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Ulur ist ein berühmter Zwerg und Schiffsführer zur Zeit des Großen Kriegs um Nangog. Er gilt dadurch bereits als Legende.[1][2]

AussehenBearbeiten

Ulur ist ein dicker graubärtiger Zwerg. Seine Haut hat fast einen weißen Farbton. Die Karten seiner Reisen zu fernen Küsten Albenmarks und durch unterirdische Routen sowie nautische Zeichen ließ er sich unter die Haut stechen.[1][2]

BiographieBearbeiten

Legendärer KapitänBearbeiten

Ulur hat mit der Wilden Sau den ersten hochseetauglichen Aal gebaut hat. Er war der erste Zwerg, der mit seinen Aalen auf die weiten Ozeane herausfuhr.[1][2]

Schlacht um AsugarBearbeiten

Ulur wird von den Himmelsschlangen zum Heer der Zwerge beordert, die unter dem neu geschaffenen Heermeister Hornbori den Angriff auf Asugar durchführen sollen.[1] Während der Besprechung der Hauptleute skizziert Galar einen Plan, in dem Drachen die Stadt aus der Luft zur Ablenkung angreifen sollen, während die Zwerge mit Aalen im Hafen einlaufen und die Stadt einnehmen. Ulur ist zunächst vom Plan entsetzt aber er ist schließlich sicher, dass diese Schlacht in die Geschichte der Zwerge eingehen wird.[3]

Fünfhundert Zwergenkrieger werden in umgebauten Aalen von den Drachen angehoben und über die Albenpfade ins Meer vor Asugar getragen. Ulur führt als Schiffsführer dabei in Anwesenheit des neuen Heermeisters seine Wilden Sau[4] und steuert sie in den Grottenhafen Asugars.[5]

Nach über zwei Tagen dauert die Schlacht in den Tunneln ohne deutliche Fortschritte an. Der Heerführer Solaiyn läuft mit der Sommerlicht in den Hafen ein und Ulur hilft beim Anlegemanöver. Anschließend lässt sich Solaiyn von Hornbori über die Lage unterrichten, an der Ulur mutmaßlich teilnimmt.[6]

Kurz darauf bereitet Ulur die Wilde Sau zur Ausfahrt mit Hornbori und Kriegern vor, da ein Teil der Streitkräfte nun abkommandiert sind, um den Meerwanderer zu erlegen. Beim Ablegen beginnt heißes Öl von der Hafendecke zu tropfen und Hornbori befiehlt schnellstmöglich den Hafen zu verlassen.[7]

Sie erreichen mit dreißig Aalen das Delta des Sepano und werden auf den riesigen Meerwanderer aufmerksam.[8] Hornbori gibt den Befehl das Ungeheuer mit den Speerschleudern zu beschießen. Nachdem Galar und Nyr mit zwei Drachentöterpfeilen schießen, beginnt der Meerwanderer Schmerzenstöne abzugeben, die den Zwergen zusetzt. Hornbori ordnet den Rückzug nach Asugar an, da der Meerwanderer wild attackiert.[9]

Als sie kurz vor der Hafeneinfahrt sind, macht sich Nodon an der Wilden Sau bemerkbar. Dieser erklärt, dass die Menschen auf sie vorbereitet sind. Hornbori berichtet wiederum vom nahenden Meerwanderer. Nodon bittet Ulur das Boot rückwärts an die Mole zu setzen, damit er den Lukdeckel als Schild benutzen kann. Ulur stimmt dem Manöver zu. Nodon stürmt daraufhin auf die wartenden Menschenkinder zu. Ulur verlässt als Letzter mit Hilfe von Hornbori seinen Aal. Dieser rutscht dabei ins Hafenbecken. Ulur zieht ihn schließlich aus dem mit Haien durchsetzten Hafenbecken.[10] Sie müssen sich vor den Tentakeln des Meerwanderers und gegen die Menschen in den Tunneln wehren. Ulur und Ginnar kämpfen gegen den Schildwall der Menschen, als Hornbori erscheint und mit wuchtigen Angriffen seiner Axt den Schildwall durchbricht und die letzten Überlebenden sich zurückziehen.[11] Ulur beobachtet wie Hornbori auf die erschlafften Tentakeln des Meerwanderers klettert, um die fliehenden Menschen auf dem Himmelsrochen zu verhöhnen. Dieser wird von einer Tentakel erfasst und tötet mit einem Wurf seiner Axt auf das Großhirn den Meerwanderer.[12]

Ulur klettert mit den anderen Zwergen das Ungeheuer hinauf und zieht Hornbori aus dem Schlund heraus. Sie feiern ihn als Held. Ulur gibt Hornbori Schädelspalter zurück, die er aus dem Hirn geborgen hat. Zurück auf dem Marktplatz treffen sie auf die Schlangenfrau Aloki und ihren Herren Solaiyn, die ihm zum Sieg gratulieren. Galar beschwert sich bei Solaiyn über die geflohenen Drachen und das Desinteresse der Himmelsschlangen. Der Goldene jedoch spricht durch Solaiyn hindurch und gratuliert ebenfalls zum Sieg. Auf Wunsch Ulurs wollen die Zwerge selbstständig in ihren Aalen nach Albenmark zurückkehren, wenn die Himmelsschlangen ihnen aus den Zwergenwerften Handwerker und Material schicken.[13]

Weitere FeldzügeBearbeiten

Ulur nimmt mutmaßlich auch über die sieben Kriegsjahre im Großen Krieg um Nangog an weiteren Feldzügen nach Nangog teil. Im siebten Kriegsjahr nimmt Ulur auch an der Belagerung von Temil teil. Dabei belagern sie die Stadt über drei Monde bis sie endlich die Mauern durchbrechen. Sie besetzen die Stadt über zwanzig Tage als die Späher ein großes Ersatzheer der Menschen entdecken, dass auf die Stadt marschiert. Solayin lässt die Stadt räumen und in Brand stecken. Auf dem Rückzug übernehmen die Zwerge Nachhut beim Übertritt nach Albenmark.[14]

Auf den Albenpfaden kommt es zum Kampf im Nichts. Dort tauchen Der Löwenhäuptige und Ista auf und stoßen Ulur und viele weitere ins Nichts.[15]

Rückkehr in die Ehernen HallenBearbeiten

Das Eingreifen der Himmelsschlangen und weiterer Drachen bewegt die Devanthar zur Flucht. Ulur wird wie die anderen Zwerge im Nichts von den Drachen aufgesammelt. Sie kehren anschließend alle in die Ehernen Hallen zurück. Ulur begleitet Nyr und den schwer verwundeten Galar bis in den Amethystsaal. Sie werden von Virfir angesprochen, der sie zu den Krankenräumen bringen soll. Ulur bleibt auf zureden von Nyr im Amethystsaal bei den Siegesfeierlichkeiten. [16]

Herr aller TiefenBearbeiten

Kurz darauf findet eine Versammlung aller Alten in der Tiefe und der Himmelsschlangen statt. Dort verkündet der Goldene vor allen versammelten Zwergen und den anderen Himmelsschlangen, dass Hornbori zum Herr aller Tiefen, zum Herrscher aller Zwerge, ernannt werden soll.[17] Hornbori lehnt die Ehre zunächst ab und klagt Eikin an die beiden Helden Galar und Nyr weggesperrt und dem Tode überlassen zu haben. Hornbori schlägt Eikin an der Festtafel bewusstlos und befreit mit Ulur und Ginnar und weiteren Getreuen die beiden. Im Verlies stellen Ulur und Hornbori fest, dass die beiden mutmaßlich tot sind. Als sie in die Halle zurückkehren, fordert Hornbori Gerechtigkeit für deren Tod. Amalaswintha und Ulur fordern den Tod und die Menge stimmt ein. Hornbori vollstreckt das Todesurteil über Eikin, indem er ihn köpft. Anschließend will der Dunkle ihn zum Herren aller Tiefen ausrufen lassen. Aber Hornbori fordert, dass die Zwerge selbst ihn zum Herrscher ausrufen müssten, was die versammelte Menge dann macht. Der Goldene kann Galar und Nyr doch noch vor dem Tode bewahren.[18]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 229
  2. 2,0 2,1 2,2 Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1099
  3. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 230f.
  4. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 283f.
  5. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 305f.
  6. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 360f.
  7. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 368f.
  8. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 417f.
  9. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 425f.
  10. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 436f.
  11. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 488f.
  12. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 506f.
  13. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 524f.
  14. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 649
  15. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 661
  16. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 687f.
  17. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 725
  18. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 730
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