Beim Erwähnen der Heilerin gesteht Tiranu ihr die Affäre ihres verstorbenen Vaters mit der Elfe. Alathaia ist entsetzt darüber, mit welch offenem Hass ihre Kinder Eldarian gegenüberstehen.[54]

Außerdem wird sie nun ihren Plan, mit den sieben Karfunkelsteinen die Götterdrachen zurück nach Albenmark zu holen, endlich umsetzen können.[55] Sie bestimmt Xylon, Laurelin und Nanduval für ihre Gefolge, welche sie an Bord der Bolzenspucker in den Palast der Schlangenkönigin, den Drachentempel, begleiten soll.[56]

Zweiter Kriegsrat - der Krieg der Kaninchen[]

Assanael kehrt nach seinem missglückten Attentat auf Emerelle nach Langollion zurück und erfährt von seinen im Palast der tausend Blüten verbliebenen Geschwistern, Tiranu und Morwenna, vom Tod ihrer Schwester Sanassa.[57]

Nachdem die beiden jüngsten Geschwister durch ihre regelmäßigen Besuche bei Matha Blouta vom Tode Pyrmyns in Tanthalia erfahren haben, vermutet zumindest Tiranu, dass Assanael etwas damit zu tun haben könnte. Immerhin war der Herzog Tanthalias, Pyrmyns Bruder, unter den ersten, welche Emerelle offen unterstützen. Durch die Trauerfeierlichkeiten verzögert sich die Bereitstellung der Krieger für Emerelles Heer um etwa eine Woche.[58]

Als Tiranu ihn mit scharfen Worten auf den Vorfall anspricht, entgeht Assanael nicht, dass sein kleiner Bruder die Zurückhaltung ihm gegenüber verloren hat. Vor einigen Monaten hätte der jüngste Sohn Alathaias eine solche Ansprache noch nicht gewagt. Assanael betrachtet diese Entwicklung positiv.[59]

Assanael bestreitet die Bluttat an Pyrmyn wahrheitsgemäß und verweist darauf, dass dieser Tod eher ein Nachteil für Langollion beim Werben um Waffenstärke in Albenmark sein wird.[60] Alle anderen Fürsten werden nun noch skeptischer ihnen gegenüber eingestellt sein und sich eher Emerelles Sache anschließen.

Tiranu erklärt Assanael seine Bemühungen, das Volk an den Waffen auszubilden. Er selbst übernimmt das Training einer berittenen Hundertschaft.[61] Außerdem sind die Wehrtürme an den Küsten verstärkt worden.

Assanael betrachtet die Bemühungen als unverantwortliches Schüren von Hoffnung im Volk - egal, wie kampfbereit die Bauern, Dorfbewohner und Seefahrer Langollions ihre Freiheit verteidigen, gegen Emerelles Ritter hätten sie mit einer solch kurzen Vorbereitungszeit keine Chance. Er macht seinem jüngeren Bruder Vorwürfe, das Volk gnadenlos in den sicheren Tod zu schicken.[62] Es entsteht ein kurzer Streit über die Befehlsführung der Truppen, den Morwenna beendet, indem sie Assanael nach Rat frägt.

Assanael berichtet von seinem Plan, im ganzen Reich Tunnelsysteme unter entlegenen Straßenzügen zu bauen. Diese sollen von Kobolden mit Armbrüsten dann zum Einsturz gebracht werden, wenn Emerelles Elfenritter auf ihnen reisen. Außerdem möchte er das Volk anhalten, die Eroberer nicht zu unterstützen oder zu ernähren, nachdem diese in Langollion einfallen werden. Durch diese passive Strategie soll das große Blutvergießen vermieden werden.[63]

Die wirkliche Schlacht soll in den Bergen südlich des Palasts der tausend Blüten in unwegsamem Gelände geführt werden. Auf Bergpässen und in engen Tälern kann kein Heer seine volle Stärke entfalten.[64]

Morwenna schlägt vor, statt der Kobolde aus den Dörfern Langollions, welche keinerlei Kampferfahrung aufweisen, die Spinnenmänner am Krieg der Kaninchen zu beteiligen. Sie sollen die Elfenheere Emerelles durch die einstürzenden Tunnelsysteme schwächen.[65] Assanael hält diesen Vorschlag für brillant und bemerkt mit Anerkennung, dass sich nicht nur Tiranu, sondern auch seine jüngste Schwester durch die Bedingungen weiterentwickelt haben.[66]

Invasion Langollions[]

Tiranu leitet neben seiner Schwester Morwenna im Rosenpavillon das Mondfest, als Matha Blouta sie warnt, dass Emerelles Invasion der Insel begonnen hat und die Königin selbst einen Teil des Heers über den nahen Albenstern führt. Die Rubinrose fordert die beiden auf durch einen verborgenen Tunnel, dessen Eingang sie ihnen in der Rosenhecke weist, zu den Klippen zu fliehen.[67] Auch Schattenkrieger sammeln sich in dem Tunnel. Tiranu und Morwenna erreichen den Ausgang an einem Saumpfand an den Klippen. Dort werden sie von Emerelle und Bogenschützen der Maurawan erwartet und ihnen wird bewusst, dass die Rose sie verraten hat. Sie ziehen sich wieder zurück in den Tunnel.[68]

Sie können längere Zeit im Tunnellabyrinth aushalten. Allerdings erkunden ihre Krieger, dass alle Ausgänge besetzt sind. Tiranu verkündet Morwenna, dass er sich für einen Gegenangriff entschieden hat. Mit den Schattenkriegern wollen sie aus der Deckung heraus von einem Erdwall aus einen Gegenangriff führen und damit auch die tödlichen Maurawanbogenschützen auszuschalten.[69] Als Emerelle selbst im Tunnel erscheint, hält er seine Krieger zurück. Die Königin fordert Tiranu auf die Waffen niederzulegen und sich in Gefangenschaft zu begeben. Tiranu wirft Emerelle vor seine Schwester Sanassa ermordet zu haben und gibt ihr zu verstehen, dass er ihrem Wort nicht glaubt und er sich somit nicht ergeben kann. Emerelle wirkt danach einen alten Zauber mit dem sie graublauen Rauch gegen Tiranu und die Krieger bläst. Tiranu ruft zur Flucht auf, aber der Rauch zwingt ihn und die Krieger nieder und sie gehen in Gefangenschaft.[70][71]

Später spricht Emerelle mit ihrem Schwertmeister Ollowain über das Schicksal des Fürstentums von Langollion. Ollowain sagt, dass die Fürstenkrone von Geburt wegen Morwenna oder Tiranu zustehen sollte und man ihnen einen Vormund zuteilen solle, der sie an die Herrschaft heranführt und ihnen nach und nach mehr Befugnisse übergibt. Ollowain erwähnt lobend Tiranus Verhalten auf dem Winterturnier. Daraufhin bestimmt Emerelle Ollowain zum Vormund von Morwenna und Tiranu.[72]

Auf den Spuren seiner Mutter[]

Tiranu versucht einige Jahrzehnte nach dem Ende des Schattenkrieges die letzte verzweifelte Reise seiner Mutter zu ergründen und reist dafür in die Snaiwamark. Dort spricht er mit dem Enkelsohn von Herzog Erar und aktuellen Herzog der Wolfsgrube. Der berichtet ihm vom Labyrinth der Nacht und warnt ihn davor Orgrim aufzusuchen, um nicht möglicherweise das Schicksal seiner Mutter zu teilen. Später schreibt er all seine Erkenntnisse in einem Buch auf "Die Geisterrruferin oder Auf der Fährte meiner Mutter", das in dem Archiv des Palastes der tausend Blüten aufbewahrt wird.[15]

Fürst von Langollion[]

Im Schattenkrieg kann ihm und seiner Schwester Morwenna keine Schuld nachgewiesen werden, obwohl es den Verdacht gegeben hat, dass er an den Mordtaten seiner Mutter teilgehabt hatte oder zumindest um ihren Verrat gewusst haben musste.[6] Nach dem Tod seiner Mutter wird er zum Fürsten von Langollion ernannt. Tiranu und sein Fürstentum sind nach dem Krieg gezwungen, ihre Loyalität unter Beweis zu stellen, dies hat zur Folge, dass Langollions Volk langsam ausblutet.

Schnitter[]

Während der Tjuredkriege sammelt er die Schnitter um sich, welche allesamt Elfenritter aus Langollion sind.[73]

Die Tjuredkriege[]

Tiranu und seine Schnitter werden in der Schlacht um Mereskaja eingesetzt. Tiranu ist dabei der Befehlshaber der Nachhut. Nach ihrer verheerenden Niederlage versucht er den Rückzug mit den Kindern des Guillaumechors der Kirche zu decken, um möglichst viele der in Auflösung befindlichen Truppen zu retten.[74] Die Ordensritter reiten die Geiseln jedoch nieder und verhindern so die Sprengung der wichtigen Brücke über der Bresna duch die Kobolde und vernichten dabei einen wichtigen Teil des Heeres des Ehernen Bundes.[75] Die Kinder als Schutzschild zu missbrauchen, wird ihm jedoch später vor allem von den Elfenrittern um Ollowain als eine der schlimmsten Taten im Krieg vorgeworfen.

Gishilds Entführung[]

Nach der Schlacht am Bärensee, trifft sich der Eherne Bund mit den Tjuredkriegern zu Waffenstillstandsverhandlungen.[76] Silwyna wird noch vor den eigentlichen Verhandlungen vom Anführer der anwesenden Albenkinder, Fürst Fenryl, auf Erkundung geschickt und trifft tief verborgen im Wald die Schnitter unter Tiranu.[77] Sie folgen jedoch nur wiederwillig ihrem Befehl, die Soldaten bei den Verhandlungen zu verstärken.[78] Silwyna kehrt daraufhin ins Lager zurück um Fenryl über die Anwesenheit der Männer zu informieren, worauf Fenryl den Männern entgegenreitet, da sie sich seinem Befehl nicht verweigern können.

Am Morgen wird bemerkt, dass Gishild verschwunden ist. Gunnar schickt nach Silwyna, die Gishilds Spuren bis zum nahen brennenden Totenhain verfolgen kann.[79] Bei einem der Männer, die das Feuer zu löschen versuchen, entdeckt sie Gishilds Hemd mit Blut verschmiert und einem dolchgroßen Loch darin.[80] Der Eherne Bund macht sich sofort daran die Spur der entführten Gishild aufzunehmen.

Die Verfolger erreichen unter Fenryl den Rand der Lichtung und können von ihrer Späherin, der Maurawan Silwyna, vor einem Hinterhalt gewarnt werden. Neben den Schnittern unter Fürst Tiranu begleiten auch König Gunnar mit seinem Hauptmann Sigurd und zwei weiteren Leibwächtern auf Elfenpferden Fenryl.[81] Da die Elfen vor dem Hinterhalt gewarnt wurden, können sie dem Kampf für sich entscheiden.[82]

Die Elfen und Menschen erreichen im letzten Abendlicht die Seen, wo die Schiffe der Tjuredkrieger sie bereits erwarten. Diese eröffnen das Feuer auf ihre Verfolger. Eine der Kanonenkugeln tötet König Gunnar.[83] Von Wut erfüllt webt Yulivee einen Zauber. Sie beschwört Flammennachtigallen, die in eines der Galeeren eindringen und das Pulvermagazin anzünden. Das gesamte Schiff samt Besatzung wird zerstört.[84] Der Zauber bewirkt außerdem, dass sich auf dem See eine Eisschicht bildet und die beiden restlichen Schiffe einschließt. Die Schnitter folgen Silwyna auf das Eis, die gerade die andere Galeere entert.[85] Auf dem Krankenlager findet sie jedoch statt Gishild nur die Kapitänin des Schiffes Feodora.[86] Silwyna erkennt, dass falsche Schiff geentert zu haben. Mit Hilfe der Schnitter kann sie jedoch zumindest dieses Schiff unter ihre Kontrolle bringen.

Während die Elfen noch die zweite Galeere entern, kann sich die Galeasse aus dem Eis befreien und flieht mit Gishild an Bord aus Drusna.[87] Die Elfen müssen die eigentliche Verfolgung abbrechen. Tiranu übernimmt die Zählung der Gefallenen auf beiden Seiten und berichtet seinem Anführer Fenryl darüber. Im anschließenden Streitgespräch ordnet Fenryl an, die Gefangenen Ordensritter nicht umzubringen, was Tiranu zutiefst ablehnt.[88] Da Fenryl dem fliehenden Schiff mit seinem Adlerbussard Winterauge folgen will, übernimmt Tiranu den Oberbefehl über die Truppen in dessen Abwesenheit.

Nachdem sie einige Zeit gewartet haben, ohne dass die Seele Fenryls zu seinem Körper zurückgekehrt ist, entschließt sich Tiranu zu einem Gespräch mit Yulivee.[89] Diese glaubt fest daran, dass Fenryls Seele zurückkehren wird und weigert sich seine Seite zu verlassen. Tiranu hält dagegen, dass die Versorgung ihrer Truppe und der Gefangenen zunehmend schwieriger wird und sie abziehen müssen. Er entschließt sich noch einen Tag zu warten, in dem er ein verstecktes Grab für den getöteten fjordländischen König Gunnar errichten lässt.[90]

Roxannes Krönungsfest[]

Yulivee entschließt sich schließlich doch abrücken zu lassen. Auf dem Rückweg durch die Wälder Drusnas erspart Tiranu den Gefangenen keine Schikane, kann sie jedoch nicht brechen.[91]

Kurz nach der Entführung versammeln sich die Köpfe des Ehernen Bundes in Drusna in einer Residenz eines Bojaren von Drusna. Dort berichtet Sigurd von der Entführung und der angeblichen darauf folgenden Suche Gunnars nach seiner Tochter. In dieser Zeit soll nach Gunnars Wunsch Roxanne die Regierungsgeschäfte führen.[92] Sigurd wird vorbehaltslos geglaubt.[93] Schließlich erscheint die Elfenkönigin Emerelle mit Gefolge bei der Residenz. Nach einem kurzen Wortwechsel mit Roxanne will Emerelle in die Residenz folgen, wird allerdings von Yulivee aufgehalten und entgeht so dem ihr gegoltenen Anschlag, der bei der Verfolgung von Gishilds Entführern gemachten Gefangenen der Neuen Ritterschaft.[94] Roxanne und Sigurd gehören zu denen, welche sich zum Zeitpunkt des Anschlags in der Residenz befinden. Sie sehen mit an, wie eine unsichtbare Kraft alle Albenkinder in einem bestimmten Umkreis innerhalb eines Wimpernschlags tötet. Auch einige von Tiranus Schnittern werden von der tödlichen Magie dahingerafft.[95] Emerelle befiehlt daraufhin dem Kobold Brandax mithilfe von 50 Armbrustschützen die gefangenen Ordensritter hinzurichten.[96]

Angriff auf den Nachschub[]

Im Frühling 1.026 ndB greifen die Schnitter ein andalanisches Regiment an, dass mit der Sicherung des Nachschubs für den Krieg gegen den Ehernen Bund betraut ist.[97] Ungefähr 100 Meilen vor dem eigentlichen Frontverlauf, wo der Bresna in die Bleierne See mündet, kommt es zum Kampf.[98] Zu Beginn des Angriffs schleicht sich Tiranu in der Nacht in die Blockhütte, in der Capitano Arturo Duarte zusammen mit sieben anderen Offizieren gefeiert hat. In dem Moment, in dem Tiranu die Blockhütte betritt, werden die Männer durch den draussen einsetzenden Angriff wach, nehmen den Elfen wahr und greifen ihn an. Während der Elf in der Blockhütte Feuer legt und nach und nach alle Offiziere tötet, hebt Arturo das Rapier eines Gefallenen auf und greift Tiranu an. Dieser erkennt in dem Rapier den Besitz der verschwundenen Elfe Silwyna. Arturo wird von dem Elfen überwältigt und aus der brennenden Hütte gezerrt.[99] Der Elf fordert ihn auf, ihm zu erzählen woher die Waffe ist. Da Arturo sich weigert zum Verräter zu werden, lässt Tiranu einige der zusammengetriebenen Soldaten von seinen Schnittern erschießen.[100] Im Austausch gegen freien Abzug gibt Arturo preis, dass das Rapier einem der toten Offiziere in der brennenden Hütte gehört hat. Tiranu rennt in die brennende Hütte zurück, kann aufgrund des Feuers aber nur gerade noch den Kopf des Soldaten aus den Flammen retten.[101]

Suche nach Silwyna[]

Tiranu reist mit dem Kopf des Soldaten in die Snaiwamark zur Schamanin Skanga, getrieben von der Hoffnung mit dem Wissen um Gishilds Aufenthaltsort endlich bei den Elfenrittern eintreten zu dürfen und Anerkennung zu erhalten. Der Elf hofft, dass Skanga den Kopf zum Reden bringen kann und so den Fundort des Rapiers und damit den Aufenthaltsort Silwynas zu erfahren.[102] Skanga erklärt sich bereit ihm zu helfen, da er ihre Beteiligung im Schattenkrieg nie an Emerelle verraten hat. Mithilfe ihres Albensteins zwingt sie den Menschen zurück in die Welt und befragt ihn nach dem Rapier. Statt aber den Soldaten zurückzuholen, erscheint ein unbekanntes Wesen als Beschützer des Menschen. Voller Panik bannt Skanga das Wesen. Dabei wird Tiranu jedoch auf unbekannte Weise in die Menschenwelt in die Nähe des Fundorts des Rapiers verrückt.[103]

Tiranu reist zum Fundort des Rapiers und findet dort Spuren eines längst vergangenen Kampfes und schließlich auch den mit Magie konservierten Körper Silwynas. Voller Mitgefühl will Tiranu den Körper der Elfe mit nach Albenmark überführen und berührt sie, als sie ins Mondlicht geht. Unter ihr findet er jedoch den entscheidenden Hinweis auf Gishilds Verbleib mit den Worten: GISHILD und VALLONCOUR.[104]

Angriff auf Valloncour[]

Tiranu reist nach Albenmark zu Emerelle und bietet ihr das Wissen um Gishilds Aufenthaltsort im Tausch gegen die Aufnahme bei den Elfenrittern an. Die Königin stimmt dem schließlich zu.[105] Um Tiranu nicht alleine diese Ehrung zukommen zu lassen, schlägt Ollowain jedoch sämtliche Blütenfeen und Kobolde, die den Angriff begleiten, zu Elfenrittern.[106]

1.026 ndB, noch im selben Jahr von Silwynas Entdeckung, reisen die Truppen Albenmarks in die Menschenwelt, um den Angriff auf Valloncour zu beginnen. Nachdem sie die Blütenfeen als Späher ausgesendet haben, beraten die Anführer Ollowain, Fenryl, Yulivee, Wolkentaucher, Jornowell und Tiranu über ihr vorgehen. Entgegen Tiranus Ratschlag sofort anzugreifen und Gishild zu befreien, entscheiden sie sich zunächst auf die Rückkehr aller Späher zu warten und so ihren Zeitplan nach hinten zu schieben.[107]

Durch das lange Warten, erreicht die erste Welle Valloncour erst nach Sonnenaufgang.[108] Der Angriff der ersten Welle schlägt fehl. Sie können zwar Gishild befreien, werden jedoch in die Ordensburg gedrängt.[109] Zu diesem Zeitpunkt trifft die zweite Welle im Burghof unter anderem mit Tiranu und Fingayn ein. Sie beginnen zusammen mit der ersten Welle sofort mit der Evakuierung, während Tiranu die Verteidigung übernimmt und Fallgitter und Mordlöcher kontrollieren lässt.[110] Die Ordensritter versuchen den Burghof zu stürmen, damit die Elfen den Landeplatz der Adler zur Evakurierung verlieren und in der Burg festsitzen.[111]

Die Ordensritter können zwar den Hof stürmen, geraten dabei aber in eine Falle von Tiranu, der eine Horde brennender Schweine in die Angreifer jagt.[112] Die Elfen ändern unter dessen den Evakuierungsplan. Ursprünglich sollten die Adler die Elfen zu den Schiffen fliegen. Da der Flug allerdings unter diesen Bedingung zu lange dauern würde, werden die Elfen in die Nahen Berge geflogen. Dadurch verkürzt sich die Flugzeit wesentlich.[113] Es bleiben, nachdem mit dem allerletzten möglichen Evakuierungsflug Jornowell in Sicherheit gebracht werden kann, nur noch Tiranu, Fingayn und Ollowain in der Ordensburg.[114] Daraufhin wird der Beschuss zu stark, als das noch Adler an den Turm heran kommen. Tiranu und Ollowain allein können den Turm durch ihre überlegene Kampfkunst halten.[115]

Gerade als die Elfen zurückgedrängt werden, greift Yulivee von einem Adler aus in das Geschehen ein.[116] Sie beschwört wie bei der Enführung Gishilds kleine Feuervögel. Diesmal sind sie allerdings gefahrlos, lenken die Ordensritter aber ab. Dadurch können sich alle drei Elfen kurz vor der Explosion über ankommende Adler in Sicherheit bringen.

Nach dem Angriff auf Valloncour verlässt Tiranu die Elfenritter wieder und kehrt zu seinen Schnittern nach Drusna zurück.[117]

Kampf um das Fjordland[]

Während Tiranu in Drusna weilt, erhält er von seiner Schwester Morwenna einen Brief über das Massaker von Vahan Calyd, in dem sie die schlimmen Taten der Ordensritter beschreibt.[118]

Der Krieg verläuft nicht gut für den Ehernen Bund. Zuletzt ist nur noch die drusnische Provinz Leal nicht von den Ordensrittern besetzt. Im Laufe von elf blutigen Schlachten und zahllosen Scharmützeln bereitet Gishild trotz sieben Siegen den Rückzug über den Hafen von Haspal aus Drusna vor.[119] Daher will Gishild den Angriff auf Haspal verzögern, indem sie mithilfe von Tiranus Schnittern das große Vorratslager von Eisenwacht angreift. Dies mündet im Kampf um die Eisenwacht, in der sie in einen Hinterhalt gerät, schwer verletzt wird und von den Schattenmännern gerade noch rechtzeitig gerettet wird.[120]

Die Anführer der Albenkinder beraten sich in Schloss Elfenlicht, nachdem Gishild alle Elfen von ihrem Hof verbannt hat. Neben Emerelle nehmen daran Tiranu, Orgrim, Ollowain, Yulivee, Appanasios und Fenryl teil. Sie entscheiden sich den Forderungen Gishilds zunächst nachzugeben und Pläne für eine Verteidigung Albenmarks zu machen.[121] Außerdem überlegen Orgrim und Appanasios den Fjordländern im Falle der Niederlage des Fjordlandes Land an sie abzutreten.[122]

Nachdem die Elfen wieder an den Hof Gishilds dürfen, kommt es zum Angriff auf Aldarvik. Da sie zunächst nur von einem einzigen Schiff als Angreifer ausgehen, verlässt Gishild mit kleinem Gefolge Firnstayn in Richtung Aldarvik. Mehrere Wochen später erreicht ein Bote aus Aldarvik Firnstayn und berichtet den anwesenden Sigurd, Erek, Ollowain, Orgrim und Tiranu von der Invasion der Ordensritter.Die Albenkinder weigern sich aufgrund der schlimmen Witterungen Truppen auf dem Landweg Richtung Aldarvik zu schicken. Außerdem ist es nicht möglich die Flotte Albenmarks zu entsenden, da sie einen erneuten Angriff auf Albenmark erwarteten.[123]

Abwehrkampf um Albenmark[]

Nachdem die Ordensritter eine Bresche zwischen Albenmark und Daia schlagen konnten, strömen sie in Maßen in das Herzland. In Abwesenheit Ollowains überträgt Emerelle Tiranu den Oberbefehl über die Heere Albenmarks.[124] Tiranu sammelt die Truppen und wagt das zweite große Gefecht in der Schlacht um Albenmark. Sie verlieren jedoch den Kampf und Tiranu wird dabei schwer verwundet.[125]

Quellen[]

  1. 1,0 1,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 776
  2. 2,0 2,1 Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 438
  3. 3,0 3,1 Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 438
  4. 4,0 4,1 Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023), S. 407
  5. 5,0 5,1 Schattenelfen - Die weinende Stadt (Heyne 2024), S. 437
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 166 ff.
  7. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 628
  8. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 594
  9. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 712
  10. 10,0 10,1 10,2 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 162
  11. 11,0 11,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 164
  12. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 209
  13. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 231
  14. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 255f.
  15. 15,0 15,1 Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023), "Ein Herz für Trolle" S268ff
  16. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 898
  17. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 402
  18. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 228
  19. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 429
  20. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 57f.
  21. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 363f.
  22. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 369f.
  23. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 388f.
  24. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 390
  25. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 391f.
  26. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 405f.
  27. 27,0 27,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 409
  28. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 429
  29. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 430
  30. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 492
  31. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 60f.
  32. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 62f.
  33. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 63f.
  34. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 119.
  35. 35,0 35,1 Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 120
  36. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 121
  37. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 121
  38. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 122
  39. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 124
  40. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 127
  41. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 125.
  42. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 126
  43. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 134.
  44. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 135.
  45. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 136f.
  46. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 138.
  47. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 147.
  48. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 151.
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  50. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 170.
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  55. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 177
  56. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 286
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  58. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 137.
  59. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 317.
  60. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 317.
  61. Schattenelfen - Der Gläserne Kaiser (Heyne 2022), S. 318.
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  67. Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 232ff.
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  69. Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 246ff.
  70. Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 250ff.
  71. Schattenelfen - Das Eherne Wort (Heyne 2022), S. 362
  72. Schattenelfen - Das Labyrinth der Nacht (Heyne 2023), "Eine neue Welt" S.165
  73. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 151
  74. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 143
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  77. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 152
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  80. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 150f.
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  94. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 347
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  96. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 351
  97. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 206 ff.
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  100. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 216
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  104. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 256
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  106. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 287
  107. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 290ff.
  108. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 310
  109. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 405
  110. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 409
  111. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 406f.
  112. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 415ff.
  113. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 420
  114. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 427
  115. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 431
  116. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 440ff.
  117. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), 470
  118. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 9ff.
  119. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 30
  120. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 73
  121. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 209ff.
  122. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 215
  123. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 443f.
  124. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 648
  125. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 668
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