Elfen Wiki
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Der Weltenmund ist ein riesiger Krater auf Nangog, der in unergründliche Tiefen reicht. An seiner Flanke liegt die Goldene Stadt.[1] Es wird nachgesagt, dass hier einmal die Riesin Nangog in das innere der Welt stieg und so dort gefangen worden war.[2]

Beschreibung[]

Eine breite Treppe führt von der Prachtstraße über den Kraterrand hinab auf eine steinerne Zunge, die etwa hundert Schritt tiefer liegt. Dies ist der einzige Felsvorsprung an der steil abfallenden Kraterwand. Am Ende des Vorsprungs liegt eine Terrasse, an der an sieben goldenen Masten die Banner der Unsterblichen wehen.[2]

Ein schwacher, warmer Wind steigt vom Grund des Kraters auf, der für eine ungewöhnliche Thermik sorgt. So nutzen die Menschen die Eigenarten des Krates, um hier, an Fluggestelle geschnallt, ihre Fürsten und Helden zu bestatten. Die Leichen mumifizieren in der warmen, trockenen Luft und segeln manchmal über Jahre, bis sie schließlich an den Felsen zerschellen oder in den Abgrund stürzen.[3]

Aus dem Krater erheben sich vereinzelt Berge und schroffe Zinnen. Dazwischen liegen umgefallene Säulen, Bogengänge und auch verwitterte Treppen sind auszumachen.[4] Einst hatten die Kult aller Großreiche hier Tempel errichtet.[5]

Etwas unterhalb des Kraterrand gibt es Nebel[6] der durch ein unbekanntes Wesen geschützt wird. Zusätzlich ein Gitter aus Eisenstangen mit magischen Eigenschaften, welches die grünen Geister abhält. Hinter den Eisenstangen gelangt man in das Innere einer riesigen Grotte. Die Wände der Grotte wechseln von Weiß über Rosa bis hin zu dunklem Orange. Dazu scheint ein künstliches Dämmerlicht zu herrschen. Geschwungene Pfeiler aus natürlichem Fels tragen die weite Decke. An der Decke hatten die Menschen wie Schwalbennester Häuser errichtet. In einer der zahlreichen Nischen liegt eine Stufenpyramide mit einem Opferstein. Die Mitte der Grotte wird von einem See mit blutrotem Wasser eingenommen. In diesem See hält sich die Gefiederte Schlange auf.[7][8]

Ereignisse[]

Manawyn und seine Drachenelfen drangen viele Jahrhunderte früher in den Weltenmund ein, um zu Nangog zu gelangen. Dort wurden sie von Jaguarmänner, der Gefiederten Schlange und vier Devanthar. Der Tod der Drachenelfen gilt als Begründung des Rituals um die geopferten blonden Männer durch die Zapote.[9]

An diesem Ort wollte Aaron die Elfe Talinwyn bestatten. Dies war der Auslöser für die Schlacht bei Kush.

Etwa drei Jahre später kommt es durch die Gruppe von Drachenelfen um Nandalee zur ersten Befreiung Nangogs. Damit eng verknüpft ist die Befreiung Volodis durch Aaron.

Quellen[]

  1. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 263
  2. 2,0 2,1 Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 430
  3. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 264ff
  4. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 431
  5. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 470
  6. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 429
  7. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 471
  8. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 510
  9. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 472
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