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Yulivee ist aus dem Volk der Elfen von Valemas und gilt als eine der mächtigsten Zauberinnen überhaupt, vor deren außergewöhnlichem Talent selbst die stolzen Lamassu ihr Haupt beugen.[1][2][3] Sie ist die spätere Inkarnation der berühmten Yulivee von Valemas.

AussehenBearbeiten

Yulivee hat dunkelbraunes Haar[4], das ihr bis zu den Schultern und zwei Zöpfe, die ihr bis zu den Ellenbogen reichen.[5] Sie hat braune Augen[6] und ein schelmisches Lächeln, welches neben ihren immer mitgeführten Flöten zu ihrem Markenzeichen wird.

Ansehen Bearbeiten

Viele sehen in ihr die Nachfolgerin von Emerelle als Königin Albenmarks. Selbst die Trollschamanin Skanga fürchtet sich vor ihrer Macht. Da sie trotz ihrer Macht ihr kindliches Gemüt behalten hat, glauben viele, sie sei unberechenbar.

Familie Bearbeiten

Yulivees Mutter ist die Zauberin Hildachi. Hildachi und damit auch Yulivee entstammt der Sippe des Diliskar. Sie ist damit eine direkte Nachfahrin der Yulivee von Valemas.[7]

Literarisches WerkBearbeiten

Yulivee sammelt Briefe von Albenkindern und veröffentlicht diese in einem Werk unter dem Namen Yulivee, Der fremde Spiegel - Briefe von Albenkindern.

In der Chronik von Firnstayn nennen die Chronisten sie Julifay.[8]

Biographie Bearbeiten

Jugend Bearbeiten

Yulivee wird ca. im Jahr 429 ndB bei den Freien von Valemas wiedergeboren. Sie bleibt zunächst namenlos.

Wenig später wird im Zuge der Tjuredkriege die Oase der Freien vom Orden vom Aschenbaum angegriffen.[9] Ihre Mutter Hildachi bittet aufgrund einer Vision den in der Oase lebenden Dschinn das Elfenmädchen an einen anderen Ort in Sicherheit zu bringen. Der Dschinn nimmt die kleine Elfe daraufhin mit und bringt ihr lesen, schreiben und mehrere Sprachen bei. Zusätzlich lehrt er sie die Magie.[10]

Reise mit Nuramon Bearbeiten

Als auch die Bibliothek von Iskendria, in die sie der Dschinn gebracht hat, kurz davor ist zu fallen, begegnet ihr Nuramon.[4] Die beiden freunden sich schnell miteinander an. Da sie keinen Namen hat und von den Elfen von Valemas abstammt, gibt Nuramon ihr den Namen Yulivee.[11] Sie wird von Nuramon aufgrund der Bitten des Dschinns mitgenommen und begleitet somit ihn, Farodin und Mandred auf der Suche nach einem Albenstein, mit dessen Hilfe sie Noroelle befreien wollen.

In Drusna können sie schließlich den magischen Abdruck des Steins in Drusna finden, ihn selbst jedoch nicht.[12] Als die Gruppe der Fährte folgt und einen neu erschaffenen Albenpfad überqueren, machen sie einen Zeitsprung von 111 Jahren bis in das Jahr 548 ndB.[13]

Auf ihrer Reise kann Yulivee eines Nachts auf der Flucht vor Tjuredanhängern deren Offiziere in Felgeres belauschen, wie sie einen Angriff auf das Fjordland planen.[14] Sie wird jedoch bemerkt und von den Soldaten gejagt. Die Elfen und Mandred sind allerdings in der Lage, sie kurz vor ihrer Ergreifung zu retten. Nachdem Yulivee den Älteren von den Angriffsplänen erzählt reisen sie ins Fjordland und warnen den dortigen König Liodred.

Danach reisen sie auf Bitten des Königs als dessen Gesandte nach Albenmark und bitten Emerelle um Unterstützung für das Fjordland. Diese gewährt das Hilfegesuch und bittet darum, die Mentorin von Yulivee zu werden, auf die sie angesichts einer Vorhersage des Orakels von Telmareen Jahrhunderte lang gewartet hat. Die Elfenkönigin hofft darauf, dass sie eine mächtige Zauberin und Vertraute der Königin wird. Nuramon als ihr erwählter nächster Verwandter und Yulivee selbst stimmen der Bitte zu.[15]

Dreikönigsschlacht Bearbeiten

Bei der Dreikönigsschlacht begleitet sie Emerelle.[16] Yulivee wird Zeuge von der Magie der Tjuredpriester. Alvias schützt Emerelle vor der Magie und rettet so der Königin das Leben. Nuramon kann Yulivee aus dem Gefahrenbereich rechtzeitig ziehen.[17] Obilee und ihre Krieger versuchen daraufhin die Königin und Yulivee zu Ollowain in sichere Entfernung zu bringen, während die Fjordländer den Priester töten sollen.[18] Nachdem Nomja den Priester mit dem Bogen abschießen konnte und die Trolle auch ankamen, wendete sich das Blatt der Schlacht zu Gunsten der Albenkinder und Fjordländer. Daraufhin kehrt Emerelle unverzüglich auf die Elfenglanz zurück. Sie lässt sich im Beisein von Yulivee die Silberschüssel bringen. Emerelle sucht mit deren Hilfe das Schlachtfeld nach dem Anführer der Ordensritter ab. Überraschend entdeckt sie den Devanthar.[19] Der Ebermann in Form eines Priesters beförderte über einen Pfad den Trollkönig Boldor und weitere Schiffe in die Leere der Zerbrochene Welt. Emerelle nutzt ihren Albenstein, um gegen den Devanthar Magie zu wirken. Auch Skanga unterstützt sie aus der Ferne mit ihrem Albenstein. Gemeinsam schaffen sie es den schwarzen Sog zu schließen.[20]

Nach der Schlacht verabschieden sich Yulivee und Nuramon, der mit seinen Gefährten den Devanthar jagen geht. Obilee verspricht Nuramon, sich um das Elfenmädchen zu kümmern.[21]

Als Nuramon jedoch nicht zurückkehrt, machte Yulivee sich Sorgen um ihn. Sie überzeugt Giliath und ihre Krieger, ihr bei der Suche zu helfen. Sie gelangen bis zu einer Klosterfestung nahe Aniscans. Als sich das Albentor durch einen Bann nicht öffnen lässt, kommt es zum Kampf mit den Ordensrittern. Obwohl Yulivee dagegen ist, wird das Kloster von den Elfen bis auf die Grundmauern niedergebrannt.[22]

Abenteuer Bearbeiten

In den Jahrhunderten nach der Dreikönigsschlacht, erlernt sie die Magie von der Elfenkönigin höchstselbst, erlebt viele Abenteuer und wird sehr berühmt.

Einige der Abenteuer sind:

  • Yulivee wird von Emerelle und Obilee in deren Plan für die Zukunft nach den Tjuredkriegen eingeweiht. Sie arbeiten gemeinsam an deren Vollendung. Dazu gehört, dass sie mit den Dschinnen den Stein schafft, in dem die Seele der Ceren Einzug erhält. Anschließend übergibt sie den Stein Emerelle, die diesen nach Daia bringt, damit Nuramon diesen später finden kann. Dies ist wichtig, damit Nuramon später die magische Flut aufhalten kann.

Tjuredkriege Bearbeiten

Kampf um das Fjordland Bearbeiten

Nach der Schlacht am Bärensee versammeln sich die Häupter des Ehernen Bundes und treffen sich mit der Neuen Ritterschaft zu Waffenstillstandsverhandlungen. Yulivee findet die sich im Schilf versteckende Gishild und schenkt ihr eine magische Flöte, mit denen sie die Wachhunde ihres Vaters verjagen kann.[28] Nachdem der Kobold Brandax beide finden kann, kehren sie in das Lager zurück.

Wie die restlichen Bojaren und Jarle lässt sich Alexjei von den ankommenen Ordensrittern provozieren.[29] Da jedoch der fjordländische König Gunnar ruhig bleibt, eskaliert die Situation nicht. Die Leibwächterin Gishilds, die Elfe Silwyna, wird noch vor den eigentlichen Verhandlungen vom Anführer der anwesenden Albenkinder, Fürst Fenryl, auf Erkundung geschickt.[30] Sie trifft tief verborgen im Wald die Schnitter, Elfenkriegern unter Fürst Tiranu. Sie folgen jedoch nur wiederwillig ihrem Befehl die Soldaten bei den Verhandlungen zu verstärken.[31] Silwyna kehrt daraufhin ins Lager zurück, um Fenryl über die Anwesenheit der Männer zu informieren, worauf Fenryl den Männern entgegenreitet, da sie sich seinem Befehl nicht verweigern können. Die anschließenden Verhandlungen werden jedoch noch in der Nacht ergebnislos abgebrochen.

Der Eherne Bund bemerkt Gishilds Entführung und setzt mit einigen Verbänden unter Gunnar, Fenryl, Yulivee und Tiranu den Entführern mit 10 Stunden Abstand nach.[32] Gunnar besteht für die Verfolgung darauf, seinen Hauptmann Sigurd und zwei seiner Mandriden mitzunehmen. Alle vier werden mit Elfenössern ausgestattet und nehmen mit den Schnittern die Verfolgung auf.[33] Sie können jedoch Gishilds Entführung trotz einiger Scharmützel nicht verhindern, die Ordensritter können mit Gishild fliehen. Bei der abschließenden Attacke stirbt Gunnar eine Salve der feindlichen Schiffe. Sein Kopf wird durch eine Kanonenschuss zerschmettert.[34] Von Wut erfüllt webt Yulivee einen Zauber. Sie beschwört Flammennachtigallen, die in eines der Galeeren eindringen und das Pulvermagazin anzünden. Das gesamte Schiff samt Besatzung wird zerstört.[35] Der Zauber bewirkt außerdem, dass sich auf dem See eine Eisschicht bildet und die beiden restlichen Schiffe einschließt. Die Schnitter folgen Silwyna auf das Eis, die gerade die andere Galeere entert.[36] Auf dem Krankenlager findet sie jedoch statt Gishild nur die Kapitänin des Schiffes Feodora.[37] Silwyna erkennt, dass falsche Schiff geentert zu haben. Mit Hilfe der Schnitter kann sie jedoch zumindest dieses Schiff unter ihre Kontrolle bringen. Das Schiff mit Gishild an Bord kann jedoch fliehen.

Gunnar wird noch vor Ort vergraben. Sein Leichnam wird jedoch durch Magie vor Verwesung geschützt. Silwyna verweigert nach der Flucht der Ordensritter Fenryls Befehl und reist auf Art der Maurawan im Alleingang Gishild hinterher. Yulivee ist von ihrem Wirken und dem Tod so vieler Menschen so schockiert, dass sie kurze Zeit nicht ansprechbar oder entscheidungsfähug ist.

Fenryl entschließt sich, der fliehenden Galeere mithilfe von Winterauge zu folgen. Zuvor weist er Tiranu als seinen Stellvertreter an, die gefangenen Ordensritter lebend bei Emerelle abzuliefern. Bei der folgenden Diskussion tritt die Abneigung beider auf den jeweils anderen offen zu Tage. Tiranu gehorcht schließlich wiederwillig seinem Befehl.[38]

Die Anführerin der Ordensritter, Lilianne de Droy, ist durch Spione auf Winterauge vorbereitet und lässt abgerichtete Raben den Adlerbussard angreifen. Dieser verliert schließlich den Kampf gegen die Raben und stürzt verletzt ins Wasser, wo Lilianne ihn birgt und in einer Bleikiste verschließt.[39] Da das Blei gegen die Magie wirkt, ist es Fenryl nicht möglich seine Seele wieder in seinen Körper zu rufen.

Sein Körper wird jedoch von Yulivee geborgen, nach Albenmark gebracht und von ihr gepflegt.[40] Es ist ihr jedoch nicht möglich ihm zu helfen.[41]

Kurz nach der Entführung versammeln sich die Köpfe des Ehernen Bundes in Drusna in einer Residenz eines Bojaren. Dort berichtet Sigurd von der Entführung und der angeblichen darauf folgenden Suche Gunnars nach seiner Tochter. Ihm wird vorbehaltslos geglaubt.[42] Schließlich erscheint die Elfenkönigin Emerelle mit Gefolge bei der Residenz. Nach einem kurzen Wortwechsel mit Roxanne will Emerelle in die Residenz folgen, wird allerdings von Yulivee aufgehalten und entgeht so dem ihr gegoltenen Anschlag, der bei der Verfolgung von Gishilds Entführern gemachten Gefangenen der Neuen Ritterschaft.[43] Sigurd gehört zu denen, welche zum Zeitpunkt des Anschlags in der Residenz befinden. Er sieht mit an, wie eine unsichtbare Kraft alle Albenkinder in einem bestimmten Umkreis innerhalb eines Wimpernschlags tötet. Vor dem Eingang verhindert er, dass Yulivee diesen Ort betritt um sie vor der Kraft zu schützen.[44]

Anderthalb Jahre später reist Yulivee zum Albenhaupt, um die Schwarzrückenadler in Emerelles Auftrag um Hilfe zu bitten. Sie sollen bei der baldigen Befreiung Gishilds, sobald deren Aufenthaltsort bekannt ist, beim Kampf eine wichtige Rolle übernehmen. Der König der Schwarzrückenadler, Wolkentaucher, stimmt Yulivee nach einer Unterredung schließlich zu.[45]

Seelenwanderung Bearbeiten

Nach zwei Jahren kehrt der Adlerbussard zu Burg Elfenlicht zurück.[46] Auf Yulivees Bitten kommen Emerelle und die Trollschamanin Skanga zusammen und weben mit Magie eine Seelenwanderung von Winterauge zu Fenryl. Obwohl seine Seele wieder in seinem Körper ist, scheint Fenryl nicht ansprechbar zu sein.[47] Zunächst scheint Fenryl mehr Adlerbussard als Elf zu sein. Durch Yulivees Beharrlichkeit, Pflege und ihre unvergleichliche Magie gelingt es ihr jedoch Schritt für Schritt Fenryl zurückzuholen.[48] Er behält allerdings einige Sprach- und Verhaltensweisen die eher an einen Falken als an einen Elfen erinnern und sprich ab und an von sich selbst als "Winterauge".

Befreiung Gishilds Bearbeiten

Yulivee nimmt anschließend bei der Befreiung Gishilds im Angriff auf Valloncour teil, da sie Fenryl nicht von der Seite weichen möchte.[49] Sie beobachten dabei, wie Ollowain sich unter die feiernden Ordensritter mischt und dabei entdeckt wird. Fenryl entscheidet mit den restlichen Elfenrittern der ersten Welle Ollowain zu helfen.[50] Es gelingt Yulivee und Jornowell anschließend Gishild zu finden[51] und sich im Anschluss daran aus der Ordensburg zu evakuieren. Yulivee kann dabei die angreifenden Ordensritter mit kleinen diesmal ungefährlichen Feuervögeln ablenken und so den letzten drei zu rettenden Elfen Ollowain, Tiranu und Fingayn die Flucht ermöglichen.[52]

Wieder im Fjordland Bearbeiten

Yulivee begleitet neben Ollowain und einem größeren Gefolge aus Albenkindern Gishild bei ihrer Heimkehr nach Firnstayn und ist an ihrer Seite, als sie sich den Jarls des Fjordlandes stellt.[53]

Gishild erfährt, dass Emerelle im Anschluss an das Massaker von Vahan Calyd, ihre große Liebe Luc vermeintlich hat hinrichten lassen.[54] Daraufhin verbannt sie im Gespräch mit Yulivee alle Elfen vom Hof von Firnstayn.

Die Anführer der Albenkinder beraten sich in Schloss Elfenlicht, nachdem Gishild alle Elfen von ihrem Hof verbannt hat. Neben Emerelle nehmen daran Tiranu, Orgrim, Ollowain, Yulivee, Appanasios und Fenryl teil. Sie entscheiden sich den Forderungen Gishilds zunächst nachzugeben und Pläne für eine Verteidigung Albenmarks zu machen.[55] Außerdem überlegen Orgrim und Appanasios den Fjordländern im Falle der Niederlage des Fjordlandes Land an sie abzutreten.[56]

Yulivee begleitet Ollowain, Myrielle und Luc auf dem Weg nach Yaldemee.[57] Sie öffnet ihnen mit ihrer Magie den Weg dorthin über die Albenpfade. Kurz vor Yaldemee beginnen Myrielle und Luc eine Schnellballschlacht, welche Yulivee und Ollowain verwundert verfolgen. Nachdem sie den Ort erreicht haben, an dem der Mausling Breitnase einst verschwunden ist, erscheint unter einem Monolithen ein von Breitnase gefertigter Lindwurm aus Silberstahl. Yulivee erklärt Luc, dass der Lindwurm Geschenke für Breitnase annimmt. Sie lagern eine Nacht auf der Lichtung, in der Hoffnung das die Magie von Breitnase die Verstümmelungen Myrielles mit Silberstahl behebt. Noch in der Nacht erleben sie, wie sich das Schicksal Myrielles vollendet und sie ins Mondlicht geht.[58]

Nachdem die Elfen wieder an den Hof Gishilds dürfen, kommt es zum Angriff auf Aldarvik. Da sie zunächst nur von einem einzigen Schiff als Angreifer ausgehen, verlässt Gishild mit kleinem Gefolge (darunter Yulivee) Firnstayn in Richtung Aldarvik. Dort eingetroffen erlebt sie den Angriff auf Aldarvik. Sie können die Stadt einige Zeit verteidigen und begegnen so Luc, der Gishild hinterher gereist ist. Beim Sturm auf die Stadt wendet Yulivee schließlich wieder den tödlichen Feuervogelzauber an und schlägt so die Angreifer zurück.[59] Wenig später werden sie schließlich von den Elfenrittern auf Katamaranen gerettet.[60]

Nach den Verlusten der Städte Aldarvik und Gonthabu befiehlt Königin Gishild um kein Dorf und keine Stadt außer Firnstayn zu kämpfen.[61] Sie stellt es jedem Untertanen frei den Tjuredglauben anzunehmen, wenn sie es wünschen. Als schließlich die Ordensritter Firnstayn erreichen, beobachten sie die Evakuierung der Zivilisten durch ein Albentor. Kurz darauf zerreißt das Gewebe um das Albentor und öffnet einen dauerhaften Zugang nach Albenmark.[62]

Während ein Großteil der Tjurekrieger Albenmark angreift, beginnt die Belagerung von Firnstayn. 67 Tage können Gishild und die Albenkinder mit weniger als 1.000 fjordländischen Kämpfern und mehr als 300 Albenkindern der Belagerung standhalten.[63][64] Sie können schließlich durch einen von Brandax unterhalb dem Fjord geschaffenen Tunnel aus Firnstayn fliehen.[65] Die Flüchtenden, alle Albenkinder und ca. 2.000 Menschen, wenden sich im Winter in Richtung Nachtzinne.[65] Auf der Flucht werden sie von Ordensrittern angegriffen. Diese können jedoch zurückgeschlagen werden. Nach 4 Tagen erreichen und überqueren sie den Wolkenspiegelsee. Dort zerschlagen die Trolle das Eis und verschaffen ihnen eine Verschnaufspause. Der Bote Jornowell berichtet ihnen von der Niederlage der 1. Schlacht um Albenmark. Daraufhin verlassen die Albenkinder die Flüchtenden Menschen und eilen als Verstärkung nach Albenmark.

Abwehrkampf um Albenmark Bearbeiten

Fast 500 Jahre nach der Dreikönigsschlacht erscheint Nuramon aus der Zeitfalle des Devanthars. Sie treffen sich während des großen Rats der Albenkinder, als Emerelle den Trollkönig Orgrim und den Zwergenherrscher Wengalf als gleichberechtigte Herrscher anerkennt. Yulivee nimmt an dem Rat als Anführerin der Freien von Valemas teil. Emerelle legt ihren Plan dar, alle Albenpfade nach Daia zu kappen und davor den von den Ordensrittern besetzten Teil des Herzlandes abzuspalten. Die Weisen und Albensteinträger Skanga und Thorwis stimmen dem zu. Den vierten benötigten Albenstein erhält Emerelle im Rat von Farodin und Nuramon, die ihn dem Devanthar entreißen konnten. Die Elfenkönigin gibt den Stein von Rajeemil an Yulivee weiter.[66]

Den vier mächtigen Zauberwebern gelingt schließlich nach durch ihre Truppen teuer erkaufter Zeit die Abtrennung des besetzten Herzlandes. Im Anschluss daran leiten sie die Trennung der Welten ein. Anschließend nimmt Yulivee an der Beerdigung von Mandred im Beisein aller Mächtigen Albenmarks teil.[67]

Nach der Schlacht muss Yulivee sich schweren Herzens für immer von Nuramon verabschieden, der mit Farodin in die Welt der Menschen geht, um Noroelle zu retten. Sie verspricht ihm eine Sage zu schreiben, die Die Sage des Elfen Nuramon heißen soll.[23]

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2014), S. 1021
  2. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 629
  3. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 595
  4. 4,0 4,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 618
  5. Die Ordensburg (Heyne 2007) S. 44
  6. Die Elfen (Heyne 2014), S. 623
  7. Die Elfen (Heyne 2014), S. 637
  8. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 508
  9. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 191
  10. Die Elfen (Heyne 2014), S. 620
  11. Die Elfen (Heyne 2014), S. 624
  12. Die Elfen (Heyne 2014), S. 633f.
  13. Elfenlied (Heyne 2009), S. 304
  14. Die Elfen (Heyne 2014), S. 661
  15. Die Elfen (Heyne 2014), S. 670f.
  16. Die Elfen (Heyne 2014), S. 690f.
  17. Die Elfen (Heyne 2014), S. 703f.
  18. Die Elfen (Heyne 2014), S. 710f.
  19. Die Elfen (Heyne 2014), S. 733f.
  20. Die Elfen (Heyne 2014), S. 740f.
  21. Die Elfen (Heyne 2014), S. 745f.
  22. Die Elfen (Heyne 2014), S. 863f.
  23. 23,0 23,1 Die Elfen (Heyne 2014), S. 888f.
  24. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 171
  25. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 290
  26. Die Elfen (Heyne 2014), S. 785
  27. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 199
  28. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 45f.
  29. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 83
  30. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 152
  31. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 151
  32. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 151
  33. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 167
  34. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 195
  35. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 198f.
  36. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 203ff.
  37. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 212
  38. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 233f.
  39. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 246
  40. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 256ff.
  41. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 520
  42. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 342
  43. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 347
  44. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 348
  45. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 526
  46. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 200
  47. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 203
  48. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 289
  49. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 357
  50. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 360
  51. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 371f.
  52. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 440f.
  53. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 479f.
  54. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 175
  55. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 209ff.
  56. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 215
  57. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 238f.
  58. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 249
  59. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 555
  60. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 570
  61. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 598
  62. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 641
  63. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 649
  64. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 663
  65. 65,0 65,1 Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 663ff.
  66. Die Elfen (Heyne 2014), S. 786f.
  67. Die Elfen (Heyne 2014), S. 884
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