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Tiranu ist ein Elf aus der Fürstenfamilie von Langollion.[1] Mit dem Ende des Schattenkriegs wird er der Elfenfürst von Langollion bis über die Zeit der Tjuredkriege hinaus.[2][3][4][5]

Aussehen[]

Tiranu besitzt lange schwarze Haare[6] und schwarze Augen.[2][7][8] Allgemein gilt er als eitel, zur Zeit der Schattenkriege kleidet er sich stehts entsprechend der höfischen Mode und dreht selbst sein eigentlich glattes Haar zu Locken.

Charakter[]

Tiranu gilt als arrogant und kaltherzig.[2] Außerdem verachtet er die Menschen zutiefst aufgrund ihrer Schwächen.

Der Elf giert nach Anerkennung und möchte deshalb Teil der geachteten Elfenritter sein.[9] Er besitzt jedoch auch Mitgefühl, zeigt es jedoch nur in seltenen Augenblicken.[10]

Seine Schwester Sanassa beschreibt ihn als weich, als sie ihn mit Assanael vergleicht. Sie hält ihn für einen Wichtigtuer, der sich gerne aufspielt, ohne zu Beginn der Schattenkriege etwas zum Aufstreben der Familie beigetragen zu haben.

Tiranu ist misstrauisch. Bei den Untersuchungen zu Alathaias Unfall an den Steilklippen kurz nach Melyssanas Mondfest verdächtig er selbst seinen eigenen Vater, Strippenzieher zu sein.

Tiranus ewiger Zwist ist es, nicht aus dem Schatten jener herauszutreten zu können, die ihn überstrahlen. Bemerkbar ist dies zunächst in seinen frühen Jahren, als er im Schatten seines Bruders Assanael steht und später bei Ollowain.

Familie[]

Tiranu entstammt dem Fürstengeschlecht von Langollion und ist unter den zahlreichen Kindern von Alathaia[11] und ihrem Gemahl Eldarian deren jüngste Sohn.[6] Er steht dabei stehts im Schatten seines älteren Bruders Assanael. Neben Morwenna zählen außerdem noch Sanassa und Xylon zu seinen Geschwistern.[1]

Biographie[]

Kindheit[]

Tiranu kommt als jüngster Sohn von Alathaia und Eldarian zur Welt. Seine Kindheit liegt mutmaßlich noch einige Zeit vor dem dritten Trollkrieg.[12]

Jugend[]

Tiranu beschreitet in seiner Jugend auf Anraten seiner Mutter früh den Pfad der Blutmagie.[13]

Schattenkrieg[]

Fechtstunden[]

Später besinnt sich Tiranu jedoch darauf, ein Mann des Schwertes zu werden.[14]

So nimmt Tiranu auf Weisung seiner Mutter Alathaias neben allen anderen anwesenden Geschwistern sowie auch sein Vater Eldarian gegen die Schattenkrieger unter Hauptmann Nanduval an regelmäßigen Fechtübung teil.[15] Kurz nach der Ankunft von Melvyn, dem Gesandten von Emerelle, im Palast der tausend Blüten sucht Nanduval Tiranu und seine Mutter bei einer weiteren Fechteinheit auf. Er berichtet, dass sich der Wolfself mit Atossa und zwei weiteren Fechtern ein Duell eingehandelt hat.[6] Alathaia bestätigt, dass sie sieben Fechter im Palast postiert hat, die den Elfen provozieren sollten. Tiranu fürchtet, dass Melvyn sich für einen Mordanschlag in die Gemächer seiner Mutter schleichen könnte, nachdem dieser nachts über den Dächern beim Einstieg in die Gemächer von Zantissa beobachtet wurde.[7]

Alathaias Unfall[]

Tiranu, Morwenna und Sanassa sind in der Nacht von Alathaias Reitunfall an den Klippen höchstwahrscheinlich im Palast der tausend Blüten anwesend. Bei einem leichtsinnigen Ausritt ihrer Eltern während eines Sturmes stürzt Alathaia mit ihrem Rappen von der Klippe und ist auch nach mehreren Tagen unauffindbar. Nanduval untersucht in einer Lagerhalle in Rosan, wie der Unfallhergang ausgesehen haben muss. Er ruft zunächst Sanassa und Eldarian zu sich, um seine Erkenntnisse zu präsentieren. Im Ohr des Hengstes wurde eine Wespe platziert, die das Pferd gestochen und damit zum Durchgehen gebracht hat. Außerdem werden einige Juwelen mit Rosenschliff bei ihm gefunden, die aus der fürstlichen Schatzkammer stammen müssen. Sanassa ergeht sich in Spekulationen zu den Tätern. Sie vermutet, Eldarians Geliebte Adelayne könnte die Wespe im Ohr des Pferds platziert haben. Die Rosenjuwelen sollen ihrer Vermutung nach von Assanael kommen, der nicht über die Albenpfade reist und sich Fährdienste sucht.[16] Sanassa informiert ihre Geschwister über die neusten Entwicklungen und hofft auf Assanaels baldige Rückkehr nach Langollion.

Die falsche Alathaia[]

Die Fürstenfamilie entscheidet sich dazu, Alathaias immer wahrscheinlicher werdenden Tod zu vertuschen, um Aufstände und Unruhen im Volk zu verhindern. Sanassa gibt sich als ihre Mutter aus und verabschiedet sich in einem aufwendig gestalteten Aufbruch im Hafen von Rosan von ihrer Familie auf eine lange Reise. Währenddessen verbleiben Tiranu, Morwenna und Eldarian in Langollion.[17]

Schuldsuche[]

Nachdem Sanassa wieder und Assanael das erste Mal nach dem Verschwinden von Alathaia in Langollion eintreffen, finden sich die Geschwister mit Morwenna und Tiranu im Kaminzimmer im Palast der tausend Blüten zusammen. Sie fassen schnell drei Hauptverdächtige zum Unfall ihrer Mutter ins Auge: Melvyn, Eldarian und Adelayne. Sanassa kann Melvyn nach einem Gespräch mit Matha Blouta ausschließen. Sie ist überzeugt von der Schuldhaftigkeit Adelaynes.[18]

Tiranu widerspricht ihr. Er hat die Zeit ihrer Abwesenheit genutzt, um die Gemächer ihres Vaters zu durchsuchen. Dort hat er einen Brief von Emerelle gefunden, in dem sie ihm für seine vermeintliche Treue und Hilfe dankt. Es kommt es zum Streit. Assanael verweist Tiranu auf seinen Platz und ermahnt ihn, nicht allein zu handeln. Er möchte wissen, weshalb er die Gemächer Eldarians besucht hat. Tiranu stammelt, dass Matha Blouta ihn darauf gebracht hat. Die Geschwister halten fest, sich vor der Rose in Acht zu nehmen. Sanassa vermutet, die beseelte Pflanze möchte die Geschwister gegeneinander ausspielen.[19]

Somit wird auch der Brief nicht als belastendes Beweisstück gegen Eldarian in Betracht gezogen. Morwenna vermutet eine List Emerelles.Dennoch versteifen sich die Geschwister auf die Mitschuld Eldarians. Aufgrund der zahlreichen Affären ihres Vaters hat sich ihr Verhältnis zu ihm enorm verschlechtert. Sie glauben, er verrät Alathaias Andenken, indem er sich öffentlich mit Adelayne zeigt. Ihre schlimmste Vermutung ist, Adelayne könnte an Eldarians Seite die nächste Fürstin Langollions werden wollen. Assanael möchte seinen Vater beim nächsten Mondfest stellen - nötigenfalls mit Gewalt. Sanassa kann ihn allerdings davon überzeugen, die Sache stattdessen mit Kalkül anzugehen. Sie möchte dem nächsten Mondfest Adelaynes Namen geben.[20]

Eldarians Mondfest[]

Morwenna und Sanassa kommt wie bei jedem Mondfest die Aufgabe zu, aus den Scherben einen Namen zu ziehen. Dessen Besitzer soll ins Mondlicht gehen. Die Schwestern beobachten voller Zorn, wie ihr Vater mit Adelayne flirtet.[21] Erbost reißt Morwenna die Zeremonie an sich und nennt statt Adelayne Eldarian als den Auserwählten. Vor aller Augen schreitet Eldarian in das vermeintliche Mondlicht und fällt Matha Blouta zum Opfer.[22] Tiranu, Sanassa und Assanael unternehmen nichts, um ihre Schwester aufzuhalten oder ihren Vater vor dem grausamen Tod zu bewahren.

Kurz nach dem Spektakel entfernt Nanduval Adelayne vom Fest, um sie vom Zorn der Kinder Alathaias zu bewahren.[22]

Treuebeweis[]

Die Geschwister rufen Nanduval zu sich, um ihn auf die Probe zu stellen. Ihnen ist nicht entgangen, dass er bei Eldarians Mondfest Adelayne geschützt hat. Tiranu unterstellt Nanduval im Gespräch, er würde ihn oder einer seiner Geschwister als Alathaias Attentäter in Betracht ziehen. Nanduval verneint dies vehement.[23] Nun verlangen sie von ihm, die Heilerin als Beweis seiner Treue zu Alathaias Kindern zu töten. Nanduval erklärt sich bereit, den Mord zu begehen.[24] Nachdem Nanduval und Adelayne spurlos verschwinden, ernennen Tiranu und seine Geschwister Mandalyn zur neuen Befehlshaberin der Schattenkrieger.[25]

Fürst von Langollion[]

Im Schattenkrieg kann ihm und seiner Schwester Morwenna keine Schuld nachgewiesen werden, obwohl es den Verdacht gegeben hat, dass er an den Mordtaten seiner Mutter teilgehabt hatte oder zumindest um ihren Verrat gewusst haben musste.[2] Nach dem Tod seiner Mutter wird er zum Fürsten von Langollion ernannt. Tiranu und sein Fürstentum sind nach dem Krieg gezwungen, ihre Loyalität unter Beweis zu stellen, dies hat zur Folge, dass Langollions Volk langsam ausblutet.

Schnitter[]

Während der Tjuredkriege sammelt er die Schnitter um sich, welche allesamt Elfenritter aus Langollion sind.[26]

Die Tjuredkriege[]

Tiranu und seine Schnitter werden in der Schlacht um Mereskaja eingesetzt. Tiranu ist dabei der Befehlshaber der Nachhut. Nach ihrer verheerenden Niederlage versucht er den Rückzug mit den Kindern des Guillaumechors der Kirche zu decken, um möglichst viele der in Auflösung befindlichen Truppen zu retten.[27] Die Ordensritter reiten die Geiseln jedoch nieder und verhindern so die Sprengung der wichtigen Brücke über der Bresna duch die Kobolde und vernichten dabei einen wichtigen Teil des Heeres des Ehernen Bundes.[28] Die Kinder als Schutzschild zu missbrauchen, wird ihm jedoch später vor allem von den Elfenrittern um Ollowain als eine der schlimmsten Taten im Krieg vorgeworfen.

Gishilds Entführung[]

Nach der Schlacht am Bärensee, trifft sich der Eherne Bund mit den Tjuredkriegern zu Waffenstillstandsverhandlungen.[29] Silwyna wird noch vor den eigentlichen Verhandlungen vom Anführer der anwesenden Albenkinder, Fürst Fenryl, auf Erkundung geschickt und trifft tief verborgen im Wald die Schnitter unter Tiranu.[30] Sie folgen jedoch nur wiederwillig ihrem Befehl, die Soldaten bei den Verhandlungen zu verstärken.[31] Silwyna kehrt daraufhin ins Lager zurück um Fenryl über die Anwesenheit der Männer zu informieren, worauf Fenryl den Männern entgegenreitet, da sie sich seinem Befehl nicht verweigern können.

Am Morgen wird bemerkt, dass Gishild verschwunden ist. Gunnar schickt nach Silwyna, die Gishilds Spuren bis zum nahen brennenden Totenhain verfolgen kann.[32] Bei einem der Männer, die das Feuer zu löschen versuchen, entdeckt sie Gishilds Hemd mit Blut verschmiert und einem dolchgroßen Loch darin.[33] Der Eherne Bund macht sich sofort daran die Spur der entführten Gishild aufzunehmen.

Die Verfolger erreichen unter Fenryl den Rand der Lichtung und können von ihrer Späherin, der Maurawan Silwyna, vor einem Hinterhalt gewarnt werden. Neben den Schnittern unter Fürst Tiranu begleiten auch König Gunnar mit seinem Hauptmann Sigurd und zwei weiteren Leibwächtern auf Elfenpferden Fenryl.[34] Da die Elfen vor dem Hinterhalt gewarnt wurden, können sie dem Kampf für sich entscheiden.[35]

Die Elfen und Menschen erreichen im letzten Abendlicht die Seen, wo die Schiffe der Tjuredkrieger sie bereits erwarten. Diese eröffnen das Feuer auf ihre Verfolger. Eine der Kanonenkugeln tötet König Gunnar.[36] Von Wut erfüllt webt Yulivee einen Zauber. Sie beschwört Flammennachtigallen, die in eines der Galeeren eindringen und das Pulvermagazin anzünden. Das gesamte Schiff samt Besatzung wird zerstört.[37] Der Zauber bewirkt außerdem, dass sich auf dem See eine Eisschicht bildet und die beiden restlichen Schiffe einschließt. Die Schnitter folgen Silwyna auf das Eis, die gerade die andere Galeere entert.[38] Auf dem Krankenlager findet sie jedoch statt Gishild nur die Kapitänin des Schiffes Feodora.[39] Silwyna erkennt, dass falsche Schiff geentert zu haben. Mit Hilfe der Schnitter kann sie jedoch zumindest dieses Schiff unter ihre Kontrolle bringen.

Während die Elfen noch die zweite Galeere entern, kann sich die Galeasse aus dem Eis befreien und flieht mit Gishild an Bord aus Drusna.[40] Die Elfen müssen die eigentliche Verfolgung abbrechen. Tiranu übernimmt die Zählung der Gefallenen auf beiden Seiten und berichtet seinem Anführer Fenryl darüber. Im anschließenden Streitgespräch ordnet Fenryl an, die Gefangenen Ordensritter nicht umzubringen, was Tiranu zutiefst ablehnt.[41] Da Fenryl dem fliehenden Schiff mit seinem Adlerbussard Winterauge folgen will, übernimmt Tiranu den Oberbefehl über die Truppen in dessen Abwesenheit.

Nachdem sie einige Zeit gewartet haben, ohne dass die Seele Fenryls zu seinem Körper zurückgekehrt ist, entschließt sich Tiranu zu einem Gespräch mit Yulivee.[42] Diese glaubt fest daran, dass Fenryls Seele zurückkehren wird und weigert sich seine Seite zu verlassen. Tiranu hält dagegen, dass die Versorgung ihrer Truppe und der Gefangenen zunehmend schwieriger wird und sie abziehen müssen. Er entschließt sich noch einen Tag zu warten, in dem er ein verstecktes Grab für den getöteten fjordländischen König Gunnar errichten lässt.[43]

Roxannes Krönungsfest[]

Yulivee entschließt sich schließlich doch abrücken zu lassen. Auf dem Rückweg durch die Wälder Drusnas erspart Tiranu den Gefangenen keine Schikane, kann sie jedoch nicht brechen.[44]

Kurz nach der Entführung versammeln sich die Köpfe des Ehernen Bundes in Drusna in einer Residenz eines Bojaren von Drusna. Dort berichtet Sigurd von der Entführung und der angeblichen darauf folgenden Suche Gunnars nach seiner Tochter. In dieser Zeit soll nach Gunnars Wunsch Roxanne die Regierungsgeschäfte führen.[45] Sigurd wird vorbehaltslos geglaubt.[46] Schließlich erscheint die Elfenkönigin Emerelle mit Gefolge bei der Residenz. Nach einem kurzen Wortwechsel mit Roxanne will Emerelle in die Residenz folgen, wird allerdings von Yulivee aufgehalten und entgeht so dem ihr gegoltenen Anschlag, der bei der Verfolgung von Gishilds Entführern gemachten Gefangenen der Neuen Ritterschaft.[47] Roxanne und Sigurd gehören zu denen, welche sich zum Zeitpunkt des Anschlags in der Residenz befinden. Sie sehen mit an, wie eine unsichtbare Kraft alle Albenkinder in einem bestimmten Umkreis innerhalb eines Wimpernschlags tötet. Auch einige von Tiranus Schnittern werden von der tödlichen Magie dahingerafft.[48] Emerelle befiehlt daraufhin dem Kobold Brandax mithilfe von 50 Armbrustschützen die gefangenen Ordensritter hinzurichten.[49]

Angriff auf den Nachschub[]

Im Frühling 1.026 ndB greifen die Schnitter ein andalanisches Regiment an, dass mit der Sicherung des Nachschubs für den Krieg gegen den Ehernen Bund betraut ist.[50] Ungefähr 100 Meilen vor dem eigentlichen Frontverlauf, wo der Bresna in die Bleierne See mündet, kommt es zum Kampf.[51] Zu Beginn des Angriffs schleicht sich Tiranu in der Nacht in die Blockhütte, in der Capitano Arturo Duarte zusammen mit sieben anderen Offizieren gefeiert hat. In dem Moment, in dem Tiranu die Blockhütte betritt, werden die Männer durch den draussen einsetzenden Angriff wach, nehmen den Elfen wahr und greifen ihn an. Während der Elf in der Blockhütte Feuer legt und nach und nach alle Offiziere tötet, hebt Arturo das Rapier eines Gefallenen auf und greift Tiranu an. Dieser erkennt in dem Rapier den Besitz der verschwundenen Elfe Silwyna. Arturo wird von dem Elfen überwältigt und aus der brennenden Hütte gezerrt.[52] Der Elf fordert ihn auf, ihm zu erzählen woher die Waffe ist. Da Arturo sich weigert zum Verräter zu werden, lässt Tiranu einige der zusammengetriebenen Soldaten von seinen Schnittern erschießen.[53] Im Austausch gegen freien Abzug gibt Arturo preis, dass das Rapier einem der toten Offiziere in der brennenden Hütte gehört hat. Tiranu rennt in die brennende Hütte zurück, kann aufgrund des Feuers aber nur gerade noch den Kopf des Soldaten aus den Flammen retten.[54]

Suche nach Silwyna[]

Tiranu reist mit dem Kopf des Soldaten in die Snaiwamark zur Schamanin Skanga, getrieben von der Hoffnung mit dem Wissen um Gishilds Aufenthaltsort endlich bei den Elfenrittern eintreten zu dürfen und Anerkennung zu erhalten. Der Elf hofft, dass Skanga den Kopf zum Reden bringen kann und so den Fundort des Rapiers und damit den Aufenthaltsort Silwynas zu erfahren.[55] Skanga erklärt sich bereit ihm zu helfen, da er ihre Beteiligung im Schattenkrieg nie an Emerelle verraten hat. Mithilfe ihres Albensteins zwingt sie den Menschen zurück in die Welt und befragt ihn nach dem Rapier. Statt aber den Soldaten zurückzuholen, erscheint ein unbekanntes Wesen als Beschützer des Menschen. Voller Panik bannt Skanga das Wesen. Dabei wird Tiranu jedoch auf unbekannte Weise in die Menschenwelt in die Nähe des Fundorts des Rapiers verrückt.[56]

Tiranu reist zum Fundort des Rapiers und findet dort Spuren eines längst vergangenen Kampfes und schließlich auch den mit Magie konservierten Körper Silwynas. Voller Mitgefühl will Tiranu den Körper der Elfe mit nach Albenmark überführen und berührt sie, als sie ins Mondlicht geht. Unter ihr findet er jedoch den entscheidenden Hinweis auf Gishilds Verbleib mit den Worten: GISHILD und VALLONCOUR.[57]

Angriff auf Valloncour[]

Tiranu reist nach Albenmark zu Emerelle und bietet ihr das Wissen um Gishilds Aufenthaltsort im Tausch gegen die Aufnahme bei den Elfenrittern an. Die Königin stimmt dem schließlich zu.[58] Um Tiranu nicht alleine diese Ehrung zukommen zu lassen, schlägt Ollowain jedoch sämtliche Blütenfeen und Kobolde, die den Angriff begleiten, zu Elfenrittern.[59]

1.026 ndB, noch im selben Jahr von Silwynas Entdeckung, reisen die Truppen Albenmarks in die Menschenwelt, um den Angriff auf Valloncour zu beginnen. Nachdem sie die Blütenfeen als Späher ausgesendet haben, beraten die Anführer Ollowain, Fenryl, Yulivee, Wolkentaucher, Jornowell und Tiranu über ihr vorgehen. Entgegen Tiranus Ratschlag sofort anzugreifen und Gishild zu befreien, entscheiden sie sich zunächst auf die Rückkehr aller Späher zu warten und so ihren Zeitplan nach hinten zu schieben.[60]

Durch das lange Warten, erreicht die erste Welle Valloncour erst nach Sonnenaufgang.[61] Der Angriff der ersten Welle schlägt fehl. Sie können zwar Gishild befreien, werden jedoch in die Ordensburg gedrängt.[62] Zu diesem Zeitpunkt trifft die zweite Welle im Burghof unter anderem mit Tiranu und Fingayn ein. Sie beginnen zusammen mit der ersten Welle sofort mit der Evakuierung, während Tiranu die Verteidigung übernimmt und Fallgitter und Mordlöcher kontrollieren lässt.[63] Die Ordensritter versuchen den Burghof zu stürmen, damit die Elfen den Landeplatz der Adler zur Evakurierung verlieren und in der Burg festsitzen.[64]

Die Ordensritter können zwar den Hof stürmen, geraten dabei aber in eine Falle von Tiranu, der eine Horde brennender Schweine in die Angreifer jagt.[65] Die Elfen ändern unter dessen den Evakuierungsplan. Ursprünglich sollten die Adler die Elfen zu den Schiffen fliegen. Da der Flug allerdings unter diesen Bedingung zu lange dauern würde, werden die Elfen in die Nahen Berge geflogen. Dadurch verkürzt sich die Flugzeit wesentlich.[66] Es bleiben, nachdem mit dem allerletzten möglichen Evakuierungsflug Jornowell in Sicherheit gebracht werden kann, nur noch Tiranu, Fingayn und Ollowain in der Ordensburg.[67] Daraufhin wird der Beschuss zu stark, als das noch Adler an den Turm heran kommen. Tiranu und Ollowain allein können den Turm durch ihre überlegene Kampfkunst halten.[68]

Gerade als die Elfen zurückgedrängt werden, greift Yulivee von einem Adler aus in das Geschehen ein.[69] Sie beschwört wie bei der Enführung Gishilds kleine Feuervögel. Diesmal sind sie allerdings gefahrlos, lenken die Ordensritter aber ab. Dadurch können sich alle drei Elfen kurz vor der Explosion über ankommende Adler in Sicherheit bringen.

Nach dem Angriff auf Valloncour verlässt Tiranu die Elfenritter wieder und kehrt zu seinen Schnittern nach Drusna zurück.[70]

Kampf um das Fjordland[]

Während Tiranu in Drusna weilt, erhält er von seiner Schwester Morwenna einen Brief über das Massaker von Vahan Calyd, in dem sie die schlimmen Taten der Ordensritter beschreibt.[71]

Der Krieg verläuft nicht gut für den Ehernen Bund. Zuletzt ist nur noch die drusnische Provinz Leal nicht von den Ordensrittern besetzt. Im Laufe von elf blutigen Schlachten und zahllosen Scharmützeln bereitet Gishild trotz sieben Siegen den Rückzug über den Hafen von Haspal aus Drusna vor.[72] Daher will Gishild den Angriff auf Haspal verzögern, indem sie mithilfe von Tiranus Schnittern das große Vorratslager von Eisenwacht angreift. Dies mündet im Kampf um die Eisenwacht, in der sie in einen Hinterhalt gerät, schwer verletzt wird und von den Schattenmännern gerade noch rechtzeitig gerettet wird.[73]

Die Anführer der Albenkinder beraten sich in Schloss Elfenlicht, nachdem Gishild alle Elfen von ihrem Hof verbannt hat. Neben Emerelle nehmen daran Tiranu, Orgrim, Ollowain, Yulivee, Appanasios und Fenryl teil. Sie entscheiden sich den Forderungen Gishilds zunächst nachzugeben und Pläne für eine Verteidigung Albenmarks zu machen.[74] Außerdem überlegen Orgrim und Appanasios den Fjordländern im Falle der Niederlage des Fjordlandes Land an sie abzutreten.[75]

Nachdem die Elfen wieder an den Hof Gishilds dürfen, kommt es zum Angriff auf Aldarvik. Da sie zunächst nur von einem einzigen Schiff als Angreifer ausgehen, verlässt Gishild mit kleinem Gefolge Firnstayn in Richtung Aldarvik. Mehrere Wochen später erreicht ein Bote aus Aldarvik Firnstayn und berichtet den anwesenden Sigurd, Erek, Ollowain, Orgrim und Tiranu von der Invasion der Ordensritter.Die Albenkinder weigern sich aufgrund der schlimmen Witterungen Truppen auf dem Landweg Richtung Aldarvik zu schicken. Außerdem ist es nicht möglich die Flotte Albenmarks zu entsenden, da sie einen erneuten Angriff auf Albenmark erwarteten.[76]

Abwehrkampf um Albenmark[]

Nachdem die Ordensritter eine Bresche zwischen Albenmark und Daia schlagen konnten, strömen sie in Maßen in das Herzland. In Abwesenheit Ollowains überträgt Emerelle Tiranu den Oberbefehl über die Heere Albenmarks.[77] Tiranu sammelt die Truppen und wagt das zweite große Gefecht in der Schlacht um Albenmark. Sie verlieren jedoch den Kampf und Tiranu wird dabei schwer verwundet.[78]

Quellen[]

  1. 1,0 1,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 776
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 166 ff.
  3. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 628
  4. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 594
  5. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 712
  6. 6,0 6,1 6,2 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 162
  7. 7,0 7,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 164
  8. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 209
  9. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 231
  10. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 255f.
  11. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 898
  12. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 402
  13. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 228
  14. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 429
  15. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 57f.
  16. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 363f.
  17. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 369f.
  18. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 388f.
  19. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 390
  20. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 391f.
  21. Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 405f.
  22. 22,0 22,1 Schattenelfen - Die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 409
  23. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 429
  24. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 430
  25. Schattenelfen - die Blutkönigin (Heyne 2021), S. 492
  26. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 151
  27. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 143
  28. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 276
  29. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 47
  30. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 152
  31. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 151
  32. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 145ff.
  33. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 150f.
  34. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 167
  35. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 174ff.
  36. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 195
  37. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 198f.
  38. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 203ff.
  39. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 212
  40. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 218
  41. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 233f.
  42. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 256ff.
  43. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 257
  44. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 340
  45. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 239
  46. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 342
  47. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 347
  48. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 349
  49. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 351
  50. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 206 ff.
  51. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 219
  52. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 212
  53. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 216
  54. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 229f.
  55. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 230
  56. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 235
  57. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 256
  58. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 276
  59. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 287
  60. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 290ff.
  61. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 310
  62. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 405
  63. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 409
  64. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 406f.
  65. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 415ff.
  66. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 420
  67. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 427
  68. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 431
  69. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 440ff.
  70. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), 470
  71. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 9ff.
  72. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 30
  73. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 73
  74. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 209ff.
  75. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 215
  76. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 443f.
  77. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 648
  78. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 668
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