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Der Untergang von Vahan Calyd ist das Auftaktereignis, dass im Jahr 40 ndB den Dritten Trollkrieg in Albenmark und zum Teil im Fjordland entfesselt. Der Angriff der Trolle führt zur vollständigen Zerstörung der Stadt Vahan Calyd.[1]

Vorgeschichte[]

Die Trolle versuchen im dritten Trollkrieg ihre Heimat, die Snaiwamark, und ihren Herrschersitz, den Königsstein, zurückzuerobern. Diese wurden ihnen im zweiten Trollkrieg genommen. Als erstes Angriffsziel haben sie sich die Hafenstadt Vahan Calyd ausgesucht. Hier kommen alle 28 Jahr die Völker von Albenmark zusammen, um die Elfenkönigin Emerelle als Herrscherin über Albenmark zu bestätigen.[2]

Vorbereitungen[]

Elfen[]

Emerelle ahnt, dass es während des Krönungsfestes zu einem Ereignis kommt, dass zu einem neuen Krieg in Albenmark führen wird. Allerdings sieht sie nicht voraus, was oder von wem die Gefahr ausgeht. Sie beauftragt Gondoran einen speziellen Nachen zu bauen, auf dem sie von Kentauren bei den Feierlichkeiten zum Hafen getragen wird.[3] Ollowain versucht hingegen herauszufinden, wer die vorangegangenen versuchten Mordanschläge auf die Königin verübte und hat Shahondin, den Fürsten von Arkadien im Blick.[4]

Fast alle Fürsten von Albenmark sind zum Fest der Lichter in Vahan Calyd versammelt.[2]

Trolle[]

Die Trolle bauen in ihren Exiljahren viele Schlachtschiffe, die sie mit zu werfenden Brandsätzen ausstatten. Sie ziehen fast ihre gesamte Streitmacht von fast 25.000 Trolle zusammen.[5] Skanga bereitet sich vor, am Fest der Lichter ein See-Albentor von den Gewässern des Fjordlandes in Daia in das Meer vor Vahan Calyd in Albenmark zu schaffen, um Emerelle und die Führungsspitze der Elfen an einem Ort zu überraschen.[6]

Ablauf[]

Kurz nach der erneuten Krönung von Emerelle zur Königin, beginnt der Angriff der Trolle mit großen Brandsätzen von ihren Schiffen aus auf den Hafen und die Stadt Vahan Calyd. Eines dieser Geschosse trifft auch die Liburne Mondschatten auf der die Fürsten Albenmarks versammelt sind. Die Königin wird dabei schwer verletzt.[7]

Branbart will das Unrecht, das an seinem Volk im Zweiten Trollkrieg begangen wurde, rächen. Sein Volk soll aus der Verbannung auf Daia zurück in die von den Alben angestammte Heimat, die Snaiwamark, zurückführen. Außerdem soll die Tyrannin Emerelle und die Elfen für ihr Verbrechen an den Trollfürsten im Zweiten Trollkrieg mit Blut bezahlen. Ein Teil ihrer Streitkräfte soll im Süden der Stadt landen und den möglichen Widerstand der Elfen brechen.[8]

Die Schiffe im Hafen von Vahan Calyd geraten immer weiter in Brand, bis schließlich auch durch Übergreifen der Flammen und durch weitere Feuerkugeln die Lagerhäuser am Hafen in Brand geraten. von hier aus breitet sich das Feuer auf die benachbarten Stadtviertel aus. Viele Albenkinder sterben durch die Feuerkugeln oder werden aber während der Flucht in den engen Straßen tot getrampelt.[9]

Die Trolle dringen in die Stadt ein und setzen dabei Emerelles Palast und Matha Murganleuk in Flammen. Sie ziehen plündernd und mordend durch Vahan Calyd.[10]

Nach der Eroberung der Stadt lässt Branbart die Leichen der falschen Emerelle und des falschen Ollowains am Muschelfischermarkt ausstellen und die gefangenen Albenkinder daran vorbeiführen.[11] Schließlich zieht sich Branbart mit seinen Herzögen und Rudelführern zum Festgelage zurück. Branbart entschließt als nächstes Ziel Reilimee, die Stadt Hallandans, anzugreifen.[12]

Folgen[]

Der Untergang Vahan Calyds entfesselt den 28 Jahre dauernden Dritten Trollkrieg, der unter der Vielzahl der Albenkinder einen hohen Blutzoll fordert.

Quellen[]

  1. Elfenlied (Heyne 2009), S. 291
  2. 2,0 2,1 Elfenwinter (Heyne 2014), S. 7f.
  3. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 25
  4. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 9f.
  5. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 183
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 209
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 41f.
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 52f.
  9. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 88f.
  10. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 97f.
  11. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 175f.
  12. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 183f.
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